Boris Mikhailov - Boris Mikhailov Case History - 1999





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hochformat unter Schutzumschlag, 245 x 185 mm. Erstausgabe, 1999. Text in Englisch. Eingebunden in The Photobook von Parr & Badger, Band 2
Der Zerfall der ehemaligen Sowjetunion hat das soziale Gefüge in all ihren früheren Territorien rücksichtslos auseinandergerissen. Der Aufbau einer Zivilgesellschaft und einer funktionsfähigen Marktwirtschaft wird lange dauern. In der Zwischenzeit gibt es viele, die alles verloren haben—ihre Arbeitsplätze, ihre Häuser, ihr soziales Netzwerk, ihre Identität—die durch die Straßen ziehen, nach Essen und Alkohol suchen, einen Platz zum Schlafen suchen. Boris Mikhailov hat ihr Leben über mehrere Jahre hinweg verfolgt. Case History ist ein kollektives Porträt jener, deren Leben im Wirbel epochaler Veränderungen auseinandergerissen wurde, Menschen, die die Geschichte zurückgelassen hat. Straßenkinder, die sich hoch machen, Erwachsene, die nach Nahrung suchen, schmutzüberzogene Männer und Frauen, die sich in Mikhailovs Wohnung waschen, obdachlose Menschen, die einander ihre verfallenen Körper streicheln: unerschütterlich brutale und doch würdige Bilder von Aspekten des menschlichen Zustands, die wir zu verdrängen pflegen."
"It seems to me that my personal uncertainty (it is not clear where I live-in Kharkov or somewhere in the West, where I work, etc.), my instability in society, on the formal level, has transformed the border between documentary and scenery within the framework of the documentary. (...) 'Case History'" is not just a chronicle of the crass reality of a historical transition. It is a ravishing work of art offering a bold, radically candid perspective on the human body, its weakness, and mortality. Mikhailov shows us how history has inscribed itself on the bodies of these Ukrainian homeless. He investigates the gruesome physical marks of social change. Gentle and brutal, wry and sad, a book that presents life in all of its contradictions and extremes. (publisher's note)
Hochformat unter Schutzumschlag, 245 x 185 mm. Erstausgabe, 1999. Text in Englisch. Eingebunden in The Photobook von Parr & Badger, Band 2
Der Zerfall der ehemaligen Sowjetunion hat das soziale Gefüge in all ihren früheren Territorien rücksichtslos auseinandergerissen. Der Aufbau einer Zivilgesellschaft und einer funktionsfähigen Marktwirtschaft wird lange dauern. In der Zwischenzeit gibt es viele, die alles verloren haben—ihre Arbeitsplätze, ihre Häuser, ihr soziales Netzwerk, ihre Identität—die durch die Straßen ziehen, nach Essen und Alkohol suchen, einen Platz zum Schlafen suchen. Boris Mikhailov hat ihr Leben über mehrere Jahre hinweg verfolgt. Case History ist ein kollektives Porträt jener, deren Leben im Wirbel epochaler Veränderungen auseinandergerissen wurde, Menschen, die die Geschichte zurückgelassen hat. Straßenkinder, die sich hoch machen, Erwachsene, die nach Nahrung suchen, schmutzüberzogene Männer und Frauen, die sich in Mikhailovs Wohnung waschen, obdachlose Menschen, die einander ihre verfallenen Körper streicheln: unerschütterlich brutale und doch würdige Bilder von Aspekten des menschlichen Zustands, die wir zu verdrängen pflegen."
"It seems to me that my personal uncertainty (it is not clear where I live-in Kharkov or somewhere in the West, where I work, etc.), my instability in society, on the formal level, has transformed the border between documentary and scenery within the framework of the documentary. (...) 'Case History'" is not just a chronicle of the crass reality of a historical transition. It is a ravishing work of art offering a bold, radically candid perspective on the human body, its weakness, and mortality. Mikhailov shows us how history has inscribed itself on the bodies of these Ukrainian homeless. He investigates the gruesome physical marks of social change. Gentle and brutal, wry and sad, a book that presents life in all of its contradictions and extremes. (publisher's note)

