LEGRAS (1839-1916) - Vase - Majestätische große Vase mit graviertem Dekor einer bezaubernden Vogesen-Waldlandschaft, emailliert - Mundgeblasenes Glas

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Michel Karis
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Außergewöhnliche Legras Majestueux Grand Vase, 41 cm hoch, aus mundgeblasenem Glas mit säuregraviertem, farbigem Herbstlandschaftsmotiv, gefertigt in Frankreich von Legras ca. 1900–1910, in ausgezeichnetem Zustand mit leichten Gebrauchsspuren.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Zum Zuschlag! Außergewöhnliche große Vase Legras – Lagunenlandschaft mit großen Bäumen, wahrhaftige Ode an die Natur.

Circa 1900. Cristallerie Legras & Cie, Saint-Denis, Frankreich.

Wundervolle, sehr große Soliflore-Eiform-Vase mit einer beeindruckend schlanken Silhouette, die eine Höhe von 41 cm erreicht, hergestellt in den berühmten Werkstätten der Cristallerie Legras & Cie in Saint-Denis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Dieses prächtige Exemplar präsentiert einen sehr schönen, opakeren Hintergrund in zarten Nuancen von Beige, Elfenbein, honigamber und bräunlich geräuchert, subtil in der Materie verschmolzen. Auf dieser leuchtenden Herbstpalette entfaltet sich ein bemerkenswertes, drehbares Landschaftsarrangement von Seelandschaft und Wald, graviert mit Säure und dann sorgfältig mit polychromem Emaille überarbeitet.

Majestätische Bäume mit langen dunklen Stämmen ragen nahezu über die ganze Vase empor, deren nebelige Baumkrone sich bis zum Hals hinein verliert. Unten erscheint ein ruhiger See, von Bäumen und Vegetation gesäumt, belebt von kleinen Booten oder Segeln, die die Oberfläche der Wasserlandschaft zart markieren. Die Tiefenwirkung der Komposition, erzielt durch die Abfolge der verschiedenen Ebenen, verleiht der Landschaft eine erstaunliche Weite und Ruhe, inspiriert von dem elsässischen Wald, der Legras so gern zum Spazierengehen aufsuchte, um sich daran zu inspirieren.

Das Dekor gelingt besonders gut, wenn man die Vase dreht: Die Landschaft entfaltet sich wirklich um das Glas herum und bietet von jedem Blickwinkel eine neue Perspektive, mal dominiert von den großen Bäumen im Vordergrund, mal offen auf das ruhige Wasser und die Gehölze des gegenüberliegenden Ufers.

Das Ganze badet in einer sanften, stillen Atmosphäre, in den Tönen des Spätsommers oder Herbstes, und erinnert an jene schwebenden Augenblicke, in denen das Licht langsam über einen von Wäldern umgebenen See schwindet. Ein wahres Landschaftsgemälde, das auf das Glas übertragen wurde, in dem die Natur zum Hauptsujet des Werks geworden ist.

LEGRAS... Der große Meister des Waldes!
François-Théodore Legras, der man ihm manchmal den „Imperator von Saint-Denis“ nannte, blieb tief von seinen elsässischen Wurzeln geprägt. Sohn eines Holzhauers und selbst als Kind Holzarbeiter, bevor er in das Glasberufsfeld eingeführt wurde, bewahrte er sein ganzes Leben hindurch eine tiefe Verbundenheit mit dem Wald, mit Bäumen und mit Landschaften seiner Kindheit.
Diese Faszination für die Natur findet eine ihrer schönsten Ausdrucksformen in den Landschaftsdarstellungen aus der Zeit um 1900–1910, in der Phase, in der unter der zunehmenden Leitung seines Neffen Charles Legras die Werkstätten bemerkenswerte Dekors entwickelten, in denen monumentale Bäume, Seen, Flüsse, Berge und ferne Wälder zu den Protagonisten einer wahren Glaspoesie wurden.

Diese Vase ist ein wunderbares Beispiel dafür: Hier ist der Baum nicht mehr bloßes Dekorelement. Er strukturiert die gesamte Komposition, begleitet die außerordentliche Vertikalität der Vase und lenkt den Blick natürlich vom Ufer des Sees bis zum Scheitelwerk. Ein seltener Exemplar durch seine Abmessungen, mit einer außergewöhnlichen Höhe von 41 cm und einem wunderbaren Volumen; dieses große Exemplar besitzt eine besonders eindrucksvolle Präsenz. Ihre extrem schlanke Form verstärkt die Majestät der Bäume, die scheinbar den ganzen Vasenverlauf hinaufwachsen.

