Ruscha Keramik, Bad Münstereifel - Servierplatte - Deutschland, Mid-Century-Wandboard mit floralem Cloisonné-Emaille-Dekor • 1960er-Jahre - Keramik





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Westdeutsches Steingut Wandbord von Ruscha Keramik, Rheinbach, mit cloisonné-Emaille-Dekor aus den 1960er–1970er Jahren, Maße 29 × 27 cm, Höhe 5,5 cm, Gewicht 780 g, guter Zustand mit leichten Alterserscheinungen und Flecken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Deutschland • Zugeschrieben Ruscha, Rheinbach • Wandbild mit floraler cloisonné-Emailledekoration • 1960er-1970er Jahre
Objektbeschreibung:
Rundes bis leicht ovales Wandbild mit flacher Spiegelung und schmalem, erhobenem Rand. Die zentrale Dekoration zeigt einen Sommerblumenstrauß: zwei rote Mohnblumen mit Knospen, eine weiße Margerite mit gelbem Zentrum, kleine gelbe Blüten und einige weiße, glockenförmige Knöpfchen, verbunden von schlanken, grünen Blättern. Jedes Element ist von einer cremefarbenen Konturlinie umrahmt, innerhalb derer die Farbe dick und glänzend aufgetragen ist – eine cloisonné-ähnliche Emaillewirkung auf einer matten, dunklen Fond. Die Rückseite besitzt einen erhöhten, ringförmigen Standrand; innerhalb davon ist in weißer Farbe die Ziffer 105 aufgebracht. Eine Fabrikprägung, Signatur oder Etikett liegt nicht vor.
Dieses Wandbild von 780 Gramm bei einem Durchmesser von 29 mal 27 Zentimetern verrät seine Technik bereits auf der Waage: Die Dicke der aufgelegten Glasur und das Gewicht der Keramik sprechen für dichtgesintertes Westdeutsches Steinzeug, nicht für leichtes Töpfererzeugnis. Das Dekor aus roten Mohnblumen, einer weißen Margerite und feinen gelben Blüten ist von Hand in einer cloisonné-ähnlichen Technik aufgetragen, wobei cremefarbene Konturlinien die farbigen Glasefelder sauber voneinander trennen – eine Handwerkstechnik, die charakteristisch für die westdeutschen Nachkriegsateliers rund um Rheinbach ist. Auf der Rückseite steht die Modellnummer 105 handgeschrieben in weißer Farbe.
Für dieses Objekt ist auch ein Sofort-Kauf-Preis festgelegt, für diejenigen, die es ohne abwarten direkt erwerben möchten.
Interieurberatung und Präsenz:
Mit seinem lebhaften roten, weißen und gelben Blütenmotiv vor dunklem Fond passt dieses Wandbild in ein Mid-Century-, eklektisches oder skandinavisch inspiriertes Interieur. An einer Wand mit ausreichendem Tageslicht oder unter gerichtetem Spotlight kommen die glänzenden Glasurenfelder stark zur Geltung, während der matte dunkle Untergrund sie umrahmt und die Farben noch stärker leuchten lässt.
Spezifikationen:
Material: Steinzeug mit dick aufgelegter, cloisonné-ähnlicher Emailleglasur, handbemalt
Maße: h 5,5 x b 29 x t 27 cm
Gewicht: 780 Gramm
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Auf den Abbildungen sind keine Abplatzungen, Haarrisse, Glasurabplatzungen oder Restaurierungen an der Randkante oder auf dem Spiegel des Bildes ersichtlich, und das Glasurdekor wirkt glänzend und unversehrt. Restaurierungsarbeiten sind bei Inspektion bei Tageslicht nicht erkennbar; eine UV-Kontrolle wurde nicht durchgeführt, daher ist eine absolute Aussage über frühere Reparaturen nicht möglich. Siehe die Abbildungen für ein vollständiges Bild. Das Objekt wird als dekoratives Kunstobjekt angeboten.
Versand:
Das Objekt wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt in doppelten Kartonboxen mit hochwertigem Dämmmaterial verpackt, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden stets mit einer zusätzlichen sicheren Track-and-Trace-Service. Beachten Sie unbedingt das Feedback, das frühere zufriedene Käufer hinterlassen haben.
Referenzen und Quellen:
Ruscha Keramik wurde 1905 in Rheinbach bei Bonn als Klein & Schardt gegründet und erhielt 1948 unter Rudolf Schardt seinen späteren Namen. Die Fabrik produzierte bis in die neunziger Jahre handbemaltes Zier- und Gebrauchszeug, darunter eine Reihe Wandtafeln in „Handarbeit“, mit einer dicken, aufgelegten Emailleglasi, bei der helle Konturlinien die Farbfelder trennen – dieselbe Technik wie auf dieser Platte.
Die Zuschreibung an Ruscha beruht auf dieser stilistischen und technischen Übereinstimmung mit mehreren unabhängig angebotenen Ruscha-Wandtafeln mit vergleichbarem Blumenornament, dunklem Fond und derselben Konturtechnik, nicht auf einem gelesenen Fabrikzeichen: Auf der Rückseite steht ausschließlich die handgeschriebene Modellnummer 105, ohne Fabrikname oder Stempel. Ein Exemplar mit genau dieser Modellnummer wurde in den herangezogenen Übersichten nicht gefunden, sodass die Zuschreibung als ‚zugeschrieben an‘ und nicht als feststehend präsentiert wird.
