Enzo Cangi (1938-1974) - Natura morta






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Natura morta, Ölgemälde auf Leinwand von Enzo Cangi (Italien), 1960–1970, 70 × 50 cm (mit Rahmen 83 × 63 cm), handschriftlich signiert, in guten Zustand und mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Enzo Cangi (1938-1974), «Natura morta con fiori», Öl auf Leinwand, ca. 1960.
Das Werk zeigt einen zarten Blumenstrauß, der in einer weißen Krugform angeordnet ist, vor einem Fenster. Die Komposition zeichnet sich durch eine helle, raffinierte Farbpalette aus, die mit Tönen von Weiß, Grau, Rosa und Grün spielt, mit malerischer, lockerer und matter Struktur.
Die Malerei ist gekennzeichnet durch einen schnellen, fragmentierten und materialischen Pinselstrich, der nicht die minutiöse Beschreibung der Subjekte betont, sondern Formen, Volumen und Vibrierungen durch synthetische Farbtupfer anreißt. Die Blumen scheinen fast im Licht zu zerfallen, während die Krugform, stärker durchgebildet, das visuelle und strukturelle Zentrum der Komposition bildet.
Von besonderem Interesse ist das Verhältnis von Licht und Schatten: Die Schatten werden nicht durch satte Farbfelder wiedergegeben, sondern durch bewegte, sich überlagernde Zeichen, die der Malfläche ein Gefühl ständiger Vibration verleihen. Auch der Hintergrund und die Auflagefläche werden mit kurzen, gerichteten Pinselstrichen behandelt, wodurch eine lebendige Malerei entsteht, selbst in einer extrem gemessenen Komposition.
Die Reduktion der Anlage, die Wahl alltäglicher Objekte und die chromatische Minimalität erinnern an die große italienische Tradition der neunzehnten/zwanzigsten Jahrhunderts der Stillleben und insbesondere an jene Suche nach Gleichgewicht, Stille und Konzentration auf das Objekt, die Giorgio Morandi zu einem ihrer wichtigsten Referenzen macht. Gleichzeitig kann die klare, rationale Konstruktion des Raums und der synthetische Strich an einige Erfahrungen der toskanischen Malerei des 20. Jahrhunderts erinnern, insbesondere an Ottone Rosai.
Unten rechts unterschrieben.
Maße:
Bild: 70 × 50 cm
Mit Rahmen: 83 × 63 cm
Das Werk präsentiert sich in ausgezeichnetem konservatorischen Zustand, wie auf den Fotografien sichtbar, die integraler Bestandteil der Beschreibung sind.
Der Rahmen wird als Geschenk des Verkäufers beigebracht.
Sorgfältige Verpackung und Sendung mit verfolgbarer Kurier-Lieferung.
Enzo Cangi wurde 1938 in Pieve Santo Stefano, Provinz Arezzo, geboren und 1974 in Florenz verstorben.
Seine künstlerische Ausbildung fand zuerst am Istituto d’Arte in Florenz statt und später an der Accademia di Belle Arti derselben Stadt unter der Leitung von Primo Conti.
Die Forschung von Enzo Cangi hob sich vor allem durch die Entwicklung eines Pinselstrichs hervor, der als postimpressionistisch beginnt, aber die dargestellten Objekte mit existenziellen Schwingungen auflädt. In diesem Sinn war Giorgio Morandi sicherlich ein Referenzmodell, wie aus der reichen Produktion von Stillleben mit Gefäßen und Flaschen zu ersehen ist. In Cangis Bildern gibt es zudem ein tiefes, rationales Sinnbild der Komposition, auf das Minimum reduziert und klar kalkuliert, das sicherlich an Ottone Rosai erinnert. Die spärlichen Pinselstriche formen nicht nur die Objekte, sondern identifizieren auch ihre Schatten durch einen sehr bewegten Strich. So ist die gesamte Komposition von einer vibrierenden Lebendigkeit durchdrungen, die besonders in den rauschenden Kronen von Bäumen und Sträuchern sowie in den langen Gräsern der unbestellten Felder spürbar ist.
