Val Saint Lambert - Hubert Léga (1930–2017) - Vase - Boléro - Kristall - LIMITIERTE AUFLAGE 99/150

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Sophie Aziz
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Große Boléro-Vase von Val Saint Lambert, signiert von Hubert Léga, Kristall klar mit einer exceptionellen Pflaumentönung, doppelter Schliff, limitierte Edition 99/150, aus den 1960er Jahren, in hervorragendem Zustand mit geringfügigen Gebrauchsspuren, Höhe 15 cm, oberer Durchmesser 12,6 cm, Bodendurchmesser 7,5 cm, Gewicht 1425 g, Herkunft Belgien (Wallonien).

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Außergewöhnliche Vase „Boléro“ von Val Saint Lambert, aus klarem Kristall, doppelt gefärbt in einem außergewöhnlichen Pflaumen-Ton, und signiert vom Meisterglasmacher Hubert Léga. Es handelt sich um eine Großformatvariante des berühmten Modells Boléro, dessen Form historisch mit Charles Graffart assoziiert wird. Das Modell ist in den Produktionen von Val Saint Lambert in der Mitte des 20. Jahrhunderts belegt und wird heute im Allgemeinen der Art-Déco-Ästhetik der Manufaktur zugeordnet. Exemplare des Boléro sind insbesondere in den Produktionen der 1940er- bis 1950er-Jahre dokumentiert, mit einer Form, die weiter produziert und von der Cristallerie neu interpretiert wurde. Das vorliegende Stück ist jedoch eine deutlich spätere Interpretation von Hubert Léga, gefertigt in einer limitierten Serie von nur 150 Exemplaren. Es trägt die Nummer 99/150 und die Acidsignatur « Val St Lambert – Designer H. Lega – 99/150 ». Diese Kontinuität ist besonders interessant: Léga greift hier eine emblematische Form des Werkschatzes der Manufaktur auf und transferiert sie in eine Umsetzung seiner Epoche, mit einer deutlich ambitionierteren Schnitz- bzw. Schlifftechnik und einer besonders feinen Farbpalette.

Die Silhouette bewahrt die generellen Linien des Boléro, mit seinem konischen Körper, der stark zum Hals hin ausläuft, der Konstruktion in übereinanderliegenden Volumen und der signifikanten Schulterpartie. Diese Version zeichnet sich jedoch durch eine bemerkenswerte Kristallstärke und eine besonders spektakuläre Größe aus. Der untere Körper ist vollständig von einem Netzwerk breiter geometrischer Facetten begleitet, die sich in Rauten, Dreiecken und Spitzen rund um die Vase gegenseitig beantworten. Die tiefe Schnitzung verringert punktuell die farbige Schicht, um den darunterliegenden klaren Kristall erscheinen zu lassen: Diese Technik des geschliffenen doppelten Kristalls, charakteristisch für die ausgefeiltesten Produktionen von Val Saint Lambert, erzeugt hier einen starken Kontrast zwischen dem Pflaumenton und den kristallinen Flächen, die das Licht einfangen und zerlegen. Eine zweite Frise von Schnitzungen, feiner und sehr rhythmisch, umgürtet den oberen Teil der Vase, während der Hals eine Folge von Reserven und Facetten zeigt, die dem Öffnungsbereich eine besonders architektonische Präsenz verleihen. Das Pflaumenrot ist ebenfalls bemerkenswert: dunkel genug, um der Vase in einigen Bereichen Tiefe zu geben, fast braun wirkend, doch unter Licht zeigen sich violette Amethyst-, Aubergine- und Pflaumentöne, mit einer Transparenz, die Variationstiefen der Schnitzung sichtbar macht. Das Gesamtwerk zeugt von einer besonders fortgeschrittenen Forschung zur Beziehung zwischen Farbe, Dicke und Licht, eine der großen technischen Spezialitäten von Val Saint Lambert.

Dieses Stück gehört zu einer Edition von 150 Exemplaren, von denen mehrere nummerierte heute belegt sind und die Existenz dieser Hubert Léga-Serie bestätigen. Ein nummeriertes Exemplar 121/150 mit einer Höhe von 20 cm ist unter anderem in Auktionen mit der Angabe « Designer H. Lega » verkauft worden, während ein Paar Vasen derselben Serie, nummeriert 88/150 und 96/150, ebenfalls dokumentiert ist. Diese Quellen positionieren diese Produktion in den 1960er-Jahren. Das hier präsentierte Stück lässt sich daher in die 1960er-Jahre einordnen, eine Periode, in der Val Saint Lambert eine bedeutende künstlerische Erneuerung unter anderem durch René Delvenne und Hubert Léga erlebte. Es befindet sich in einem außergewöhnlichen, neuwertigen Zustand. Die geschliffenen Oberflächen behalten ihren Glanz, und die Kanten sind besonders scharf. Aus Gründen der Transparenz seien lediglich zwei Zonen mit winzigen oberflächlichen Kratzern erwähnt, die sich bei Nahsicht zeigen und keinen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild oder die bemerkenswerte Erhaltungsqualität der Stückes haben. Keine größeren Auschläge zu melden.

