Byzantinisches Reich. Isaac II. Angelos (1185-1195 n.u.Z.). Hyperpyron

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Byzantinisches Reich Gold-Hyperpyron Isaak II. Angelos (1185–1195), späte Ausgabe, 2,65 g, unklassifiziert.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

BYZANTINISCHES REICH – ISAAC II ANGELUS (1185–1195) – AUSGEZEICHNET SELTENES SPÄT-AusgabEGOLDEN HYPERPYRON – 2,65 g – EX NIEMCZYK

Ein äußerst ungewöhnlicher und besonders seltener Spät- Hyperpyron des byzantinischen Kaisers Isaac II. Angelus (1185–1195), geprägt durch sein außergewöhnlich geringes Gewicht, deutlich spätes Stilmerkmal und bemerkenswerten numismatischen Charakter.

Byzantinisches Reich
Isaac II. Angelus, erste Regierungszeit, n. Chr. 1185–1195
Prägeamt: Konstantinopel
Wert: Hyperpyron
Metall: Gold (Au)
Gewicht: 2,65 g

Vorderseite
Christus Pantokrator, dargestellt nach der traditionellen ikonografischen Heiligkeit der byzantinischen Kaiserprägung.

Rückseite
Kaiser Isaac II. Angelus, stehend und die kaiserliche Insignien haltend.

Von außergewöhnlichem numismatischem Interesse
Dies ist kein konventionelles Vollgewicht-Hyperpyron von Isaac II. Angelus.
Der vorliegende Münzexemplar gehört zu einer sehr späten und stark unregelmäßigen Phase der Goldprägung des Kaisers und ist vor allem durch sein außergewöhnlich reduziertes Gewicht von nur 2,65 g bemerkenswert.

Normale Hyperpyra von Isaac II. liegen allgemein bei ca. 4,2–4,4 g, wodurch das Gewicht der vorliegenden Münze dramatisch niedriger ist als die Standard-Goldprägung.

Das angesehene polnische Auktionshaus Antykwariat Numizmatyczny Michał Niemczyk beschreibt dieses Exemplar ausdrücklich als eine späte Ausgabe, sehr unachtsam ausgeführt, mit einer Münzstempelung aus dem Typus aspron trachy.

Diese ungewöhnliche technische Eigenschaft, zusammen mit dem sehr geringen Gewicht und dem stark späten Stil, macht die Münze zu einem besonders faszinierenden Zeugnis des fortschreitenden Verfalls und der Transformation der byzantinischen Edelmetallprägung in den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts.

Das Exemplar sollte daher nicht lediglich als ein weiteres Hyperpyron von Isaac II betrachtet werden, sondern als ein außergewöhnliches späten monetären Phänomen der Angeliden-Periode.

Historischer Kontext

Isaac II. Angelus bestieg den byzantinischen Thron im Jahr 1185 nach dem Sturz von Andronikos I. Komnenos.

Seine Herrschaft markierte eine der schwierigsten Phasen des späten Byzantinischen Reiches. Obwohl die Normanneninvasion schließlich abgewehrt wurde, litt Byzanz unter politischer Instabilität, fiskalischem Druck und bedeutenden Territorialverlusten. Der bulgarische Aufstand, der 1185 begann, schwächte die kaiserliche Autorität in den Balkanländern weiter.

Das Münzsystem spiegelte diese wachsenden Schwierigkeiten wider.

Das Hyperpyron, fast ein Jahrhundert zuvor von Alexios I. Komnenos als Eckpfeiler der wiederhergestellten byzantinischen Goldwährung eingeführt, verschlechterte sich im 12. Jahrhundert allmählich. Zur Herrschaft von Isaac II. war das Münzsystem zunehmend instabil geworden.

Der vorliegende außerordentlich gewichtreduzierte Fund spiegelt daher besonders diese Übergangszeit wider.

Nur wenige Jahre später trug die politische Krise der Angeliden-Dynastie zu den Ereignissen bei, die schließlich 1204 zur Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch den Vierten Kreuzzug führten.

Eine außergewöhnliche Spätausgabe

Die extreme Gewichtsreduktion auf 2,65 g in Verbindung mit der groben späten Ausführung, die von der vorherigen Auktionshaus bemerkt wurde, verleiht der Münze einen Charakter, der sich grundlegend von den regulären Hyperpyra von Isaac II unterscheidet.