Dieses prächtige Exemplar ist perfekt authentifiziert und im berühmten Katalog Répertoire Raisonné Legras Verrier abgebildet, dem Referenzwerk zur Produktion der Manufaktur (siehe katalogbezogene Fotografien).

Zum Vergleich wurde ein Exemplar desselben Modells ebenfalls für 638 € in einer bekannten Pariser Auktion regiert; siehe die neuesten beigefügten Fotos der Anzeige.

Die Vase befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand, angesichts ihrer mehr als 125 Jahre Existenz. Die Emails haben eine schöne Frische bewahrt, und die Nuancen des Dekors bleiben hell und gut lesbar. Es seien lediglich einige dezente kleine Abnutzungen zu verzeichnen, die mit dem Alter und der Benutzung einhergehen und dem Charme sowie der Präsenz des Stücks nichts nehmen.

Unter dem Fußboden erscheint eine hübsche Spur des Barens des Glasschaffers, die am Stäbchenwerk der Brennschale abgeschnitten ist – eine berührende Zeugniss der alten Herstellungstechniken und des bemerkenswerten handwerklichen Könnens der Glasbläser von Saint-Denis.

Eine wunderbare und imposante Legras-Sammlung, zugleich dekorativ, poetisch und vollständig dokumentiert, in der die außergewöhnliche Vertikalität der Form geradezu darauf ausgelegt scheint, diese großen Bäume am Rand eines Sees zu vergrößern. Eine wahre Ode an den Wald und an die Natur, so wichtig für François-Théodore Legras.

Wunderschöne Sammlungsexemplar der Art-Nouveau-Periode des späten 19. Jahrhunderts aus der Nancy-Schule. Epoche Daum Nancy, Gallé, Le verre Français, Schneider...

AUFGRUND IMMER MEHR OFFENER UNSERER OFFER SETZUNGEN... BITTE NICHT MITWEITEN, WENN SIE NICHT ZU 100% VON IHREM KAUF ÜBERZEUGT SIND!

VIELEN DANK FÜR IHR VERSTÄNDNIS.

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Zum Zuschlag! Außergewöhnliche große Vase Legras – Lagunenlandschaft mit großen Bäumen, wahrhaftige Ode an die Natur.

Circa 1900. Cristallerie Legras & Cie, Saint-Denis, Frankreich.

Wundervolle, sehr große Soliflore-Eiform-Vase mit einer beeindruckend schlanken Silhouette, die eine Höhe von 41 cm erreicht, hergestellt in den berühmten Werkstätten der Cristallerie Legras & Cie in Saint-Denis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Dieses prächtige Exemplar präsentiert einen sehr schönen, opakeren Hintergrund in zarten Nuancen von Beige, Elfenbein, honigamber und bräunlich geräuchert, subtil in der Materie verschmolzen. Auf dieser leuchtenden Herbstpalette entfaltet sich ein bemerkenswertes, drehbares Landschaftsarrangement von Seelandschaft und Wald, graviert mit Säure und dann sorgfältig mit polychromem Emaille überarbeitet.

Majestätische Bäume mit langen dunklen Stämmen ragen nahezu über die ganze Vase empor, deren nebelige Baumkrone sich bis zum Hals hinein verliert. Unten erscheint ein ruhiger See, von Bäumen und Vegetation gesäumt, belebt von kleinen Booten oder Segeln, die die Oberfläche der Wasserlandschaft zart markieren. Die Tiefenwirkung der Komposition, erzielt durch die Abfolge der verschiedenen Ebenen, verleiht der Landschaft eine erstaunliche Weite und Ruhe, inspiriert von dem elsässischen Wald, der Legras so gern zum Spazierengehen aufsuchte, um sich daran zu inspirieren.

Das Dekor gelingt besonders gut, wenn man die Vase dreht: Die Landschaft entfaltet sich wirklich um das Glas herum und bietet von jedem Blickwinkel eine neue Perspektive, mal dominiert von den großen Bäumen im Vordergrund, mal offen auf das ruhige Wasser und die Gehölze des gegenüberliegenden Ufers.

