Tafelaufsatz - Biskuitporzellan






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Tafelaufsatz entwickelt sich auf einer Basis in Form einer großen, asymmetrischen Muschel oder eines zerknitterten Blatts (eine Eigenschaft des organischen Vokabulars des Jugendstils Art Nouveau). Verziert am vorderen Rand mit Reliefs von Trauben und Obst.
In der Mitte der Komposition ragt eine neoklassische Frauenfigur in plastischer Pose empor, die ein drapiertes Gewand in sanften Gelb- und Elfenbeintönen trägt, geschmückt mit eleganten goldenen und perlengleichen Reliefdetails. In der rechten Hand hält die Frau eine stilisierte Lyra (mit fehlenden Teilen). Neben ihr erhebt sich ein Amorino (Flügelputto), der mit sanfter Miene zum Betrachter blickt und eine Schriftrolle hält. Der Putto präsentiert den linken Arm, der aufgrund einer Restaurierung aufgeklebt ist, jedoch ohne fehlende Teile.
Das Werk vereint die Zartheit des Biscuitporzellans (mit mattem, samtigem Effekt, der an Marmor erinnert) mit der Frische und Geschmeidigkeit typischer böhmischer und österreichisch-deutscher Manufakturen des frühen Jahrhunderts.
Technische Details und Herstellungsweise
Period: ca. 1900 – 1915 (Epoche Art Nouveau / Belle Époque).
Herstellung: Zubezüglich dem böhmisch-österreichischen Raum, im berühmten Stil von Royal Dux Bohemia oder Amphora Teplitz (Ernst Wahliss). Obwohl am Boden keine sichtbaren Fabrikmarken vorhanden sind (der Boden wirkt hohl, wie es bei diesen großen Gussstücken üblich ist), sind die elfenbeinfarbigen, olivgrünen und hellokerfarbigen Pigmente, zusammen mit den goldenen Plättchen auf dem Gewand, ikonografische und materielle Merkmale typischer Produktionen aus dem austro-bohmischen Raum der Epoche.
Material: Handbemaltes Biscuitporzellan mit Goldveredelungen und reliefartigen Details.
Maße: Breite der Basis ca. 21 cm (wie auf dem Foto mit Maßband zu sehen).
Zustand
Der Gegenstand befindet sich insgesamt in ordentlichen/guten Zustand für die Epoche, weist jedoch einige Altersspuren und kleine restaurierte Arbeiten auf, die seine Geschichte belegen:
Es wird eine Absplitterung/Fehlstelle am zackigen Rand der vorderen Muschel (rechte Seite) gemeldet.
Vorhandensein einer alten Restaurationslinie auf Höhe des linken Arms des Amorino und der Flügel.
Leichte Oberflächenabnutzung der Patina und Staubansammlungen in den Vertiefungen des Biscuitporzellans, nicht restauriert, um seine Originalität zu bewahren.
(Bitte beachten Sie sorgfältig die umfangreiche Fotogalerie, die integraler Bestandteil der Beschreibung ist).
Dieses Tafelaufsatz entwickelt sich auf einer Basis in Form einer großen, asymmetrischen Muschel oder eines zerknitterten Blatts (eine Eigenschaft des organischen Vokabulars des Jugendstils Art Nouveau). Verziert am vorderen Rand mit Reliefs von Trauben und Obst.
In der Mitte der Komposition ragt eine neoklassische Frauenfigur in plastischer Pose empor, die ein drapiertes Gewand in sanften Gelb- und Elfenbeintönen trägt, geschmückt mit eleganten goldenen und perlengleichen Reliefdetails. In der rechten Hand hält die Frau eine stilisierte Lyra (mit fehlenden Teilen). Neben ihr erhebt sich ein Amorino (Flügelputto), der mit sanfter Miene zum Betrachter blickt und eine Schriftrolle hält. Der Putto präsentiert den linken Arm, der aufgrund einer Restaurierung aufgeklebt ist, jedoch ohne fehlende Teile.
Das Werk vereint die Zartheit des Biscuitporzellans (mit mattem, samtigem Effekt, der an Marmor erinnert) mit der Frische und Geschmeidigkeit typischer böhmischer und österreichisch-deutscher Manufakturen des frühen Jahrhunderts.
Technische Details und Herstellungsweise
Period: ca. 1900 – 1915 (Epoche Art Nouveau / Belle Époque).
Herstellung: Zubezüglich dem böhmisch-österreichischen Raum, im berühmten Stil von Royal Dux Bohemia oder Amphora Teplitz (Ernst Wahliss). Obwohl am Boden keine sichtbaren Fabrikmarken vorhanden sind (der Boden wirkt hohl, wie es bei diesen großen Gussstücken üblich ist), sind die elfenbeinfarbigen, olivgrünen und hellokerfarbigen Pigmente, zusammen mit den goldenen Plättchen auf dem Gewand, ikonografische und materielle Merkmale typischer Produktionen aus dem austro-bohmischen Raum der Epoche.
Material: Handbemaltes Biscuitporzellan mit Goldveredelungen und reliefartigen Details.
Maße: Breite der Basis ca. 21 cm (wie auf dem Foto mit Maßband zu sehen).
Zustand
Der Gegenstand befindet sich insgesamt in ordentlichen/guten Zustand für die Epoche, weist jedoch einige Altersspuren und kleine restaurierte Arbeiten auf, die seine Geschichte belegen:
Es wird eine Absplitterung/Fehlstelle am zackigen Rand der vorderen Muschel (rechte Seite) gemeldet.
Vorhandensein einer alten Restaurationslinie auf Höhe des linken Arms des Amorino und der Flügel.
Leichte Oberflächenabnutzung der Patina und Staubansammlungen in den Vertiefungen des Biscuitporzellans, nicht restauriert, um seine Originalität zu bewahren.
(Bitte beachten Sie sorgfältig die umfangreiche Fotogalerie, die integraler Bestandteil der Beschreibung ist).
