Andreas Dirks (1866-1922) - Sea waves






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Sea waves ist ein Ölgemälde des deutschen Künstlers Andreas Dirks (1866–1922) aus den Jahren 1910–1920, Größe ungerahmt 131 x 101 cm bzw. gerahmt 146 x 116 cm, und wird mit originalem Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Monumentales impressionistisches Seestück wurde von dem bedeutenden Deutschen Andreas (Andreas Carl Nicolaus) Dirk (1865 Sylt - 1922 Düsseldorf) geschaffen. Er studierte mehrere Jahre an der KGS Hamburg Markussen (Dekorationsmalerei); 1885/86 KA Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein! Hugo Crola und Adolf Schill; nach Aufenthalten in Hamburg 1887–1893 Großherzogliche Kunstschule in Weimar bei Leopold von Kalckreuth und Theodor Hagen; 1916 Professor.Debütierte 1888 auf der Internationalen Ausstellung in München im Glas-PAL. mit dem kom. Nordfriesische Fries. Dorfstraße. 1895 kehrte er schließlich nach Düsseldorf zurück, wo er sich auf marine Malerei spezialisiert hatte. Arbeitete regelmäßig, besonders in den Sommermonaten, in seinem Sylt-Studio. Studienreisen führten ihn 1894/95 nach Belgien und in die Niederlande, 1904 zum Bodensee, 1907 nach SW-Afrika und 1908 in die Vereinigten Staaten (New York), wo er mit Niagara-Motiven auf dem US-Kunstmarkt liebäugelte, um sich zu etablieren. Anschließend freundete er sich mit den norddeutschen Schriftstellern Iven Kruse und Detlev von Liliencron an, in Düsseldorf mit dem Kunsthistoriker Richard Klapheck sowie mit den Malern August Deusser, Erich Nikutowski und Erwin Günter. Dirk war Mitglied der Künstlervereinigung Laetitia in Düsseldorf, 1895–1910 der Künstlervereinigung Malkasten, 1905 dem Kunstverein Düsseldorf; gründete mit Deusser die secessionistische St. Lucas-Club. 1903 Ausstellungsgesellschaft Düsseldorf.
Ausstellungen und Preise: 1907 Große Goldene Staatsmedaille, Wien. - D. gilt als „wolltlichster künstlerischer Talent“ der Insel Sylt und als der bedeutendste nach Andreas Achenbach marine Maler der Düsseldorfer Schule um 1900. D. fand seine Motive (Tiefsee, Küsten- und Insellandschaft) besonders beim Fahren an der Nordsee (Schleswig-Holstein, Westküste, Nordfriesische Fries. Inseln und Halligen). Er malte alte Fischerhäfen und Hafenanlagen. Außer Ölfarben auch Aquarelle und Skizzenbücher sowie eigenständige Zeichnungen (Bleistift, Kohle, Pastell, Tinte). Geprägt von der Plein-Air-Malerei seines Lehrers Theodor Hagen, malte D. zunächst mit gebrochenen, schweren, dunkleren Tönen. Als Impressionist verwendete D. später zunehmend hellere Farben, die er teils mit Pinsel und Spachtel, teils direkt aus der Tube in farbenreichen Schichtungen auftrug. Virtuos dramatisierte und tektonisiert. Die meist blau-grau oder beige getönten Bildstimmungen und durch starke Röte akzentuierte Lokalfarben heben die Seestücke hervor. Der skizzenhafte Stil erinnert an Giovanni Segantini. Die Zeitgenossen beeindruckten sich im Vergleich zu den wilhelminischen Marine-Malern. Ehrgeiz und ursprüngliche Kraft seiner Bilder. Die übermäßige Nachfrage des Kunstmarkts in den späten Jahren führte dazu, dass D. in motivloser, stetig produzierender Weise abgab.
WERKE: DÜSSELDORF, KM: Marine, FLENSBURG, StM: Holländische Landschaften, 1894/95. KEITUM/Sylt, St. Severin-Kirche: Martin Luther, Öl. Sylter Heimat-Mus.: Kutter beim Hafen, Öl. KIEL, KH: Ebbe im friesischen Watt, Öl/Papier, 1904. WEIMAR, KS: Hinter den Dünen, Öl/Lw., vor 1896; Während der Ebbe, Öl/Lw.; Waldweg, Öl/Lw. WIESBADEN, Museum: Steinbruch. Ausstellungen: 1918 Düsseldorf, Kunstsalon (K) / 1978 Westerland/Sylt: Gedächtnis-Ausstellung (Falt-Bl.). G: Düsseldorf, KV: seit 1902 regelmäßig.
Literatur: Künstlerlexikon von Thieme/Becker, Leipzig, 1999.
Inschrift: unten links signiert.
Technik: Öl auf Leinwand, luxuriöses originales Goldrahmen aus der Epoche.
Maße: ungefranstes Bildmaß B 131 cm x H 101 cm, gerahmt B 146 cm x H 117 cm.
