Spanische Schule (XVIII), Aus der Werkstatt von - Cristo crucificado






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Ölgemälde mit dem Titel Cristo crucificado, attribuiert an Taller de, spanische Schule, XVII. Jahrhundert, Caravaggismus, Christus am Kreuz mit weißem Perizoma, dunklem Hintergrund, gerahmt; Maße 105 × 83 cm, Gewicht 2,5 kg, Herkunft Spanien, Restaurierung erforderlich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Erkennbare Merkmale:
• Christuskern tot oder sterbend, Kopf geneigt, mit den vier Wundmalen und einer Blutspur am rechten Bauchbereich, gemalt fast wie eine schematische Linie
• Leinenlendel (Reinheitstuch) weiß, an der Hüfte gebunden, mit einer sehr charakteristischen „Concha“-Faltung, und einem losen Ende, das nach links weht
• Dunkler Hintergrund, praktisch ohne Landschaft oder zusätzliche Elemente, außer einem Stern oder rotem Leuchten links (möglicher Rest einer Filakterie, eines Engels oder marianischer Symbolik) und einem rötlichen Bereich unten rechts, möglicherweise ein Vorhang
• Überliegende obere Kartusche, vermutlich mit INRI, heute stark verwischt/verloren
• Relativ flache Anatomie, mit einer Rumpfbehandlung, die eine gewisse Steifheit und Linearität in der Zeichnung der Rippen und des Bauches zeigt
Orientierung der Schule:
• Die Art des Leinen‑Tuchs mit dieser aufgewickelten und voluminösen Falte ist sehr typisch für die spanische Malerei der XVI–XVII. Jahrhundert (und auch für flämisch-hispanische Werkstätten) und kommt in Kreuzigungen mit maneristischer oder sogar früherer Prägung vor, Wurzeln im Manierismus
• Die schlichte Komposition (keine Diebe, keine Jungfrau oder Johannes, nur der Christus allein am Holzkreuz) deutet darauf hin, dass es sich um ein Andachtsbild handelt, vermutlich für einen privaten Oratoriumsraum oder eine Klosterzelle, eher als ein großes Retabel
• Die etwas skizzierte Anatomie, mit markierten Rippen fast dekorativ und die Beine langgezogen und gerade, könnte auf einen Maler zweiter Reihe aus einer kastilischen oder andalusischen Werkstatt oder auf ein Werk des Übergangs vom späten Manierismus zum frühen Barock-Naturalismus hinweisen (ca. 1580–1650)
• Das Format (109x89 cm, fast quadratisch) und der goldene Rahmen mit einfacher Zierleiste, ebenfalls alt wirkend, obwohl er beschädigt ist, passen zu dieser Chronologie
Atribuido a „escuela española, círculo o seguidores del naturalismo tenebrista, siglo XVII, con reminiscencias manieristas en el dibujo”. Es gibt keine Signatur oder lesbare Inschrift auf den Fotos, die den Autor genauer bestimmen könnte.
Erkennbare Merkmale:
• Christuskern tot oder sterbend, Kopf geneigt, mit den vier Wundmalen und einer Blutspur am rechten Bauchbereich, gemalt fast wie eine schematische Linie
• Leinenlendel (Reinheitstuch) weiß, an der Hüfte gebunden, mit einer sehr charakteristischen „Concha“-Faltung, und einem losen Ende, das nach links weht
• Dunkler Hintergrund, praktisch ohne Landschaft oder zusätzliche Elemente, außer einem Stern oder rotem Leuchten links (möglicher Rest einer Filakterie, eines Engels oder marianischer Symbolik) und einem rötlichen Bereich unten rechts, möglicherweise ein Vorhang
• Überliegende obere Kartusche, vermutlich mit INRI, heute stark verwischt/verloren
• Relativ flache Anatomie, mit einer Rumpfbehandlung, die eine gewisse Steifheit und Linearität in der Zeichnung der Rippen und des Bauches zeigt
Orientierung der Schule:
• Die Art des Leinen‑Tuchs mit dieser aufgewickelten und voluminösen Falte ist sehr typisch für die spanische Malerei der XVI–XVII. Jahrhundert (und auch für flämisch-hispanische Werkstätten) und kommt in Kreuzigungen mit maneristischer oder sogar früherer Prägung vor, Wurzeln im Manierismus
• Die schlichte Komposition (keine Diebe, keine Jungfrau oder Johannes, nur der Christus allein am Holzkreuz) deutet darauf hin, dass es sich um ein Andachtsbild handelt, vermutlich für einen privaten Oratoriumsraum oder eine Klosterzelle, eher als ein großes Retabel
• Die etwas skizzierte Anatomie, mit markierten Rippen fast dekorativ und die Beine langgezogen und gerade, könnte auf einen Maler zweiter Reihe aus einer kastilischen oder andalusischen Werkstatt oder auf ein Werk des Übergangs vom späten Manierismus zum frühen Barock-Naturalismus hinweisen (ca. 1580–1650)
• Das Format (109x89 cm, fast quadratisch) und der goldene Rahmen mit einfacher Zierleiste, ebenfalls alt wirkend, obwohl er beschädigt ist, passen zu dieser Chronologie
Atribuido a „escuela española, círculo o seguidores del naturalismo tenebrista, siglo XVII, con reminiscencias manieristas en el dibujo”. Es gibt keine Signatur oder lesbare Inschrift auf den Fotos, die den Autor genauer bestimmen könnte.
