[DIALETTI] - Dizionarietto dell’argot - 1900
![[DIALETTI] - Dizionarietto dell’argot - 1900 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/26/f/c/1/fc1e533c-1cd9-4cdb-a6a5-5d1f7e826da8.jpg)
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![[DIALETTI] - Dizionarietto dell’argot - 1900 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/26/5/0/e/50ed55c4-c7cd-4274-ad69-a3f390154195.jpg)
![[DIALETTI] - Dizionarietto dell’argot - 1900 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/26/f/e/8/fe8946d5-2b3c-472a-a412-5533d90fd7c4.jpg)
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Gesellschaftsschicht liebt es, auf Argot zurückzugreifen, und diejenigen, denen man eine bestimmte Sache vorwerfen kann, protzen mit ihrer Unbekümmertheit, darüber zu reden." (Marcel Proust, 'Der Teil Guermantes') Ursprünglich bezeichnete man mit dem Begriff Argot die Sprachen der Unterwelt oder der Militärs. Später entwickelten sich Argots auch in anderen sozialen Gruppen und in jedem Viertel, also besitzt jede Umgebung ihr Argot. In der Praxis ist es ein eigener sprachlicher Register eines sozialen Milieus, dessen Zweck es ist, Außenstehende aus der Kommunikation auszuschließen, die ausgetauschten Botschaften zu verschlüsseln. Das Konzept erscheint in Frankreich im XIII. Jahrhundert unter dem Namen jargon (also Gergeo). Eines der frühesten Auftreten des Argots in einem literarischen Text geht auf das XV. Jahrhundert zurück, dank François Villon und seinen Balladen, die im Coquillards eingefügt wurden, welche von Halunken erzählten und von ihrem garesischen Lexikon, das nur dank der Beschreibung der strafprozessualen Handlungen der Verbrecher verständlich war. Die französische Literatur der folgenden Jahrhunderte verbreitete vor allem das argot parisien, durch die Werke von Victor Hugo, Honoré de Balzac, Émile Zola und vielen anderen. Das argot parisien blieb in der Hauptstadt bis in die fünfziger Jahre hinein sehr lebendig; der Romancier Louis-Ferdinand Céline benutzte es in seinen Texten bis 1961, dem Jahr seines Todes.
Vereint, zur Ehrung: zwei Ausgaben der satirischen Zeitschrift "Il Male", Jahr III Nr. 25 (30.6.1980) und Jahr III Nr. 27 (14.7.1980).
Handschrift auf Papier, in-8° (215×160 mm). 95 Seiten (vollständig). Schrift in klarer Handschrift auf kariertem Papier. Pergamenteinband in rotem Kalbsleder, dem Schriftsteller Paolo Valera (Como, 1850 – Mailand, 1926) gehörend.
Ende des 19. Jahrhunderts – Anfang des 20. Jahrhunderts.
Die Gesellschaftsschicht liebt es, auf Argot zurückzugreifen, und diejenigen, denen man eine bestimmte Sache vorwerfen kann, protzen mit ihrer Unbekümmertheit, darüber zu reden." (Marcel Proust, 'Der Teil Guermantes') Ursprünglich bezeichnete man mit dem Begriff Argot die Sprachen der Unterwelt oder der Militärs. Später entwickelten sich Argots auch in anderen sozialen Gruppen und in jedem Viertel, also besitzt jede Umgebung ihr Argot. In der Praxis ist es ein eigener sprachlicher Register eines sozialen Milieus, dessen Zweck es ist, Außenstehende aus der Kommunikation auszuschließen, die ausgetauschten Botschaften zu verschlüsseln. Das Konzept erscheint in Frankreich im XIII. Jahrhundert unter dem Namen jargon (also Gergeo). Eines der frühesten Auftreten des Argots in einem literarischen Text geht auf das XV. Jahrhundert zurück, dank François Villon und seinen Balladen, die im Coquillards eingefügt wurden, welche von Halunken erzählten und von ihrem garesischen Lexikon, das nur dank der Beschreibung der strafprozessualen Handlungen der Verbrecher verständlich war. Die französische Literatur der folgenden Jahrhunderte verbreitete vor allem das argot parisien, durch die Werke von Victor Hugo, Honoré de Balzac, Émile Zola und vielen anderen. Das argot parisien blieb in der Hauptstadt bis in die fünfziger Jahre hinein sehr lebendig; der Romancier Louis-Ferdinand Céline benutzte es in seinen Texten bis 1961, dem Jahr seines Todes.
Vereint, zur Ehrung: zwei Ausgaben der satirischen Zeitschrift "Il Male", Jahr III Nr. 25 (30.6.1980) und Jahr III Nr. 27 (14.7.1980).
Handschrift auf Papier, in-8° (215×160 mm). 95 Seiten (vollständig). Schrift in klarer Handschrift auf kariertem Papier. Pergamenteinband in rotem Kalbsleder, dem Schriftsteller Paolo Valera (Como, 1850 – Mailand, 1926) gehörend.
Ende des 19. Jahrhunderts – Anfang des 20. Jahrhunderts.

