Vase - Napoleon-III-Opalinvase mit Drachenmonturen. - Opalglas mit vergoldeten Metallfassungen - Frankreich, ca. 1860–1875





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Napoleon-III-Opalinvase aus türkisfarbener Opalinal aus Frankreich, ca. 1860–1875, schlanke Trichterform mit vergoldeter Drachenmontierung, Höhe ca. 40 cm, max. Breite ca. 14 cm; Zustand fairs/gebraucht mit möglichen Teilenverlusten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Napoleon-III.-Türkisschale Opalinenglas- Vase – Polychrome Emaille & Vergoldete Bronze-Drache Montierungen – Frankreich, ca. 1860–1875
Beschreibung
Eine ungewöhnlich dekorative französische Türkisschale aus opalinem Glas in der Napoleon-III.-/Zweiten Reich-Periode, die opaleszentes, undurchsichtiges Glas, handaufgetragene polychrome Verzierung und eine aufwändige architektonische Metallmontierung mit gegengesetzten stilisierten Drachen- bzw. Chimera-Endkappen kombiniert.
Die Gesamtstruktur, Farbe, vergoldete Verzierung und der Einsatz von montiertem Opalinenglas entsprechen eng der dokumentierten französischen Dekorationsglasproduktion des späten 19. Jahrhunderts. Vergleichbare Napoleon-III-Stücke verbinden häufig blaues oder türkisfarbenes Opalinenglas mit vergoldeten Bronze-Montierungen; Polychrome Emaille und vergoldete Dekoration sind ebenfalls gut vertreten in der französischen Opalinglasproduktion dieser Epoche.
Form und Aufbau
Die Vase hat eine außergewöhnlich schlanke Trompeten-/Kornform, die aus einem kreisförmigen, sich ausbreitenden Fuß in einen langen, schmal zulaufenden Körper und eine verbreiterte Öffnung an der Oberseite übergeht.
Das undurchsichtige türkisfarbene Glas ist mit einem sorgfältig organisierten symmetrischen Register verziert in:
* Weiß
* Schwarz
* Ziegelrot / Orange
* Gelb
* vergoldete Akzente
Das bemalte Ornament kombiniert stilisierte Blätter, Palmetten, Schnörkel und hängende Blütenformen, die um eine markante vertikale Achse angeordnet sind. Der Sockel trägt einen passenden gepunkteten und gezackten Rand.
Der obere Rand bewahrt Spuren seiner ursprünglichen vergoldeten Bänderung.
Das Gefäß wird von einem stattlichen Metallrahmen gehalten, der aus einem runden Mundkragen, einem unteren Montierungsring und drei dekorativen Füßen besteht. Zwei hohe seitliche Stützen ragen neben der Vase empor und enden in hoch stilisierten Drachen-/Chimera-Köpfen, deren lange geschwungene Häupter und durchbrochene geometrische Elemente dem Ganzen einen stark exotischen, historisierenden Charakter verleihen.
Das Metall scheint eine vergoldete Kupferlegierung zu sein, vermutlich Messing oder Bronze; jedoch wurde kein metallurgischer Test durchgeführt, sodass die exakte Legierung hier nicht festgelegt wird.
Napoleon-III./Zweites Kaiserreich – Kontext
Französische dekorative Künste unter Napoleon III. zeichneten sich durch ein bewusst stilistisch-eklektisches Vorgehen aus: Historische europäische Ornamente existierten neben zunehmend modischen orientalischen und exotischen Referenzen.
Die vorliegende Vase passt gut in dieses Umfeld. Ihr Opalinenkörper gehört zu einer gut etablierten französischen Luxusglas-Tradition, während die drachenartigen Montierungen und die asymmetrischen Schnörkel-Details den wachsenden Geschmack nach Japonismus und orientalischer Ornamentik in den späteren Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts anklingen lassen.
Französische Antiquitätenreferenzen dokumentieren türkisfarbene und blaue Opalinengläser aus der Napoleon-III-Zeit mit vergoldeten Bronze- oder Gitter-Montierungen, einschließlich Vasen und dekorativen Objekten, die grob dem Mittel- bis zum späteren 19. Jahrhundert zuzuordnen sind.
Aus diesem Grund würde ich das vorliegende Exemplar vorsichtig so katalogisieren:
Frankreich, Napoleon-III./Zweites Kaiserreich Geschmack, ca. 1860–1875.
Dies ist eine stilistische und vergleichende Zuschreibung und kein vom Hersteller bestätigtes Datum. Es wurde keine Signatur eines Herstellers identifiziert.
