Marina Apollonio (1940) - Dinamica circolare 1966 (negative)





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Marina Apollonios Dinamica circolare 1966 (negative) ist eine Silkscreen auf Karton, handsigniert und nummeriert (Auflage 230), Bildmaß 28 × 28 cm (auf 31 × 31,5 cm montiert) in hervorragendem Erhalt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marina Apollonio: Dinamica circolare (1966) — aus dem Portfolio La Lune en Rodage III
Siebdruck in Schwarzweiß auf Karton, handsigniert unten rechts „Marina Apollonio“ und nummeriert (Auflage 230). Abbildung 28 × 28 cm, montiert auf Karton 31 × 31,5 cm.
Eine klassische optische Komposition von Marina Apollonio, eine der führenden Figuren der italienischen arte programmata und kinetisch-optischer Kunst. Eine einzige spiralförmige Bahn aus konzentrischen weißen Linien windet sich von einem versetzten Kern gegen einen tiefschwarzen Hintergrund, sodass die flache Oberfläche zu rotieren und zu pulsieren scheint – eine rein optische Bewegung, die allein durch Geometrie erzeugt wird, ohne Farbe oder Reliefeffekt. Die Dinamica‑Serie („Dynamik circolare“ / „Circular Dynamics“), begonnen 1964, ist das Werk, wofür Apollonio am bekanntesten ist: straff, unpersönlich und fesselnd, destilliert sie die programmatischen Ideale der Bewegung in ein Bild, das das Auge selbst in Bewegung setzt.
Marina Apollonio (geboren in Triest 1940) wuchs in Venedig auf als Tochter des Kunsthistorikers Umberto Apollonio und nahm die Prinzipien der arte programmata von früh auf. Sie stellte erstmals 1965 neben Alviani, Biasi, Colombo, Dadamaino, Mari und Scheggi aus und nahm an den New Tendencies-Ausstellungen in Zagreb teil, der internationalen Plattform programmierter und kinetischer Kunst. Ihre Dinamica-Werke, mit ihrer systematischen Erforschung von Wahrnehmung und Bewegung, sind von Kritikern und Institutionen weitgehend anerkannt worden, und ihr Ruf ist in den letzten Jahren stark gestiegen, mit Arbeiten in bedeutenden Museen und Privatkollektionen weltweit.
La Lune en Rodage ist das dreibändige kollektive Portfolio, das vom Basel‑ansässigen Verlag, Psychoanalytiker und Sammler Carl Laszlo (Pécs 1923 – Basel 2013) zusammengestellt wurde, herausgegeben von Edition Panderma, Basel, in den Jahren 1960, 1965 und 1977. Die drei Bände versammeln insgesamt rund 180 Originalwerke und bilden eine dichte Bestandsaufnahme der europäischen Avantgarde zwischen den 1950er und 1970er Jahren. Mehrere der enthaltenen Werke markieren Wendepunkte in den Karrieren der beteiligten Künstler: Enrico Castellanis Blatt gilt als sein erstes dokumentiertes grafisches Werk, und Pier-Manzoni’s Achrome als das einzige Multiplo, das der Künstler je realisierte.
Zustand: mint archivalischer Zustand. Auf Karton montiert.
Provenienz: Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel — Galerie von Bartha, Basel — Private Collection, Basel.
Der Verkäufer stellt sich vor
Marina Apollonio: Dinamica circolare (1966) — aus dem Portfolio La Lune en Rodage III
Siebdruck in Schwarzweiß auf Karton, handsigniert unten rechts „Marina Apollonio“ und nummeriert (Auflage 230). Abbildung 28 × 28 cm, montiert auf Karton 31 × 31,5 cm.
Eine klassische optische Komposition von Marina Apollonio, eine der führenden Figuren der italienischen arte programmata und kinetisch-optischer Kunst. Eine einzige spiralförmige Bahn aus konzentrischen weißen Linien windet sich von einem versetzten Kern gegen einen tiefschwarzen Hintergrund, sodass die flache Oberfläche zu rotieren und zu pulsieren scheint – eine rein optische Bewegung, die allein durch Geometrie erzeugt wird, ohne Farbe oder Reliefeffekt. Die Dinamica‑Serie („Dynamik circolare“ / „Circular Dynamics“), begonnen 1964, ist das Werk, wofür Apollonio am bekanntesten ist: straff, unpersönlich und fesselnd, destilliert sie die programmatischen Ideale der Bewegung in ein Bild, das das Auge selbst in Bewegung setzt.
Marina Apollonio (geboren in Triest 1940) wuchs in Venedig auf als Tochter des Kunsthistorikers Umberto Apollonio und nahm die Prinzipien der arte programmata von früh auf. Sie stellte erstmals 1965 neben Alviani, Biasi, Colombo, Dadamaino, Mari und Scheggi aus und nahm an den New Tendencies-Ausstellungen in Zagreb teil, der internationalen Plattform programmierter und kinetischer Kunst. Ihre Dinamica-Werke, mit ihrer systematischen Erforschung von Wahrnehmung und Bewegung, sind von Kritikern und Institutionen weitgehend anerkannt worden, und ihr Ruf ist in den letzten Jahren stark gestiegen, mit Arbeiten in bedeutenden Museen und Privatkollektionen weltweit.
La Lune en Rodage ist das dreibändige kollektive Portfolio, das vom Basel‑ansässigen Verlag, Psychoanalytiker und Sammler Carl Laszlo (Pécs 1923 – Basel 2013) zusammengestellt wurde, herausgegeben von Edition Panderma, Basel, in den Jahren 1960, 1965 und 1977. Die drei Bände versammeln insgesamt rund 180 Originalwerke und bilden eine dichte Bestandsaufnahme der europäischen Avantgarde zwischen den 1950er und 1970er Jahren. Mehrere der enthaltenen Werke markieren Wendepunkte in den Karrieren der beteiligten Künstler: Enrico Castellanis Blatt gilt als sein erstes dokumentiertes grafisches Werk, und Pier-Manzoni’s Achrome als das einzige Multiplo, das der Künstler je realisierte.
Zustand: mint archivalischer Zustand. Auf Karton montiert.
Provenienz: Edition Panderma, Carl Laszlo, Basel — Galerie von Bartha, Basel — Private Collection, Basel.

