Germany - Art Deco - Statuette, Salome (3 sculptures) - 39 cm - Porzellan

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Salome-Gruppe aus deutschem Art Déco Porzellan-Biscuit, drei unabhängige Skulpturen (zwei stehende, eine sitzende) mit Polychromie, Relieff und Goldverzierungen, Höhe 39 cm, Breite 30 cm, Tiefe 20 cm, ununterschrieben.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Salomé - Skulpturengruppierung Art Déco. Deutsche Ensemble, datiert auf 1920–1930, bestehend aus drei weiblichen Porzellanfiguren aus bemaltem und reliefiertem Biscuit, die verschiedene Salomé-Haltungen darstellen und gemäß der orientalistisch-theatralischen Ästhetik jener Art-Déco-Periode konzipiert sind. Die Figuren zeichnen sich durch sorgfältige und elegante Modellierung aus, mit besonderem Augenmerk auf die Körperhaltung, die Behandlung der Gesichter, Frisuren, Drapierungen und vor allem die üppige Ornamentik der Trachten. Die Dekoration verbindet Polychromie in Elfenbein-, Schwarz-, Braun-, Gold-, Rot- und Blautönen, angereichert durch zahlreiche reliefierte Elemente sowie Applikationen, die Schmuck, Perlen, Ketten, Anhänger und Steinbesatz simulieren und dem Ensemble eine starke scenographische Wirkung verleihen. Die beiden hoch aufragenden Figuren zeigen Salomé in einer Tanzpose. Die erste erscheint leicht geneigt, mit dem Kopf zu einer Seite geneigt, die Arme herab hängend und der Körper in einer geschwungenen Bewegung. Sie trägt einen langen, graulich-schwarzen Rock, üppig verziert mit goldenen Elementen, Fransen, Ketten und Anhängern. Der helle Oberteil ist ebenfalls mit goldener Ornamentik und kleinen polychromen Akzenten bedeckt, die kostbare Steine simulieren. Die zweite stehende Figur präsentiert eine noch dynamischere Komposition, mit einem Arm, der über dem Kopf erhoben ist, und dem anderen seitlich abgestützt, in einer von orientalischer Inspiration geprägten Tanzpose. Der lange Rock in Braun tönungen ist mit ausgedehnten Girlanden, Ketten und goldenen Fransen dekoriert und setzt einen auffälligen Kontrast zum hellen Oberteil, das vollständig mit reliefartigen Schmuckstücken und Farbakzenten verziert ist. Beide Figuren tragen kurze, schwarze Haare, die von komplexen Kopfschmuckelementen teilweise umschlossen sind, bestehend aus Reihen goldener Perlen, herabhängenden Elementen und kleinen farbigen Reserven, wodurch die exotische und luxuriöse Interpretation der biblischen Figur betont wird. Die dritte Skulptur stellt Salomé dar, sitzend auf einer marmornierähmten architektonischen Struktur, in einer eher ruhigen und introspektiven Haltung. Der Kopf leicht geneigt, die Arme ruhten auf den Knien, der Mantel in Braun-Rot-Tönen mit weiten Falten und goldener Verzierung am Saum. Der helle Corsage ist erneut mit Halsketten, Armreifen und reliefartigen Ornamenten verziert. Die drei Stücke ruhen auf eigenständigen, hellen Biscuit-Basen. Bei den beiden stehenden Figuren ist die Inschrift „Salome“ auf der Vorderseite der Basen sichtbar und dient als Identifikation der Figur. Die sitzende Figur trägt ebenfalls die Bezeichnung am vorderen Element der Basis. Das Ensemble fügt sich vollständig in den deutschen Art Déco-Geschmack der 1920er- und 1930er-Jahre ein, einer Epoche, in der Porzellan- und Biscuit-Manufakturen intensiv Frauenfiguren des Tanzes, orientalische Themen, biblische Charaktere sowie Bühnen-, Opern- und Ballets Russes-beeinflusste Szenen erforschten. Die interpretation von Salomé verbindet Sinnlichkeit, Exotik und üppigen Ornamentluxus, Merkmale, die in den dekorativen Künsten jener Periode besonders geschätzt wurden. Die Fülle der Reliefarbeit und der Polychromie in Verbindung mit den zahlreichen Goldapplikationen rückt das Ensemble näher an die sogenannten Boudoir-Figuren und Art-Déco-Tanzfiguren, die in Deutschland und Mitteleuropa zur Dekoration anspruchsvoller Inneneinrichtung hergestellt wurden. Die Tatsache, dass es sich um drei verschiedene Modelle handelt, die als Ensemble konzipiert sind, mit außerordentlich orientalisch geprägter Dekoration, Vergoldungen und der Inschrift „Salome“, erhöht das kommerzielle Interesse deutlich. Es gibt zudem eine wichtige Identifikationsfrage. Die Ikonografie nähert sich deutschen Figuren, inspiriert von der berühmten Interpretation der Salomé durch die Tänzerin Maud Allan. Deutsche Hersteller wie Dressel, Kister & Cie. und Galluba & Hofmann produzierten Figuren, die von Allans Posen und Fotografien nach dem großen Erfolg von The Vision of Salome inspiriert waren; es existiert beispielsweise ein Kister-Modell mit der Inschrift „SALOME“ und der Nummer 10417.