Opalinenglas
Opalinenglas wurde im 19. Jahrhundert umfangreich für dekorative Gefäße, Flaschen, Schalen, Vasen und Luxusgegenstände verwendet. Zeitraumsexemplare wurden oft mit Vergoldung, bemalter Verzierung und bronze- oder vergoldete Metall-Montierungen versehen.
Die gesättigte türkisfarbene Farbe dieser Vase ist besonders markant und kontrastiert effektiv mit der polychromen bemalten Verzierung sowie den dunkleren vergoldeten Metall-Montierungen.
Maße
Die Vase wurde nun direkt gemessen, wie in den beiliegenden Zollstock-Fotografien dokumentiert:
* Gesamthöhe einschließlich Drachen-Endkappen: ca. 40 cm
* Durchmesser der runden Basis: ca. 11 cm
* Maximale Grundfläche über die hervorstehenden Füße: ca. 13 cm
* Oberer Glaskragen/Öffnungsdurchmesser: ca. 8 cm
* Maximale Breite über die oberen Drachen-/Chimera-Montierungen: ca. 14 cm
Dies basiert auf direkter Zollstockmessung des tatsächlichen Objekts.
Zustand
Authentischer Antikenzustand mit deutlichem ursprünglichen Alterseindruck. Unrestauriert.
Die Fotografien dokumentieren das Stück absichtlich umfangreich und sollten als integraler Bestandteil des Zustandsberichts verstanden werden.
Sichtbare Merkmale umfassen:
* erhebliche Patina und Oxidation an den Montierungen
* Verluste und Abreibung an den ursprünglichen vergoldeten Metallflächen
* Abnutzung der vergoldeten Verzierung am Glasrand
* Kratzer und kleine Oberflächenmarkierungen
* Unregelmäßigkeiten und Abnutzung rund um den oberen Glasrand
* geringe Abplatzungen und Abnutzungen innerhalb der bemalten Verzierung
* altersbedingte Flecken und Markierungen am türkisfarbenen Glas
* Abnutzung am Metallkragen und an den Befestigungspunkten
* Oberflächenabnutzung an den vier dekorativen Füßen
Wichtig: Die deutlich sichtbare Unregelmäßigkeit rund um den Mund wurde direkt von oben sowie aus mehreren Seitenwinkeln fotografiert, damit der Zustand genau beurteilt werden kann.
Es wurde kein Versuch unternommen, das Metall zu polieren, vergoldete Flächen zu restaurieren, die Verzierung neu zu malen oder altersbedingte Abnutzung kosmetisch zu kaschieren.
Trotz Alter und sichtbarer Abnutzung behält die Vase eine bemerkenswert starke dekorative Präsenz. Der türkisfarbene Körper bleibt visuell lebendig, und der aufwändige Drachen-/Chimera-Rahmen verleiht dem Objekt eine architektonische Silhouette, die sich deutlich von einer konventionellen Opalinen-Vase unterscheidet.
Eine Restaurierung oder eine Zuschreibung eines Herstellers ist nicht bekannt.
Der Sammlerblick
Was dieses Stück über eine Standard-19. Jahrhundert-Opalinenvase hinaushebt, ist die Kombination dreier unterschiedlicher dekorativer Traditionen in einem Objekt: Französisches farbiges Opalinen-Glas, handbemalte Polychrom-Verzierung und eine ungewöhnlich aufwändige Metallmontierung, dominiert von gegensätzlichen drachenartigen Endkappen.
Vergleichbare französische Napoleon-III-Objekte zeigen, dass Opalinenglas und vergoldete Bronze-Montierungen sehr wohl Teil des dekorativen Vokabulars dieser Epoche waren, während der exotische Charakter der Montierungen diese Vase in den breiteren 19. Jahrhundert-Faszination für orientalisch- und japanisch-inspiriertes Ornament einordnet.
Die unbearbeitete Patina ist hier besonders wichtig. Das dunkle Metall, verbleibende Goldschimmer, der abgenutzte Rand und kleine Unvollkommenheiten erzeugen den Kontrast, der der Vase historische Tiefe verleiht; eine Überrestaurierung würde sie eher schmälern als verbessern.
Jeder Artikel, den ich anbiete, wurde aus einem einfachen Grund ausgewählt: Ich wäre stolz, ihn selbst zu besitzen.
Der Sammlerblick kuratiert Originalgemälde, dekorative Kunst, Vintage-Schreibgeräte, luxuriöse Accessoires, Kunstbücher und zeitlose Objekte, die Handwerkskunst, Charakter und bleibende ästhetische Anziehung vereinen. Die Auswahl richtet sich an Privatsammler, durchdacht gestaltete Häuser, Boutique-Hotels und professionelle Innenräume, mit besonderem Augenmerk auf Objekte, die eine visuelle oder historische Geschichte erzählen.
