Silvana Geminiani - Täfelung - Raffinierte keramische Platte im polychromen Hochrelief - Sankt Georg und der Drache





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Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Silvana Geminiani, 'San Giorgio e il drago' – Faenza-Keramikplatte in farbigem Hochrelief, 1984
Raffinierte Keramikplatte in farbigem Hochrelief, signiert S. Geminiani, der Produktion von Silvana Geminiani zugerechnet, eine Faenza-Keramikerin, die im späten 20. Jahrhundert tätig war und eine geistreiche, erzählerische Keramik interpretiert, die stark mit der romagnolischen Kunsttradition verwoben ist. Der Bildgegenstand erinnert deutlich an die Ikonografie von San Giorgio e il drago, einem Thema mit alter Tradition in der christlichen und ritterlichen Überlieferung, Symbol des Sieges des Guten über das Böse, hier mit einer lebhaften, dekorativen und fast märchenhaften Sprache neu interpretiert.
Die Komposition präsentiert sich mit einem bemerkenswerten Sinn für Dramatik: Das Pferd, in Braun gestaltet mit hellblauem Zaumzeug, nimmt den rechten Teil der Platte ein, während der Ritter, in warmen Gelb‑Ocker- und Weißtönen gekleidet, mit der Lanze auf den Drachen zusteuert, der Grün dargestellt ist, mit voluminösem Körper, geschwungener Schwanz und gekrallten Pfoten. Das in starkem Relief gestaltete Modellieren verleiht der Szene Bewegung und Tiefe und verwandelt die keramische Oberfläche in eine kleine plastische Erzählung. Besonders gelungen ist der Kontrast zwischen dem Glanz der Glasuren und dem hellen Hintergrund, der von leichten, materialhaften Unregelmäßigkeiten getragen wird, die den handwerklichen Charakter betonen.
Das Werk zeugt von der Qualität der Faenza-Keramik der achtziger Jahre, die technisches Können, volkstümlichen Geschmack und alte ikonografische Bezüge zu verbinden vermag. Die Hand der Keramikerin ist in der Freiheit der Modellierung, in der angenehmen Asymmetrie der Form, in der farblichen Lebhaftigkeit und in der Fähigkeit zu erkennen, ein traditionelles Motiv mit einem unmittelbaren, eleganten und persönlichen Ton wiederzugeben.
Auf der Rückseite befindet sich die handschriftliche Inschrift „Dono della Cassa Rurale Artigiana di Forlì, Natale 1984“, ein Element, das das Datum und den romagnolischen Kontext des Werks präzise dokumentiert.
Eine Keramikdekoration von großer Persönlichkeit, interessant sowohl für Sammler von Faenza-Keramik als auch für jene, die ein Kunstobjekt mit starkem, seltenem und angenehm erzählerischem ikonografischem Motiv suchen.
Silvana Geminiani, 'San Giorgio e il drago' – Faenza-Keramikplatte in farbigem Hochrelief, 1984
Raffinierte Keramikplatte in farbigem Hochrelief, signiert S. Geminiani, der Produktion von Silvana Geminiani zugerechnet, eine Faenza-Keramikerin, die im späten 20. Jahrhundert tätig war und eine geistreiche, erzählerische Keramik interpretiert, die stark mit der romagnolischen Kunsttradition verwoben ist. Der Bildgegenstand erinnert deutlich an die Ikonografie von San Giorgio e il drago, einem Thema mit alter Tradition in der christlichen und ritterlichen Überlieferung, Symbol des Sieges des Guten über das Böse, hier mit einer lebhaften, dekorativen und fast märchenhaften Sprache neu interpretiert.
Die Komposition präsentiert sich mit einem bemerkenswerten Sinn für Dramatik: Das Pferd, in Braun gestaltet mit hellblauem Zaumzeug, nimmt den rechten Teil der Platte ein, während der Ritter, in warmen Gelb‑Ocker- und Weißtönen gekleidet, mit der Lanze auf den Drachen zusteuert, der Grün dargestellt ist, mit voluminösem Körper, geschwungener Schwanz und gekrallten Pfoten. Das in starkem Relief gestaltete Modellieren verleiht der Szene Bewegung und Tiefe und verwandelt die keramische Oberfläche in eine kleine plastische Erzählung. Besonders gelungen ist der Kontrast zwischen dem Glanz der Glasuren und dem hellen Hintergrund, der von leichten, materialhaften Unregelmäßigkeiten getragen wird, die den handwerklichen Charakter betonen.
Das Werk zeugt von der Qualität der Faenza-Keramik der achtziger Jahre, die technisches Können, volkstümlichen Geschmack und alte ikonografische Bezüge zu verbinden vermag. Die Hand der Keramikerin ist in der Freiheit der Modellierung, in der angenehmen Asymmetrie der Form, in der farblichen Lebhaftigkeit und in der Fähigkeit zu erkennen, ein traditionelles Motiv mit einem unmittelbaren, eleganten und persönlichen Ton wiederzugeben.
Auf der Rückseite befindet sich die handschriftliche Inschrift „Dono della Cassa Rurale Artigiana di Forlì, Natale 1984“, ein Element, das das Datum und den romagnolischen Kontext des Werks präzise dokumentiert.
Eine Keramikdekoration von großer Persönlichkeit, interessant sowohl für Sammler von Faenza-Keramik als auch für jene, die ein Kunstobjekt mit starkem, seltenem und angenehm erzählerischem ikonografischem Motiv suchen.
