Jan Knikker (1889-1957) - Vischpoort Harderwijk






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Vischpoort Harderwijk, ein Ölbild auf Holzbrett aus dem 19. Jahrhundert von Jan Knikker, Herkunft Niederlande, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Jan Simon Knikker sr. (1889–1957)
Vischpoort Harderwijk
Öl auf Holz
24 × 18 cm; gerahmt 41 × 35,5 cm
Hands Signiert rechts unten: J. Knikker
Herkunft: Niederländische Kunstsammlung; RKD-Registrierung 2F3296138
Kostenlose Lieferung
Jan Simon Knikker sr. wurde 1889 in Hillegom geboren und verstarb 1957 in Den Haag. Er war Maler, Aquarellist und Zeichner. Knikker war Autodidakt und erhielt Unterricht von seinem älteren Bruder Aris Knikker. Er arbeitete in Hillegom und Leiden und ließ sich 1914 in Den Haag nieder. Seine Landschaften, Wasserlandschaften und Stadtsansichten zählen zu der fortgeführten Haag- Schule des zwanzigsten Jahrhunderts.
Objektbeschreibung
Das Gemälde zeigt die Vischpoort in Harderwijk, frontal dargestellt aus einer Straße, die zur Pforte führt. Das weiß geputzte Pfortengebäude dominiert die Komposition. Der Durchgang wird durch eine breite Rundbogengrube gebildet, hinter der Wasser und ein niedriger Horizont sichtbar sind. Eine Außentreppe schlängelt sich schräg entlang der linken Seite der Pforte nach oben.
Auf beiden Seiten stehen niedrige Häuser mit roten und braunen Dächern. Auf dem Pfortengebäude befinden sich ein grünes Dach, eine zentrale Aufbau und mehrere Schornsteine. Verstreut über Vordergrund und unter dem Durchgang sind einige klein dargestellte Figuren angebracht. Der Himmel ist hellblau, links von der Pforte gruppiert sich eine kleine helle Wolkenpartie. Die Signatur befindet sich in rotbrauner Farbe rechts unten.
Technik und materielle Analyse
Die Darstellung ist in Öl auf Holzpaneel ausgeführt. Die Farbe ist überwiegend direkt und deckend aufgetragen. Kurze, nebeneinander und übereinander gelegte Pinselstriche bestimmen die Wiedergabe der Fassaden, Dächer und Straßenvorfläche. In der hellen Fassade der Pforte und im Vordergrund variiert die Farbschicht von dünn ausgestrichen bis stellenweise etwas pastoser. Architektonische Details sind mit feinen dunklen und hellen Tönen angedeutet. In Teilen der Oberfläche ist feine Craquelé vorhanden, mit deutlicherem Muster in einigen dunklen Passagen und im Vordergrund. Die Oberfläche wirkt überwiegend matt bis leicht glänzend.
Komposition und Formanalyse
Die vertikale Masse des Pfortengebäudes bildet die zentrale Achse der Komposition. Der Rundbogen liegt etwas rechts von der Mitte und fungiert als räumlicher Durchgang zum Wasser. Die schräge Treppe und die Dachlinien der flankierenden Bebauung lenken das Auge auf die Pforte. Der breite Straßenvorsprung im Vordergrund schafft Abstand zwischen Betrachter und Architektur.
Der Farbaufbau beruht auf einem Gegensatz zwischen dem blaugrünen Himmel, der hellen Fassade und den wärmeren rotbraunen und ockerfarbigen Dächern und Straßenteilen. Dunkle Akzente um Bogen, Türen, Fenster und Figuren begrenzen die Formen. Das Licht ist gleichmäßig verteilt, wobei die helle Vordere Fassade den wichtigsten tonalen Akzent bildet.
Stilistische und kunsthistorische Einordnung
Das Werk gehört durch seine Stadtsicht, lose Pinselführung und vereinfachte Behandlung von Architektur und Figuren zur fortgeführten Haag’schen Schule des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Darstellung ist aufgebaut aus breiten Farbflächen und kurzen Pinselstrichen, wobei atmosphärische Kohärenz und tonale Ordnung Vorrang vor akribischer architektonischer Detaillierung haben. Die relativ helle Palette umfasst neben gedämpften Erdfarben auch Blau, Grün, Ocker und Ockerton.
Vergleichbare Künstler
Aris Knikker, Cornelis Vreedenburgh, Johan Hendrik Weissenbruch, Eugène Boudin, Max Liebermann
Zustand
In der Farbschicht ist lokal feines Craquelé vorhanden, besonders in Teilen des Vordergrunds und einigen dunklen Passagen. Über das gesamte Oberflächenbild treten geringe Unregelmäßigkeiten und geringe Gebrauchsspuren auf. Es wurden keine Retuschen festgestellt. Das Paneel ist rückseitig sichtbar und befindet sich in einer Holzrahmenkonstruktion.
