W Gdanietz (1893-1962) - De Spinster






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Ölgemälde De Spinster von W. Gdanietz (1893–1962), entstanden in 1910–1920 in Deutschland in traditioneller realistischer Stil, handgesigneerd und mit Rahmen geliefert, gerahmte Größe 39 × 49 cm (Leinwand 30 × 40 cm).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1893
Wilhelm Gdanietz wird am 21. Januar 1893 in Mainz, Deutschland, geboren.
1895
Im Alter von zwei Jahren wird er nach einem Anfall von Scharlach taub. Diese Behinderung prägt seine weitere Jugend, hält ihn aber nicht davon ab, eine Künstlerkarriere zu verfolgen.
1902–1908
Besucht die Taubstummenanstalt in Osnabrück, wo sich sein Zeichentalent weiterentwickelt.
1911–1918
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Er erhält Unterricht von unter anderem Claus Meyer, Eduard von Gebhardt und Wilhelm (Willy) Spatz. Außerdem arbeitet er im Meisteratelier von Franz Kiederich.
1918–ca. 1927
Macht Studienreisen in die Alpen, Südtirol und Österreich. Seine frühen Gemälde zeigen vor allem Berglandschaften und ländliche Szenen.
1920
Er hatte eine Ausstellung im Museum des Dürerbundes in Osnabrück, eine seiner ersten wichtigen öffentlichen Präsentationen.
1927
Lässt er sich in Volendam (Niederlande) nieder und eröffnet ein Atelier. Er wird fasziniert von dem traditionellen Fischerleben, der Tracht und den charakteristischen Interieurs. Diese Motive werden zu seinem Markenzeichen.
1930
Aufgrund der Veränderungen rund um den Abschluss der Zuiderzee und dem Verschwinden des alten Fischerlebens verlässt er Volendam und kehrt nach Düsseldorf zurück. Er malt jedoch weiterhin fast ausschließlich niederländische Motive und richtet sogar seine Wohnung wie ein Volendamer Fischerhaus ein.
1939–1944
Nimmt jährlich an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München teil. In dieser Zeit wurden einige seiner Gemälde von prominenten Figuren des NS-Regimes erworben. Dies bildet ein historisch belastetes Kapitel in seiner Karriere.
1945–1969
Bleibt in Düsseldorf tätig. Er malt hauptsächlich Genreszenen, Fischer, Interieurs und Porträts in einem traditionellen, realistischen Stil, weitgehend basierend auf seinen Erinnerungen an Volendam. Sein Œuvre wächst auf mehr als 1.000 Gemälde.
1969
Stirbt in Düsseldorf.
2009
Wird sein Werk in der Ausstellung „Gehörlose Künstler im Dritten Reich“ aufgenommen, wobei auch seinem besonderen Lebenslauf als tauber Künstler Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Merkmale seiner Werke
* Arbeitete in einem realistischen, traditionellen Stil, inspiriert von den niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts.
* Berühmt für seine Genre-Darstellungen des täglichen Lebens in Volendam.
* Malte viele Fischer, Frauen in Tracht, häusliche Interieurs und Porträts.
* Seine Gemälde zeichnen sich durch warmes Licht, sorgfältig ausgearbeitete Details und eine nostalgische Atmosphäre aus.
* Obwohl er nach 1930 wieder in Deutschland wohnte, blieb Niederlande – und vor allem Volendam – seine wichtigste Inspirationsquelle.
Spieraam 30 x 40 cm
Lijst 39 x 49 cm
Schöner Gesamtzustand, der Rahmen weist natürlich kleine Alterserscheinungen auf; sehen Sie sich bitte die Fotos an, sie gehören zur Beschreibung.
Wird Ihnen sorgfältig verpackt und per Einschreiben/ versichert zugesandt.
Selbstverständlich können Sie das Werk nach Terminvereinbarung abholen.
1893
Wilhelm Gdanietz wird am 21. Januar 1893 in Mainz, Deutschland, geboren.
1895
Im Alter von zwei Jahren wird er nach einem Anfall von Scharlach taub. Diese Behinderung prägt seine weitere Jugend, hält ihn aber nicht davon ab, eine Künstlerkarriere zu verfolgen.
1902–1908
Besucht die Taubstummenanstalt in Osnabrück, wo sich sein Zeichentalent weiterentwickelt.
1911–1918
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Er erhält Unterricht von unter anderem Claus Meyer, Eduard von Gebhardt und Wilhelm (Willy) Spatz. Außerdem arbeitet er im Meisteratelier von Franz Kiederich.
1918–ca. 1927
Macht Studienreisen in die Alpen, Südtirol und Österreich. Seine frühen Gemälde zeigen vor allem Berglandschaften und ländliche Szenen.
1920
Er hatte eine Ausstellung im Museum des Dürerbundes in Osnabrück, eine seiner ersten wichtigen öffentlichen Präsentationen.
1927
Lässt er sich in Volendam (Niederlande) nieder und eröffnet ein Atelier. Er wird fasziniert von dem traditionellen Fischerleben, der Tracht und den charakteristischen Interieurs. Diese Motive werden zu seinem Markenzeichen.
1930
Aufgrund der Veränderungen rund um den Abschluss der Zuiderzee und dem Verschwinden des alten Fischerlebens verlässt er Volendam und kehrt nach Düsseldorf zurück. Er malt jedoch weiterhin fast ausschließlich niederländische Motive und richtet sogar seine Wohnung wie ein Volendamer Fischerhaus ein.
1939–1944
Nimmt jährlich an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München teil. In dieser Zeit wurden einige seiner Gemälde von prominenten Figuren des NS-Regimes erworben. Dies bildet ein historisch belastetes Kapitel in seiner Karriere.
1945–1969
Bleibt in Düsseldorf tätig. Er malt hauptsächlich Genreszenen, Fischer, Interieurs und Porträts in einem traditionellen, realistischen Stil, weitgehend basierend auf seinen Erinnerungen an Volendam. Sein Œuvre wächst auf mehr als 1.000 Gemälde.
1969
Stirbt in Düsseldorf.
2009
Wird sein Werk in der Ausstellung „Gehörlose Künstler im Dritten Reich“ aufgenommen, wobei auch seinem besonderen Lebenslauf als tauber Künstler Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Merkmale seiner Werke
* Arbeitete in einem realistischen, traditionellen Stil, inspiriert von den niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts.
* Berühmt für seine Genre-Darstellungen des täglichen Lebens in Volendam.
* Malte viele Fischer, Frauen in Tracht, häusliche Interieurs und Porträts.
* Seine Gemälde zeichnen sich durch warmes Licht, sorgfältig ausgearbeitete Details und eine nostalgische Atmosphäre aus.
* Obwohl er nach 1930 wieder in Deutschland wohnte, blieb Niederlande – und vor allem Volendam – seine wichtigste Inspirationsquelle.
Spieraam 30 x 40 cm
Lijst 39 x 49 cm
Schöner Gesamtzustand, der Rahmen weist natürlich kleine Alterserscheinungen auf; sehen Sie sich bitte die Fotos an, sie gehören zur Beschreibung.
Wird Ihnen sorgfältig verpackt und per Einschreiben/ versichert zugesandt.
Selbstverständlich können Sie das Werk nach Terminvereinbarung abholen.