Ihre unregelmäßige Herstellung sollte daher nicht einfach als schlechte Erhaltung interpretiert werden. Sie bildet einen wichtigen Bestandteil der numismatischen Identität des Stücks und spiegelt die veränderten Maßstäbe des späten Angelidischen Münzsystems wider.

Von besonderem fachlichem Interesse ist die frühere Auktionsattribuierung, die die Verwendung eines Stempels in Zusammenhang mit dem aspron trachy-Typ hervorhebt, ein ungewöhnliches Merkmal, das das Exemplar weiter von normalen Hyperpyron-Ausgaben unterscheidet.

Rarität

Standard-Hyperpyra von Isaac II. Angelus erscheinen periodisch auf dem internationalen numismatischen Markt.

Diese außergewöhnlich gewichtssenkende späte Form ist weitaus seltener zu finden.

Mit nur 2,65 g, ihrer unverwechselbaren späten Herstellung, ihrem hohen irregularen Charakter und der ungewöhnlichen Stempelattribuierung repräsentiert das vorliegende Exemplar eine besonders seltene Erscheinung der Goldprägung von Isaac II.

Seine Seltenheit und Sammlerinteresse ergeben sich aus der Kombination von:
- außergewöhnlich niedrigem Gewicht,
- sehr spätem Emittern,
- unregelmäßiger Herstellung,
- aspron-trachy-bezogener Stempelattribuierung,
- dokumentierter professioneller Auktionsprovenienz.

Die Bedeutung der Münze liegt nicht nur im Herrscher oder der Münzbezeichnung, sondern im spezifischen späten und abweichenden Charakter dieses einzelnen Exemplars.

Provenienz

Antykwariat Numizmatyczny Michał Niemczyk / Aukcjamonet.pl
Auktion 51 – Session III
Los 3253
16. September 2025

Das Auktionshaus beschrieb die Münze ausdrücklich als späte Ausgabe und hob die ungewöhnliche Verwendung eines Stempels hervor, der vom Typus aspron trachy abgeleitet ist.

Das dokumentierte Auftreten des Exemplars bei einer anerkannten professionellen numismatischen Auktion verleiht der Münze eine wichtige und überprüfbare moderne Provenienz.

BYZANTINISCHES REICH – ISAAC II ANGELUS (1185–1195) – AUSGEZEICHNET SELTENES SPÄT-AusgabEGOLDEN HYPERPYRON – 2,65 g – EX NIEMCZYK

Ein äußerst ungewöhnlicher und besonders seltener Spät- Hyperpyron des byzantinischen Kaisers Isaac II. Angelus (1185–1195), geprägt durch sein außergewöhnlich geringes Gewicht, deutlich spätes Stilmerkmal und bemerkenswerten numismatischen Charakter.

Byzantinisches Reich
Isaac II. Angelus, erste Regierungszeit, n. Chr. 1185–1195
Prägeamt: Konstantinopel
Wert: Hyperpyron
Metall: Gold (Au)
Gewicht: 2,65 g

Vorderseite
Christus Pantokrator, dargestellt nach der traditionellen ikonografischen Heiligkeit der byzantinischen Kaiserprägung.

Rückseite
Kaiser Isaac II. Angelus, stehend und die kaiserliche Insignien haltend.

Von außergewöhnlichem numismatischem Interesse
Dies ist kein konventionelles Vollgewicht-Hyperpyron von Isaac II. Angelus.
Der vorliegende Münzexemplar gehört zu einer sehr späten und stark unregelmäßigen Phase der Goldprägung des Kaisers und ist vor allem durch sein außergewöhnlich reduziertes Gewicht von nur 2,65 g bemerkenswert.

Normale Hyperpyra von Isaac II. liegen allgemein bei ca. 4,2–4,4 g, wodurch das Gewicht der vorliegenden Münze dramatisch niedriger ist als die Standard-Goldprägung.

Das angesehene polnische Auktionshaus Antykwariat Numizmatyczny Michał Niemczyk beschreibt dieses Exemplar ausdrücklich als eine späte Ausgabe, sehr unachtsam ausgeführt, mit einer Münzstempelung aus dem Typus aspron trachy.

Diese ungewöhnliche technische Eigenschaft, zusammen mit dem sehr geringen Gewicht und dem stark späten Stil, macht die Münze zu einem besonders faszinierenden Zeugnis des fortschreitenden Verfalls und der Transformation der byzantinischen Edelmetallprägung in den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts.