Schlussfolgerung
Vischpoort Harderwijk ist ein signiertes Stadsgezicht von Jan Simon Knikker sr., ausgeführt in Öl auf Paneel und einzuordnen in die zwanzigste Jahrhunderts Fortsetzung der Haag’schen Schule. Die kompakte Komposition wird durch das frontal platzierte Pfortengebäude, die diagonale Außentreppe und den Blick auf das Wasser bestimmt. Das Werk zeigt feines Craquelé und begrenzte oberflächliche Gebrauchsspuren; Retuschen sind nicht festgestellt.
Das Werk "Vischpoort Harderwijk" befindet sich in einem vergoldeten bronzegoldenen Holzrahmen mit Stuckornamenten
Gesamtmaße: 41x35,5 cm
Mittelmaße: 24x18 cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung über Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in dem genannten Versandpreis enthalten ist.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für eventuelle Einfuhrabgaben und zusätzliche Kosten, die bei Lieferung ins Ausland anfallen können.
Wir bemühen uns, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand zu Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandabwicklung achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundendienst kontaktieren.
Ab dem Moment, in dem Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den passenden Transporteur basierend auf Bestimmungsort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket bis zur Lieferung.
Da kein Kunstwerk dem anderen gleicht, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgemachte Versandcontainer oder Kartons an, die auf Größe, Rahmung und Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf Distanz und Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die korrekten Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde sich in gutem Zustand befindet und um eventuelle Fragen zu beantworten.
Wir rufen in der Regel die Telefonnummer an, die bei Catawiki angegeben ist, und dieses Gespräch wird auf Englisch geführt.
Wenn gewünscht, können Sie uns auch per E-Mail oder über den Catawiki-Chat erreichen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Jan Simon Knikker sr. (1889–1957)
Vischpoort Harderwijk
Öl auf Holz
24 × 18 cm; gerahmt 41 × 35,5 cm
Hands Signiert rechts unten: J. Knikker
Herkunft: Niederländische Kunstsammlung; RKD-Registrierung 2F3296138
Kostenlose Lieferung
Jan Simon Knikker sr. wurde 1889 in Hillegom geboren und verstarb 1957 in Den Haag. Er war Maler, Aquarellist und Zeichner. Knikker war Autodidakt und erhielt Unterricht von seinem älteren Bruder Aris Knikker. Er arbeitete in Hillegom und Leiden und ließ sich 1914 in Den Haag nieder. Seine Landschaften, Wasserlandschaften und Stadtsansichten zählen zu der fortgeführten Haag- Schule des zwanzigsten Jahrhunderts.
Objektbeschreibung
Das Gemälde zeigt die Vischpoort in Harderwijk, frontal dargestellt aus einer Straße, die zur Pforte führt. Das weiß geputzte Pfortengebäude dominiert die Komposition. Der Durchgang wird durch eine breite Rundbogengrube gebildet, hinter der Wasser und ein niedriger Horizont sichtbar sind. Eine Außentreppe schlängelt sich schräg entlang der linken Seite der Pforte nach oben.
Auf beiden Seiten stehen niedrige Häuser mit roten und braunen Dächern. Auf dem Pfortengebäude befinden sich ein grünes Dach, eine zentrale Aufbau und mehrere Schornsteine. Verstreut über Vordergrund und unter dem Durchgang sind einige klein dargestellte Figuren angebracht. Der Himmel ist hellblau, links von der Pforte gruppiert sich eine kleine helle Wolkenpartie. Die Signatur befindet sich in rotbrauner Farbe rechts unten.
Technik und materielle Analyse
Die Darstellung ist in Öl auf Holzpaneel ausgeführt. Die Farbe ist überwiegend direkt und deckend aufgetragen. Kurze, nebeneinander und übereinander gelegte Pinselstriche bestimmen die Wiedergabe der Fassaden, Dächer und Straßenvorfläche. In der hellen Fassade der Pforte und im Vordergrund variiert die Farbschicht von dünn ausgestrichen bis stellenweise etwas pastoser. Architektonische Details sind mit feinen dunklen und hellen Tönen angedeutet. In Teilen der Oberfläche ist feine Craquelé vorhanden, mit deutlicherem Muster in einigen dunklen Passagen und im Vordergrund. Die Oberfläche wirkt überwiegend matt bis leicht glänzend.
Komposition und Formanalyse
Die vertikale Masse des Pfortengebäudes bildet die zentrale Achse der Komposition. Der Rundbogen liegt etwas rechts von der Mitte und fungiert als räumlicher Durchgang zum Wasser. Die schräge Treppe und die Dachlinien der flankierenden Bebauung lenken das Auge auf die Pforte. Der breite Straßenvorsprung im Vordergrund schafft Abstand zwischen Betrachter und Architektur.
