LEGRAS (1839-1916) - Vase - Sublime, seltene Großvase mit emailliertem Dekor großer Dahlien auf intensivem - Mundgeblasenes Glas

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Michel Karis
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Circa 1900. Cristallerie Legras / Montjoye à St Denis. Frankreich

Wundervolle und seltene große Vase von Legras, Modell verzeichnet als „Philippe“ (Ref. 4465 P), mit einer stattlichen Höhe von 30 cm und einem beeindruckenden Volumen, bemerkenswert durch die Eleganz ihrer Silhouette, die außergewöhnliche Tiefe des königsblauen Grundes und die Reichhaltigkeit ihrer prächtigen polychromen, emaillierten Blumenornaments, verziert mit Gold.

Gefertigt aus Blasenglas zeigt dieses imposante Glaswerk eine besonders originelle und harmonische Form: eine großzügig erweiterte, leicht gewölbte Basis steigt allmählich zu einem langen konischen Rumpf mit sanften Linien an, bevor sie sich subtil verengt und sich zu einem erstaunlichen hexagonalen Hals entfaltet. Der Gegensatz zwischen den sinnlichen Bögen des Bodens und der geometrischen Bauweise der Öffnung verleiht dem Stück eine Silhouette, die zugleich kraftvoll, elegant und überraschend modern wirkt.

Aber unbestreitbar verleiht gerade der Dekor dem Werk seine ganz eigene Persönlichkeit.

Auf einem extraordinär tiefblauen Grund, der je nach Lichteinfall fast kobaltblau wirkt, entfaltet sich eine prächtige naturalistische Komposition von großen Dahlien mit langen, geschwungenen Stängeln. Die Blüten, weit geöffnet, sind zart in einer feinen Harmonie aus opalisierendem Weiß, zartem Rosa, pudrigem Rosa und blassem Gelb gemalt, während ihre Herzen großzügig mit Gold hervorgehoben werden, wodurch das Licht eingefangen wird und die Tiefe des blauen Glases beleuchtet wird.

Die langen, zarten grünen Stängel steigen von der Basis an und werden von breiten, in verschiedene Grüntöne und Oliv nuancierten Blättern begleitet. Sie verleihen dem Ganzen eine bemerkenswerte Aufwärtsbewegung und führen den Blick natürlich zur großen Blüte, die die Komposition dominiert.

Der Dekor beschränkt sich jedoch nicht auf eine einfache frontale Szene: Er passt sich wirklich dem Volumen der Vase an und begleitet es. Die Stängel kreuzen sich, die Blätter entfalten sich, und die Blüten erscheinen nacheinander, wenn man das Stück dreht, was der Komposition eine schöne Kontinuität und das Gefühl von lebendiger Vegetation verleiht, die frei um die Glasware zu wachsen scheint.

Rund um diese großen Blüten entwickelt sich ein zweiter dekorativer Register, um ein Vielfaches zarter: Zahlreiche Gräser, fein mit Gold gezogen, übersäen das tiefe Blau wie winzige wilde Kräuter. Sie werden von bemerkenswerten Goldmotiven begleitet, bestehend aus einem unregelmäßigen Netz kleiner Zellen, die abwechselnd an eine kostbare Mosaikarbeit, eine Fischernetz- oder eine fragmentierte Spitze erinnern.

Dieses Wechselspiel zwischen den großen polychromen Blüten und der fast graphischen Feinheit der kleinen goldenen Verzierungen verleiht dem Stück eine außergewöhnliche Reichtum, ohne die Komposition zu überladen.

Der obere Teil ist allein schon ein echtes Stück dekorativer Virtuosität.

Der spektakuläre hexagonale Hals ist von einem breiten, äußerst raffinierten Goldfries umgeben. Geometrische Diamanten rhythmisieren den Umriss der Öffnung, während prachtvolle flammierte Muster einer goldenen Spitze entstehen, geziert von Knoten, Netzen und zarten Rosenkränzen, die an einer Spitze hängen.

Diese prächtige Fries wirkt fast wie eine Máske, die die Vase krönt.

Sie schafft vor allem einen besonders gelungenen Kontrast zur Freiheit der unteren Dekoration: Den großen Blüten, die scheinbar spontan aus der Basis wachsen, steht oben eine kunstvoll geordnete und fast architektonische Verzierung gegenüber. Die Natur steigt frei entlang der Vase auf, bevor sie am Hals auf eine echte Goldspitze trifft.

