Anton Heyboer (1924-2005) - Boerderij Den Ilp






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Anton Heyboer, Boerderij Den Ilp, eine originale Radierung im expressionistischen Stil, handsigniert, 66 cm x 56 cm inklusive Rahmen (Bild 45 x 35 cm), Landschaftsdarstellung, aus den Niederlanden der 1980er Jahre, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Anton Heyboer
Titel: Boerderij Den Ilp
Jahresangabe: 80er Jahre
Technik: Radierung, eigener Druck, handkoloriert.
Signatur: handsigniert, rechts auf der Radierung befinden sich noch zwei Fingerabdrücke des Künstlers.
Abmessungen des Bildes innerhalb Passepartout: 45,0 x 35,0 cm
Abmessungen des Rahmens: 66,0 x 56,0 cm
Zustand: Gut, kürzlich in einem neuen schwarzen Rahmen mit schwarzem Passepartout eingerahmt.
Rahmenbreite 3,5 cm, Rahmenhöhe 1,5 cm. Kann so an der Wand aufgehängt werden.
Hintergrund Radierung.
Boerderij Den Ilp. Die Radierung wurde vom Künstler selbst gedruckt. Die Darstellung zeigt das Wohnhaus/den Hof von Heyboer in Den Ilp, in dem bis heute die Bräute von Anton Heyboer wohnen. Wird nicht oft angeboten.
Anton Heyboer (1924 – 2005)
Ausbildung: Anton erhält eine technische Ausbildung als Maschinenbauingenieur und lernt zudem Schweißen und Metallbearbeitung. Außerdem wird er Bohrmeister. Er lebt und arbeitet in den Niederlanden.
Die Erfahrungen, die Anton Heyboer im Arbeitslager gesammelt hat, waren von großer Bedeutung für die Entwicklung seines künstlerischen Schaffens. Heyboer erlernt das Radieren autodidaktisch und macht schamlos Kitsch, um Brot auf den Tisch zu bekommen. Als der Krieg zu Ende ist, verlässt er das elterliche Haus und geht nach Drenthe, lebt einige Monate in Südfrankreich und lässt sich 1951 in dem psychiatrischen Krankenhaus in Santpoort einweisen. Er bleibt dort einige Monate. Anton Heyboers turbulente Lebensführung äußert sich in einer Reihe von Ehen.
In 1961 zieht er auf eine Farm in Den Ilp, und von diesem Zeitpunkt an wird Heyboers Bekanntheit immer größer. Im Laufe der Jahre steigt die Anzahl der Bräute des Grafikkünstlers auf fünf: Petra, Lotti, Joke, Marike und Maria, in willkürlicher Reihenfolge der Heirat. Die Produktion der Kunst nimmt ständig zu, bis Anton Heyboer 2005 im Schlaf verstirbt.
Eine bekannte Aussage von Heyboer war: „Ich finde alle Kunst Scheiße! Vor allem wenn sie mehr als 1000 Gulden kosten muss“
Ausstellungen und Preise:
Stedelijk Museum, Amsterdam, 1957
Kassel, Documenta 2, 1959 Retrospektive,
Bonnefantenmuseum Maastricht, 1974
Museum Jan van der Togt, Amstelveen, 2009
Anton Heyboer
Titel: Boerderij Den Ilp
Jahresangabe: 80er Jahre
Technik: Radierung, eigener Druck, handkoloriert.
Signatur: handsigniert, rechts auf der Radierung befinden sich noch zwei Fingerabdrücke des Künstlers.
Abmessungen des Bildes innerhalb Passepartout: 45,0 x 35,0 cm
Abmessungen des Rahmens: 66,0 x 56,0 cm
Zustand: Gut, kürzlich in einem neuen schwarzen Rahmen mit schwarzem Passepartout eingerahmt.
Rahmenbreite 3,5 cm, Rahmenhöhe 1,5 cm. Kann so an der Wand aufgehängt werden.
Hintergrund Radierung.
Boerderij Den Ilp. Die Radierung wurde vom Künstler selbst gedruckt. Die Darstellung zeigt das Wohnhaus/den Hof von Heyboer in Den Ilp, in dem bis heute die Bräute von Anton Heyboer wohnen. Wird nicht oft angeboten.
Anton Heyboer (1924 – 2005)
Ausbildung: Anton erhält eine technische Ausbildung als Maschinenbauingenieur und lernt zudem Schweißen und Metallbearbeitung. Außerdem wird er Bohrmeister. Er lebt und arbeitet in den Niederlanden.
Die Erfahrungen, die Anton Heyboer im Arbeitslager gesammelt hat, waren von großer Bedeutung für die Entwicklung seines künstlerischen Schaffens. Heyboer erlernt das Radieren autodidaktisch und macht schamlos Kitsch, um Brot auf den Tisch zu bekommen. Als der Krieg zu Ende ist, verlässt er das elterliche Haus und geht nach Drenthe, lebt einige Monate in Südfrankreich und lässt sich 1951 in dem psychiatrischen Krankenhaus in Santpoort einweisen. Er bleibt dort einige Monate. Anton Heyboers turbulente Lebensführung äußert sich in einer Reihe von Ehen.
In 1961 zieht er auf eine Farm in Den Ilp, und von diesem Zeitpunkt an wird Heyboers Bekanntheit immer größer. Im Laufe der Jahre steigt die Anzahl der Bräute des Grafikkünstlers auf fünf: Petra, Lotti, Joke, Marike und Maria, in willkürlicher Reihenfolge der Heirat. Die Produktion der Kunst nimmt ständig zu, bis Anton Heyboer 2005 im Schlaf verstirbt.
Eine bekannte Aussage von Heyboer war: „Ich finde alle Kunst Scheiße! Vor allem wenn sie mehr als 1000 Gulden kosten muss“
Ausstellungen und Preise:
Stedelijk Museum, Amsterdam, 1957
Kassel, Documenta 2, 1959 Retrospektive,
Bonnefantenmuseum Maastricht, 1974
Museum Jan van der Togt, Amstelveen, 2009
