Wanderer-Werke Siegmar-Schönau - Continental - Schreibmaschine - 1930-1940

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Wanderer-Werke Siegmar-Schönau – Continental Vintage-Schreibmaschine aus Stahl, hergestellt in Deutschland in den 1930er Jahren, guter Zustand mit leichten Altersspuren und funktionsfähig.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

* Original Vintage-Continental-Mechanische Schreibmaschine, hergestellt von Wanderer-Continental in Siegmar-Schönau, Deutschland
* Unverwechselbares, postwarliches Werkskennzeichen „Mechanik Büromaschinenwerk Wanderer-Continental“
* Eindrucksvoll großes Bürogerät mit robuster Ganzmetallkonstruktion
* Hochdetailliertes mechanisches Innenleben mit freiliegenden Typenstangen, Wagen-Bauteilen, Federn, Hebeln und Walzen
* Charakteristische schwarze enamellierte Gehäuseoberfläche mit natürlich gealterten Metalloberflächen und authentischer Patina
* Hervorragendes dekoratives und Sammler-Appeal für ein Vintage-Büro, Arbeitszimmer, Bibliothek, Studio oder industrielles Interieur
* Angeboten im original vintage Zustand, mit sichtbaren Alters- und Vorbenutzungs-Spuren, die zum Charakter beitragen

2 wichtige Hinweise zur Festlegung

Der Name Continental nimmt eine bedeutende Stellung in der Geschichte der europäischen Schreibmaschinen ein. Entwickelt und hergestellt von den Wanderer-Werken in Chemnitz und Siegmar-Schönau, wurde der Continental zu einer der großen deutschen Standards im Büro-Tippen. Die erste Continental-Standard-Schreibmaschine erschien 1904, und das Design entwickelte sich anschließend zu einer bemerkenswert erfolgreichen Familie von Maschinen. Das Ruhr Museum beschreibt den Continental als die erste Standard-Schreibmaschine, die von den Wanderer-Werken produziert wurde, und vermerkt, dass er unter den deutschen Schreibmaschinen die höchsten Absatzzahlen erzielte. (Ruhr Museum)

Dieses Exemplar ist besonders interessant wegen der auf der Frontplatte sichtbaren Fabrikkennung. Die Inschrift verweist auf das Mechanik Büromaschinenwerk Wanderer-Continental in Siegmar-Schönau und verbindet die Maschine mit der nachkriegszeitlichen Industriegeschichte des ehemaligen Wanderer-Werks. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte das Büromaschinenwerk die Produktion der Continental-Schreibmaschinen fort, wofür Archivdokumente Modelle in mehreren Größen belegen und die Fertigung von den späten 1940er-Jahren bis in die frühen 1950er Jahre fortsetzten. (archiv.sachsen.de)

Die Maschine ist ein substanzielles Beispiel traditioneller deutscher Büroingenieurkunst. Ihre Architektur wird von einem schweren Gussmetallrahmen, einem langen Wagen, einer zylindrischen Tastatur, Präzisionsschienen, Rückführungsmechanismus, Tintenbandanlage und einem dichten Geflecht von Typenstangen dominiert. Jeder Bauteil spiegelt eine Ära wider, in der mechanische Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Langlebigkeit fundamentale Prinzipien des Büromaschinenbaus waren. Anders als spätere leichte tragbare Maschinen besitzt der Continental die visuelle Autorität eines professionellen Bürobürogeräts, das dauerhaft auf einem Schreibtisch platziert gehört.

Besonders eindrucksvoll ist die freiliegende mechanische Konstruktion. Von hinten und von der Seite aus wird die komplexe Beziehung zwischen Wagen, Federn, Walzen, Typenstangen, Führungen, Achsen, Hebeln und Einstellmechanismen deutlich sichtbar. Der filigrane Rahmen verleiht dem Objekt eine fast industriell-skupturale Qualität. Für Sammler ist dies mehr als ein Schreibwerkzeug: Es ist ein greifbares Zeugnis präziser Technik aus dem Zeitalter mechanischer Bürotechnik.

Der schwarze Befestigung wird durch gealterte Chrom- und Stahlkomponenten ergänzt und erzeugt eine zurückhaltende monochrome Erscheinung. Natürliche Abnutzung, kleine Oberflächenmarken, Oxidationsspuren und aufgelaufenes Alter geben der Maschine eine authentische Vintage-Präsenz, statt des künstlich gleichmäßigen Aussehens moderner Reproduktionen. Die abgerundeten Tastenkappen, die großzügige Leertaste, der breite Wagen und der große Arbeitsmechanismus verstärken ihren unverwechselbaren Periodencharakter.

