Vase - Böhmisches Attribut • Vase aus rubinrot Überfangglas mit einem stark ausbreitenden, gezahnten Rand • - Glas





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Bohemen Attrib Vase aus rubinrotem Überfangglas auf farblossem Kristallglas, emmerförmiger Körper mit stark ausweitender gezahnter Kante, geschnitzte Muster aus achtzackigen Sternen, Wedern/ Kreuzraster, ca. 1950–1970, Höhe 15 cm, Durchmesser 14–15 cm, Gewicht 725 g, unmarkiert, in sehr gutem Zustand mit leichten Gebrauchsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bohemen Attrib • rubinrotes Überfangglas mit stark ausbreitender gezahnter Randkante • geschliffenes Dekor aus achtzackigen Sternen, Fächern und Kreuzsarierung • Mitte des 20. Jahrhunderts, ca. 1950–1970
Für dieses Objekt ist ebenfalls ein Soforteinlauf-Preis festgelegt, für diejenigen, die es direkt erwerben möchten, ohne abzuwarten.
Innenausstattung und Präsenz:
Stellen Sie es bei Tageslicht auf eine Fensterbank: Die klaren Schleifflächen wirken wie Linsen und werfen rote Lichtflecken auf das darunterliegende Blatt. In einem nüchternen, modernen Ambiente ist dies der eine kraftvolle Farbakzent, den ein Raum braucht; in einem klassischen oder eklektischen Interieur fügt es sich harmonisch in das bereits Vorhandene ein. Sechszehn Zentimeter ist an einem Kaminsims die auffälligste Größe, die nicht dominiert.
Objektbeschreibung:
Elliptisch geformter, leicht konischer Körper, der halbrechts in einen stark ausstrahlenden Kragen übergeht, mit einer gezahnten, in Zacken geschliffenen Randkante. Die untere Hälfte trägt breite vertikale Fenster, bis zum klaren Glas freigegeben und als farblose Streifen gegen das Rot. Der Kragen ist abwechselnd in Felder gegliedert: achtzackige Sterne mit dazwischen liegenden Blättchenmotiven, Fächern, die in der gezahnten Randkante auslaufen, und rautenförmige Paneele mit feiner Kreuzsarierung. Unten eine geschnitzte zwölfzackige Sterne in einer polierten, flachen Fußfläche. Kein Pontilmakel, kein eingraviertes oder geätztetes Fabrikzeichen, keine Reste eines Papieraufklebers.
Spezifikationen:
Abmessungen: H 15 x Ø 14 cm
Gewicht: 725 g
Material: rubinrotes Überfangglas auf farblosem Kristallglas, geschliffen und poliert
Provenienz:
Privatsammlung, Westeuropa.
Zustand:
Sehr guter, gebrauchter Zustand. Unten einige feine, oberflächliche Kratzer, die nur bei Seitenlicht sichtbar werden – bei einem Gebrauchsgegenstand dieses Alters auffallend wenig. Die rote Schicht ist durchgängig intakt und gleichmäßig, ohne matte Stellen oder durchgescheuerte Kanten, wie sie bei diesem Typ an den Auflagepunkten häufig auftreten. Die klaren Schleifflächen sind scharf geriffelt; die Innenseite ist sauber, ohne Blümchenrand oder Kalkablagerung. An der gezahnten Randkante sind auf den Aufnahmen keine Absplitterungen oder abgeschliffene Spitzen zu sehen. Das schmälert jedoch keineswegs den dekorativen Wert dieses außergewöhnlichen Kunstobjekts; es trägt außerdem zum Charakter bei.
Versand:
Das Objekt wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt verpackt in doppelten Kartonboxen mit hochwertigem Dämpfungsmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden stets mit einem besonders sicheren Track-and-Trace-Service. Verweisen Sie unbedingt auf das Feedback, das frühere zufriedene Käufern hinterlassen haben.
Biografie und Historie:
Das Überfärben farblosen Glases mit einer dünnen rubinroten Schicht, die anschließend weggeschliffen wird, damit das klare Glas als zweite Farbe mitzieht, ist seit den Dreißigern des 19. Jahrhunderts das Markenzeichen Nordböhmens, mit Novoý Bor und Kamenický Šenov als Zentren. Das Schleifrepertoire selbst – Sterne, Fächer, Kreuzsarierung und breite Fenster – stammt aus der Biedermeierzeit und wurde danach nahezu unverändert reproduziert, auch in der nach dem Krieg exportierenden tschechoslowakischen Industrie. Das macht das Dekor ungeeignet für eine Datierung.
Es wird hier ausdrücklich kein Hersteller genannt. Egermann scheidet aus wegen der Technik: Dieses Haus verdankt seinen Namen der kupferhaltigen roten Beize aus 1832, einer Oberflächenlage mit Gravur und barocken Motiven, und nicht dem geschliffenen Überfang; zudem ist diese Arbeit üblicherweise gekennzeichnet oder etikettiert. Moser und Harrach scheiden aus, weil ihr geschliffenes Überfangwerk signiert ist und in Modellbüchern festgelegt ist. Belgisches Val Saint Lambert fertigte dasselbe Genre, aber markierte und katalogisierte es ebenfalls. Ohne Marke, Etikett oder Bildabgleich mit einem dokumentierten Modell bleibt die Herkunft auf Regionenebene. Der flach polierte, pontillofreie Boden und die sehr regelmäßige Kreuzsarierung deuten auf eine Herstellung im 20. Jahrhundert; der Handel datiert dieses Genre standardmäßig auf ca. 1950 bis 1970, und diese Band wird hier beibehalten.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite bookmarken und neben 'DECADERS Gallery' auf Folgen (Herz) klicken.
