Italian school (XVIII) - Madonna della Seggiola






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Madonna della Seggiola, ein Ölbild aus dem 18. Jahrhundert aus Italien, Öl auf Leinwand von italienischer Schule, religiöses Motiv und gerahmt verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler / Zuschreibung: Italienischer Meister des späten 18. Jahrhunderts Nach: RAFFAEL (Raffaello Sanzio, 1483–1520) Titel: Madonna della Seggiola (Madonna mit dem Christuskind und dem Johannesknaben) Datierung: Um 1780 Region: Italien Medium: Öl auf Leinwand (dubliert) Maße:
Rahmenmaß: 89 x 89 cm
Sichtmaß (Bild): 71 x 71 cm (Tondo in quadratischem Ausschnitt)
Beschreibung / Kunsthistorische Einordnung
Hochwertige, fein ausgeführte italienische Malerei des späten 18. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine detailgetreue und farblich subtile Interpretation von Raffaels berühmtestem Madonnenbildnis, der „Madonna della Seggiola“.
Die Komposition besticht durch die für die Hochrenaissance typische, harmonische Dreiecksanordnung der Figuren, die hier perfekt in das Rundbild (Tondo) eingepasst ist. Im Zentrum sitzt die jugendliche Madonna im prächtig gemusterten, blau-grünen Gewand mit goldbestickter Bordüre und dem charakteristischen, gestreiften orientalischen Kopftuch (Heiducken-Schal). Sie hält das schlafsuchende, kraftvoll gemalte Christuskind schützend in ihren Armen, während rechts der junge Johannes der Täufer mit betend erhobenen Händen und seinem feinen Kreuzattribut andächtig zu ihnen aufblickt. Am linken Bildrand ist der reich verzierte, namensgebende Pfosten des Renaissance-Sessels sichtbar.
Die Ausführung um 1780 zeugt von der ungebrochenen Raffael-Verehrung in der Epoche des Klassizismus und der Grand Tour, als europäische Adelige und Kunstkenner hochrangige Kopien der italienischen Meister als Statussymbole erwarben. Der Inkarnat-Farbton der Hautpartien, das sanfte Sfumato um die Augen der Madonna sowie die leuchtenden Primärfarben (Rot, Blau, Gold) spiegeln das hohe handwerkliche Geschick des anonymen Künstlers wider.
Zustandsbericht (Condition Report)
Bildträger & Malschicht: Das Gemälde wurde professionell dubliert (mit einer zweiten Leinwand zur Stabilisierung hinterlegt), wie auf den Detailaufnahmen der Kanten sowie der Rückseite gut zu erkennen ist. Die Malschicht zeigt ein altersgemäßes, gleichmäßiges und stabiles Alterscrakelee über die gesamte Fläche, welches dem Werk eine authentische Patina verleiht.
Restaurierung: Im Zuge der Dublierung fachmännisch gereinigt und restauriert. Kleinere, altmeisterliche Retuschen sind im UV-Licht zu erwarten, beeinträchtigen jedoch nicht den hervorragenden Gesamteindruck des Hauptmotivs.
Rahmen: Schwerer, zeittypischer Prunkrahmen (Holz, stuckiert und vergoldet). Der Rahmen weist eine klassizistische Zierleiste mit Perlstab- und Eierstab-Ornamentik auf. Das Tondo-Motiv wird durch eine quadratische, matt vergoldete Passepartout-Blende innerhalb des Rahmens gefasst. Kleinere, altersbedingte Bestoßungen und minimale Risse im Stuck (u.a. links in der Blende) sind vorhanden (Altersspuren passend zum Gesamtalter, siehe DSC05179.jpg). Auf der Rückseite befindet sich eine stabile, historische Ringaufhängung
Provenienz / Relevanz
Privatsammlung Deutschland. Ein klassisches Sammlungsstück der „Grand-Tour“-Malerei des 18. Jahrhunderts von musealer Ausstrahlung (zur visuellen Proportionswirkung siehe das Ausstellungsbeispiel in
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler / Zuschreibung: Italienischer Meister des späten 18. Jahrhunderts Nach: RAFFAEL (Raffaello Sanzio, 1483–1520) Titel: Madonna della Seggiola (Madonna mit dem Christuskind und dem Johannesknaben) Datierung: Um 1780 Region: Italien Medium: Öl auf Leinwand (dubliert) Maße:
Rahmenmaß: 89 x 89 cm
Sichtmaß (Bild): 71 x 71 cm (Tondo in quadratischem Ausschnitt)
Beschreibung / Kunsthistorische Einordnung
Hochwertige, fein ausgeführte italienische Malerei des späten 18. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine detailgetreue und farblich subtile Interpretation von Raffaels berühmtestem Madonnenbildnis, der „Madonna della Seggiola“.
