Karel Appel (1921-2006) - Les Anges Noirs





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Karel Appel, Les Anges Noirs, Lithografie, 54 × 74 cm, signiert, aus den Niederlanden, in gutem Zustand, in einer limitierten Auflage als Epreuve d'artiste mit Editionsnummer epreuve d'artiste, aus den 1960er Jahren, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies ist eine seltene "Epreuve d'artiste" des Werks "Les Anges Noirs" von Karel Appel. Das Werk stammt aus dem Jahr 1961 und wurde schließlich in einer Auflage von 125 Exemplaren von L'Œuvre Gravée (Nesto Jacometti) veröffentlicht. Diese Epreuve d'artiste wurde direkt von Karel Appel an H.C. Boerma aus Oostzaan im Jahr 1962 gekauft. Das Werk befindet sich noch in der Originalliste von 1962 und ist seitdem stets Familienbesitz gewesen. Nach dem Tod kam es in den Besitz des aktuellen Eigentümers.
"Les Anges Noirs" (Die schwarzen Engel) ist ein ikonisches grafisches Werk aus einer der am meisten geschätzten Phasen von Karel Appel. Es spiegelt den Übergang von seinem frühen, naiven CoBrA-Stil zu einem reifen, abstrakten Expressionismus wider.
Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für die physische, dynamische Art, wie Appel arbeitete:
* Spannung durch Kontrast: Das Werk lebt durch das Zusammenprallen zwischen den massiven, schweren schwarzen Flächen und dem intensiven, vibrierenden Kobaltblau.
* Die ikonischen 'Scrawls': Über die Farbflächen hinweg sieht man aggressive, wirbelnde weiße und graue Linien. Diese wirken fast so, als würden sie in reiner Raserei darüber gekritzelt, was dem Werk eine enorme Urenergie und eine fast 'Punk'-artige Ästhetik verleiht.
* Textur in der Lithografie: Obwohl eine Litho (Steindruck) eine flache Drucktechnik ist, gelang es Appel durch das übereinander Drucken der Farben dennoch, ein Gefühl von dicken Pinselstrichen (Impasto) und Textur zu simulieren.
Um 1961 war Appel ein international gefeierter Künstler, der sich endgültig in Paris und New York durchgesetzt hatte. Er ließ die kindheitsartigen, reinen CoBrA-Figuren der 40er- und 50er-Jahre teilweise los, um mit größeren, lockereren Gesten zu experimentieren. Kunsthistoriker betrachten diese frühen 60er Jahre als eines der absoluten Höhepunkte in seinem grafischen Schaffen. Das Werk ist daher weltweit in verschiedenen Museumssammlungen vertreten.
Dies ist eine seltene "Epreuve d'artiste" des Werks "Les Anges Noirs" von Karel Appel. Das Werk stammt aus dem Jahr 1961 und wurde schließlich in einer Auflage von 125 Exemplaren von L'Œuvre Gravée (Nesto Jacometti) veröffentlicht. Diese Epreuve d'artiste wurde direkt von Karel Appel an H.C. Boerma aus Oostzaan im Jahr 1962 gekauft. Das Werk befindet sich noch in der Originalliste von 1962 und ist seitdem stets Familienbesitz gewesen. Nach dem Tod kam es in den Besitz des aktuellen Eigentümers.
"Les Anges Noirs" (Die schwarzen Engel) ist ein ikonisches grafisches Werk aus einer der am meisten geschätzten Phasen von Karel Appel. Es spiegelt den Übergang von seinem frühen, naiven CoBrA-Stil zu einem reifen, abstrakten Expressionismus wider.
Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für die physische, dynamische Art, wie Appel arbeitete:
* Spannung durch Kontrast: Das Werk lebt durch das Zusammenprallen zwischen den massiven, schweren schwarzen Flächen und dem intensiven, vibrierenden Kobaltblau.
* Die ikonischen 'Scrawls': Über die Farbflächen hinweg sieht man aggressive, wirbelnde weiße und graue Linien. Diese wirken fast so, als würden sie in reiner Raserei darüber gekritzelt, was dem Werk eine enorme Urenergie und eine fast 'Punk'-artige Ästhetik verleiht.
* Textur in der Lithografie: Obwohl eine Litho (Steindruck) eine flache Drucktechnik ist, gelang es Appel durch das übereinander Drucken der Farben dennoch, ein Gefühl von dicken Pinselstrichen (Impasto) und Textur zu simulieren.
Um 1961 war Appel ein international gefeierter Künstler, der sich endgültig in Paris und New York durchgesetzt hatte. Er ließ die kindheitsartigen, reinen CoBrA-Figuren der 40er- und 50er-Jahre teilweise los, um mit größeren, lockereren Gesten zu experimentieren. Kunsthistoriker betrachten diese frühen 60er Jahre als eines der absoluten Höhepunkte in seinem grafischen Schaffen. Das Werk ist daher weltweit in verschiedenen Museumssammlungen vertreten.

