Joan Miro (1893-1983) - Sala Pelaires





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sala Pelaires — Joan Miró
Originaler Druck auf Papier von Joan Miró, betitelt Sala Pelaires, hergestellt im Jahr 1970. Das Werk ist vom Künstler in der rechten unteren Ecke signiert und als P.A. — Prueba de Artista in der linken unteren Ecke justificiert/gekennzeichnet. Die Abmessungen betragen 76 x 56 cm.
Es handelt sich um eine sehr limitierte Künstlerprobe, außerhalb der regulären nummerierten Auflage von 75 Exemplaren gefertigt. Künstlerproben genießen innerhalb des Originalgrafikwerks einen besonderen Wert, da sie in der Regel zu einer noch kleineren Gruppe gehören, traditionell bestimmt für den Künstler selbst, den Verlag oder direkte Mitwirkende am Druckprozess. Daher verstärkt ihr Zustand als P.A. die Seltenheit, das Sammlerinteresse und die Einzigartigkeit dieses Stücks.
Das Werk ist im referenzierten Katalog raisonnè der Miró-Lithographien geführt: Patrick Cramer, Joan Miró Lithographer, Band IV (1969–1972), Maeght Éditeur, Paris, 1992, Seite 82, Katalog Nr. 684. Diese bibliografische Referenz ordnet das Werk dem etablierten Fundus an Original-Lithografien des Künstlers zu und liefert eine relevante Dokumentationsbasis für Identifikation und Wertschätzung.
Sala Pelaires markiert einen besonders wichtigen Moment in der Beziehung von Joan Miró zu Mallorca und zu dem zeitgenössischen Kunstmilieu der Insel. Die Sala Pelaires, in Palma de Mallorca gelegen, war eines der historischen Galerienhäuser, das zum Konsolidierungsprozess des Dialogs zwischen Miró, der Insel und der internationalen Gegenwartskunst beigetragen hat. In diesem Sinn besitzt das Werk nicht nur eine bildnerische, sondern auch einen kontextuellen Wert, verknüpft mit Miró’s Präsenz in Mallorca und seiner Rolle in der kulturellen Modernisierung des balearischen Kunstumfelds.
Die Komposition verweist auf Miró’s unverwechselbare visuelle Sprache: eine Ökonomie der Zeichen, die scheinbar spontan wirkt, eine sehr zurückhaltende Beziehung zwischen Leere und Form sowie eine grafische Kraft, die Freiheitsdrang, Balance und visuelle Poesie vereint. Miró schafft es, den Raum des Papiers als offenes Feld funktionieren zu lassen, in dem die Zeichen scheinbar autonome Leuchtkraft besitzen. Jeder Strich, jeder Fleck und jede Form tragen zu jener Spannung bei, die Spiel, Mysterium und plastische Konstruktion so charakteristisch macht.
Für Miró war Lithografie kein sekundäres Medium, sondern ein wahres Labor der Schöpfung. Darin erforschte er Intensität der Farbe, Frische der Geste und expressive Kraft der Linie. In diesem Werk ist jene reife Freiheit des Künstlers zu erkennen, der ein vermeintlich einfaches Bild in eine Komposition verwandelt, die Rhythmus, Gegenwart und innere Energie trägt.
Das Stück befindet sich in insgesamt guten Erhaltungszuständen, mit der Ausnahme einer Ecke, die eingerissen ist, und lokalisiertem Foxing in einigen Bereichen des Papiers. Diese Aspekte werden transparent angegeben und sind mit der Natur und dem Alter eines Druckgraphikwerks auf Papier dieser Epoche vereinbar, beeinträchtigen weder die Lesbarkeit noch die Wertschätzung des Bildes.
Aufgrund seiner bibliografischen Dokumentation, seines Formats, seiner Beziehung zur Sala Pelaires und seines Status als Prueba de Artista besitzt diese Lithografie einen besonderen Reiz für Sammler originaler Graphik von Joan Miró. Es ist ein repräsentatives Stück seines ausgereiften Sprachsystems, mit bemerkenswerter visueller Präsenz und einem Mehrwert durch seine Seltenheit innerhalb der Auflage.
Künstler: Joan Miró
Titel: Sala Pelaires
Jahr: 1970
Technik: originale Lithografie auf Papier
Justifikation: P.A. / Prueba de Artista
Unterschrift: vom Künstler signiert
Maße: 76 x 56 cm
Bibliografie: Patrick Cramer, Joan Miró Lithographer, Band IV, Maeght Éditeur, Paris, 1992, S. 82, Kat. Nr. 684
Provenienz: Kunstmarkt, Spanien
Zustand: insgesamt guter Erhaltungszustand, mit eingerissener Ecke und lokalisiertem Foxing
Bemerkungen: unframed
Sala Pelaires — Joan Miró
Originaler Druck auf Papier von Joan Miró, betitelt Sala Pelaires, hergestellt im Jahr 1970. Das Werk ist vom Künstler in der rechten unteren Ecke signiert und als P.A. — Prueba de Artista in der linken unteren Ecke justificiert/gekennzeichnet. Die Abmessungen betragen 76 x 56 cm.
