Jakob Tuggener - Fabrik - 2011





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Fabrik von Jakob Tuggener ist eine 1. Edition Hardcover, Verlag Steidl, 132 Seiten, Maße 30,9 × 22,8 cm, Zustand wie neu.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Jakob Tuggeners Fabrik, veröffentlicht 1943 in Zürich, gilt als Meilenstein in der Geschichte des Fotobuchs. Ihre 72 Bilder, im expressionistischen Ästhetik eines Stummfilms, vermitteln eine skeptische Sicht auf technologischen Fortschritt: zu jener Zeit produzierte die Schweizer Rüstungsindustrie Waffen für den Zweiten Weltkrieg. Tuggener, Jahrgang 1904, hatte eine kompromisslos kritische Haltung gegenüber dem militärisch-industriellen Komplex, die nicht zu seiner Ära passte. Seine Bilder vom Landleben und von Gesellschaftsfeiern der High Society ließen sich gut verkaufen, doch Fabrik fand keinen Verlag. Und als das Buch schließlich erschien, war es kein kommerzieller Erfolg. Exemplare wurden mit Verlust verkauft und manche sollen eingeschmolzen worden sein. Jetzt wird dieses einflussreiche Werk, das sich seitdem zu einem begehrten Klassiker entwickelt hat, mit einem zeitgenössischen Nachwort neu aufgelegt.
Zu Lebzeiten Tuggener erschienen - auf Vorschlag von Robert Frank - in Edward Steichens Post-War European Photography und in der wegweisenden Ausstellung des Museum of Modern Art The Family of Man, deren Katalog es bis heute im Druck bleibt. Tuggeners Tod im Jahr 1988 hinterließ ein immenses Werkverzeichnis, von dem vieles noch nicht gezeigt wurde: mehr als 60 Maquettes, Tausende von Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Stummfilme.
Jakob Tuggeners Fabrik, veröffentlicht 1943 in Zürich, gilt als Meilenstein in der Geschichte des Fotobuchs. Ihre 72 Bilder, im expressionistischen Ästhetik eines Stummfilms, vermitteln eine skeptische Sicht auf technologischen Fortschritt: zu jener Zeit produzierte die Schweizer Rüstungsindustrie Waffen für den Zweiten Weltkrieg. Tuggener, Jahrgang 1904, hatte eine kompromisslos kritische Haltung gegenüber dem militärisch-industriellen Komplex, die nicht zu seiner Ära passte. Seine Bilder vom Landleben und von Gesellschaftsfeiern der High Society ließen sich gut verkaufen, doch Fabrik fand keinen Verlag. Und als das Buch schließlich erschien, war es kein kommerzieller Erfolg. Exemplare wurden mit Verlust verkauft und manche sollen eingeschmolzen worden sein. Jetzt wird dieses einflussreiche Werk, das sich seitdem zu einem begehrten Klassiker entwickelt hat, mit einem zeitgenössischen Nachwort neu aufgelegt.
Zu Lebzeiten Tuggener erschienen - auf Vorschlag von Robert Frank - in Edward Steichens Post-War European Photography und in der wegweisenden Ausstellung des Museum of Modern Art The Family of Man, deren Katalog es bis heute im Druck bleibt. Tuggeners Tod im Jahr 1988 hinterließ ein immenses Werkverzeichnis, von dem vieles noch nicht gezeigt wurde: mehr als 60 Maquettes, Tausende von Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Stummfilme.

