Deutschland. - 5 Banknotes - 1921/1922 - Bielefeld (Ohne mindestpreis)





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Fünf Stoffnotgeldbanknoten aus Bielefeld, ausgegeben 1921/1922 zum 700-Jahr-Jubäle der Stadt, hergestellt von Mechanische Seidenweberei Hermanns & Kürten und gedruckt von E. Gundlach AG, aus Seide und Leinen, mit unterschiedlichen Klassen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
BIELEFELD 1921/1922
Historische Stoff-Notgeldscheine (Stoffnotgeld) aus der deutschen Stadt Bielefeld, ausgegeben im Jahr 1921 anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums.
hergestellt von der lokalen Weberei Mechanische Seidenweberei Hermanns & Kürten und gedruckt von E. Gundlach AG.
Dieser Typ Stoff-Notgeld wurde in der Weimarer Republik aufgrund des enormen Mangels an Metallkleingeld nach dem Ersten Weltkrieg ausgegeben. Schnell wurden diese wunderschön gestalteten Seiden- und Leinen-Scheine beliebte Sammlerobjekte.
1 : Schein zu 25 Mark 1921 Seide (Seide)
Vorderseite (oben): Zeigt die „Bielefelder Jungbrunnen“ (Verjüngungsquelle). Der Legende dieser Karikatur zufolge können kranke oder alte Menschen (und sogar Pferde) in die Quelle springen, um wieder kerngesund und jung daraus zu kommen.
Rückseite (unten): Enthält satirischen Text und Reime im lokalen Dialekt, darunter eine bekannte historische Amtliche Bekanntmachung, in der der Dorfamtsrufer ankündigt, dass niemand in den Bach (Lutterbach) pinkeln darf, weil am nächsten Tag Bier gebraut wird („daß niemand in die bache kackt... denn morgen wird gebraut“)
2 : Schein zu 25 Mark 1922 Seide (Seide)
Unterschiede zur Ausgabe von 1921
• Neue Texte (oben): Der Text im Bogen über der Quelle lautet nun „Ravensberger! Hilf! Mit-sorgender-Hand-stütze-das Alter-im-Heimatland“ (ein Aufruf, die Älteren in der Region Ravensberg zu unterstützen).
• Neuer Weltrekord (unten): Oben auf der Rückseite steht nun der Text: „Errieste den Weltrekord von 101 Km. 623 M. in 1 Stunde auf Göricke-Fahrrad Bielefeld“. Dies bezieht sich auf einen damals erreichten Welt-Durchschnittsrekord auf einem Fahrrad des bekannten lokalen Herstellers Göricke.
• Farbstellung: Die Buchstaben, Kanten und Details haben eine andere Farbkombination (mit kräftigeren Grün-, Orange- und Blautönen) im Vergleich zur Ausgabe von 1921.
Auch dieser Schein besteht aus echter Seide und wurde von E. Gundlach AG für die Stadtsparkasse Bielefeld gedruckt.
3 : Schein zu 50 Mark 1922 Seide (Seide)
• Vorderseite (oben): Zeigt eine düstere Abbildung eines älteren Ehepaares mit einer Tasche, auf der „Sorge“ (Sorge/Angst) steht. Der Text im Bogen entspricht dem der 25-Mark-Ausgabe von 1922: ein Aufruf, Ältere im Ravensberger Land zu unterstützen.
• Satirische Inflationstexte: Rund um das Abbild stehen Statistiken, die die Absurdität der Hyperinflation beschreiben. Oben steht beispielsweise, was man 1914 für einen bestimmten Betrag erhielt (z. B. Kartoffeln oder Wachteln) im Vergleich zu den schockierend hohen Preisen 1922.
• Rückseite (unten): Enthält erneut die große zentrale Wertzahl 50 in einem Stern, umgeben von dem bekannten Dialektreim und zusätzlichen historischen/satirischen Randbemerkungen.
4 : Schein zu 25 Mark 1922 Leinen
• Vorderseite (oben): Zeigt ein geometrisches, diamantförmiges Muster mit der Zahl 25 in der Mitte. Die Texte in den Feldern enthalten satirische Dialoge und sprechen über die lokale Kultur und die Textilproduktion.
• Rückseite (unten): Steht im Zeichen der Geschichte der Stadt und zeigt die „Bielefelder Leineweber“ (Leinweberei) mit dem Jahr 1814. Dies verweist auf die legendären Transporte von Leinen nach Paris und die Rückkehr der preußischen Soldaten nach den napoleonischen Kriegen.
• Material und Rand: Der Schein hat eine gröbere Struktur als Seide und ist mit einem ausgefransten oder eingefassten Leinenrand versehen, um zu verhindern, dass der Stoff auseinanderfällt.
3 : Schein zu 50 Mark 1922 Seide (Seide)
• Vorderseite (oben): Zeigt ein geometrisches, diamantförmiges Muster mit der Zahl 25 in der Mitte. Die Texte in den Feldern enthalten satirische Dialoge und sprechen über die lokale Kultur und die Textilproduktion.
• Rückseite (unten): Steht im Zeichen der Geschichte der Stadt und zeigt die „Bielefelder Leineweber“ (Leinweber) mit dem Jahr 1814. Dies verweist auf die legendären Transporte von Leinen nach Paris und die Rückkehr der preußischen Soldaten nach den Napoleonischen Kriegen.
