Mattia Preti (1613-1699), Aus der Werkstatt von - San Girolamo






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San Girolomo, Öl auf Leinwand, attribuiert dem Atelier von Mattia Preti (17. Jahrhundert), 70 × 58 cm, Italien, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bottega di Mattia Preti
(Taverna, 1613 – La Valletta, 1699)
San Girolamo
Zweite Hälfte des XVII. Jahrhunderts
Öl auf Leinwand, gerahmt
ca. 70 × 58 cm, bereits im Widmungsrahmen
Das Gemälde zeigt den Heiligen Hieronymus in Halbfigur, in einem Moment intensiver Meditation eingefangen. Die zur Brust gehobene Hand, der Blick zum Licht und die feierliche Heraushebung der Figur aus der Dunkelheit verleihen der Komposition eine bemerkenswerte geistige Kraft und eine monumentale Präsenz.
Das Werk verortet sich im engsten Umfeld der Werkstatt von Mattia Preti. Der kraftvolle Chiaroscuro, der feste anatomische Aufbau und das am Rand modellierte Gesicht, die Schulter und die große Hand im Vordergrund erinnern unmittelbar an die Modelle, die vom kalabrischen Cavaliere ausgearbeitet wurden. Besonders bedeutungsvoll ist die Fähigkeit, die gesamte Narration in der Geste und dem Ausdruck des Heiligen zu bündeln, gemäß einer Formulierung von großer Wirksamkeit, die der Meister in seiner reifen Reife entwickelte.
Das Gemälde weist eine stringente ikonografische und komponische Beziehung zu dem Bildnis des Heiligen Hieronymus, Öl auf Leinwand, 70 × 55,5 cm, angeboten von Hampel Fine Art Auctions, München, in der Living-Auktion vom 29. Juni 2023, Los Nummer 921, auf Seite 104 des Katalogs reproduziert. Die nahezu perfekte Übereinstimmung der Maße und die ähnliche Gestaltung der Figur führen dazu, beide Leinwände auf dasselbe Circulationsmodell in der pretischen Werkstatt zurückzuführen.
Die Oberfläche ist gegenwärtig von einer vergilbten und oxidierten Lackschicht betroffen, die die Farbharmonien verändert und die ursprüngliche Tiefenwirkung des Chiaroscuro abschwächt. Unter dieser Velatur unterscheiden sich Malpassagen von bemerkenswerter Bedeutung, besonders im Gesicht, im Bart und in der Hand. Eine vorsichtige Reinigung könnte den Hauttönen mehr Leuchtkraft verleihen, dem Hintergrund Tiefe geben und die Lesbarkeit der Streichtechnik vollständig wiederherstellen.
Das Gemälde dokumentiert damit einen besonders glücklichen Moment der Verbreitung der Modelle von Mattia Preti innerhalb seiner Werkstatt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts des Seicento.
Bottega di Mattia Preti
(Taverna, 1613 – La Valletta, 1699)
San Girolamo
Zweite Hälfte des XVII. Jahrhunderts
Öl auf Leinwand, gerahmt
ca. 70 × 58 cm, bereits im Widmungsrahmen
Das Gemälde zeigt den Heiligen Hieronymus in Halbfigur, in einem Moment intensiver Meditation eingefangen. Die zur Brust gehobene Hand, der Blick zum Licht und die feierliche Heraushebung der Figur aus der Dunkelheit verleihen der Komposition eine bemerkenswerte geistige Kraft und eine monumentale Präsenz.
Das Werk verortet sich im engsten Umfeld der Werkstatt von Mattia Preti. Der kraftvolle Chiaroscuro, der feste anatomische Aufbau und das am Rand modellierte Gesicht, die Schulter und die große Hand im Vordergrund erinnern unmittelbar an die Modelle, die vom kalabrischen Cavaliere ausgearbeitet wurden. Besonders bedeutungsvoll ist die Fähigkeit, die gesamte Narration in der Geste und dem Ausdruck des Heiligen zu bündeln, gemäß einer Formulierung von großer Wirksamkeit, die der Meister in seiner reifen Reife entwickelte.
Das Gemälde weist eine stringente ikonografische und komponische Beziehung zu dem Bildnis des Heiligen Hieronymus, Öl auf Leinwand, 70 × 55,5 cm, angeboten von Hampel Fine Art Auctions, München, in der Living-Auktion vom 29. Juni 2023, Los Nummer 921, auf Seite 104 des Katalogs reproduziert. Die nahezu perfekte Übereinstimmung der Maße und die ähnliche Gestaltung der Figur führen dazu, beide Leinwände auf dasselbe Circulationsmodell in der pretischen Werkstatt zurückzuführen.
Die Oberfläche ist gegenwärtig von einer vergilbten und oxidierten Lackschicht betroffen, die die Farbharmonien verändert und die ursprüngliche Tiefenwirkung des Chiaroscuro abschwächt. Unter dieser Velatur unterscheiden sich Malpassagen von bemerkenswerter Bedeutung, besonders im Gesicht, im Bart und in der Hand. Eine vorsichtige Reinigung könnte den Hauttönen mehr Leuchtkraft verleihen, dem Hintergrund Tiefe geben und die Lesbarkeit der Streichtechnik vollständig wiederherstellen.
Das Gemälde dokumentiert damit einen besonders glücklichen Moment der Verbreitung der Modelle von Mattia Preti innerhalb seiner Werkstatt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts des Seicento.