Die Tastatur und die Betriebsanzeigen demonstrieren den praktischen Charakter des Continental-Designs. Die Maschine war für ernsthafte Büroarbeit konzipiert, nicht für gelegentliche private Korrespondenz. Ihr breites Format, der lange Wagen und der robuste Chassis spiegeln die Anforderungen professionellen Schreibens, Verwaltung, Korrespondenz, Buchführung und kommerzieller Dokumentation wider. Die Proportionen verleihen ihr zudem eine imposante optische Wirkung, wenn sie als historisches Objekt ausgestellt wird.

Der historische Kontext macht dieses Stück für Sammler deutscher Industriedesign besonders attraktiv. Die Wanderer-Organisation war in einem breiten Spektrum von Ingenieursdisziplinen tätig, während die Büromaschinen-Sparte Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und weitere Bürogeräte entwickelte. Archivmaterialien der Sächsischen Landesarchive dokumentieren das umfangreiche Continental-Produktionsprogramm und bewahren Fotografien und Unterlagen zu Standard-, Silenta- und Klein-Continental-Maschinen. (archiv.sachsen.de)

Die Nachkriegsgeschichte fügt eine weitere Ebene von Interesse hinzu. Die ehemaligen Wanderer-Produktionsanlagen erfuhren nach 1945 gravierende strukturelle Veränderungen, und das Büromaschinenwerk blieb unter Staatsbesitz. Ab 1948 gehörte der Betrieb Wanderer-Continental der VVB Mechanik, während Continental-Schreibmaschinen weiterhin hergestellt und weiterentwickelt wurden. Die Firmenhistorie verzeichnet weitere organisatorische Änderungen in den frühen 1950er-Jahren, bevor die Schreibmaschinenproduktion schließlich nach Erfurt verlegt wurde. (archiv.sachsen.de)

Visuell vereint der Continental mehrere Qualitäten, die Sammler heute schätzen: industrielle Authentizität, mechanische Komplexität, historische Herkunft, deutsche Herstellung, substanzieller Aufbau und starke dekorative Präsenz. Die Maschine wirkt besonders als Statement-Objekt in Bibliothek, Arbeitszimmer, Architekturbüro, Kreativstudio, antikem Interieur, Gentlemen-Study, Buchhandlung oder Sammlerkabinett. Ihr dunkles Metallgehäuse kontrastiert natürlich mit Holz, Leder, Pergament, Büchern und neutralen architektonischen Materialien.

Die Ansichten von Heck und Unterseite sind besonders aussagekräftig, weil sie die Ingenieurkunst freilegen, die während des Betriebs normalerweise verborgen bleibt. Die Reihen schlanker Typenstangen, die zentralen Führungen, die Schienen des Wagens und die zahlreichen Einstellkomponenten erzeugen eine faszinierende mechanische Komposition. Aus dieser Perspektive wird die Schreibmaschine nahezu zu einem Stück industrieller Maschine oder kinetischer Skulptur.

Ihr Reiz geht damit über die traditionelle Schreibmaschinen-Sammlung hinaus. Sie kann gleichermaßen Enthusiasten für industrielle Archäologie, deutsches Design, Maschinenbau, Vintage-Büroausstattung, Typografie, Schreibkultur und Technologien des frühen zwanzigsten Jahrhunderts anziehen. Das Objekt bietet zudem eine atmosphärische Verbindung zu jener Epoche, in der Briefe, Manuskripte, Rechnungen und Berichte noch mit Metallbuchstaben, Tintenzug und manueller Tastendruck gefertigt wurden.

Die Maschine wird in ihrem authentischen Vintage-Zustand angeboten. Ihr altersbedingter Oberflächencharakter sollte als Teil des Objekts geschätzt werden und nicht als moderner Schaden oder künstliche Abnutzungen interpretiert werden. Da der mechanische Zustand, der Zustand des Tintenbands und die individuelle Tastenbewegung nicht ausschließlich anhand der Fotos unabhängig überprüft wurden, sollten Interessenten die Betriebsleistung vor dem Kauf einer Bestätigung unterziehen. Dies ist insbesondere bei einer historischen Maschine dieses Alters angemessen, bei der Wartung, Reinigung, Schmierung oder Justierung je nach geplanter Nutzung wünschenswert sein könnte.