Es handelt sich um eine sehr limitierte Künstlerprobe, außerhalb der regulären nummerierten Auflage von 75 Exemplaren gefertigt. Künstlerproben genießen innerhalb des Originalgrafikwerks einen besonderen Wert, da sie in der Regel zu einer noch kleineren Gruppe gehören, traditionell bestimmt für den Künstler selbst, den Verlag oder direkte Mitwirkende am Druckprozess. Daher verstärkt ihr Zustand als P.A. die Seltenheit, das Sammlerinteresse und die Einzigartigkeit dieses Stücks.
Das Werk ist im referenzierten Katalog raisonnè der Miró-Lithographien geführt: Patrick Cramer, Joan Miró Lithographer, Band IV (1969–1972), Maeght Éditeur, Paris, 1992, Seite 82, Katalog Nr. 684. Diese bibliografische Referenz ordnet das Werk dem etablierten Fundus an Original-Lithografien des Künstlers zu und liefert eine relevante Dokumentationsbasis für Identifikation und Wertschätzung.
Sala Pelaires markiert einen besonders wichtigen Moment in der Beziehung von Joan Miró zu Mallorca und zu dem zeitgenössischen Kunstmilieu der Insel. Die Sala Pelaires, in Palma de Mallorca gelegen, war eines der historischen Galerienhäuser, das zum Konsolidierungsprozess des Dialogs zwischen Miró, der Insel und der internationalen Gegenwartskunst beigetragen hat. In diesem Sinn besitzt das Werk nicht nur eine bildnerische, sondern auch einen kontextuellen Wert, verknüpft mit Miró’s Präsenz in Mallorca und seiner Rolle in der kulturellen Modernisierung des balearischen Kunstumfelds.
Die Komposition verweist auf Miró’s unverwechselbare visuelle Sprache: eine Ökonomie der Zeichen, die scheinbar spontan wirkt, eine sehr zurückhaltende Beziehung zwischen Leere und Form sowie eine grafische Kraft, die Freiheitsdrang, Balance und visuelle Poesie vereint. Miró schafft es, den Raum des Papiers als offenes Feld funktionieren zu lassen, in dem die Zeichen scheinbar autonome Leuchtkraft besitzen. Jeder Strich, jeder Fleck und jede Form tragen zu jener Spannung bei, die Spiel, Mysterium und plastische Konstruktion so charakteristisch macht.
Für Miró war Lithografie kein sekundäres Medium, sondern ein wahres Labor der Schöpfung. Darin erforschte er Intensität der Farbe, Frische der Geste und expressive Kraft der Linie. In diesem Werk ist jene reife Freiheit des Künstlers zu erkennen, der ein vermeintlich einfaches Bild in eine Komposition verwandelt, die Rhythmus, Gegenwart und innere Energie trägt.
Das Stück befindet sich in insgesamt guten Erhaltungszuständen, mit der Ausnahme einer Ecke, die eingerissen ist, und lokalisiertem Foxing in einigen Bereichen des Papiers. Diese Aspekte werden transparent angegeben und sind mit der Natur und dem Alter eines Druckgraphikwerks auf Papier dieser Epoche vereinbar, beeinträchtigen weder die Lesbarkeit noch die Wertschätzung des Bildes.
Aufgrund seiner bibliografischen Dokumentation, seines Formats, seiner Beziehung zur Sala Pelaires und seines Status als Prueba de Artista besitzt diese Lithografie einen besonderen Reiz für Sammler originaler Graphik von Joan Miró. Es ist ein repräsentatives Stück seines ausgereiften Sprachsystems, mit bemerkenswerter visueller Präsenz und einem Mehrwert durch seine Seltenheit innerhalb der Auflage.
Künstler: Joan Miró
Titel: Sala Pelaires
Jahr: 1970
Technik: originale Lithografie auf Papier
Justifikation: P.A. / Prueba de Artista
Unterschrift: vom Künstler signiert
Maße: 76 x 56 cm
Bibliografie: Patrick Cramer, Joan Miró Lithographer, Band IV, Maeght Éditeur, Paris, 1992, S. 82, Kat. Nr. 684
Provenienz: Kunstmarkt, Spanien
Zustand: insgesamt guter Erhaltungszustand, mit eingerissener Ecke und lokalisiertem Foxing
Bemerkungen: unframed

