Benin / Nigeria – Edo Igho Manilla Ring Money – 19th–Early 20th Century (Ohne mindestpreis)

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Ungraded Edo Igho Manilla-Ringgeld aus dem 19. bis frühen 20. Jahrhundert, Benin/Nigeria, hergestellt aus kupferlegiertem silberfarbenem Material, Gewicht 113,6 g, maximaler Durchmesser ca. 60 mm, Wandstärke 11,1 mm, Terminalbreite ca. 14 mm, deutliches penannulares Exemplar mit verdrehtem Schaft und zwei vergrößerten, facetierten Enden.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Benin / Nigeria – Edo Igho Manilla Ring Money – 19. Jahrhundert–Anfang des 20. Jahrhunderts

Region: Westafrika, Gegenwart Süd-Nigeria
Kulturelle Zuordnung: Edo / Benin
Objekttyp: Igho / Manilla‑Typ Ringgeld
Material: silberfarbige Kupferlegierung
Periode: 19. Jahrhundert–Anfang des 20. Jahrhunderts

Gewicht: 113,6 g
Maximaler Durchmesser: ca. 60 mm
Dicke des Körpers: ca. 11,1 mm
Endbreite: ca. 14 mm

Substanzieller penannularer Währungskring mit einem stark modellierten verdrehten oder seilartigen Schaft und zwei vergrößerten, abgeflachten Endstücken.

Der gesamte Körper wurde gegossen und mit einer ausgeprägten Spiraldekoration versehen, wodurch der Ring den Eindruck eines verdrehten Metallbalkens vermittelt. Beide Enden erweitern sich zu schweren facettierten Endstücken, ein charakteristisches Merkmal bei westafrikanischen Manillas- bzw. Ringgeldformen.

Das Metall weist ein deutlich graugrünes Erscheinungsbild auf. Lokale Bereiche grüngraue Korrosion sind sichtbar, was auf das Vorhandensein von Kupfer in der Legierung hinweist.

Dieser Typ wird dem historischen Königreich Benin im heutigen südlichen Nigeria zugeordnet. In der Edo-Sprache sind Manilla-Währungskringel als „Igho“ bekannt. Eng verwandte historische Beispiele aus Benin City sind im Museum of Archaeology and Anthropology, Cambridge, erhalten und dort als Igho-Währungskringel mit sich erweiternden Enden katalogisiert.

Charles Opitz verzeichnet ebenfalls gegossene Manillas aus Benin mit einer verdrehten oder „Schein-Drehrichtung“-Konstruktion.

Manillas kursierten über Jahrhunderte als Tauschmittel und Wertspeicher in Teilen Westafrikas. Neben importierten europäischen Formen stellten auch lokale Metallhandschmiede Kupferlegierungsringe her bzw. bearbeiteten sie zu regionalen Formen um.

Quellen:
Charles Opitz, Odd and Curious and Traditional Money, Abschnitt über Benin-Manillas.
Museum of Archaeology and Anthropology, Cambridge, E 1902.106-Serie – Edo Igho-Währungskringel, Benin City.

Bitte studieren Sie die Fotos sorgfältig, um sich eine eigene Meinung über das Objekt und seinen Zustand zu bilden.

Benin / Nigeria – Edo Igho Manilla Ring Money – 19. Jahrhundert–Anfang des 20. Jahrhunderts

Region: Westafrika, Gegenwart Süd-Nigeria
Kulturelle Zuordnung: Edo / Benin
Objekttyp: Igho / Manilla‑Typ Ringgeld
Material: silberfarbige Kupferlegierung
Periode: 19. Jahrhundert–Anfang des 20. Jahrhunderts

Gewicht: 113,6 g
Maximaler Durchmesser: ca. 60 mm
Dicke des Körpers: ca. 11,1 mm
Endbreite: ca. 14 mm

Substanzieller penannularer Währungskring mit einem stark modellierten verdrehten oder seilartigen Schaft und zwei vergrößerten, abgeflachten Endstücken.

Der gesamte Körper wurde gegossen und mit einer ausgeprägten Spiraldekoration versehen, wodurch der Ring den Eindruck eines verdrehten Metallbalkens vermittelt. Beide Enden erweitern sich zu schweren facettierten Endstücken, ein charakteristisches Merkmal bei westafrikanischen Manillas- bzw. Ringgeldformen.

Das Metall weist ein deutlich graugrünes Erscheinungsbild auf. Lokale Bereiche grüngraue Korrosion sind sichtbar, was auf das Vorhandensein von Kupfer in der Legierung hinweist.

Dieser Typ wird dem historischen Königreich Benin im heutigen südlichen Nigeria zugeordnet. In der Edo-Sprache sind Manilla-Währungskringel als „Igho“ bekannt. Eng verwandte historische Beispiele aus Benin City sind im Museum of Archaeology and Anthropology, Cambridge, erhalten und dort als Igho-Währungskringel mit sich erweiternden Enden katalogisiert.

Charles Opitz verzeichnet ebenfalls gegossene Manillas aus Benin mit einer verdrehten oder „Schein-Drehrichtung“-Konstruktion.

Manillas kursierten über Jahrhunderte als Tauschmittel und Wertspeicher in Teilen Westafrikas. Neben importierten europäischen Formen stellten auch lokale Metallhandschmiede Kupferlegierungsringe her bzw. bearbeiteten sie zu regionalen Formen um.

Quellen:
Charles Opitz, Odd and Curious and Traditional Money, Abschnitt über Benin-Manillas.
Museum of Archaeology and Anthropology, Cambridge, E 1902.106-Serie – Edo Igho-Währungskringel, Benin City.

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Details

Epoche
1400-1900
Over 200 years old
Nein
Land/ Provinz
Benin / Nigeria –
Jahr / Periode und Variation
Edo Igho Manilla Ring Money – 19th–Early 20th Century
Zustand
Nicht zertifiziert
Darstellung/Thema
Königshäuser
NiederlandeVerifiziert
1774
Verkaufte Objekte
99,74 %
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