Für Ausstellungszwecke besitzt der Continental jedoch eine beachtliche Präsenz, selbst wenn er einfach als industrielles Designobjekt betrachtet wird. Die markante Silhouette, der verlängerte Wagen, kontrastierende Metall-Bauteile und die dichte mechanische Tastatur schaffen eine weithin erkennbare visuelle Identität. Die Maschine trägt das Gewicht, das handwerkliche Können und die haptische Qualität, die mit traditioneller europäischer Büroingenieurkunst verbunden sind.

Sammler werden zudem zu schätzen wissen, dass das Objekt ein konkretes Kapitel in der Geschichte des Wanderer-Continental-Namens darstellt, statt eine generische moderne Schreibmaschine zu sein. Die Fabrik-Inschrift liefert einen wichtigen dokumentarischen Hinweis, während Konstruktion, Proportionen und mechanische Anordnung sie fest in der klassischen Continental-Tradition verankern. Das überlieferte Archivmaterial bestätigt, dass Continental-Standard-Maschinen ein wichtiger Bestandteil des Wanderer-Continental-Produktionsprogramms waren. (archiv.sachsen.de)

Dies ist folglich eine attraktive Anschaffung für alle, die sich für Vintage-Schreibmaschinen, deutsche Bürogeschichte, mechanische Handwerkskunst, industrielle Erbes oder klassische Continental-Geräte interessieren. Sie würde ein autoritatives Zentrum in einer Privatkollektion bilden und ein ungewöhnlich charaktervolles dekoratives Objekt für ein Interieur mit Wertschätzung historischer Technologie.

Die Verbindung aus Herstellerhistorie, substanzieller Bauweise, freigelegter Mechanik und natürlich gealtertem Erscheinungsbild verleiht diesem Continental eine starke Authentizität. Es ist ein Stück aus dem Übergang zwischen traditioneller preußisch-deutscher Industrieproduktion und der reorganisierten Nachkriegs-Industrie der DDR, wodurch es deutlich interessanter ist als eine anonym gebliebene Büro-Maschine.

Ein Continental wie dieses illustriert außerdem, warum historische Schreibmaschinen unter Sammlern und Designern wieder an Bedeutung gewinnen. In einem Zeitalter, in dem flache Bildschirme und Wegwerf-Elektronik dominieren, ist die Greifbarkeit einer mechanischen Schreibmaschine sofort spürbar: Jede Taste, jede Feder, jeder Hebel und jede Wagenbewegung hat eine sichtbare mechanische Folge. Die Maschine verkörpert eine Form des Ingenieurwesens, bei dem Präzision durch individuell gefertigte Metallkomponenten statt Software- und Elektroniksteuerung erreicht wurde.

Mit ihren imposanten Proportionen und der unverwechselbaren Continental-Identität ist diese vintage Wanderer-Continental-Schreibmaschine sowohl ein funktionierendes historisches Artefakt als auch ein überzeugendes Stück Industriedesign. Ihre Originallackierung, mechanische Komplexität und dokumentierte Verbindung mit dem Siegmar-Schönau Büromaschinenwerk machen sie zu einem attraktiven Angebot für Sammler, die eine authentische europäische Schreibmaschine mit echtem historischen Charakter suchen.

Das genaue Produktionsjahr sollte bei Bedarf aus der Seriennummer bestätigt werden; die sichtbare Fabrikkennzeichnung deckt sich mit der nachkriegszeitlichen Wanderer-Continental-Produktion, die in den späten 1940er-Jahren und frühen 1950er-Jahren dokumentiert ist. (archiv.sachsen.de)

Insgesamt handelt es sich um eine substanziell beeindruckende und visuell ansprechende Continental-Büro-Schreibmaschine, deren stärkste Qualitäten Authentizität, mechanische Bauweise, historischer Kontext und dekorative Präsenz sind. Anstatt als restaurierte Reproduktion zu erscheinen, behält sie das ehrliche Erscheinungsbild einer original Vintage-Maschine, sodass der neue Besitzer die Zeichen der Zeit, das handwerkliche Können ihrer Bauteile und die industrielle Geschichte, die im Rahmen verkörpert sind, würdigen kann.