Zustand: in sehr gutem Zustand.
Versand: aufgrund der Übergröße ausschließlich mit Versandfirmen oder Straßennachsendungen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Monumentales impressionistisches Seestück wurde von dem bedeutenden Deutschen Andreas (Andreas Carl Nicolaus) Dirk (1865 Sylt - 1922 Düsseldorf) geschaffen. Er studierte mehrere Jahre an der KGS Hamburg Markussen (Dekorationsmalerei); 1885/86 KA Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein! Hugo Crola und Adolf Schill; nach Aufenthalten in Hamburg 1887–1893 Großherzogliche Kunstschule in Weimar bei Leopold von Kalckreuth und Theodor Hagen; 1916 Professor.Debütierte 1888 auf der Internationalen Ausstellung in München im Glas-PAL. mit dem kom. Nordfriesische Fries. Dorfstraße. 1895 kehrte er schließlich nach Düsseldorf zurück, wo er sich auf marine Malerei spezialisiert hatte. Arbeitete regelmäßig, besonders in den Sommermonaten, in seinem Sylt-Studio. Studienreisen führten ihn 1894/95 nach Belgien und in die Niederlande, 1904 zum Bodensee, 1907 nach SW-Afrika und 1908 in die Vereinigten Staaten (New York), wo er mit Niagara-Motiven auf dem US-Kunstmarkt liebäugelte, um sich zu etablieren. Anschließend freundete er sich mit den norddeutschen Schriftstellern Iven Kruse und Detlev von Liliencron an, in Düsseldorf mit dem Kunsthistoriker Richard Klapheck sowie mit den Malern August Deusser, Erich Nikutowski und Erwin Günter. Dirk war Mitglied der Künstlervereinigung Laetitia in Düsseldorf, 1895–1910 der Künstlervereinigung Malkasten, 1905 dem Kunstverein Düsseldorf; gründete mit Deusser die secessionistische St. Lucas-Club. 1903 Ausstellungsgesellschaft Düsseldorf.
Ausstellungen und Preise: 1907 Große Goldene Staatsmedaille, Wien. - D. gilt als „wolltlichster künstlerischer Talent“ der Insel Sylt und als der bedeutendste nach Andreas Achenbach marine Maler der Düsseldorfer Schule um 1900. D. fand seine Motive (Tiefsee, Küsten- und Insellandschaft) besonders beim Fahren an der Nordsee (Schleswig-Holstein, Westküste, Nordfriesische Fries. Inseln und Halligen). Er malte alte Fischerhäfen und Hafenanlagen. Außer Ölfarben auch Aquarelle und Skizzenbücher sowie eigenständige Zeichnungen (Bleistift, Kohle, Pastell, Tinte). Geprägt von der Plein-Air-Malerei seines Lehrers Theodor Hagen, malte D. zunächst mit gebrochenen, schweren, dunkleren Tönen. Als Impressionist verwendete D. später zunehmend hellere Farben, die er teils mit Pinsel und Spachtel, teils direkt aus der Tube in farbenreichen Schichtungen auftrug. Virtuos dramatisierte und tektonisiert. Die meist blau-grau oder beige getönten Bildstimmungen und durch starke Röte akzentuierte Lokalfarben heben die Seestücke hervor. Der skizzenhafte Stil erinnert an Giovanni Segantini. Die Zeitgenossen beeindruckten sich im Vergleich zu den wilhelminischen Marine-Malern. Ehrgeiz und ursprüngliche Kraft seiner Bilder. Die übermäßige Nachfrage des Kunstmarkts in den späten Jahren führte dazu, dass D. in motivloser, stetig produzierender Weise abgab.
WERKE: DÜSSELDORF, KM: Marine, FLENSBURG, StM: Holländische Landschaften, 1894/95. KEITUM/Sylt, St. Severin-Kirche: Martin Luther, Öl. Sylter Heimat-Mus.: Kutter beim Hafen, Öl. KIEL, KH: Ebbe im friesischen Watt, Öl/Papier, 1904. WEIMAR, KS: Hinter den Dünen, Öl/Lw., vor 1896; Während der Ebbe, Öl/Lw.; Waldweg, Öl/Lw. WIESBADEN, Museum: Steinbruch. Ausstellungen: 1918 Düsseldorf, Kunstsalon (K) / 1978 Westerland/Sylt: Gedächtnis-Ausstellung (Falt-Bl.). G: Düsseldorf, KV: seit 1902 regelmäßig.
Literatur: Künstlerlexikon von Thieme/Becker, Leipzig, 1999.
Inschrift: unten links signiert.
Technik: Öl auf Leinwand, luxuriöses originales Goldrahmen aus der Epoche.
Maße: ungefranstes Bildmaß B 131 cm x H 101 cm, gerahmt B 146 cm x H 117 cm.
Zustand: in sehr gutem Zustand.
Versand: aufgrund der Übergröße ausschließlich mit Versandfirmen oder Straßennachsendungen.