• Material und Rand: Der Schein hat eine gröbere Struktur als Seide und ist mit einem ausgefransten oder eingefassten Leinenrand versehen, um zu verhindern, dass der Stoff auseinanderfällt."
BIELEFELD 1921/1922
Historische Stoff-Notgeldscheine (Stoffnotgeld) aus der deutschen Stadt Bielefeld, ausgegeben im Jahr 1921 anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums.
hergestellt von der lokalen Weberei Mechanische Seidenweberei Hermanns & Kürten und gedruckt von E. Gundlach AG.
Dieser Typ Stoff-Notgeld wurde in der Weimarer Republik aufgrund des enormen Mangels an Metallkleingeld nach dem Ersten Weltkrieg ausgegeben. Schnell wurden diese wunderschön gestalteten Seiden- und Leinen-Scheine beliebte Sammlerobjekte.
1 : Schein zu 25 Mark 1921 Seide (Seide)
Vorderseite (oben): Zeigt die „Bielefelder Jungbrunnen“ (Verjüngungsquelle). Der Legende dieser Karikatur zufolge können kranke oder alte Menschen (und sogar Pferde) in die Quelle springen, um wieder kerngesund und jung daraus zu kommen.
Rückseite (unten): Enthält satirischen Text und Reime im lokalen Dialekt, darunter eine bekannte historische Amtliche Bekanntmachung, in der der Dorfamtsrufer ankündigt, dass niemand in den Bach (Lutterbach) pinkeln darf, weil am nächsten Tag Bier gebraut wird („daß niemand in die bache kackt... denn morgen wird gebraut“)
2 : Schein zu 25 Mark 1922 Seide (Seide)
Unterschiede zur Ausgabe von 1921
• Neue Texte (oben): Der Text im Bogen über der Quelle lautet nun „Ravensberger! Hilf! Mit-sorgender-Hand-stütze-das Alter-im-Heimatland“ (ein Aufruf, die Älteren in der Region Ravensberg zu unterstützen).
• Neuer Weltrekord (unten): Oben auf der Rückseite steht nun der Text: „Errieste den Weltrekord von 101 Km. 623 M. in 1 Stunde auf Göricke-Fahrrad Bielefeld“. Dies bezieht sich auf einen damals erreichten Welt-Durchschnittsrekord auf einem Fahrrad des bekannten lokalen Herstellers Göricke.
• Farbstellung: Die Buchstaben, Kanten und Details haben eine andere Farbkombination (mit kräftigeren Grün-, Orange- und Blautönen) im Vergleich zur Ausgabe von 1921.
Auch dieser Schein besteht aus echter Seide und wurde von E. Gundlach AG für die Stadtsparkasse Bielefeld gedruckt.
3 : Schein zu 50 Mark 1922 Seide (Seide)
• Vorderseite (oben): Zeigt eine düstere Abbildung eines älteren Ehepaares mit einer Tasche, auf der „Sorge“ (Sorge/Angst) steht. Der Text im Bogen entspricht dem der 25-Mark-Ausgabe von 1922: ein Aufruf, Ältere im Ravensberger Land zu unterstützen.
• Satirische Inflationstexte: Rund um das Abbild stehen Statistiken, die die Absurdität der Hyperinflation beschreiben. Oben steht beispielsweise, was man 1914 für einen bestimmten Betrag erhielt (z. B. Kartoffeln oder Wachteln) im Vergleich zu den schockierend hohen Preisen 1922.
• Rückseite (unten): Enthält erneut die große zentrale Wertzahl 50 in einem Stern, umgeben von dem bekannten Dialektreim und zusätzlichen historischen/satirischen Randbemerkungen.
4 : Schein zu 25 Mark 1922 Leinen
• Vorderseite (oben): Zeigt ein geometrisches, diamantförmiges Muster mit der Zahl 25 in der Mitte. Die Texte in den Feldern enthalten satirische Dialoge und sprechen über die lokale Kultur und die Textilproduktion.
• Rückseite (unten): Steht im Zeichen der Geschichte der Stadt und zeigt die „Bielefelder Leineweber“ (Leinweberei) mit dem Jahr 1814. Dies verweist auf die legendären Transporte von Leinen nach Paris und die Rückkehr der preußischen Soldaten nach den napoleonischen Kriegen.
• Material und Rand: Der Schein hat eine gröbere Struktur als Seide und ist mit einem ausgefransten oder eingefassten Leinenrand versehen, um zu verhindern, dass der Stoff auseinanderfällt.
3 : Schein zu 50 Mark 1922 Seide (Seide)
• Vorderseite (oben): Zeigt ein geometrisches, diamantförmiges Muster mit der Zahl 25 in der Mitte. Die Texte in den Feldern enthalten satirische Dialoge und sprechen über die lokale Kultur und die Textilproduktion.
• Rückseite (unten): Steht im Zeichen der Geschichte der Stadt und zeigt die „Bielefelder Leineweber“ (Leinweber) mit dem Jahr 1814. Dies verweist auf die legendären Transporte von Leinen nach Paris und die Rückkehr der preußischen Soldaten nach den Napoleonischen Kriegen.
• Material und Rand: Der Schein hat eine gröbere Struktur als Seide und ist mit einem ausgefransten oder eingefassten Leinenrand versehen, um zu verhindern, dass der Stoff auseinanderfällt."