* Original Vintage-Continental-Mechanische Schreibmaschine, hergestellt von Wanderer-Continental in Siegmar-Schönau, Deutschland
* Unverwechselbares, postwarliches Werkskennzeichen „Mechanik Büromaschinenwerk Wanderer-Continental“
* Eindrucksvoll großes Bürogerät mit robuster Ganzmetallkonstruktion
* Hochdetailliertes mechanisches Innenleben mit freiliegenden Typenstangen, Wagen-Bauteilen, Federn, Hebeln und Walzen
* Charakteristische schwarze enamellierte Gehäuseoberfläche mit natürlich gealterten Metalloberflächen und authentischer Patina
* Hervorragendes dekoratives und Sammler-Appeal für ein Vintage-Büro, Arbeitszimmer, Bibliothek, Studio oder industrielles Interieur
* Angeboten im original vintage Zustand, mit sichtbaren Alters- und Vorbenutzungs-Spuren, die zum Charakter beitragen

2 wichtige Hinweise zur Festlegung

Der Name Continental nimmt eine bedeutende Stellung in der Geschichte der europäischen Schreibmaschinen ein. Entwickelt und hergestellt von den Wanderer-Werken in Chemnitz und Siegmar-Schönau, wurde der Continental zu einer der großen deutschen Standards im Büro-Tippen. Die erste Continental-Standard-Schreibmaschine erschien 1904, und das Design entwickelte sich anschließend zu einer bemerkenswert erfolgreichen Familie von Maschinen. Das Ruhr Museum beschreibt den Continental als die erste Standard-Schreibmaschine, die von den Wanderer-Werken produziert wurde, und vermerkt, dass er unter den deutschen Schreibmaschinen die höchsten Absatzzahlen erzielte. (Ruhr Museum)

Dieses Exemplar ist besonders interessant wegen der auf der Frontplatte sichtbaren Fabrikkennung. Die Inschrift verweist auf das Mechanik Büromaschinenwerk Wanderer-Continental in Siegmar-Schönau und verbindet die Maschine mit der nachkriegszeitlichen Industriegeschichte des ehemaligen Wanderer-Werks. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte das Büromaschinenwerk die Produktion der Continental-Schreibmaschinen fort, wofür Archivdokumente Modelle in mehreren Größen belegen und die Fertigung von den späten 1940er-Jahren bis in die frühen 1950er Jahre fortsetzten. (archiv.sachsen.de)

Die Maschine ist ein substanzielles Beispiel traditioneller deutscher Büroingenieurkunst. Ihre Architektur wird von einem schweren Gussmetallrahmen, einem langen Wagen, einer zylindrischen Tastatur, Präzisionsschienen, Rückführungsmechanismus, Tintenbandanlage und einem dichten Geflecht von Typenstangen dominiert. Jeder Bauteil spiegelt eine Ära wider, in der mechanische Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Langlebigkeit fundamentale Prinzipien des Büromaschinenbaus waren. Anders als spätere leichte tragbare Maschinen besitzt der Continental die visuelle Autorität eines professionellen Bürobürogeräts, das dauerhaft auf einem Schreibtisch platziert gehört.

Besonders eindrucksvoll ist die freiliegende mechanische Konstruktion. Von hinten und von der Seite aus wird die komplexe Beziehung zwischen Wagen, Federn, Walzen, Typenstangen, Führungen, Achsen, Hebeln und Einstellmechanismen deutlich sichtbar. Der filigrane Rahmen verleiht dem Objekt eine fast industriell-skupturale Qualität. Für Sammler ist dies mehr als ein Schreibwerkzeug: Es ist ein greifbares Zeugnis präziser Technik aus dem Zeitalter mechanischer Bürotechnik.

Der schwarze Befestigung wird durch gealterte Chrom- und Stahlkomponenten ergänzt und erzeugt eine zurückhaltende monochrome Erscheinung. Natürliche Abnutzung, kleine Oberflächenmarken, Oxidationsspuren und aufgelaufenes Alter geben der Maschine eine authentische Vintage-Präsenz, statt des künstlich gleichmäßigen Aussehens moderner Reproduktionen. Die abgerundeten Tastenkappen, die großzügige Leertaste, der breite Wagen und der große Arbeitsmechanismus verstärken ihren unverwechselbaren Periodencharakter.