Jedes Stück wird ehrlich fotografiert, sorgfältig beschrieben und mit derselben Sorgfalt verpackt, die ich auch beim Kauf für meine eigene Sammlung erwarten würde.
Napoleon-III.-Türkisschale Opalinenglas- Vase – Polychrome Emaille & Vergoldete Bronze-Drache Montierungen – Frankreich, ca. 1860–1875
Beschreibung
Eine ungewöhnlich dekorative französische Türkisschale aus opalinem Glas in der Napoleon-III.-/Zweiten Reich-Periode, die opaleszentes, undurchsichtiges Glas, handaufgetragene polychrome Verzierung und eine aufwändige architektonische Metallmontierung mit gegengesetzten stilisierten Drachen- bzw. Chimera-Endkappen kombiniert.
Die Gesamtstruktur, Farbe, vergoldete Verzierung und der Einsatz von montiertem Opalinenglas entsprechen eng der dokumentierten französischen Dekorationsglasproduktion des späten 19. Jahrhunderts. Vergleichbare Napoleon-III-Stücke verbinden häufig blaues oder türkisfarbenes Opalinenglas mit vergoldeten Bronze-Montierungen; Polychrome Emaille und vergoldete Dekoration sind ebenfalls gut vertreten in der französischen Opalinglasproduktion dieser Epoche.
Form und Aufbau
Die Vase hat eine außergewöhnlich schlanke Trompeten-/Kornform, die aus einem kreisförmigen, sich ausbreitenden Fuß in einen langen, schmal zulaufenden Körper und eine verbreiterte Öffnung an der Oberseite übergeht.
Das undurchsichtige türkisfarbene Glas ist mit einem sorgfältig organisierten symmetrischen Register verziert in:
* Weiß
* Schwarz
* Ziegelrot / Orange
* Gelb
* vergoldete Akzente
Das bemalte Ornament kombiniert stilisierte Blätter, Palmetten, Schnörkel und hängende Blütenformen, die um eine markante vertikale Achse angeordnet sind. Der Sockel trägt einen passenden gepunkteten und gezackten Rand.
Der obere Rand bewahrt Spuren seiner ursprünglichen vergoldeten Bänderung.
Das Gefäß wird von einem stattlichen Metallrahmen gehalten, der aus einem runden Mundkragen, einem unteren Montierungsring und drei dekorativen Füßen besteht. Zwei hohe seitliche Stützen ragen neben der Vase empor und enden in hoch stilisierten Drachen-/Chimera-Köpfen, deren lange geschwungene Häupter und durchbrochene geometrische Elemente dem Ganzen einen stark exotischen, historisierenden Charakter verleihen.
Das Metall scheint eine vergoldete Kupferlegierung zu sein, vermutlich Messing oder Bronze; jedoch wurde kein metallurgischer Test durchgeführt, sodass die exakte Legierung hier nicht festgelegt wird.
Napoleon-III./Zweites Kaiserreich – Kontext
Französische dekorative Künste unter Napoleon III. zeichneten sich durch ein bewusst stilistisch-eklektisches Vorgehen aus: Historische europäische Ornamente existierten neben zunehmend modischen orientalischen und exotischen Referenzen.
Die vorliegende Vase passt gut in dieses Umfeld. Ihr Opalinenkörper gehört zu einer gut etablierten französischen Luxusglas-Tradition, während die drachenartigen Montierungen und die asymmetrischen Schnörkel-Details den wachsenden Geschmack nach Japonismus und orientalischer Ornamentik in den späteren Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts anklingen lassen.
Französische Antiquitätenreferenzen dokumentieren türkisfarbene und blaue Opalinengläser aus der Napoleon-III-Zeit mit vergoldeten Bronze- oder Gitter-Montierungen, einschließlich Vasen und dekorativen Objekten, die grob dem Mittel- bis zum späteren 19. Jahrhundert zuzuordnen sind.
Aus diesem Grund würde ich das vorliegende Exemplar vorsichtig so katalogisieren:
Frankreich, Napoleon-III./Zweites Kaiserreich Geschmack, ca. 1860–1875.
Dies ist eine stilistische und vergleichende Zuschreibung und kein vom Hersteller bestätigtes Datum. Es wurde keine Signatur eines Herstellers identifiziert.
Opalinenglas
Opalinenglas wurde im 19. Jahrhundert umfangreich für dekorative Gefäße, Flaschen, Schalen, Vasen und Luxusgegenstände verwendet. Zeitraumsexemplare wurden oft mit Vergoldung, bemalter Verzierung und bronze- oder vergoldete Metall-Montierungen versehen.
