Italo Primi (1903-1983) - Constructivistic Composition





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Italo Primi – Konstruktivistische Komposition (1948) ist eine handunterschriebene, limitierte Lithografie auf Papier, 20,5 × 22 cm, Italien, vom Gallery verkauft, in befriedigendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Italo Primi - Composizione
Medium: Lithographie
Material: Papier
Dimensionen: 22 x 20,5 cm, gerahmt unter einem selbstgemachten Passepartout (Rahmengröße 35 x 35 x 4 cm)
Editor: Edition Panderma, Basel
Jahr: 1948/66
Provenienz:
Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel
Private Collection, Basel
Zustand / Restauration:
sehr leichte Knicke (siehe Bilder), ansonsten gut
Weitere Informationen:
Italo Primi (geb. 1903 in Rapallo, Italien, wo er 1983 starb) war ein Künstler aus der ligurischen Region Italiens, der ein beachtliches Œuvre schuf, während er ein eher zurückgezogen lebte. In den 1960er Jahren begann er, konstruktivistische und konzeptuelle Arbeiten auf Papier zu schaffen, und er malte auch Holzreliefs, die durch Aspekte der Kinetischen Kunst, Minimal Art und Op Art gekennzeichnet sind. Diese Reliefs zeigen eine animierte, spielerische Wechselwirkung zwischen Licht und Schatten sowie zwischen einer unveränderten Hintergrundoberfläche und davor montierten, beweglichen Elementen.
In den 1920er Jahren studierte Primi an der Accademia Ligustica di Belle Arti in Genua. Sein Lehrer war der Bildhauer Guido Galletti, der vor allem durch die 2,5 Meter hohe Unterwasserstatue „Cristo degli abisso“ bekannt ist, die 1954 nahe der ligurischen Küste errichtet wurde.
Wir können in Italo Primis künstlerischer Laufbahn viele wichtige Entwicklungen der europäischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Seine frühe Arbeit war vom Expressionismus beeinflusst, doch dann durchlief er eine Phase, in der sich die malerischen Mittel zunehmend autonomer gestalteten. In seinen späteren Werken schuf er Reliefs und Bilder, die völlig abstrakt waren. In seiner Auseinandersetzung mit dem malerischen Raum und dem Raum des Betrachters sowie seiner Integration eines Momentes der Zeit teilt er Ähnlichkeiten mit den Künstlergemeinschaften Gruppo N und Gruppo T, die 1959 in Padua bzw. Mailand gegründet wurden. Primis Œuvre ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, vermutlich, weil Primi autonom arbeitete, fernab der Kunstzentren und bekannter Künstlergruppen, obwohl er während seines Lebens in vielen Ausstellungen (darunter auch in der Quadriennale Nazionale d'Arte in Rom) seine Werke zeigte. In seiner Heimatstadt Rapallo erinnert heute noch das beliebte Wahrzeichen Fontana der Polipo – für die er eine große Tintenfisch-Skulptur aus Bronze schuf – an den Künstler.
Britta Schröder (Haus Konstruktiv, Zürich)
Der Verkäufer stellt sich vor
Italo Primi - Composizione
Medium: Lithographie
Material: Papier
Dimensionen: 22 x 20,5 cm, gerahmt unter einem selbstgemachten Passepartout (Rahmengröße 35 x 35 x 4 cm)
Editor: Edition Panderma, Basel
Jahr: 1948/66
Provenienz:
Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel
Private Collection, Basel
Zustand / Restauration:
sehr leichte Knicke (siehe Bilder), ansonsten gut
Weitere Informationen:
Italo Primi (geb. 1903 in Rapallo, Italien, wo er 1983 starb) war ein Künstler aus der ligurischen Region Italiens, der ein beachtliches Œuvre schuf, während er ein eher zurückgezogen lebte. In den 1960er Jahren begann er, konstruktivistische und konzeptuelle Arbeiten auf Papier zu schaffen, und er malte auch Holzreliefs, die durch Aspekte der Kinetischen Kunst, Minimal Art und Op Art gekennzeichnet sind. Diese Reliefs zeigen eine animierte, spielerische Wechselwirkung zwischen Licht und Schatten sowie zwischen einer unveränderten Hintergrundoberfläche und davor montierten, beweglichen Elementen.
In den 1920er Jahren studierte Primi an der Accademia Ligustica di Belle Arti in Genua. Sein Lehrer war der Bildhauer Guido Galletti, der vor allem durch die 2,5 Meter hohe Unterwasserstatue „Cristo degli abisso“ bekannt ist, die 1954 nahe der ligurischen Küste errichtet wurde.
Wir können in Italo Primis künstlerischer Laufbahn viele wichtige Entwicklungen der europäischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts nachzeichnen. Seine frühe Arbeit war vom Expressionismus beeinflusst, doch dann durchlief er eine Phase, in der sich die malerischen Mittel zunehmend autonomer gestalteten. In seinen späteren Werken schuf er Reliefs und Bilder, die völlig abstrakt waren. In seiner Auseinandersetzung mit dem malerischen Raum und dem Raum des Betrachters sowie seiner Integration eines Momentes der Zeit teilt er Ähnlichkeiten mit den Künstlergemeinschaften Gruppo N und Gruppo T, die 1959 in Padua bzw. Mailand gegründet wurden. Primis Œuvre ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, vermutlich, weil Primi autonom arbeitete, fernab der Kunstzentren und bekannter Künstlergruppen, obwohl er während seines Lebens in vielen Ausstellungen (darunter auch in der Quadriennale Nazionale d'Arte in Rom) seine Werke zeigte. In seiner Heimatstadt Rapallo erinnert heute noch das beliebte Wahrzeichen Fontana der Polipo – für die er eine große Tintenfisch-Skulptur aus Bronze schuf – an den Künstler.
Britta Schröder (Haus Konstruktiv, Zürich)

