Karl Schmidt-Rottluff, Christian Rohlfs, Arthur Degner - Div.

07
Tage
18
Stunden
08
Minuten
38
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 1
Ohne mindestpreis
David Elberg
Experte
Von David Elberg ausgewählt

Verbrachte fünf Jahre als Experte für klassische Kunst und drei Jahre als Kommissar-Priseur.

Schätzung  € 250 - € 350
RO
1 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139085 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Sammlung von drei Original-Holzschnitten von Arthur Degner, Karl Schmidt-Rottluff und Christian Rohlfs aus den 1960er Jahren, mit den Titeln Selbstbildnis, Der Angler und Männchen II, jeweils Blattmaß ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmaß ca. 30 x 24 cm, in einer limitierten Auflage und in gutem Zustand, nicht signiert, aus Deutschland, Expressionismus.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Sammlung von 3 original Holzschnitten

1.

Original Holzschnitt von Arthur Degner ,, Selbstbildnis ,, um 1960/1970

Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
Arthur Degner (* 2. März 1888[1] in Gumbinnen, Ostpreußen; † 7. März 1972 in Berlin) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.
Leben
Degner studierte zwischen 1906 und 1908 an der Kunstakademie Königsberg bei Ludwig Dettmann und Otto Heichert. 1909 kam er nach einem Aufenthalt in München nach Berlin. 1912 stellte er dort in der Galerie von Paul Cassirer aus, auf dessen Anregung hin er 1910 nach Paris gereist war. Außer Cassirers fand er die Förderung von Lovis Corinth und Max Liebermann. Im Ersten Weltkrieg leistete er von 1914 bis 1918 Sanitätsdienst. 1919 wurde er Vorstand der Freien Secession, deren Mitglied er seit 1911 war. Er war auch Mitglied des Deutschen Künstlerbunds, des Reichsverbands bildender Künstler und des Deutschen Werkbunds.[2] 1920 wurde er an die Akademie Königsberg berufen. 1925 kehrte er nach Berlin zurück, wo er an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) lehrte. Von 1931 bis 1933 war er Vorsitzender der Berliner Secession. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er mit Arbeits- und Ausstellungsverbot belegt. Diese in einschlägigen Lexika enthaltene Angabe steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass Degner bis mindestens Ende 1940[3] an nachweislich 21 Ausstellungen beteiligt war.[4] Der Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes ermöglichte ihm 1936 einen Studienaufenthalt in Florenz, und 1937 wurde er Mitglied der Vereinigung Berliner Künstler. 1937 wurde in der Aktion „Entartete Kunst“ aus öffentlichen Sammlungen nachweislich drei seiner Bilder beschlagnahmt und vernichtet.[5] 1939 wurde er aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und sechs seiner Werke als „entartet“ beschlagnahmt. Als sein Atelier mit 300 Gemälden zerstört wurde, siedelte er 1943 nach Schlesien über. 1944 wurde der damals 56-Jährige zu Schanzarbeiten in Polen verpflichtet.

2.

Original Holzschnitt von Karl Schmidt-Rottluff ,, Der Angler ,, 1923 – 1970
Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
Der Angler. Original-Holzschnitt, rückseitig typographisch bezeichnet. Entstehung 1923, hier ein späterer Abzug von der Originalplatte bei Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976):

Galerie Nierendorf, (1970). 18 x 13 cm. Blattgröße: 21,5 x 15 cm. Sauber und gut erhalten.
Bemerkungen: *Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.

3.

Original Holzschnitt von Christian Rohlfs ,, Männchen II ,, 1922- 1970
Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
1870 lernte Rohlfs den Maler Ludwig Pietsch kennen, der ihn an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar empfahl, wo er bei Paul Thumann lernte. Zu dieser Zeit malte er vor allem naturalistische Werke. Aufgrund einer chronischen Knochenmarksentzündung musste ihm 1873 ein Bein amputiert werden, aber schon ein Jahr später nahm er seine Studien wieder auf.
Ab 1884 war er als freischaffender Künstler tätig und seine Malweise wurde impressionistischer. Ab 1901 lehrte er an der Folkwangschule in Hagen. Ab 1910 ist Rohlfs eindeutig den Expressionisten zuzuordnen. Wiederkehrendes Motiv in seinen Arbeiten bis in die 1920er Jahre waren die mittelalterlichen Gebäude aus Soest. Zu seinem 75ten Geburtstag, 1924, wurde er Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste.
Im Dritten Reich wurde seine Kunst als „entartet“ eingestuft und und er erhielt Malverbot. Einen Tag vor seinem Tod wurde er außerdem wieder aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Rohlfs gilt heute als einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten.