Die Tastatur und die Betriebsanzeigen demonstrieren den praktischen Charakter des Continental-Designs. Die Maschine war für ernsthafte Büroarbeit konzipiert, nicht für gelegentliche private Korrespondenz. Ihr breites Format, der lange Wagen und der robuste Chassis spiegeln die Anforderungen professionellen Schreibens, Verwaltung, Korrespondenz, Buchführung und kommerzieller Dokumentation wider. Die Proportionen verleihen ihr zudem eine imposante optische Wirkung, wenn sie als historisches Objekt ausgestellt wird.

Der historische Kontext macht dieses Stück für Sammler deutscher Industriedesign besonders attraktiv. Die Wanderer-Organisation war in einem breiten Spektrum von Ingenieursdisziplinen tätig, während die Büromaschinen-Sparte Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und weitere Bürogeräte entwickelte. Archivmaterialien der Sächsischen Landesarchive dokumentieren das umfangreiche Continental-Produktionsprogramm und bewahren Fotografien und Unterlagen zu Standard-, Silenta- und Klein-Continental-Maschinen. (archiv.sachsen.de)

Die Nachkriegsgeschichte fügt eine weitere Ebene von Interesse hinzu. Die ehemaligen Wanderer-Produktionsanlagen erfuhren nach 1945 gravierende strukturelle Veränderungen, und das Büromaschinenwerk blieb unter Staatsbesitz. Ab 1948 gehörte der Betrieb Wanderer-Continental der VVB Mechanik, während Continental-Schreibmaschinen weiterhin hergestellt und weiterentwickelt wurden. Die Firmenhistorie verzeichnet weitere organisatorische Änderungen in den frühen 1950er-Jahren, bevor die Schreibmaschinenproduktion schließlich nach Erfurt verlegt wurde. (archiv.sachsen.de)

Visuell vereint der Continental mehrere Qualitäten, die Sammler heute schätzen: industrielle Authentizität, mechanische Komplexität, historische Herkunft, deutsche Herstellung, substanzieller Aufbau und starke dekorative Präsenz. Die Maschine wirkt besonders als Statement-Objekt in Bibliothek, Arbeitszimmer, Architekturbüro, Kreativstudio, antikem Interieur, Gentlemen-Study, Buchhandlung oder Sammlerkabinett. Ihr dunkles Metallgehäuse kontrastiert natürlich mit Holz, Leder, Pergament, Büchern und neutralen architektonischen Materialien.

Die Ansichten von Heck und Unterseite sind besonders aussagekräftig, weil sie die Ingenieurkunst freilegen, die während des Betriebs normalerweise verborgen bleibt. Die Reihen schlanker Typenstangen, die zentralen Führungen, die Schienen des Wagens und die zahlreichen Einstellkomponenten erzeugen eine faszinierende mechanische Komposition. Aus dieser Perspektive wird die Schreibmaschine nahezu zu einem Stück industrieller Maschine oder kinetischer Skulptur.

Ihr Reiz geht damit über die traditionelle Schreibmaschinen-Sammlung hinaus. Sie kann gleichermaßen Enthusiasten für industrielle Archäologie, deutsches Design, Maschinenbau, Vintage-Büroausstattung, Typografie, Schreibkultur und Technologien des frühen zwanzigsten Jahrhunderts anziehen. Das Objekt bietet zudem eine atmosphärische Verbindung zu jener Epoche, in der Briefe, Manuskripte, Rechnungen und Berichte noch mit Metallbuchstaben, Tintenzug und manueller Tastendruck gefertigt wurden.

Die Maschine wird in ihrem authentischen Vintage-Zustand angeboten. Ihr altersbedingter Oberflächencharakter sollte als Teil des Objekts geschätzt werden und nicht als moderner Schaden oder künstliche Abnutzungen interpretiert werden. Da der mechanische Zustand, der Zustand des Tintenbands und die individuelle Tastenbewegung nicht ausschließlich anhand der Fotos unabhängig überprüft wurden, sollten Interessenten die Betriebsleistung vor dem Kauf einer Bestätigung unterziehen. Dies ist insbesondere bei einer historischen Maschine dieses Alters angemessen, bei der Wartung, Reinigung, Schmierung oder Justierung je nach geplanter Nutzung wünschenswert sein könnte.

Für Ausstellungszwecke besitzt der Continental jedoch eine beachtliche Präsenz, selbst wenn er einfach als industrielles Designobjekt betrachtet wird. Die markante Silhouette, der verlängerte Wagen, kontrastierende Metall-Bauteile und die dichte mechanische Tastatur schaffen eine weithin erkennbare visuelle Identität. Die Maschine trägt das Gewicht, das handwerkliche Können und die haptische Qualität, die mit traditioneller europäischer Büroingenieurkunst verbunden sind.