Herkunft: Deutschland
Epoche: 1920–1930
Stil: Art Déco
Material: geformter Biscuit, bemalt und reliefiert
Thema: Salomé
Zusammensetzung: drei unabhängige Skulpturen
Dekoration: Polychromie, Vergoldungen, Schmuck- und Kettenrelief
Marken: nummerierte Basen
Höhe der größten: 26 cm

Salomé - Skulpturengruppierung Art Déco. Deutsche Ensemble, datiert auf 1920–1930, bestehend aus drei weiblichen Porzellanfiguren aus bemaltem und reliefiertem Biscuit, die verschiedene Salomé-Haltungen darstellen und gemäß der orientalistisch-theatralischen Ästhetik jener Art-Déco-Periode konzipiert sind. Die Figuren zeichnen sich durch sorgfältige und elegante Modellierung aus, mit besonderem Augenmerk auf die Körperhaltung, die Behandlung der Gesichter, Frisuren, Drapierungen und vor allem die üppige Ornamentik der Trachten. Die Dekoration verbindet Polychromie in Elfenbein-, Schwarz-, Braun-, Gold-, Rot- und Blautönen, angereichert durch zahlreiche reliefierte Elemente sowie Applikationen, die Schmuck, Perlen, Ketten, Anhänger und Steinbesatz simulieren und dem Ensemble eine starke scenographische Wirkung verleihen. Die beiden hoch aufragenden Figuren zeigen Salomé in einer Tanzpose. Die erste erscheint leicht geneigt, mit dem Kopf zu einer Seite geneigt, die Arme herab hängend und der Körper in einer geschwungenen Bewegung. Sie trägt einen langen, graulich-schwarzen Rock, üppig verziert mit goldenen Elementen, Fransen, Ketten und Anhängern. Der helle Oberteil ist ebenfalls mit goldener Ornamentik und kleinen polychromen Akzenten bedeckt, die kostbare Steine simulieren. Die zweite stehende Figur präsentiert eine noch dynamischere Komposition, mit einem Arm, der über dem Kopf erhoben ist, und dem anderen seitlich abgestützt, in einer von orientalischer Inspiration geprägten Tanzpose. Der lange Rock in Braun tönungen ist mit ausgedehnten Girlanden, Ketten und goldenen Fransen dekoriert und setzt einen auffälligen Kontrast zum hellen Oberteil, das vollständig mit reliefartigen Schmuckstücken und Farbakzenten verziert ist. Beide Figuren tragen kurze, schwarze Haare, die von komplexen Kopfschmuckelementen teilweise umschlossen sind, bestehend aus Reihen goldener Perlen, herabhängenden Elementen und kleinen farbigen Reserven, wodurch die exotische und luxuriöse Interpretation der biblischen Figur betont wird. Die dritte Skulptur stellt Salomé dar, sitzend auf einer marmornierähmten architektonischen Struktur, in einer eher ruhigen und introspektiven Haltung. Der Kopf leicht geneigt, die Arme ruhten auf den Knien, der Mantel in Braun-Rot-Tönen mit weiten Falten und goldener Verzierung am Saum. Der helle Corsage ist erneut mit Halsketten, Armreifen und reliefartigen Ornamenten verziert. Die drei Stücke ruhen auf eigenständigen, hellen Biscuit-Basen. Bei den beiden stehenden Figuren ist die Inschrift „Salome“ auf der Vorderseite der Basen sichtbar und dient als Identifikation der Figur. Die sitzende Figur trägt ebenfalls die Bezeichnung am vorderen Element der Basis. Das Ensemble fügt sich vollständig in den deutschen Art Déco-Geschmack der 1920er- und 1930er-Jahre ein, einer Epoche, in der Porzellan- und Biscuit-Manufakturen intensiv Frauenfiguren des Tanzes, orientalische Themen, biblische Charaktere sowie Bühnen-, Opern- und Ballets Russes-beeinflusste Szenen erforschten. Die interpretation von Salomé verbindet Sinnlichkeit, Exotik und üppigen Ornamentluxus, Merkmale, die in den dekorativen Künsten jener Periode besonders geschätzt wurden. Die Fülle der Reliefarbeit und der Polychromie in Verbindung mit den zahlreichen Goldapplikationen rückt das Ensemble näher an die sogenannten Boudoir-Figuren und Art-Déco-Tanzfiguren, die in Deutschland und Mitteleuropa zur Dekoration anspruchsvoller Inneneinrichtung hergestellt wurden. Die Tatsache, dass es sich um drei verschiedene Modelle handelt, die als Ensemble konzipiert sind, mit außerordentlich orientalisch geprägter Dekoration, Vergoldungen und der Inschrift „Salome“, erhöht das kommerzielle Interesse deutlich. Es gibt zudem eine wichtige Identifikationsfrage. Die Ikonografie nähert sich deutschen Figuren, inspiriert von der berühmten Interpretation der Salomé durch die Tänzerin Maud Allan. Deutsche Hersteller wie Dressel, Kister & Cie. und Galluba & Hofmann produzierten Figuren, die von Allans Posen und Fotografien nach dem großen Erfolg von The Vision of Salome inspiriert waren; es existiert beispielsweise ein Kister-Modell mit der Inschrift „SALOME“ und der Nummer 10417.

Herkunft: Deutschland
Epoche: 1920–1930
Stil: Art Déco
Material: geformter Biscuit, bemalt und reliefiert
Thema: Salomé
Zusammensetzung: drei unabhängige Skulpturen
Dekoration: Polychromie, Vergoldungen, Schmuck- und Kettenrelief
Marken: nummerierte Basen
Höhe der größten: 26 cm

Details

Epoche
1900-2000
Hersteller / Marke
Germany - Art Deco
Herkunftsland
Deutschland
Material
Porzellan
Titel des Kunstwerks
Salome (3 sculptures)
Signatur
Nicht signiert
Zustand
Guter Zustand
Höhe
39 cm
Breite
30 cm
Tiefe
20 cm
PortugalVerifiziert
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