Die Komposition besticht durch die für die Hochrenaissance typische, harmonische Dreiecksanordnung der Figuren, die hier perfekt in das Rundbild (Tondo) eingepasst ist. Im Zentrum sitzt die jugendliche Madonna im prächtig gemusterten, blau-grünen Gewand mit goldbestickter Bordüre und dem charakteristischen, gestreiften orientalischen Kopftuch (Heiducken-Schal). Sie hält das schlafsuchende, kraftvoll gemalte Christuskind schützend in ihren Armen, während rechts der junge Johannes der Täufer mit betend erhobenen Händen und seinem feinen Kreuzattribut andächtig zu ihnen aufblickt. Am linken Bildrand ist der reich verzierte, namensgebende Pfosten des Renaissance-Sessels sichtbar.
Die Ausführung um 1780 zeugt von der ungebrochenen Raffael-Verehrung in der Epoche des Klassizismus und der Grand Tour, als europäische Adelige und Kunstkenner hochrangige Kopien der italienischen Meister als Statussymbole erwarben. Der Inkarnat-Farbton der Hautpartien, das sanfte Sfumato um die Augen der Madonna sowie die leuchtenden Primärfarben (Rot, Blau, Gold) spiegeln das hohe handwerkliche Geschick des anonymen Künstlers wider.
Zustandsbericht (Condition Report)
Bildträger & Malschicht: Das Gemälde wurde professionell dubliert (mit einer zweiten Leinwand zur Stabilisierung hinterlegt), wie auf den Detailaufnahmen der Kanten sowie der Rückseite gut zu erkennen ist. Die Malschicht zeigt ein altersgemäßes, gleichmäßiges und stabiles Alterscrakelee über die gesamte Fläche, welches dem Werk eine authentische Patina verleiht.
Restaurierung: Im Zuge der Dublierung fachmännisch gereinigt und restauriert. Kleinere, altmeisterliche Retuschen sind im UV-Licht zu erwarten, beeinträchtigen jedoch nicht den hervorragenden Gesamteindruck des Hauptmotivs.
Rahmen: Schwerer, zeittypischer Prunkrahmen (Holz, stuckiert und vergoldet). Der Rahmen weist eine klassizistische Zierleiste mit Perlstab- und Eierstab-Ornamentik auf. Das Tondo-Motiv wird durch eine quadratische, matt vergoldete Passepartout-Blende innerhalb des Rahmens gefasst. Kleinere, altersbedingte Bestoßungen und minimale Risse im Stuck (u.a. links in der Blende) sind vorhanden (Altersspuren passend zum Gesamtalter, siehe DSC05179.jpg). Auf der Rückseite befindet sich eine stabile, historische Ringaufhängung
Provenienz / Relevanz
Privatsammlung Deutschland. Ein klassisches Sammlungsstück der „Grand-Tour“-Malerei des 18. Jahrhunderts von musealer Ausstrahlung (zur visuellen Proportionswirkung siehe das Ausstellungsbeispiel in
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Art-Hizli
- Repräsentant:
- Volkan Hizli
- Adresse:
- Galerie Art-Hizli
Am Eichelberg 4b
35745 Herborn
GERMANY - Telefonnummer:
- +4915238217334
- Email:
- hizliart@gmail.com
- USt-IdNr.:
- DE 342846774
AGB
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
