H. van Leeuwen van Oudewater (1890-1972) - Moeder en kind

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Mutter und Kind, originales Ölgemälde von H. van Leeuwen van Oudewater (1930–1940), 90 × 69 cm, Niederlande, handsigniert, verkauft mit Rahmen, in angemessenem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Wunderschön großes Gemälde aus der Hand von Henk van Leeuwen
Der Rahmen weist durch das Alter einige Gebrauchsspuren auf
Und unter dem Leinenstoff befinden sich am Boden Flecken (siehe Foto)

Hendrik van Leeuwen, auch bekannt als Henk van Leeuwen von Oudewater (Ter Aar, 22. Januar 1890 – Voorburg (Süd-Holland), 23. August 1972) war ein niederländischer Maler, Aquarellist, Lithograf und Zeichner.

Jugend und Ausbildung
„Ja, das ist ein Maler, so muss es aussehen.“ Mit diesen begeisterten Worten sprach Jan Toorop, als er 1910 einige Arbeiten von Henk van Leeuwen zum ersten Mal sah.

Hendrik van Leeuwen wurde in Ter Aar geboren. Er verbrachte seine Kindheit im Dorf Oudewater. Als zwölfjähriger Junge fertigte er Zeichnungen der Umgebung an, doch sein zeichnerisches Talent fand bei seinem Vater wenig Beachtung. Van Leeuwen wurde deshalb zunächst Hausmaler. Er machte sich mit den verschiedenen Pigmentarten vertraut und lernte die feinen Kniffe des Verstreichen und Vermengens von Farbe mit Öl auf einer Marmorplatte.

Im Jahr 1914 zog Van Leeuwen nach Den Haag. In der Hauptstadt lernte er Willem de Zwart kennen, einen der führenden Maler der Haagener Schule. De Zwart erkannte sein Talent und versuchte, seinen ungestümen Maldrang zu lenken. Obwohl er kein Schüler von De Zwart wurde, erhielt Van Leeuwen von seinem älteren Kollegen viele Hinweise.

1916 ließ sich Van Leeuwen an der Koninklijke Akademie van Beeldende Kunsten (Den Haag) einschreiben.

Künstlerische Entwicklung
Ab 1926 studierte er regelmäßig in Paris an der Académie Julian, der Académie Colarossi und der Académie de la Grande Chaumière. Van Leeuwen wohnte in einem Atelier in der Impasse du Rouet, im Viertel Montparnasse. Der hier geltende Impressionismus und der Luminismus beeinflussten ihn stark als Maler.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit verlagerte sich darauf, Licht und die Wirkungen des Lichts zu erfassen. Dies wurde durch Arbeiten in der freien Natur, im Sonnenlicht, studiert. Seine Farbpalette wurde heller und ersetzte die eher düstere, dunkle Palette, die sein bisheriges Werk kennzeichnete und die an die Arbeiten von Willem de Zwart erinnerte.

Sein Aufenthalt in Paris und später auch in der Bretagne (Region), wo er zusammen mit Ben Viegers das malerische Städtchen Concarneau besuchte, sowie die Midi- und die Côte d’Azur, brachte ihm zahlreiche Motive, insbesondere die sonnige südliche Landschaft, die er in einen flotten Strich auf die Leinwand übertrug, in einer farbenfrohen Palette. „Als Vollblut-Impressionist beobachtete er das Licht bei allen Wetterlagen, morgens und abends, sowohl unter dem Nord- als auch unter dem Südsonnenschein“, schrieb ein Kritiker.

Ausstellungen
Van Leeuwen stellte regelmäßig in Den Haag aus, wo er Mitglied des Haagse Kunstkring und der Pulchri Studio war. Bei einer Ausstellung der Föderation Bildender Künstler in der Koninklijke Kunstzaal Kleykamp im Jahr 1925 wurde sein ‚Winter te Veur‘ von Wilhelmina der Niederlande erworben. Mit seinem ‚Quai de l'Hotel de Ville‘ zog er später erneut die Aufmerksamkeit der Königin auf sich, und erneut fand eines seiner Leinwandwerke Eingang in ihre Kunstsammlung.

Als Van Leeuwen merkte, dass andere Maler mit ähnlichen Namen seine Werke als ihre eigenen unterschrieben, signierte er fortan mit der Zusatzzahl ‚v.O.‘, Henk van Leeuwen van Oudewater.

Er stellte seine Werke auch regelmäßig in Gruppen-Ausstellungen aus. Mehrfach teilte er sich Wände mit Malern wie Han van Meegeren, Ben Viegers, Ko Cossaar, Co Breman, Antoon Molkenboer und Jeanne Bieruma Oosting.

1959 gewann Van Leeuwen den Publikumspreis der Haagse Salon. Der Gewinn des Publikumspreises sorgte erneut für Aufmerksamkeit für den Maler und führte noch weniger als zwei Jahre später zu einer großen Überblicksausstellung im Panorama Mesdag.

Anlässlich seines achten Lebensjahres erschienen in der Presse diverse Artikel, in denen der bejahrte Meister sich deutlich zu Wort meldete und sich noch keineswegs abwriter fühlt.