Die Wahl des blauen Hintergrunds trägt vollständig zur Schönheit des Ganzen bei. Tief und gleichzeitig leuchtend, visuell zwischen königsblau und intensiven Kobalttönen je nach Glasstärke und Lichteinfall schwebend, bildet er einen spektakulären Rahmen für die Pastell-Emaillen und metallischen Akzente. Die Weißen und Rosatöne der Dahlien gewinnen so eine fast perlmuttartige Sanftheit, während Gold buchstäblich am Glas zu funkeln scheint.

Insgesamt bildet dies eine wunderbare Illustration der Art-Nouveau-Ästhetik, bei der die Natur nicht mehr bloß als dekoratives Motiv verwendet wird, sondern integraler Bestandteil der Objekterstellung wird: Die Stängel begleiten die Kurven der Vase, die Blüten rhythmisieren deren Höhe, und das Blattwerk betont ihre Bewegung.

In exquisitem Erhaltungszustand für ihr hohes Alter, mit frischer, dicker Emaillierung und lebhaften Farbtönen, zu bemerken nur wenige leichte, diskrete Gebrauchsspuren, völlig kohärent mit der Zeit und dem Alter des Stücks — erinnern wir uns, dass diese Vase heute über 125 Jahre alt ist! Und ein sehr diskreter, ursprünglicher Backofenfehler auf der Rückseite der Vase macht diese beeindruckende und eindrucksvolle große Art-Nouveau-Vase des frühen 20. Jahrhunderts heute zu einem Stück, das sowohl dekorativ als auch selten ist, dessen außergewöhnliche Tiefe des königsblauen Grundes, die Frische der Emaillen und der Glanz der Goldauflagen die Blicke anziehen und die Bewunderung Ihrer Gäste wecken werden.

Sehr schönes Sammlerstück aus der Art-Nouveau-Periode der École de Nancy. Epoche Daum Nancy, Gallé, Le verre Français, Schneider, Lalique...

AUFGRUND IMMER MEHRERSTER AUSSCHLÜSSIGER OFFEN NACH OFFENEN LOTS... BITTE NICHT MITBIETEN, WENN SIE NICHT 100%IGUID E IHRER KAUFGEFÜHLTEN!

VIELEN DANK FÜR IHR VERSTÄNDNIS.

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Circa 1900. Cristallerie Legras / Montjoye à St Denis. Frankreich

Wundervolle und seltene große Vase von Legras, Modell verzeichnet als „Philippe“ (Ref. 4465 P), mit einer stattlichen Höhe von 30 cm und einem beeindruckenden Volumen, bemerkenswert durch die Eleganz ihrer Silhouette, die außergewöhnliche Tiefe des königsblauen Grundes und die Reichhaltigkeit ihrer prächtigen polychromen, emaillierten Blumenornaments, verziert mit Gold.

Gefertigt aus Blasenglas zeigt dieses imposante Glaswerk eine besonders originelle und harmonische Form: eine großzügig erweiterte, leicht gewölbte Basis steigt allmählich zu einem langen konischen Rumpf mit sanften Linien an, bevor sie sich subtil verengt und sich zu einem erstaunlichen hexagonalen Hals entfaltet. Der Gegensatz zwischen den sinnlichen Bögen des Bodens und der geometrischen Bauweise der Öffnung verleiht dem Stück eine Silhouette, die zugleich kraftvoll, elegant und überraschend modern wirkt.

Aber unbestreitbar verleiht gerade der Dekor dem Werk seine ganz eigene Persönlichkeit.

Auf einem extraordinär tiefblauen Grund, der je nach Lichteinfall fast kobaltblau wirkt, entfaltet sich eine prächtige naturalistische Komposition von großen Dahlien mit langen, geschwungenen Stängeln. Die Blüten, weit geöffnet, sind zart in einer feinen Harmonie aus opalisierendem Weiß, zartem Rosa, pudrigem Rosa und blassem Gelb gemalt, während ihre Herzen großzügig mit Gold hervorgehoben werden, wodurch das Licht eingefangen wird und die Tiefe des blauen Glases beleuchtet wird.

Die langen, zarten grünen Stängel steigen von der Basis an und werden von breiten, in verschiedene Grüntöne und Oliv nuancierten Blättern begleitet. Sie verleihen dem Ganzen eine bemerkenswerte Aufwärtsbewegung und führen den Blick natürlich zur großen Blüte, die die Komposition dominiert.

