Römisches Reich. Domitian (81-96 n.u.Z.). Aureus AD 77-78





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
SELTEN
Domitian, als Caesar,
AV Aureus. Rom, 77–78 n. Chr.
OBV: CAESAR AVG F DOMITIANVS, lorbeerbekrönter Kopf nach rechts
Rev: Parther gefangener Mann kniet nach rechts, bietet eine Standarte mit Vexillum dar; COS V im Exergue.
RIC II.1 959 (Vespasian); C. 48; BMCRE 231 (Vespasian); Calicó 819
7,16 g 19 mm
Schöne antike Patina. SELTEN
*Versand nur in die EU
Im Rahmen einer Politik, die die neue Flavische Dynastie fördern sollte, gab Vespasian seinem Sohnemöhn Domitian einen größeren Anteil an Prägungen der Rückseiten als jeder seiner Vorgänger an seine Familienmitglieder vor ihm. Auf diese Weise konnte er Vorstellungen von Dynastie-Langlebigkeit und nahtlosem Nachfolger nach seinem Tod fördern. Wie hier auf dieser Münze, die unter Vespasian geprägt wurde, repräsentiert sein Sohn Domitian die kaiserliche Familie. Dies fiel in eine Zeit, in der Domitians Rolle in der flavischen Dynastie weitgehend zeremoniell war; er trug nur ehrenhalber Titel wie Caesar und Princeps Juventutis sowie mehrere Priesterämter: Augur, Pontifex, frater arvalis, magister frater arvalium und sacerdos collegiorum omnium, aber noch kein Amt mit Imperium.
Nicht nur blickte Vespasian in die Zukunft, um seine Dynastie zu stärken, sondern er wandte sich auch der Vergangenheit zu, in der Hoffnung, seine Herrschaft mit anderen hoch angesehenen Kaisern in Einklang zu bringen. Das zeigt sich am Rückseitendes dieser Münze, Teil einer neuen Serie, die antiquarische Designs verwendete. In diesem Fall wird ein kniender Parther dargestellt, der eine Standarte opfert und so an einen berühmten Typ erinnert, der von den Geldwechslern Turpilianus, Florus und Durmius ca. 19/18 v. Chr. unter Augustus geprägt wurde, um die Rückgabe der parthischen Standarten zu gedenken. Außerdem deutet Mattingly darauf hin, dass es eine klare zeitbezogene Bezugnahme in der Wahl gibt, diese particular Typus wiederzuverwenden: Die Parther hatten erneut Druck auf Rom ausgeübt, um Hilfe gegen die Alani zu erhalten (Harold Mattingly, 1966, Coins of the Roman Empire in the British Museum Volume II).
SELTEN
Domitian, als Caesar,
AV Aureus. Rom, 77–78 n. Chr.
OBV: CAESAR AVG F DOMITIANVS, lorbeerbekrönter Kopf nach rechts
Rev: Parther gefangener Mann kniet nach rechts, bietet eine Standarte mit Vexillum dar; COS V im Exergue.
RIC II.1 959 (Vespasian); C. 48; BMCRE 231 (Vespasian); Calicó 819
7,16 g 19 mm
Schöne antike Patina. SELTEN
*Versand nur in die EU
Im Rahmen einer Politik, die die neue Flavische Dynastie fördern sollte, gab Vespasian seinem Sohnemöhn Domitian einen größeren Anteil an Prägungen der Rückseiten als jeder seiner Vorgänger an seine Familienmitglieder vor ihm. Auf diese Weise konnte er Vorstellungen von Dynastie-Langlebigkeit und nahtlosem Nachfolger nach seinem Tod fördern. Wie hier auf dieser Münze, die unter Vespasian geprägt wurde, repräsentiert sein Sohn Domitian die kaiserliche Familie. Dies fiel in eine Zeit, in der Domitians Rolle in der flavischen Dynastie weitgehend zeremoniell war; er trug nur ehrenhalber Titel wie Caesar und Princeps Juventutis sowie mehrere Priesterämter: Augur, Pontifex, frater arvalis, magister frater arvalium und sacerdos collegiorum omnium, aber noch kein Amt mit Imperium.
Nicht nur blickte Vespasian in die Zukunft, um seine Dynastie zu stärken, sondern er wandte sich auch der Vergangenheit zu, in der Hoffnung, seine Herrschaft mit anderen hoch angesehenen Kaisern in Einklang zu bringen. Das zeigt sich am Rückseitendes dieser Münze, Teil einer neuen Serie, die antiquarische Designs verwendete. In diesem Fall wird ein kniender Parther dargestellt, der eine Standarte opfert und so an einen berühmten Typ erinnert, der von den Geldwechslern Turpilianus, Florus und Durmius ca. 19/18 v. Chr. unter Augustus geprägt wurde, um die Rückgabe der parthischen Standarten zu gedenken. Außerdem deutet Mattingly darauf hin, dass es eine klare zeitbezogene Bezugnahme in der Wahl gibt, diese particular Typus wiederzuverwenden: Die Parther hatten erneut Druck auf Rom ausgeübt, um Hilfe gegen die Alani zu erhalten (Harold Mattingly, 1966, Coins of the Roman Empire in the British Museum Volume II).