Wunderschön großes Gemälde aus der Hand von Henk van Leeuwen
Der Rahmen weist durch das Alter einige Gebrauchsspuren auf
Und unter dem Leinenstoff befinden sich am Boden Flecken (siehe Foto)

Hendrik van Leeuwen, auch bekannt als Henk van Leeuwen von Oudewater (Ter Aar, 22. Januar 1890 – Voorburg (Süd-Holland), 23. August 1972) war ein niederländischer Maler, Aquarellist, Lithograf und Zeichner.

Jugend und Ausbildung
„Ja, das ist ein Maler, so muss es aussehen.“ Mit diesen begeisterten Worten sprach Jan Toorop, als er 1910 einige Arbeiten von Henk van Leeuwen zum ersten Mal sah.

Hendrik van Leeuwen wurde in Ter Aar geboren. Er verbrachte seine Kindheit im Dorf Oudewater. Als zwölfjähriger Junge fertigte er Zeichnungen der Umgebung an, doch sein zeichnerisches Talent fand bei seinem Vater wenig Beachtung. Van Leeuwen wurde deshalb zunächst Hausmaler. Er machte sich mit den verschiedenen Pigmentarten vertraut und lernte die feinen Kniffe des Verstreichen und Vermengens von Farbe mit Öl auf einer Marmorplatte.

Im Jahr 1914 zog Van Leeuwen nach Den Haag. In der Hauptstadt lernte er Willem de Zwart kennen, einen der führenden Maler der Haagener Schule. De Zwart erkannte sein Talent und versuchte, seinen ungestümen Maldrang zu lenken. Obwohl er kein Schüler von De Zwart wurde, erhielt Van Leeuwen von seinem älteren Kollegen viele Hinweise.

1916 ließ sich Van Leeuwen an der Koninklijke Akademie van Beeldende Kunsten (Den Haag) einschreiben.

Künstlerische Entwicklung
Ab 1926 studierte er regelmäßig in Paris an der Académie Julian, der Académie Colarossi und der Académie de la Grande Chaumière. Van Leeuwen wohnte in einem Atelier in der Impasse du Rouet, im Viertel Montparnasse. Der hier geltende Impressionismus und der Luminismus beeinflussten ihn stark als Maler.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit verlagerte sich darauf, Licht und die Wirkungen des Lichts zu erfassen. Dies wurde durch Arbeiten in der freien Natur, im Sonnenlicht, studiert. Seine Farbpalette wurde heller und ersetzte die eher düstere, dunkle Palette, die sein bisheriges Werk kennzeichnete und die an die Arbeiten von Willem de Zwart erinnerte.

Sein Aufenthalt in Paris und später auch in der Bretagne (Region), wo er zusammen mit Ben Viegers das malerische Städtchen Concarneau besuchte, sowie die Midi- und die Côte d’Azur, brachte ihm zahlreiche Motive, insbesondere die sonnige südliche Landschaft, die er in einen flotten Strich auf die Leinwand übertrug, in einer farbenfrohen Palette. „Als Vollblut-Impressionist beobachtete er das Licht bei allen Wetterlagen, morgens und abends, sowohl unter dem Nord- als auch unter dem Südsonnenschein“, schrieb ein Kritiker.

Ausstellungen
Van Leeuwen stellte regelmäßig in Den Haag aus, wo er Mitglied des Haagse Kunstkring und der Pulchri Studio war. Bei einer Ausstellung der Föderation Bildender Künstler in der Koninklijke Kunstzaal Kleykamp im Jahr 1925 wurde sein ‚Winter te Veur‘ von Wilhelmina der Niederlande erworben. Mit seinem ‚Quai de l'Hotel de Ville‘ zog er später erneut die Aufmerksamkeit der Königin auf sich, und erneut fand eines seiner Leinwandwerke Eingang in ihre Kunstsammlung.

Als Van Leeuwen merkte, dass andere Maler mit ähnlichen Namen seine Werke als ihre eigenen unterschrieben, signierte er fortan mit der Zusatzzahl ‚v.O.‘, Henk van Leeuwen van Oudewater.

Er stellte seine Werke auch regelmäßig in Gruppen-Ausstellungen aus. Mehrfach teilte er sich Wände mit Malern wie Han van Meegeren, Ben Viegers, Ko Cossaar, Co Breman, Antoon Molkenboer und Jeanne Bieruma Oosting.

1959 gewann Van Leeuwen den Publikumspreis der Haagse Salon. Der Gewinn des Publikumspreises sorgte erneut für Aufmerksamkeit für den Maler und führte noch weniger als zwei Jahre später zu einer großen Überblicksausstellung im Panorama Mesdag.

Anlässlich seines achten Lebensjahres erschienen in der Presse diverse Artikel, in denen der bejahrte Meister sich deutlich zu Wort meldete und sich noch keineswegs abwriter fühlt.

Details

Künstler
H. van Leeuwen van Oudewater (1890-1972)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Moeder en kind
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Niederlande
Zustand
Angemessener Zustand
Höhe
90 cm
Breite
69 cm
Stil
Klassik
Periode
1930-1940
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
Privat

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