Enzo Cangi (1938-1974), «Natura morta con fiori», Öl auf Leinwand, ca. 1960.
Das Werk zeigt einen zarten Blumenstrauß, der in einer weißen Krugform angeordnet ist, vor einem Fenster. Die Komposition zeichnet sich durch eine helle, raffinierte Farbpalette aus, die mit Tönen von Weiß, Grau, Rosa und Grün spielt, mit malerischer, lockerer und matter Struktur.
Die Malerei ist gekennzeichnet durch einen schnellen, fragmentierten und materialischen Pinselstrich, der nicht die minutiöse Beschreibung der Subjekte betont, sondern Formen, Volumen und Vibrierungen durch synthetische Farbtupfer anreißt. Die Blumen scheinen fast im Licht zu zerfallen, während die Krugform, stärker durchgebildet, das visuelle und strukturelle Zentrum der Komposition bildet.
Von besonderem Interesse ist das Verhältnis von Licht und Schatten: Die Schatten werden nicht durch satte Farbfelder wiedergegeben, sondern durch bewegte, sich überlagernde Zeichen, die der Malfläche ein Gefühl ständiger Vibration verleihen. Auch der Hintergrund und die Auflagefläche werden mit kurzen, gerichteten Pinselstrichen behandelt, wodurch eine lebendige Malerei entsteht, selbst in einer extrem gemessenen Komposition.
Die Reduktion der Anlage, die Wahl alltäglicher Objekte und die chromatische Minimalität erinnern an die große italienische Tradition der neunzehnten/zwanzigsten Jahrhunderts der Stillleben und insbesondere an jene Suche nach Gleichgewicht, Stille und Konzentration auf das Objekt, die Giorgio Morandi zu einem ihrer wichtigsten Referenzen macht. Gleichzeitig kann die klare, rationale Konstruktion des Raums und der synthetische Strich an einige Erfahrungen der toskanischen Malerei des 20. Jahrhunderts erinnern, insbesondere an Ottone Rosai.
Unten rechts unterschrieben.
Maße:
Bild: 70 × 50 cm
Mit Rahmen: 83 × 63 cm
Das Werk präsentiert sich in ausgezeichnetem konservatorischen Zustand, wie auf den Fotografien sichtbar, die integraler Bestandteil der Beschreibung sind.
Der Rahmen wird als Geschenk des Verkäufers beigebracht.
Sorgfältige Verpackung und Sendung mit verfolgbarer Kurier-Lieferung.
Enzo Cangi wurde 1938 in Pieve Santo Stefano, Provinz Arezzo, geboren und 1974 in Florenz verstorben.
Seine künstlerische Ausbildung fand zuerst am Istituto d’Arte in Florenz statt und später an der Accademia di Belle Arti derselben Stadt unter der Leitung von Primo Conti.
Die Forschung von Enzo Cangi hob sich vor allem durch die Entwicklung eines Pinselstrichs hervor, der als postimpressionistisch beginnt, aber die dargestellten Objekte mit existenziellen Schwingungen auflädt. In diesem Sinn war Giorgio Morandi sicherlich ein Referenzmodell, wie aus der reichen Produktion von Stillleben mit Gefäßen und Flaschen zu ersehen ist. In Cangis Bildern gibt es zudem ein tiefes, rationales Sinnbild der Komposition, auf das Minimum reduziert und klar kalkuliert, das sicherlich an Ottone Rosai erinnert. Die spärlichen Pinselstriche formen nicht nur die Objekte, sondern identifizieren auch ihre Schatten durch einen sehr bewegten Strich. So ist die gesamte Komposition von einer vibrierenden Lebendigkeit durchdrungen, die besonders in den rauschenden Kronen von Bäumen und Sträuchern sowie in den langen Gräsern der unbestellten Felder spürbar ist.