Andere westdeutsche Hersteller aus derselben Periode, wie Scheurich, Bay Keramik und Otto Keramik, arbeiteten überwiegend mit gegossenen Reliefglasuren (dem sogenannten Fat Lava) und nicht mit dieser cloisonné-ähnlichen, konturliniert gemalten Stilrichtung, was deren Herkunft unwahrscheinlich macht.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite bookmarken und neben ‚DECADERS Gallery‘ dem Folgen (Herz) klicken.
Der Verkäufer stellt sich vor
Deutschland • Zugeschrieben Ruscha, Rheinbach • Wandbild mit floraler cloisonné-Emailledekoration • 1960er-1970er Jahre
Objektbeschreibung:
Rundes bis leicht ovales Wandbild mit flacher Spiegelung und schmalem, erhobenem Rand. Die zentrale Dekoration zeigt einen Sommerblumenstrauß: zwei rote Mohnblumen mit Knospen, eine weiße Margerite mit gelbem Zentrum, kleine gelbe Blüten und einige weiße, glockenförmige Knöpfchen, verbunden von schlanken, grünen Blättern. Jedes Element ist von einer cremefarbenen Konturlinie umrahmt, innerhalb derer die Farbe dick und glänzend aufgetragen ist – eine cloisonné-ähnliche Emaillewirkung auf einer matten, dunklen Fond. Die Rückseite besitzt einen erhöhten, ringförmigen Standrand; innerhalb davon ist in weißer Farbe die Ziffer 105 aufgebracht. Eine Fabrikprägung, Signatur oder Etikett liegt nicht vor.
Dieses Wandbild von 780 Gramm bei einem Durchmesser von 29 mal 27 Zentimetern verrät seine Technik bereits auf der Waage: Die Dicke der aufgelegten Glasur und das Gewicht der Keramik sprechen für dichtgesintertes Westdeutsches Steinzeug, nicht für leichtes Töpfererzeugnis. Das Dekor aus roten Mohnblumen, einer weißen Margerite und feinen gelben Blüten ist von Hand in einer cloisonné-ähnlichen Technik aufgetragen, wobei cremefarbene Konturlinien die farbigen Glasefelder sauber voneinander trennen – eine Handwerkstechnik, die charakteristisch für die westdeutschen Nachkriegsateliers rund um Rheinbach ist. Auf der Rückseite steht die Modellnummer 105 handgeschrieben in weißer Farbe.
Für dieses Objekt ist auch ein Sofort-Kauf-Preis festgelegt, für diejenigen, die es ohne abwarten direkt erwerben möchten.
Interieurberatung und Präsenz:
Mit seinem lebhaften roten, weißen und gelben Blütenmotiv vor dunklem Fond passt dieses Wandbild in ein Mid-Century-, eklektisches oder skandinavisch inspiriertes Interieur. An einer Wand mit ausreichendem Tageslicht oder unter gerichtetem Spotlight kommen die glänzenden Glasurenfelder stark zur Geltung, während der matte dunkle Untergrund sie umrahmt und die Farben noch stärker leuchten lässt.
Spezifikationen:
Material: Steinzeug mit dick aufgelegter, cloisonné-ähnlicher Emailleglasur, handbemalt
Maße: h 5,5 x b 29 x t 27 cm
Gewicht: 780 Gramm
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Auf den Abbildungen sind keine Abplatzungen, Haarrisse, Glasurabplatzungen oder Restaurierungen an der Randkante oder auf dem Spiegel des Bildes ersichtlich, und das Glasurdekor wirkt glänzend und unversehrt. Restaurierungsarbeiten sind bei Inspektion bei Tageslicht nicht erkennbar; eine UV-Kontrolle wurde nicht durchgeführt, daher ist eine absolute Aussage über frühere Reparaturen nicht möglich. Siehe die Abbildungen für ein vollständiges Bild. Das Objekt wird als dekoratives Kunstobjekt angeboten.
Versand:
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Referenzen und Quellen:
Ruscha Keramik wurde 1905 in Rheinbach bei Bonn als Klein & Schardt gegründet und erhielt 1948 unter Rudolf Schardt seinen späteren Namen. Die Fabrik produzierte bis in die neunziger Jahre handbemaltes Zier- und Gebrauchszeug, darunter eine Reihe Wandtafeln in „Handarbeit“, mit einer dicken, aufgelegten Emailleglasi, bei der helle Konturlinien die Farbfelder trennen – dieselbe Technik wie auf dieser Platte.
Die Zuschreibung an Ruscha beruht auf dieser stilistischen und technischen Übereinstimmung mit mehreren unabhängig angebotenen Ruscha-Wandtafeln mit vergleichbarem Blumenornament, dunklem Fond und derselben Konturtechnik, nicht auf einem gelesenen Fabrikzeichen: Auf der Rückseite steht ausschließlich die handgeschriebene Modellnummer 105, ohne Fabrikname oder Stempel. Ein Exemplar mit genau dieser Modellnummer wurde in den herangezogenen Übersichten nicht gefunden, sodass die Zuschreibung als ‚zugeschrieben an‘ und nicht als feststehend präsentiert wird.
Andere westdeutsche Hersteller aus derselben Periode, wie Scheurich, Bay Keramik und Otto Keramik, arbeiteten überwiegend mit gegossenen Reliefglasuren (dem sogenannten Fat Lava) und nicht mit dieser cloisonné-ähnlichen, konturliniert gemalten Stilrichtung, was deren Herkunft unwahrscheinlich macht.
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