Fritz Köthe (1916-2005) - Keisverkehr





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Fritz Köthes Keisverkehr (1983) ist eine handsignierte Linolschnittarbeit in Pop Art, eine neuwertige Limited Edition, 35×35 cm gerahmt, Deutschland Herkunft, verkauft von Gallery.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fritz Köthe: Komposition — aus dem Portfolio La Lune en Rodage III
Originaler Linolschnitt auf Vergé-Papier, eine unnummerierte Kopie aus der Auflage von 230 (mit weiteren 65 unnummerierten Hors-Commerce-Kopien). Blatt 28 × 28 cm. Handsigniert in Bleistift unter dem Bild. Gerahmt in einem weißen Rahmen mit gelbem Passepartout. (35 × 35 × 4 cm)
Fritz Köthe (Berlin 1916 – 2005) war einer der führenden deutschen Vertreter der Pop Art und des Photorealismus. Nach seiner akademischen Ausbildung entwickelte er ab ca. 1960 eine eigenständige Bildsprache, aufgebaut aus gemalten Collagen und Motiven aus der Konsum- und Werbewelt — Zigarettenschachteln, Automobile, Motorkultur-Ikonografie, technische Oberflächen. Kennzeichnend ist seine kühle, präzise Behandlung der Warenästhetik: Köthe überträgt den Werbevokabular in eine malerische, kontrollierte, oft glatte und glänzende Oberfläche, die das bildliche Zeichen von seiner kommerziellen Funktion trennt und als autonomes Motiv verfügbar macht. Innerhalb der deutschen Moderne nach dem Krieg steht sein Werk für eine speziell europäische Aneignung amerikanischer Pop-Art-Impulse, näher am Sachlichen und Technischen als an der ironisch-bestätigenden Linie.
La Lune en Rodage ist das dreibändige kollektive Portfolio, zusammengestellt vom Basler Verlag, Psychoanalytiker und Sammler Carl Laszlo (Pécs 1923 – Basel 2013), herausgegeben von Edition Panderma, Basel, in den Jahren 1960, 1965 und 1977. Die drei Bände vereinen insgesamt etwa 180 Originalwerke und bilden eine dichte Bestandsaufnahme der europäischen Avantgarde zwischen den 1950er und 1970er Jahren — mit Beiträgen u. a. von Lucio Fontana, Piero Manzoni, Enrico Castellani, Heinz Mack, Otto Piene, Bridget Riley, Günter Fruhtrunk, Meret Oppenheim, Bruno Munari, Hans Arp und Victor Vasarely. Mehrere dieser Beiträge markieren Wendepunkte im Werk der beteiligten Künstler: Castellanis Blatt gilt als sein erster dokumentierter grafischer Auftrag, und Manzonis Achrome als das einzige Multipel, das der Künstler jemals realisierte. Deren Einbeziehung in den dritten Band platziert Köthes Beitrag fest in diese internationale Avantgarde-Anthologie.
Zustand: neuwertig. Gerahmt in einem weißen Rahmen mit gelbem Passepartout.
Provenienz: Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel — Galerie von Bartha, Basel.
Der Verkäufer stellt sich vor
Fritz Köthe: Komposition — aus dem Portfolio La Lune en Rodage III
Originaler Linolschnitt auf Vergé-Papier, eine unnummerierte Kopie aus der Auflage von 230 (mit weiteren 65 unnummerierten Hors-Commerce-Kopien). Blatt 28 × 28 cm. Handsigniert in Bleistift unter dem Bild. Gerahmt in einem weißen Rahmen mit gelbem Passepartout. (35 × 35 × 4 cm)
Fritz Köthe (Berlin 1916 – 2005) war einer der führenden deutschen Vertreter der Pop Art und des Photorealismus. Nach seiner akademischen Ausbildung entwickelte er ab ca. 1960 eine eigenständige Bildsprache, aufgebaut aus gemalten Collagen und Motiven aus der Konsum- und Werbewelt — Zigarettenschachteln, Automobile, Motorkultur-Ikonografie, technische Oberflächen. Kennzeichnend ist seine kühle, präzise Behandlung der Warenästhetik: Köthe überträgt den Werbevokabular in eine malerische, kontrollierte, oft glatte und glänzende Oberfläche, die das bildliche Zeichen von seiner kommerziellen Funktion trennt und als autonomes Motiv verfügbar macht. Innerhalb der deutschen Moderne nach dem Krieg steht sein Werk für eine speziell europäische Aneignung amerikanischer Pop-Art-Impulse, näher am Sachlichen und Technischen als an der ironisch-bestätigenden Linie.
La Lune en Rodage ist das dreibändige kollektive Portfolio, zusammengestellt vom Basler Verlag, Psychoanalytiker und Sammler Carl Laszlo (Pécs 1923 – Basel 2013), herausgegeben von Edition Panderma, Basel, in den Jahren 1960, 1965 und 1977. Die drei Bände vereinen insgesamt etwa 180 Originalwerke und bilden eine dichte Bestandsaufnahme der europäischen Avantgarde zwischen den 1950er und 1970er Jahren — mit Beiträgen u. a. von Lucio Fontana, Piero Manzoni, Enrico Castellani, Heinz Mack, Otto Piene, Bridget Riley, Günter Fruhtrunk, Meret Oppenheim, Bruno Munari, Hans Arp und Victor Vasarely. Mehrere dieser Beiträge markieren Wendepunkte im Werk der beteiligten Künstler: Castellanis Blatt gilt als sein erster dokumentierter grafischer Auftrag, und Manzonis Achrome als das einzige Multipel, das der Künstler jemals realisierte. Deren Einbeziehung in den dritten Band platziert Köthes Beitrag fest in diese internationale Avantgarde-Anthologie.
Zustand: neuwertig. Gerahmt in einem weißen Rahmen mit gelbem Passepartout.
Provenienz: Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel — Galerie von Bartha, Basel.