Die gesättigte türkisfarbene Farbe dieser Vase ist besonders markant und kontrastiert effektiv mit der polychromen bemalten Verzierung sowie den dunkleren vergoldeten Metall-Montierungen.
Maße
Die Vase wurde nun direkt gemessen, wie in den beiliegenden Zollstock-Fotografien dokumentiert:
* Gesamthöhe einschließlich Drachen-Endkappen: ca. 40 cm
* Durchmesser der runden Basis: ca. 11 cm
* Maximale Grundfläche über die hervorstehenden Füße: ca. 13 cm
* Oberer Glaskragen/Öffnungsdurchmesser: ca. 8 cm
* Maximale Breite über die oberen Drachen-/Chimera-Montierungen: ca. 14 cm
Dies basiert auf direkter Zollstockmessung des tatsächlichen Objekts.
Zustand
Authentischer Antikenzustand mit deutlichem ursprünglichen Alterseindruck. Unrestauriert.
Die Fotografien dokumentieren das Stück absichtlich umfangreich und sollten als integraler Bestandteil des Zustandsberichts verstanden werden.
Sichtbare Merkmale umfassen:
* erhebliche Patina und Oxidation an den Montierungen
* Verluste und Abreibung an den ursprünglichen vergoldeten Metallflächen
* Abnutzung der vergoldeten Verzierung am Glasrand
* Kratzer und kleine Oberflächenmarkierungen
* Unregelmäßigkeiten und Abnutzung rund um den oberen Glasrand
* geringe Abplatzungen und Abnutzungen innerhalb der bemalten Verzierung
* altersbedingte Flecken und Markierungen am türkisfarbenen Glas
* Abnutzung am Metallkragen und an den Befestigungspunkten
* Oberflächenabnutzung an den vier dekorativen Füßen
Wichtig: Die deutlich sichtbare Unregelmäßigkeit rund um den Mund wurde direkt von oben sowie aus mehreren Seitenwinkeln fotografiert, damit der Zustand genau beurteilt werden kann.
Es wurde kein Versuch unternommen, das Metall zu polieren, vergoldete Flächen zu restaurieren, die Verzierung neu zu malen oder altersbedingte Abnutzung kosmetisch zu kaschieren.
Trotz Alter und sichtbarer Abnutzung behält die Vase eine bemerkenswert starke dekorative Präsenz. Der türkisfarbene Körper bleibt visuell lebendig, und der aufwändige Drachen-/Chimera-Rahmen verleiht dem Objekt eine architektonische Silhouette, die sich deutlich von einer konventionellen Opalinen-Vase unterscheidet.
Eine Restaurierung oder eine Zuschreibung eines Herstellers ist nicht bekannt.
Der Sammlerblick
Was dieses Stück über eine Standard-19. Jahrhundert-Opalinenvase hinaushebt, ist die Kombination dreier unterschiedlicher dekorativer Traditionen in einem Objekt: Französisches farbiges Opalinen-Glas, handbemalte Polychrom-Verzierung und eine ungewöhnlich aufwändige Metallmontierung, dominiert von gegensätzlichen drachenartigen Endkappen.
Vergleichbare französische Napoleon-III-Objekte zeigen, dass Opalinenglas und vergoldete Bronze-Montierungen sehr wohl Teil des dekorativen Vokabulars dieser Epoche waren, während der exotische Charakter der Montierungen diese Vase in den breiteren 19. Jahrhundert-Faszination für orientalisch- und japanisch-inspiriertes Ornament einordnet.
Die unbearbeitete Patina ist hier besonders wichtig. Das dunkle Metall, verbleibende Goldschimmer, der abgenutzte Rand und kleine Unvollkommenheiten erzeugen den Kontrast, der der Vase historische Tiefe verleiht; eine Überrestaurierung würde sie eher schmälern als verbessern.
Jeder Artikel, den ich anbiete, wurde aus einem einfachen Grund ausgewählt: Ich wäre stolz, ihn selbst zu besitzen.
Der Sammlerblick kuratiert Originalgemälde, dekorative Kunst, Vintage-Schreibgeräte, luxuriöse Accessoires, Kunstbücher und zeitlose Objekte, die Handwerkskunst, Charakter und bleibende ästhetische Anziehung vereinen. Die Auswahl richtet sich an Privatsammler, durchdacht gestaltete Häuser, Boutique-Hotels und professionelle Innenräume, mit besonderem Augenmerk auf Objekte, die eine visuelle oder historische Geschichte erzählen.
Jedes Stück wird ehrlich fotografiert, sorgfältig beschrieben und mit derselben Sorgfalt verpackt, die ich auch beim Kauf für meine eigene Sammlung erwarten würde.