Der Farbaufbau beruht auf einem Gegensatz zwischen dem blaugrünen Himmel, der hellen Fassade und den wärmeren rotbraunen und ockerfarbigen Dächern und Straßenteilen. Dunkle Akzente um Bogen, Türen, Fenster und Figuren begrenzen die Formen. Das Licht ist gleichmäßig verteilt, wobei die helle Vordere Fassade den wichtigsten tonalen Akzent bildet.
Stilistische und kunsthistorische Einordnung
Das Werk gehört durch seine Stadtsicht, lose Pinselführung und vereinfachte Behandlung von Architektur und Figuren zur fortgeführten Haag’schen Schule des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Darstellung ist aufgebaut aus breiten Farbflächen und kurzen Pinselstrichen, wobei atmosphärische Kohärenz und tonale Ordnung Vorrang vor akribischer architektonischer Detaillierung haben. Die relativ helle Palette umfasst neben gedämpften Erdfarben auch Blau, Grün, Ocker und Ockerton.
Vergleichbare Künstler
Aris Knikker, Cornelis Vreedenburgh, Johan Hendrik Weissenbruch, Eugène Boudin, Max Liebermann
Zustand
In der Farbschicht ist lokal feines Craquelé vorhanden, besonders in Teilen des Vordergrunds und einigen dunklen Passagen. Über das gesamte Oberflächenbild treten geringe Unregelmäßigkeiten und geringe Gebrauchsspuren auf. Es wurden keine Retuschen festgestellt. Das Paneel ist rückseitig sichtbar und befindet sich in einer Holzrahmenkonstruktion.
Schlussfolgerung
Vischpoort Harderwijk ist ein signiertes Stadsgezicht von Jan Simon Knikker sr., ausgeführt in Öl auf Paneel und einzuordnen in die zwanzigste Jahrhunderts Fortsetzung der Haag’schen Schule. Die kompakte Komposition wird durch das frontal platzierte Pfortengebäude, die diagonale Außentreppe und den Blick auf das Wasser bestimmt. Das Werk zeigt feines Craquelé und begrenzte oberflächliche Gebrauchsspuren; Retuschen sind nicht festgestellt.
Das Werk "Vischpoort Harderwijk" befindet sich in einem vergoldeten bronzegoldenen Holzrahmen mit Stuckornamenten
Gesamtmaße: 41x35,5 cm
Mittelmaße: 24x18 cm
Alle Sendungen in professioneller Verpackung über Fedex, DPD oder PostNL.
Für alle Sendungen gilt ein Zuschlag für Verpackungsmaterial, der bereits in dem genannten Versandpreis enthalten ist.
Der Kunde ist selbst verantwortlich für eventuelle Einfuhrabgaben und zusätzliche Kosten, die bei Lieferung ins Ausland anfallen können.
Wir bemühen uns, Ihr Kunstwerk sicher und in optimalem Zustand zu Ihnen zu liefern, wobei wir sorgfältig auf Verpackung und Versandabwicklung achten. Bei Fragen oder besonderen Wünschen können Sie jederzeit den Catawiki-Kundendienst kontaktieren.
Ab dem Moment, in dem Ihre Bestellung bestätigt wurde, behandeln wir jede Sendung als individuelles Projekt. Jedes Gemälde wird sorgfältig verpackt mit hochwertigen, professionellen Versandmaterialien, und wir wählen den passenden Transporteur basierend auf Bestimmungsort, Transitzeit und Abwicklungsanforderungen. Wir verfolgen jedes Paket bis zur Lieferung.
Da kein Kunstwerk dem anderen gleicht, fertigen wir oft maßgeschneiderte, handgemachte Versandcontainer oder Kartons an, die auf Größe, Rahmung und Empfindlichkeit des Gemäldes sowie auf Distanz und Transportbedingungen zu Ihrer Adresse abgestimmt sind. Dies garantiert den bestmöglichen Schutz während der gesamten Reise.
Zur Unterstützung eines reibungslosen internationalen Versandprozesses erstellen wir die korrekten Papiere und Versanddokumente, einschließlich Zollcodes und exportbezogener Informationen, falls erforderlich.
In einigen Fällen nehmen wir proaktiv Kontakt mit Ihnen auf, um zu bestätigen, dass Ihr Paket sicher angekommen ist, dass das Gemälde sich in gutem Zustand befindet und um eventuelle Fragen zu beantworten.
Wir rufen in der Regel die Telefonnummer an, die bei Catawiki angegeben ist, und dieses Gespräch wird auf Englisch geführt.
Wenn gewünscht, können Sie uns auch per E-Mail oder über den Catawiki-Chat erreichen.