Der Verkäufer stellt sich vor
Bohemen Attrib • rubinrotes Überfangglas mit stark ausbreitender gezahnter Randkante • geschliffenes Dekor aus achtzackigen Sternen, Fächern und Kreuzsarierung • Mitte des 20. Jahrhunderts, ca. 1950–1970
Für dieses Objekt ist ebenfalls ein Soforteinlauf-Preis festgelegt, für diejenigen, die es direkt erwerben möchten, ohne abzuwarten.
Innenausstattung und Präsenz:
Stellen Sie es bei Tageslicht auf eine Fensterbank: Die klaren Schleifflächen wirken wie Linsen und werfen rote Lichtflecken auf das darunterliegende Blatt. In einem nüchternen, modernen Ambiente ist dies der eine kraftvolle Farbakzent, den ein Raum braucht; in einem klassischen oder eklektischen Interieur fügt es sich harmonisch in das bereits Vorhandene ein. Sechszehn Zentimeter ist an einem Kaminsims die auffälligste Größe, die nicht dominiert.
Objektbeschreibung:
Elliptisch geformter, leicht konischer Körper, der halbrechts in einen stark ausstrahlenden Kragen übergeht, mit einer gezahnten, in Zacken geschliffenen Randkante. Die untere Hälfte trägt breite vertikale Fenster, bis zum klaren Glas freigegeben und als farblose Streifen gegen das Rot. Der Kragen ist abwechselnd in Felder gegliedert: achtzackige Sterne mit dazwischen liegenden Blättchenmotiven, Fächern, die in der gezahnten Randkante auslaufen, und rautenförmige Paneele mit feiner Kreuzsarierung. Unten eine geschnitzte zwölfzackige Sterne in einer polierten, flachen Fußfläche. Kein Pontilmakel, kein eingraviertes oder geätztetes Fabrikzeichen, keine Reste eines Papieraufklebers.
Spezifikationen:
Abmessungen: H 15 x Ø 14 cm
Gewicht: 725 g
Material: rubinrotes Überfangglas auf farblosem Kristallglas, geschliffen und poliert
Provenienz:
Privatsammlung, Westeuropa.
Zustand:
Sehr guter, gebrauchter Zustand. Unten einige feine, oberflächliche Kratzer, die nur bei Seitenlicht sichtbar werden – bei einem Gebrauchsgegenstand dieses Alters auffallend wenig. Die rote Schicht ist durchgängig intakt und gleichmäßig, ohne matte Stellen oder durchgescheuerte Kanten, wie sie bei diesem Typ an den Auflagepunkten häufig auftreten. Die klaren Schleifflächen sind scharf geriffelt; die Innenseite ist sauber, ohne Blümchenrand oder Kalkablagerung. An der gezahnten Randkante sind auf den Aufnahmen keine Absplitterungen oder abgeschliffene Spitzen zu sehen. Das schmälert jedoch keineswegs den dekorativen Wert dieses außergewöhnlichen Kunstobjekts; es trägt außerdem zum Charakter bei.
Versand:
Das Objekt wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt verpackt in doppelten Kartonboxen mit hochwertigem Dämpfungsmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden stets mit einem besonders sicheren Track-and-Trace-Service. Verweisen Sie unbedingt auf das Feedback, das frühere zufriedene Käufern hinterlassen haben.
Biografie und Historie:
Das Überfärben farblosen Glases mit einer dünnen rubinroten Schicht, die anschließend weggeschliffen wird, damit das klare Glas als zweite Farbe mitzieht, ist seit den Dreißigern des 19. Jahrhunderts das Markenzeichen Nordböhmens, mit Novoý Bor und Kamenický Šenov als Zentren. Das Schleifrepertoire selbst – Sterne, Fächer, Kreuzsarierung und breite Fenster – stammt aus der Biedermeierzeit und wurde danach nahezu unverändert reproduziert, auch in der nach dem Krieg exportierenden tschechoslowakischen Industrie. Das macht das Dekor ungeeignet für eine Datierung.
Es wird hier ausdrücklich kein Hersteller genannt. Egermann scheidet aus wegen der Technik: Dieses Haus verdankt seinen Namen der kupferhaltigen roten Beize aus 1832, einer Oberflächenlage mit Gravur und barocken Motiven, und nicht dem geschliffenen Überfang; zudem ist diese Arbeit üblicherweise gekennzeichnet oder etikettiert. Moser und Harrach scheiden aus, weil ihr geschliffenes Überfangwerk signiert ist und in Modellbüchern festgelegt ist. Belgisches Val Saint Lambert fertigte dasselbe Genre, aber markierte und katalogisierte es ebenfalls. Ohne Marke, Etikett oder Bildabgleich mit einem dokumentierten Modell bleibt die Herkunft auf Regionenebene. Der flach polierte, pontillofreie Boden und die sehr regelmäßige Kreuzsarierung deuten auf eine Herstellung im 20. Jahrhundert; der Handel datiert dieses Genre standardmäßig auf ca. 1950 bis 1970, und diese Band wird hier beibehalten.
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