Das Exemplar sollte daher nicht lediglich als ein weiteres Hyperpyron von Isaac II betrachtet werden, sondern als ein außergewöhnliches späten monetären Phänomen der Angeliden-Periode.

Historischer Kontext

Isaac II. Angelus bestieg den byzantinischen Thron im Jahr 1185 nach dem Sturz von Andronikos I. Komnenos.

Seine Herrschaft markierte eine der schwierigsten Phasen des späten Byzantinischen Reiches. Obwohl die Normanneninvasion schließlich abgewehrt wurde, litt Byzanz unter politischer Instabilität, fiskalischem Druck und bedeutenden Territorialverlusten. Der bulgarische Aufstand, der 1185 begann, schwächte die kaiserliche Autorität in den Balkanländern weiter.

Das Münzsystem spiegelte diese wachsenden Schwierigkeiten wider.

Das Hyperpyron, fast ein Jahrhundert zuvor von Alexios I. Komnenos als Eckpfeiler der wiederhergestellten byzantinischen Goldwährung eingeführt, verschlechterte sich im 12. Jahrhundert allmählich. Zur Herrschaft von Isaac II. war das Münzsystem zunehmend instabil geworden.

Der vorliegende außerordentlich gewichtreduzierte Fund spiegelt daher besonders diese Übergangszeit wider.

Nur wenige Jahre später trug die politische Krise der Angeliden-Dynastie zu den Ereignissen bei, die schließlich 1204 zur Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch den Vierten Kreuzzug führten.

Eine außergewöhnliche Spätausgabe

Die extreme Gewichtsreduktion auf 2,65 g in Verbindung mit der groben späten Ausführung, die von der vorherigen Auktionshaus bemerkt wurde, verleiht der Münze einen Charakter, der sich grundlegend von den regulären Hyperpyra von Isaac II unterscheidet.

Ihre unregelmäßige Herstellung sollte daher nicht einfach als schlechte Erhaltung interpretiert werden. Sie bildet einen wichtigen Bestandteil der numismatischen Identität des Stücks und spiegelt die veränderten Maßstäbe des späten Angelidischen Münzsystems wider.

Von besonderem fachlichem Interesse ist die frühere Auktionsattribuierung, die die Verwendung eines Stempels in Zusammenhang mit dem aspron trachy-Typ hervorhebt, ein ungewöhnliches Merkmal, das das Exemplar weiter von normalen Hyperpyron-Ausgaben unterscheidet.

Rarität

Standard-Hyperpyra von Isaac II. Angelus erscheinen periodisch auf dem internationalen numismatischen Markt.

Diese außergewöhnlich gewichtssenkende späte Form ist weitaus seltener zu finden.

Mit nur 2,65 g, ihrer unverwechselbaren späten Herstellung, ihrem hohen irregularen Charakter und der ungewöhnlichen Stempelattribuierung repräsentiert das vorliegende Exemplar eine besonders seltene Erscheinung der Goldprägung von Isaac II.

Seine Seltenheit und Sammlerinteresse ergeben sich aus der Kombination von:
- außergewöhnlich niedrigem Gewicht,
- sehr spätem Emittern,
- unregelmäßiger Herstellung,
- aspron-trachy-bezogener Stempelattribuierung,
- dokumentierter professioneller Auktionsprovenienz.

Die Bedeutung der Münze liegt nicht nur im Herrscher oder der Münzbezeichnung, sondern im spezifischen späten und abweichenden Charakter dieses einzelnen Exemplars.

Provenienz

Antykwariat Numizmatyczny Michał Niemczyk / Aukcjamonet.pl
Auktion 51 – Session III
Los 3253
16. September 2025

Das Auktionshaus beschrieb die Münze ausdrücklich als späte Ausgabe und hob die ungewöhnliche Verwendung eines Stempels hervor, der vom Typus aspron trachy abgeleitet ist.

Das dokumentierte Auftreten des Exemplars bei einer anerkannten professionellen numismatischen Auktion verleiht der Münze eine wichtige und überprüfbare moderne Provenienz.

Details

Epoche
Vor 1400
Gewicht
2,65 g
Kultur/ Region
Byzantinisches Reich
Herrscher
Isaac II. Angelos (1185-1195 n.u.Z.)
Nennwert
Hyperpyron
Metall
AV
Zustand
Nicht zertifiziert
Verkauft von
PolenVerifiziert
8
Verkaufte Objekte
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