Das Ganze badet in einer sanften, stillen Atmosphäre, in den Tönen des Spätsommers oder Herbstes, und erinnert an jene schwebenden Augenblicke, in denen das Licht langsam über einen von Wäldern umgebenen See schwindet. Ein wahres Landschaftsgemälde, das auf das Glas übertragen wurde, in dem die Natur zum Hauptsujet des Werks geworden ist.

LEGRAS... Der große Meister des Waldes!
François-Théodore Legras, der man ihm manchmal den „Imperator von Saint-Denis“ nannte, blieb tief von seinen elsässischen Wurzeln geprägt. Sohn eines Holzhauers und selbst als Kind Holzarbeiter, bevor er in das Glasberufsfeld eingeführt wurde, bewahrte er sein ganzes Leben hindurch eine tiefe Verbundenheit mit dem Wald, mit Bäumen und mit Landschaften seiner Kindheit.
Diese Faszination für die Natur findet eine ihrer schönsten Ausdrucksformen in den Landschaftsdarstellungen aus der Zeit um 1900–1910, in der Phase, in der unter der zunehmenden Leitung seines Neffen Charles Legras die Werkstätten bemerkenswerte Dekors entwickelten, in denen monumentale Bäume, Seen, Flüsse, Berge und ferne Wälder zu den Protagonisten einer wahren Glaspoesie wurden.

Diese Vase ist ein wunderbares Beispiel dafür: Hier ist der Baum nicht mehr bloßes Dekorelement. Er strukturiert die gesamte Komposition, begleitet die außerordentliche Vertikalität der Vase und lenkt den Blick natürlich vom Ufer des Sees bis zum Scheitelwerk. Ein seltener Exemplar durch seine Abmessungen, mit einer außergewöhnlichen Höhe von 41 cm und einem wunderbaren Volumen; dieses große Exemplar besitzt eine besonders eindrucksvolle Präsenz. Ihre extrem schlanke Form verstärkt die Majestät der Bäume, die scheinbar den ganzen Vasenverlauf hinaufwachsen.

Dieses prächtige Exemplar ist perfekt authentifiziert und im berühmten Katalog Répertoire Raisonné Legras Verrier abgebildet, dem Referenzwerk zur Produktion der Manufaktur (siehe katalogbezogene Fotografien).

Zum Vergleich wurde ein Exemplar desselben Modells ebenfalls für 638 € in einer bekannten Pariser Auktion regiert; siehe die neuesten beigefügten Fotos der Anzeige.

Die Vase befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand, angesichts ihrer mehr als 125 Jahre Existenz. Die Emails haben eine schöne Frische bewahrt, und die Nuancen des Dekors bleiben hell und gut lesbar. Es seien lediglich einige dezente kleine Abnutzungen zu verzeichnen, die mit dem Alter und der Benutzung einhergehen und dem Charme sowie der Präsenz des Stücks nichts nehmen.

Unter dem Fußboden erscheint eine hübsche Spur des Barens des Glasschaffers, die am Stäbchenwerk der Brennschale abgeschnitten ist – eine berührende Zeugniss der alten Herstellungstechniken und des bemerkenswerten handwerklichen Könnens der Glasbläser von Saint-Denis.

Eine wunderbare und imposante Legras-Sammlung, zugleich dekorativ, poetisch und vollständig dokumentiert, in der die außergewöhnliche Vertikalität der Form geradezu darauf ausgelegt scheint, diese großen Bäume am Rand eines Sees zu vergrößern. Eine wahre Ode an den Wald und an die Natur, so wichtig für François-Théodore Legras.

Wunderschöne Sammlungsexemplar der Art-Nouveau-Periode des späten 19. Jahrhunderts aus der Nancy-Schule. Epoche Daum Nancy, Gallé, Le verre Français, Schneider...

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Details

Epoche
1900-2000
Spezifische Herkunftsregion
Vosges
Herkunftsland
Frankreich
Modell
Majestic large vase with an enamelled engraved decoration of a charming Vosges forest landscape -
Material
Mouth-blown glass
Stil
Art Nouveau
Hersteller / Marke
LEGRAS (1839-1916)
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
41 cm
Breite
0 cm
Tiefe
0 cm
Geschätzter Zeitraum
1900-1910
FrankreichVerifiziert
963
Verkaufte Objekte
100 %
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