Sammlung von 3 original Holzschnitten

1.

Original Holzschnitt von Arthur Degner ,, Selbstbildnis ,, um 1960/1970

Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
Arthur Degner (* 2. März 1888[1] in Gumbinnen, Ostpreußen; † 7. März 1972 in Berlin) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.
Leben
Degner studierte zwischen 1906 und 1908 an der Kunstakademie Königsberg bei Ludwig Dettmann und Otto Heichert. 1909 kam er nach einem Aufenthalt in München nach Berlin. 1912 stellte er dort in der Galerie von Paul Cassirer aus, auf dessen Anregung hin er 1910 nach Paris gereist war. Außer Cassirers fand er die Förderung von Lovis Corinth und Max Liebermann. Im Ersten Weltkrieg leistete er von 1914 bis 1918 Sanitätsdienst. 1919 wurde er Vorstand der Freien Secession, deren Mitglied er seit 1911 war. Er war auch Mitglied des Deutschen Künstlerbunds, des Reichsverbands bildender Künstler und des Deutschen Werkbunds.[2] 1920 wurde er an die Akademie Königsberg berufen. 1925 kehrte er nach Berlin zurück, wo er an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) lehrte. Von 1931 bis 1933 war er Vorsitzender der Berliner Secession. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er mit Arbeits- und Ausstellungsverbot belegt. Diese in einschlägigen Lexika enthaltene Angabe steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass Degner bis mindestens Ende 1940[3] an nachweislich 21 Ausstellungen beteiligt war.[4] Der Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes ermöglichte ihm 1936 einen Studienaufenthalt in Florenz, und 1937 wurde er Mitglied der Vereinigung Berliner Künstler. 1937 wurde in der Aktion „Entartete Kunst“ aus öffentlichen Sammlungen nachweislich drei seiner Bilder beschlagnahmt und vernichtet.[5] 1939 wurde er aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und sechs seiner Werke als „entartet“ beschlagnahmt. Als sein Atelier mit 300 Gemälden zerstört wurde, siedelte er 1943 nach Schlesien über. 1944 wurde der damals 56-Jährige zu Schanzarbeiten in Polen verpflichtet.

2.

Original Holzschnitt von Karl Schmidt-Rottluff ,, Der Angler ,, 1923 – 1970
Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
Der Angler. Original-Holzschnitt, rückseitig typographisch bezeichnet. Entstehung 1923, hier ein späterer Abzug von der Originalplatte bei Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976):

Galerie Nierendorf, (1970). 18 x 13 cm. Blattgröße: 21,5 x 15 cm. Sauber und gut erhalten.
Bemerkungen: *Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.

3.

Original Holzschnitt von Christian Rohlfs ,, Männchen II ,, 1922- 1970
Blattmass ca. 21,5 x 15,5 cm, Gesamtblattmass ca. 30 x 24 cm
1870 lernte Rohlfs den Maler Ludwig Pietsch kennen, der ihn an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar empfahl, wo er bei Paul Thumann lernte. Zu dieser Zeit malte er vor allem naturalistische Werke. Aufgrund einer chronischen Knochenmarksentzündung musste ihm 1873 ein Bein amputiert werden, aber schon ein Jahr später nahm er seine Studien wieder auf.
Ab 1884 war er als freischaffender Künstler tätig und seine Malweise wurde impressionistischer. Ab 1901 lehrte er an der Folkwangschule in Hagen. Ab 1910 ist Rohlfs eindeutig den Expressionisten zuzuordnen. Wiederkehrendes Motiv in seinen Arbeiten bis in die 1920er Jahre waren die mittelalterlichen Gebäude aus Soest. Zu seinem 75ten Geburtstag, 1924, wurde er Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste.
Im Dritten Reich wurde seine Kunst als „entartet“ eingestuft und und er erhielt Malverbot. Einen Tag vor seinem Tod wurde er außerdem wieder aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Rohlfs gilt heute als einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten.









Details

Künstler
Karl Schmidt-Rottluff, Christian Rohlfs, Arthur Degner
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Limitierte Auflage
Titel des Kunstwerks
Div.
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Deutschland
Zustand
Guter Zustand
Höhe
29 cm
Breite
24 cm
Gewicht
100 g
Darstellung/Thema
Portrait
Stil
Expressionismus
Periode
1960-1970
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
22
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Druckgrafiken und Multiples