Italienische Schule (XIX) - Ritratto del Sign. Ephraim Stern






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Ölgemälde mit dem Titel Ritratto del Sign. Ephraim Stern, aus dem Jahr 1800, Schule Italien (XIX. Jahrhundert) aus Italien, Öl auf Leinwand (27 cm hoch, 22,5 cm breit).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Herkunft (Mailand, 1898)
Das Porträt zeigt Ephraim Stern, einen älteren Drucker und Buchbinder, der ursprünglich aus Galizien stammt und sich am Ende des 19. Jahrhunderts in Mailand niedergelassen hat. Ein zurückhaltender, gebildeter Mann, der fest mit seinen Wurzeln verbunden war, war Ephraim ein laizistischer Jude, der in der Öffentlichkeit keine traditionelle Kopfbedeckung trug, aber seinen prächtigen silbernen Bart mit Stolz pflegte.
Das Bild wurde nicht von einem berühmten Maler gemalt, sondern von einem Studenten der Brera-Akademie, dem Ephraim Zuflucht und Arbeit in seiner Werkstatt angeboten hatte. Um sich zu revanchieren, setzte der junge Maler das Porträt anhand eines der ersten Familienfotos um, zog einen dünnen Farbschleier auf eine preiswerte Leinwand, die auf einem handwerklich hergestellten Rahmen gespannt war.
Die Nacht des Schadens (Mai 1898 – Die Aufstände von Mailand)
Im Mai 1898 wurde Mailand von Brotpreisprotesten erschüttert, die vom Militär hart unterdrückt wurden. Während einer Nacht der Tumulte suchte eine fliehende Menge Schutz in den engen Gassen der Altstadt, direkt gegenüber der Ephraim’s Werkstatt.
Im Chaos der Repression wurde die Tür der Druckerei von Soldaten, die nach Demonstranten suchten, eingerissen. Während der Durchsuchung hielt ein Soldat den älteren Drucker aufgrund seines patriarchalischen Aussehens und seiner Publikationen fälschlich für einen Subversiven und setzte einen Stoß mit dem Bajonett an dem Gewehr an.
Die Waffe traf Ephraim nicht, durchbohrte aber die an der Wand hängende Leinwand: Die Eisenspitze durchstach das rechte Auge des Gemäldes und rutschte die Wange hinunter, zerriss den Stoff in einer klaren Diagonale.
Die behütete Erinnerung
Die Familie konnte sich in Sicherheit bringen und das Bild am nächsten Morgen wiederfinden. Ephraim beschloss, es niemals zu restaurieren. "Dieses Loch hat die Leinwand nicht ruiniert", sagte er den Enkeln, "es hat nur gezeigt, von welcher Seite die Geschichte blickte." Das Gemälde blieb so über Jahrzehnte hängen, mit seiner Narbe als Zeugnis einer Nacht voller Angst und Überleben, generationenübergreifend wie ein Familienamulett aufbewahrt."} } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } }
Die Herkunft (Mailand, 1898)
Das Porträt zeigt Ephraim Stern, einen älteren Drucker und Buchbinder, der ursprünglich aus Galizien stammt und sich am Ende des 19. Jahrhunderts in Mailand niedergelassen hat. Ein zurückhaltender, gebildeter Mann, der fest mit seinen Wurzeln verbunden war, war Ephraim ein laizistischer Jude, der in der Öffentlichkeit keine traditionelle Kopfbedeckung trug, aber seinen prächtigen silbernen Bart mit Stolz pflegte.
Das Bild wurde nicht von einem berühmten Maler gemalt, sondern von einem Studenten der Brera-Akademie, dem Ephraim Zuflucht und Arbeit in seiner Werkstatt angeboten hatte. Um sich zu revanchieren, setzte der junge Maler das Porträt anhand eines der ersten Familienfotos um, zog einen dünnen Farbschleier auf eine preiswerte Leinwand, die auf einem handwerklich hergestellten Rahmen gespannt war.
Die Nacht des Schadens (Mai 1898 – Die Aufstände von Mailand)
Im Mai 1898 wurde Mailand von Brotpreisprotesten erschüttert, die vom Militär hart unterdrückt wurden. Während einer Nacht der Tumulte suchte eine fliehende Menge Schutz in den engen Gassen der Altstadt, direkt gegenüber der Ephraim’s Werkstatt.
Im Chaos der Repression wurde die Tür der Druckerei von Soldaten, die nach Demonstranten suchten, eingerissen. Während der Durchsuchung hielt ein Soldat den älteren Drucker aufgrund seines patriarchalischen Aussehens und seiner Publikationen fälschlich für einen Subversiven und setzte einen Stoß mit dem Bajonett an dem Gewehr an.
Die Waffe traf Ephraim nicht, durchbohrte aber die an der Wand hängende Leinwand: Die Eisenspitze durchstach das rechte Auge des Gemäldes und rutschte die Wange hinunter, zerriss den Stoff in einer klaren Diagonale.
Die behütete Erinnerung
Die Familie konnte sich in Sicherheit bringen und das Bild am nächsten Morgen wiederfinden. Ephraim beschloss, es niemals zu restaurieren. "Dieses Loch hat die Leinwand nicht ruiniert", sagte er den Enkeln, "es hat nur gezeigt, von welcher Seite die Geschichte blickte." Das Gemälde blieb so über Jahrzehnte hängen, mit seiner Narbe als Zeugnis einer Nacht voller Angst und Überleben, generationenübergreifend wie ein Familienamulett aufbewahrt."} } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } }
