Bernhard Jäger (1935) - offene Form





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Bernhard Jäger, mit dem Titel „offene Form“, ist eine Farb-Lithografie in einer limitierten Auflage (66/100) mit Mischtechnik und Porträtmotiv, aus Deutschland in den 1960er/1970er Jahren, handschriftlich unten signiert, Bildformat 56 x 38 cm (BL 58 x 42 cm), guter Zustand, Gewicht ca. 50 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Medium: Farblithografie auf Papier
Datierung: in den 1970er Jahren
Nummeriert: 66/100
Signiert: mit Bleistift am unteren Rand
Conditie: In gutem Zustand
Getiteld: "offene Form"
Blattgröße: 58 x 42 cm, Bildgröße: 56 x 38 cm.
Maler, Grafiker und Bildhauer Bernhard Jager wurde am 17. Juni 1935 in München geboren. Jager studierte zunächst Biologie von 1956 bis 1957, ein Fach, das vielen Aspekten seiner Kunst über seine gesamte Karriere hinweg Prägung gab, bevor er ein Kunststudium an der Werkkunstschule Offenbach aufnahm. Nach seinem Abschluss im Jahr 1961 gründete er gemeinsam mit dem Lithografen Thomas Bayrle die Gulliver-Presse und begann eine Nebentätigkeit als Verleger, die bis 1966 andauerte. Eines der ersten von ihnen herausgegebenen Bücher war von Ernst Jandl (Hosi-Anna!, 1965) und wurde mit Lithografien von Bayrle und Jager illustriert.
Jager setzte die Buchillustrationen fort, nachdem der Verlag eingestellt wurde. In den Jahren 1970, 1984 und 1994 wurden Bücher, von Jager illustriert, mit dem Preis "Die schönsten Bücher des Jahres" der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. 2007 gestaltete er dreißig Buchumschläge für Jorge Juis Broges’ "The Library of Babel", veröffentlicht vom Gutenberg Book Guild.
Von 1983 bis 1984 war er Gastdozent an der Städelschule in Frankfurt am Main, und ab 1985 leitete er deren Abendakademie bis 2000. 1990 hatte er eine Gastprofessur an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu den Einzelausstellungen gehören: Klingspor-Museum, Offenbach am Main (1968); Galerie Brusberg, Hannover (1972); AAA Associated American Artists, New York (1975); Mannheimer Kunstverein, Mannheim (1977); Gunzenhauser Galerie, München (1985); Kunstverein Wetzlar, Wetzlar (1988); Stadtmuseum Ludwigshafen (1994); Klingspor-Museum (2007); Retrospektive von Gemälden, Zeichnungen, Holzschnitten und Buchkunst in der Speyerer Stadtgalerie (2016).
Zu Gruppenausstellungen zählen u.a.: "Schreiben und Bild", Stedelijk Musem, Amsterdam (1963); Ausstellung zum Jugend-Kunstpreis, Baden-Baden Galerie (1963); Documenta III, Kassel (1964); "Signale, Manifestos, Proteste", Kunsthalle Recklinghausen (1965); "Graphics '70, Germany", San Francisco Museum of Modern Art (1970); "German Graphic Design in the 20th Century", Kestnergesellschaft, Hannover (1995); "The Art of Printing With Stones", Klingspor Museum (1996); "Masterpieces of Lithography", Klingspor Museum (2017).
Bernhard Jager ist Mitglied der Darmstädter Sezession. 1998 gewann er den Preis der Heitland-Stiftung. Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl): Stedelijk Museum, Amsterdam; Museum of Fine Arts, Boston; Rose Art Museum, Brunswick; San Francisco Museum of Art; Kunsthalle Nürnberg; Klingspor Museum, Offenbach
Medium: Farblithografie auf Papier
Datierung: in den 1970er Jahren
Nummeriert: 66/100
Signiert: mit Bleistift am unteren Rand
Conditie: In gutem Zustand
Getiteld: "offene Form"
Blattgröße: 58 x 42 cm, Bildgröße: 56 x 38 cm.
Maler, Grafiker und Bildhauer Bernhard Jager wurde am 17. Juni 1935 in München geboren. Jager studierte zunächst Biologie von 1956 bis 1957, ein Fach, das vielen Aspekten seiner Kunst über seine gesamte Karriere hinweg Prägung gab, bevor er ein Kunststudium an der Werkkunstschule Offenbach aufnahm. Nach seinem Abschluss im Jahr 1961 gründete er gemeinsam mit dem Lithografen Thomas Bayrle die Gulliver-Presse und begann eine Nebentätigkeit als Verleger, die bis 1966 andauerte. Eines der ersten von ihnen herausgegebenen Bücher war von Ernst Jandl (Hosi-Anna!, 1965) und wurde mit Lithografien von Bayrle und Jager illustriert.
Jager setzte die Buchillustrationen fort, nachdem der Verlag eingestellt wurde. In den Jahren 1970, 1984 und 1994 wurden Bücher, von Jager illustriert, mit dem Preis "Die schönsten Bücher des Jahres" der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. 2007 gestaltete er dreißig Buchumschläge für Jorge Juis Broges’ "The Library of Babel", veröffentlicht vom Gutenberg Book Guild.
Von 1983 bis 1984 war er Gastdozent an der Städelschule in Frankfurt am Main, und ab 1985 leitete er deren Abendakademie bis 2000. 1990 hatte er eine Gastprofessur an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu den Einzelausstellungen gehören: Klingspor-Museum, Offenbach am Main (1968); Galerie Brusberg, Hannover (1972); AAA Associated American Artists, New York (1975); Mannheimer Kunstverein, Mannheim (1977); Gunzenhauser Galerie, München (1985); Kunstverein Wetzlar, Wetzlar (1988); Stadtmuseum Ludwigshafen (1994); Klingspor-Museum (2007); Retrospektive von Gemälden, Zeichnungen, Holzschnitten und Buchkunst in der Speyerer Stadtgalerie (2016).
Zu Gruppenausstellungen zählen u.a.: "Schreiben und Bild", Stedelijk Musem, Amsterdam (1963); Ausstellung zum Jugend-Kunstpreis, Baden-Baden Galerie (1963); Documenta III, Kassel (1964); "Signale, Manifestos, Proteste", Kunsthalle Recklinghausen (1965); "Graphics '70, Germany", San Francisco Museum of Modern Art (1970); "German Graphic Design in the 20th Century", Kestnergesellschaft, Hannover (1995); "The Art of Printing With Stones", Klingspor Museum (1996); "Masterpieces of Lithography", Klingspor Museum (2017).
Bernhard Jager ist Mitglied der Darmstädter Sezession. 1998 gewann er den Preis der Heitland-Stiftung. Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl): Stedelijk Museum, Amsterdam; Museum of Fine Arts, Boston; Rose Art Museum, Brunswick; San Francisco Museum of Art; Kunsthalle Nürnberg; Klingspor Museum, Offenbach

