Ivan Sigal - White Road - 2012





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Ivan Sigals White Road, Erstausgabe Hardback auf Englisch mit Slipcase, 472 Seiten, veröffentlicht von Steidl im Jahr 2012, Zustand wie neu.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Von 1998 bis 2005 arbeitete, lebte und reiste der Fotograf Ivan Sigal in Zentralasien, durchquerte Russland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Afghanistan. Er wandert mit doppelter Identität: Einerseits Projekte für Medien mit den lokalen Gemeinschaften zu konzipieren; andererseits als reisender Dokumentarfilmer. Die Bilder seiner mehrjährigen Odyssee zeigen das unstete Leben der Eurasiaten in provinziellen Städten. Neben den Fotos entfaltet sich eine episodische Erzählung: Bildstreifen berichten von Sigals Begegnungen, während er seinen bewegten Weg durch die Landschaft nachzeichnet. Durch Bild und Text geht White Road dem nach, was hinterlassen wurde, als die ideologische Superstruktur der Sowjetunion abgetragen wurde und der große Sinnzusammenhang verschwand, der dem Leben der Menschen Bedeutung aufgezwungen hatte. Die Gesamtwirkung ist die einer Suche ohne Zentrum oder offensichtliches Ziel. Wir spüren, dass die Umstände von Geschichte und Macht uns – Subjekt, Reisender und Leser – von Begegnung zu Begegnung und Ort zu Ort treiben. Der Begriff „route blanche“ bedeutet auf Kasachisch, Kirgisisch und Usbekisch „Gute Reise“. Diese Worte sind an Straßenschildern am Stadtrand Zentralasiens zu lesen und wünschen Reisenden viel Erfolg, wenn sie in die Leere der Steppen eindringen.
Von 1998 bis 2005 arbeitete, lebte und reiste der Fotograf Ivan Sigal in Zentralasien, durchquerte Russland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Afghanistan. Er wandert mit doppelter Identität: Einerseits Projekte für Medien mit den lokalen Gemeinschaften zu konzipieren; andererseits als reisender Dokumentarfilmer. Die Bilder seiner mehrjährigen Odyssee zeigen das unstete Leben der Eurasiaten in provinziellen Städten. Neben den Fotos entfaltet sich eine episodische Erzählung: Bildstreifen berichten von Sigals Begegnungen, während er seinen bewegten Weg durch die Landschaft nachzeichnet. Durch Bild und Text geht White Road dem nach, was hinterlassen wurde, als die ideologische Superstruktur der Sowjetunion abgetragen wurde und der große Sinnzusammenhang verschwand, der dem Leben der Menschen Bedeutung aufgezwungen hatte. Die Gesamtwirkung ist die einer Suche ohne Zentrum oder offensichtliches Ziel. Wir spüren, dass die Umstände von Geschichte und Macht uns – Subjekt, Reisender und Leser – von Begegnung zu Begegnung und Ort zu Ort treiben. Der Begriff „route blanche“ bedeutet auf Kasachisch, Kirgisisch und Usbekisch „Gute Reise“. Diese Worte sind an Straßenschildern am Stadtrand Zentralasiens zu lesen und wünschen Reisenden viel Erfolg, wenn sie in die Leere der Steppen eindringen.

