Jacques Van den Bosch - Eeuwigduerenden Almanach - 1837





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Einziges Manuskript eines handgefertigten 19. Jahrhunderts-„ewigwährenden Almanachs“, eines Genres, das aus der Computus-Tradition stammt, der volkstümlichen Kalanderkunde in den Niederlanden/Süd-Niederlanden Vlaanderen, um Daten von Feiertagen wie Ostern, Pfingsten zu berechnen; eine Mischform aus Theologie, Astronomie und Rechenkunst. Wurde vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verwendet.
Das große Titelblatt „Eeuwigduerenden Almanach“ zeigt eine Tabelle mit den Sonnenauf- und -untergangszeiten pro Monat. Typisch für solche Almanache, da sie auch als praktischer Jahresüberblick dienten. Die Mittelsäule enthält eine Reihe von kleinen Fenstern: Jaer, Paesschen, Sinxen, .... Die dazugehörigen Drehscheiben fehlten jedoch. Unten wird der Hersteller genannt: Jacques Van den Bosch, datiert auf den 26. Februar 1837. Wahrscheinlich auch der Autor der begleitenden Anleitung.
Bei solchen Kalenderschalen gehörte auch ein mechanischer Teil mit Drehscheiben (Volvelles). Damit konnte der Benutzer für jedes beliebige Jahr u. a. die Daten für Ostern, Aschermittwoch, Pfingsten usw. berechnen… In der Anleitung ist lediglich eines noch funktionsfähig: „Das Rad“, die Scheibe, die den Wochentag des ersten Tages eines jeden Monats angibt. Die übrigen Scheiben (Zondagsbuchstabe, Sonnenkreis, Goldene Zahl, Epakte) sind noch als gezeichnete/geschriebene Teile vorhanden, aber nicht mehr drehbar.
Im Textteil wird eine Erklärung zur Benutzung des Kalenders gegeben und auf verschiedene Aspekte der Kalendermathematik eingegangen, wie: Definitionen von Zeit, Tag, Monat (synodischer und siderischer Mondmonat), Sonnenjahr, Erklärung und Rechenbeispiele für Zondagsbuchstabe, Sonnenkreis, Goldene Zahl, Römische Indiktion und Epakte, eine Passage zur gregorianischen Kalenderreform (Papst Gregor XIII, 1582), ein vollständig durchgerechnetes Beispiel der Ostertumsberechnung für das Jahr 1850. Auf der letzten Seite steht ein handschriftlicher französischer Text mit Gebrauchsanweisungen.
Titelbrett: 33 x 23 cm. Textband (21 x 17 cm) mit handschriftlicher Gebrauchsanweisung und Illustrationen (67 S.). Stark verschmutzte Seiten. 32 Seiten mit Text und Zeichnungen, außerdem leere Seiten. Die ersten 12 Seiten mit Abbildungen von Drehscheiben weisen deutliche Feuchtigkeitsschäden auf. Alles zusammen in einem Ordner (23 x 35 cm).
Einziges Manuskript eines handgefertigten 19. Jahrhunderts-„ewigwährenden Almanachs“, eines Genres, das aus der Computus-Tradition stammt, der volkstümlichen Kalanderkunde in den Niederlanden/Süd-Niederlanden Vlaanderen, um Daten von Feiertagen wie Ostern, Pfingsten zu berechnen; eine Mischform aus Theologie, Astronomie und Rechenkunst. Wurde vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verwendet.
Das große Titelblatt „Eeuwigduerenden Almanach“ zeigt eine Tabelle mit den Sonnenauf- und -untergangszeiten pro Monat. Typisch für solche Almanache, da sie auch als praktischer Jahresüberblick dienten. Die Mittelsäule enthält eine Reihe von kleinen Fenstern: Jaer, Paesschen, Sinxen, .... Die dazugehörigen Drehscheiben fehlten jedoch. Unten wird der Hersteller genannt: Jacques Van den Bosch, datiert auf den 26. Februar 1837. Wahrscheinlich auch der Autor der begleitenden Anleitung.
Bei solchen Kalenderschalen gehörte auch ein mechanischer Teil mit Drehscheiben (Volvelles). Damit konnte der Benutzer für jedes beliebige Jahr u. a. die Daten für Ostern, Aschermittwoch, Pfingsten usw. berechnen… In der Anleitung ist lediglich eines noch funktionsfähig: „Das Rad“, die Scheibe, die den Wochentag des ersten Tages eines jeden Monats angibt. Die übrigen Scheiben (Zondagsbuchstabe, Sonnenkreis, Goldene Zahl, Epakte) sind noch als gezeichnete/geschriebene Teile vorhanden, aber nicht mehr drehbar.
Im Textteil wird eine Erklärung zur Benutzung des Kalenders gegeben und auf verschiedene Aspekte der Kalendermathematik eingegangen, wie: Definitionen von Zeit, Tag, Monat (synodischer und siderischer Mondmonat), Sonnenjahr, Erklärung und Rechenbeispiele für Zondagsbuchstabe, Sonnenkreis, Goldene Zahl, Römische Indiktion und Epakte, eine Passage zur gregorianischen Kalenderreform (Papst Gregor XIII, 1582), ein vollständig durchgerechnetes Beispiel der Ostertumsberechnung für das Jahr 1850. Auf der letzten Seite steht ein handschriftlicher französischer Text mit Gebrauchsanweisungen.
Titelbrett: 33 x 23 cm. Textband (21 x 17 cm) mit handschriftlicher Gebrauchsanweisung und Illustrationen (67 S.). Stark verschmutzte Seiten. 32 Seiten mit Text und Zeichnungen, außerdem leere Seiten. Die ersten 12 Seiten mit Abbildungen von Drehscheiben weisen deutliche Feuchtigkeitsschäden auf. Alles zusammen in einem Ordner (23 x 35 cm).