Der Dekor beschränkt sich jedoch nicht auf eine einfache frontale Szene: Er passt sich wirklich dem Volumen der Vase an und begleitet es. Die Stängel kreuzen sich, die Blätter entfalten sich, und die Blüten erscheinen nacheinander, wenn man das Stück dreht, was der Komposition eine schöne Kontinuität und das Gefühl von lebendiger Vegetation verleiht, die frei um die Glasware zu wachsen scheint.

Rund um diese großen Blüten entwickelt sich ein zweiter dekorativer Register, um ein Vielfaches zarter: Zahlreiche Gräser, fein mit Gold gezogen, übersäen das tiefe Blau wie winzige wilde Kräuter. Sie werden von bemerkenswerten Goldmotiven begleitet, bestehend aus einem unregelmäßigen Netz kleiner Zellen, die abwechselnd an eine kostbare Mosaikarbeit, eine Fischernetz- oder eine fragmentierte Spitze erinnern.

Dieses Wechselspiel zwischen den großen polychromen Blüten und der fast graphischen Feinheit der kleinen goldenen Verzierungen verleiht dem Stück eine außergewöhnliche Reichtum, ohne die Komposition zu überladen.

Der obere Teil ist allein schon ein echtes Stück dekorativer Virtuosität.

Der spektakuläre hexagonale Hals ist von einem breiten, äußerst raffinierten Goldfries umgeben. Geometrische Diamanten rhythmisieren den Umriss der Öffnung, während prachtvolle flammierte Muster einer goldenen Spitze entstehen, geziert von Knoten, Netzen und zarten Rosenkränzen, die an einer Spitze hängen.

Diese prächtige Fries wirkt fast wie eine Máske, die die Vase krönt.

Sie schafft vor allem einen besonders gelungenen Kontrast zur Freiheit der unteren Dekoration: Den großen Blüten, die scheinbar spontan aus der Basis wachsen, steht oben eine kunstvoll geordnete und fast architektonische Verzierung gegenüber. Die Natur steigt frei entlang der Vase auf, bevor sie am Hals auf eine echte Goldspitze trifft.

Die Wahl des blauen Hintergrunds trägt vollständig zur Schönheit des Ganzen bei. Tief und gleichzeitig leuchtend, visuell zwischen königsblau und intensiven Kobalttönen je nach Glasstärke und Lichteinfall schwebend, bildet er einen spektakulären Rahmen für die Pastell-Emaillen und metallischen Akzente. Die Weißen und Rosatöne der Dahlien gewinnen so eine fast perlmuttartige Sanftheit, während Gold buchstäblich am Glas zu funkeln scheint.

Insgesamt bildet dies eine wunderbare Illustration der Art-Nouveau-Ästhetik, bei der die Natur nicht mehr bloß als dekoratives Motiv verwendet wird, sondern integraler Bestandteil der Objekterstellung wird: Die Stängel begleiten die Kurven der Vase, die Blüten rhythmisieren deren Höhe, und das Blattwerk betont ihre Bewegung.

In exquisitem Erhaltungszustand für ihr hohes Alter, mit frischer, dicker Emaillierung und lebhaften Farbtönen, zu bemerken nur wenige leichte, diskrete Gebrauchsspuren, völlig kohärent mit der Zeit und dem Alter des Stücks — erinnern wir uns, dass diese Vase heute über 125 Jahre alt ist! Und ein sehr diskreter, ursprünglicher Backofenfehler auf der Rückseite der Vase macht diese beeindruckende und eindrucksvolle große Art-Nouveau-Vase des frühen 20. Jahrhunderts heute zu einem Stück, das sowohl dekorativ als auch selten ist, dessen außergewöhnliche Tiefe des königsblauen Grundes, die Frische der Emaillen und der Glanz der Goldauflagen die Blicke anziehen und die Bewunderung Ihrer Gäste wecken werden.

Sehr schönes Sammlerstück aus der Art-Nouveau-Periode der École de Nancy. Epoche Daum Nancy, Gallé, Le verre Français, Schneider, Lalique...

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Details

Epoche
1900-2000
Spezifische Herkunftsregion
Nancy
Herkunftsland
Frankreich
Modell
Sublime Rare Large Vase with an enamelled decoration of large Dahlias on an intense "Royal Blue"
Material
Mouth-blown glass
Stil
Art Nouveau
Hersteller / Marke
LEGRAS (1839-1916)
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
30 cm
Breite
0 cm
Tiefe
0 cm
Geschätzter Zeitraum
1900-1910
FrankreichVerifiziert
973
Verkaufte Objekte
100 %
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