Hubert Léga (1930–2017) gehört zu jener Generation von Meisterglaskünstlern, die ab den 1960er-Jahren die Sprache von Val Saint Lambert grundlegend erneuerten. Als besonders renommierter Meister des Zuschneidens beherrscht er virtuos die Techniken des Doppelns, des Tiefenschliffs und der Enthüllung des klaren Kristalls unter der Farbschicht. Sein Name ist eng mit den Produktionen der Manufaktur in den folgenden Jahrzehnten verbunden, und er beteiligte sich insbesondere an der Schaffung nummerierter Stücke und limitierter Serien. Die Archive des Val Saint Lambert ordnen ihn zu den großen künstlerischen Figuren der Manufaktur und vermerken zudem seine Zusammenarbeit mit anderen Meisterglaskünstlern bei der Realisierung von Prestigestücken. Dieser Boléro 99/150 ist damit eine schöne Illustration der Begegnung zwischen dem formalen Erbe von Charles Graffart, der geometrischen Ästhetik des Art Déco und der technischen Virtuosität von Hubert Léga. Weit entfernt von einer bloßen Nacharbeitung eines alten Modells bezeugt diese Großformat-Version im prunefarbenen Kristall die Fähigkeit von Val Saint Lambert, sein eigenes Erbe mit den technischen Mitteln und der ästhetischen Sensibilität einer neuen Generation von Schöpfern neu zu interpretieren.

Maße sind:
- Höhe: 15 Zentimeter,
- Oberer Durchmesser: 12,6 Zentimeter,
- Boden-Durchmesser: 7,5 Zentimeter,
- Gewicht: 1425 Gramm.

Die Vase wird sorgfältig verpackt und schnell sicher versendet, inklusive Versicherung. Eine Abholung vor Ort und eine Sammellieferung sind möglich. Die Fotos gehören zur Beschreibung.

Außergewöhnliche Vase „Boléro“ von Val Saint Lambert, aus klarem Kristall, doppelt gefärbt in einem außergewöhnlichen Pflaumen-Ton, und signiert vom Meisterglasmacher Hubert Léga. Es handelt sich um eine Großformatvariante des berühmten Modells Boléro, dessen Form historisch mit Charles Graffart assoziiert wird. Das Modell ist in den Produktionen von Val Saint Lambert in der Mitte des 20. Jahrhunderts belegt und wird heute im Allgemeinen der Art-Déco-Ästhetik der Manufaktur zugeordnet. Exemplare des Boléro sind insbesondere in den Produktionen der 1940er- bis 1950er-Jahre dokumentiert, mit einer Form, die weiter produziert und von der Cristallerie neu interpretiert wurde. Das vorliegende Stück ist jedoch eine deutlich spätere Interpretation von Hubert Léga, gefertigt in einer limitierten Serie von nur 150 Exemplaren. Es trägt die Nummer 99/150 und die Acidsignatur « Val St Lambert – Designer H. Lega – 99/150 ». Diese Kontinuität ist besonders interessant: Léga greift hier eine emblematische Form des Werkschatzes der Manufaktur auf und transferiert sie in eine Umsetzung seiner Epoche, mit einer deutlich ambitionierteren Schnitz- bzw. Schlifftechnik und einer besonders feinen Farbpalette.