Sammler werden zudem zu schätzen wissen, dass das Objekt ein konkretes Kapitel in der Geschichte des Wanderer-Continental-Namens darstellt, statt eine generische moderne Schreibmaschine zu sein. Die Fabrik-Inschrift liefert einen wichtigen dokumentarischen Hinweis, während Konstruktion, Proportionen und mechanische Anordnung sie fest in der klassischen Continental-Tradition verankern. Das überlieferte Archivmaterial bestätigt, dass Continental-Standard-Maschinen ein wichtiger Bestandteil des Wanderer-Continental-Produktionsprogramms waren. (archiv.sachsen.de)

Dies ist folglich eine attraktive Anschaffung für alle, die sich für Vintage-Schreibmaschinen, deutsche Bürogeschichte, mechanische Handwerkskunst, industrielle Erbes oder klassische Continental-Geräte interessieren. Sie würde ein autoritatives Zentrum in einer Privatkollektion bilden und ein ungewöhnlich charaktervolles dekoratives Objekt für ein Interieur mit Wertschätzung historischer Technologie.

Die Verbindung aus Herstellerhistorie, substanzieller Bauweise, freigelegter Mechanik und natürlich gealtertem Erscheinungsbild verleiht diesem Continental eine starke Authentizität. Es ist ein Stück aus dem Übergang zwischen traditioneller preußisch-deutscher Industrieproduktion und der reorganisierten Nachkriegs-Industrie der DDR, wodurch es deutlich interessanter ist als eine anonym gebliebene Büro-Maschine.

Ein Continental wie dieses illustriert außerdem, warum historische Schreibmaschinen unter Sammlern und Designern wieder an Bedeutung gewinnen. In einem Zeitalter, in dem flache Bildschirme und Wegwerf-Elektronik dominieren, ist die Greifbarkeit einer mechanischen Schreibmaschine sofort spürbar: Jede Taste, jede Feder, jeder Hebel und jede Wagenbewegung hat eine sichtbare mechanische Folge. Die Maschine verkörpert eine Form des Ingenieurwesens, bei dem Präzision durch individuell gefertigte Metallkomponenten statt Software- und Elektroniksteuerung erreicht wurde.

Mit ihren imposanten Proportionen und der unverwechselbaren Continental-Identität ist diese vintage Wanderer-Continental-Schreibmaschine sowohl ein funktionierendes historisches Artefakt als auch ein überzeugendes Stück Industriedesign. Ihre Originallackierung, mechanische Komplexität und dokumentierte Verbindung mit dem Siegmar-Schönau Büromaschinenwerk machen sie zu einem attraktiven Angebot für Sammler, die eine authentische europäische Schreibmaschine mit echtem historischen Charakter suchen.

Das genaue Produktionsjahr sollte bei Bedarf aus der Seriennummer bestätigt werden; die sichtbare Fabrikkennzeichnung deckt sich mit der nachkriegszeitlichen Wanderer-Continental-Produktion, die in den späten 1940er-Jahren und frühen 1950er-Jahren dokumentiert ist. (archiv.sachsen.de)

Insgesamt handelt es sich um eine substanziell beeindruckende und visuell ansprechende Continental-Büro-Schreibmaschine, deren stärkste Qualitäten Authentizität, mechanische Bauweise, historischer Kontext und dekorative Präsenz sind. Anstatt als restaurierte Reproduktion zu erscheinen, behält sie das ehrliche Erscheinungsbild einer original Vintage-Maschine, sodass der neue Besitzer die Zeichen der Zeit, das handwerkliche Können ihrer Bauteile und die industrielle Geschichte, die im Rahmen verkörpert sind, würdigen kann.

Details

Epoche
1900-2000
Gewicht
20 kg
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Deutschland
Material
Stahl
Hersteller / Marke
Wanderer-Werke Siegmar-Schönau - Continental
Stil
Antik
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
26 cm
Breite
70 cm
Tiefe
38 cm
In funktionstüchtigem Zustand
Ja
Prüfzeichen
Ja
Geschätzter Zeitraum
1930-1940
Verkauft von
UngarnVerifiziert
1429
Verkaufte Objekte
93,33 %
pro

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