WMF / Geislingen, WMF MYRA - Servierplatte - Glas

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Michel Karis
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Eine sehr seltene WMF MYRA Glasschale mit gravierter und versilberter Dekoration sowie der irisierenden Myra-Technik, zudem sandgestrahlt für erhabene Verzierungen, die Verzilverung der Blattadern galvanisch; vermutlich mundgeblasen, datiert auf ca. 1930–1940, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Alters- und Fleckenzeichen, Durchmesser ca. 30,2 cm, Höhe 3,5 cm.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein äußerst seltener WMF MYRA Teller/Schale mit gravierter und versilberter Dekoration. Darunter die bekannte irisierende Myra-Technik, bei der Metalloxide durch einen komplexen (Reduktions-) Prozess auf das Glas abgeschieden werden und eine dünne glänzende Schicht entsteht.

Diese Schale ist außerdem auch sandgestrahlt, wodurch eine erhöhte Dekoration entsteht. Die Verzilverung der Baumblätter ist galvanisch durchgeführt. Dies erfolgt über einen Stop-out-Prozess, bei dem die irisierenden Metalloxide auch in den Blattadern der Blätter zurückkehren. Die Schale ist wahrscheinlich formgeblasen, aber aufgrund des experimentellen Charakters ist eine Verformung der Schale sichtbar.

Die Myra-Abteilung war zu diesem Zeitpunkt vermutlich unter der Leitung von Karl Illenberger, der beauftragt war, Karl Wiedmann zu entlasten. Das war ab 1928.

Solche Myra-Objekte sind Unikas, und ich habe sie bisher nur in Museen gefunden!

Die zwei Scans stammen aus dem Buch von Burschel und Scheiffele: WMF Ikora & Myra Gläser.

Diese gleiche Blattdekoration ist auf IKORA-Vasen um 1935 wiederzufinden.

Ein äußerst seltener WMF MYRA Teller/Schale mit gravierter und versilberter Dekoration. Darunter die bekannte irisierende Myra-Technik, bei der Metalloxide durch einen komplexen (Reduktions-) Prozess auf das Glas abgeschieden werden und eine dünne glänzende Schicht entsteht.

Diese Schale ist außerdem auch sandgestrahlt, wodurch eine erhöhte Dekoration entsteht. Die Verzilverung der Baumblätter ist galvanisch durchgeführt. Dies erfolgt über einen Stop-out-Prozess, bei dem die irisierenden Metalloxide auch in den Blattadern der Blätter zurückkehren. Die Schale ist wahrscheinlich formgeblasen, aber aufgrund des experimentellen Charakters ist eine Verformung der Schale sichtbar.

Die Myra-Abteilung war zu diesem Zeitpunkt vermutlich unter der Leitung von Karl Illenberger, der beauftragt war, Karl Wiedmann zu entlasten. Das war ab 1928.

Solche Myra-Objekte sind Unikas, und ich habe sie bisher nur in Museen gefunden!

Die zwei Scans stammen aus dem Buch von Burschel und Scheiffele: WMF Ikora & Myra Gläser.

Diese gleiche Blattdekoration ist auf IKORA-Vasen um 1935 wiederzufinden.

Details

Epoche
1900-2000
Material
Glas
Hersteller / Marke
WMF MYRA, WMF / Geislingen
Herkunftsland
Deutschland
Stil
Art Deco
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
3,5 cm
Breite
30,2 cm
Tiefe
3,5 cm
Geschätzter Zeitraum
1930-1940
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
88
Verkaufte Objekte
Privat

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