Die Silhouette bewahrt die generellen Linien des Boléro, mit seinem konischen Körper, der stark zum Hals hin ausläuft, der Konstruktion in übereinanderliegenden Volumen und der signifikanten Schulterpartie. Diese Version zeichnet sich jedoch durch eine bemerkenswerte Kristallstärke und eine besonders spektakuläre Größe aus. Der untere Körper ist vollständig von einem Netzwerk breiter geometrischer Facetten begleitet, die sich in Rauten, Dreiecken und Spitzen rund um die Vase gegenseitig beantworten. Die tiefe Schnitzung verringert punktuell die farbige Schicht, um den darunterliegenden klaren Kristall erscheinen zu lassen: Diese Technik des geschliffenen doppelten Kristalls, charakteristisch für die ausgefeiltesten Produktionen von Val Saint Lambert, erzeugt hier einen starken Kontrast zwischen dem Pflaumenton und den kristallinen Flächen, die das Licht einfangen und zerlegen. Eine zweite Frise von Schnitzungen, feiner und sehr rhythmisch, umgürtet den oberen Teil der Vase, während der Hals eine Folge von Reserven und Facetten zeigt, die dem Öffnungsbereich eine besonders architektonische Präsenz verleihen. Das Pflaumenrot ist ebenfalls bemerkenswert: dunkel genug, um der Vase in einigen Bereichen Tiefe zu geben, fast braun wirkend, doch unter Licht zeigen sich violette Amethyst-, Aubergine- und Pflaumentöne, mit einer Transparenz, die Variationstiefen der Schnitzung sichtbar macht. Das Gesamtwerk zeugt von einer besonders fortgeschrittenen Forschung zur Beziehung zwischen Farbe, Dicke und Licht, eine der großen technischen Spezialitäten von Val Saint Lambert.

Dieses Stück gehört zu einer Edition von 150 Exemplaren, von denen mehrere nummerierte heute belegt sind und die Existenz dieser Hubert Léga-Serie bestätigen. Ein nummeriertes Exemplar 121/150 mit einer Höhe von 20 cm ist unter anderem in Auktionen mit der Angabe « Designer H. Lega » verkauft worden, während ein Paar Vasen derselben Serie, nummeriert 88/150 und 96/150, ebenfalls dokumentiert ist. Diese Quellen positionieren diese Produktion in den 1960er-Jahren. Das hier präsentierte Stück lässt sich daher in die 1960er-Jahre einordnen, eine Periode, in der Val Saint Lambert eine bedeutende künstlerische Erneuerung unter anderem durch René Delvenne und Hubert Léga erlebte. Es befindet sich in einem außergewöhnlichen, neuwertigen Zustand. Die geschliffenen Oberflächen behalten ihren Glanz, und die Kanten sind besonders scharf. Aus Gründen der Transparenz seien lediglich zwei Zonen mit winzigen oberflächlichen Kratzern erwähnt, die sich bei Nahsicht zeigen und keinen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild oder die bemerkenswerte Erhaltungsqualität der Stückes haben. Keine größeren Auschläge zu melden.

Hubert Léga (1930–2017) gehört zu jener Generation von Meisterglaskünstlern, die ab den 1960er-Jahren die Sprache von Val Saint Lambert grundlegend erneuerten. Als besonders renommierter Meister des Zuschneidens beherrscht er virtuos die Techniken des Doppelns, des Tiefenschliffs und der Enthüllung des klaren Kristalls unter der Farbschicht. Sein Name ist eng mit den Produktionen der Manufaktur in den folgenden Jahrzehnten verbunden, und er beteiligte sich insbesondere an der Schaffung nummerierter Stücke und limitierter Serien. Die Archive des Val Saint Lambert ordnen ihn zu den großen künstlerischen Figuren der Manufaktur und vermerken zudem seine Zusammenarbeit mit anderen Meisterglaskünstlern bei der Realisierung von Prestigestücken. Dieser Boléro 99/150 ist damit eine schöne Illustration der Begegnung zwischen dem formalen Erbe von Charles Graffart, der geometrischen Ästhetik des Art Déco und der technischen Virtuosität von Hubert Léga. Weit entfernt von einer bloßen Nacharbeitung eines alten Modells bezeugt diese Großformat-Version im prunefarbenen Kristall die Fähigkeit von Val Saint Lambert, sein eigenes Erbe mit den technischen Mitteln und der ästhetischen Sensibilität einer neuen Generation von Schöpfern neu zu interpretieren.

Maße sind:
- Höhe: 15 Zentimeter,
- Oberer Durchmesser: 12,6 Zentimeter,
- Boden-Durchmesser: 7,5 Zentimeter,
- Gewicht: 1425 Gramm.

Die Vase wird sorgfältig verpackt und schnell sicher versendet, inklusive Versicherung. Eine Abholung vor Ort und eine Sammellieferung sind möglich. Die Fotos gehören zur Beschreibung.

Details

Spezifische Herkunftsregion
Wallonie
Gewicht
1425 g
Epoche
1900-2000
Zusätzliche Informationen zum Titel
LIMITED EDITION 99/150
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Belgien
Modell
Boléro
Designer/Künstler/Schöpfer
Hubert Léga (1930–2017)
Material
Kristall
Stil
Design
Hersteller / Marke
Val Saint Lambert
Farbe
Lila
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
15 cm
Breite
12,6 cm
Tiefe
15 cm
Durchmesser
12,6 cm
Geschätzter Zeitraum
1960-1970
Verkauft von
BelgienVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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