Thematische Sammlung - Frachtbrief / Rechnung - 1966 Kalter Krieg Handelsarchiv – Jugoslawisch-Griechisches - S.S. "Pellini"





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Zweier-Archivsatz aus der Mitte des 20. Jahrhunderts bestehend aus einem Frachtbrief und einer Centroprom-Rechnung über 14.000 kg jugoslawischen Raffinadezucker, versendet von der S.S. Pellini von Bar nach Griechenland im Jahr 1966, Ursprungsland Serbien, Zustand Gut.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1966 Cold War Trade Archive – Jugoslawisch-Griechische Zuckereinkaufssett: Frachtbrief & Centroprom-Rechnung (Clearing-Dollars) - S.S. "Pellini"\n\nEin faszinierendes, vollständiges historisches Handelsdokumentenarchiv aus dem Jahr 1966, das die Wirtschaftsbeziehungen des Kalten Krieges, bilaterale Handelsmechanismen und maritime Logistik zwischen dem Sozialistischen Jugoslawien und dem westlich ausgerichteten Griechenland veranschaulicht. Dieses 2-teilige Originalset dokumentiert eine Großsendung von 14 metrischen Tonnen (280 Säcke) raffinierten jugoslawischen Zuckers an Bord des Dampfschiffs S.S. Pellini, versandt vom Hafen Bar (heute Montenegro) nach Griechenland.
\n- Originaler Frachtbrief (Teretnica Nr. 10): Ausgestellt am 10. Dezember 1966 von Jadranska Pomorska Agencija, Rijeka. Unterzeichnet vom griechischen Kapitän Emmanuel Pittas, mit offiziellen Stempeln und der Bezeichnung "Copy Not Negotiable". Zur Orders der Commercial Credit Bank of Greece eingelegt.
\n- Originale Centroprom Export-Import-Rechnung (Nr. 928/IV/R-56): Ausgestellt am 15. Dezember 1966 in Belgrad. Abgerechnet über die Athener Agenten Ep. Stathakis & Son Co. Ltd.
\nÜber ihren maritimen Reiz hinaus besitzt diese Partie ein herausragendes historisches Interesse für Wirtschaftsinhistoriker des Kalten Krieges. Die Rechnung hebt explizit Transaktionswerte in "Clearing Dollars" hervor (insgesamt 955,50 $). Während der Kalte Krieg-Ära war hard foreign currency in ostblocktischen und nicht-ausgerichteten sozialistischen Staaten äußerst knapp. Jugoslawien und Griechenland waren auf bilaterale Clearing-Konten angewiesen, die von ihren Zentralbanken verwaltet wurden. Güter wurden mittels "Clearing Dollars" als abstraktes Kontomodell gehandelt, ohne dass physische Währung den Besitzer wechselte; Salden wurden jährlich durch Handelsausgleiche ausgeglichen.
\nBeteiligte Einheiten: Centroprom (Belgrad), Jadranska Pomorska Agencija (Rijeka), Commercial Credit Bank of Greece.
Fracht: 14.000 kg jugoslawischer Raffinierter Zucker
\nSehr guter Vintage-Zustand. Leichte altersbedingte Tönung, Originalfalten, klare handschriftliche Signaturen, maschinell getippte Details und fette Tintenstempel. Vollständig lesbar.
\nStarker speziell angefertigter Packstoff, registrierter Versand.
1966 Cold War Trade Archive – Jugoslawisch-Griechische Zuckereinkaufssett: Frachtbrief & Centroprom-Rechnung (Clearing-Dollars) - S.S. "Pellini"\n\nEin faszinierendes, vollständiges historisches Handelsdokumentenarchiv aus dem Jahr 1966, das die Wirtschaftsbeziehungen des Kalten Krieges, bilaterale Handelsmechanismen und maritime Logistik zwischen dem Sozialistischen Jugoslawien und dem westlich ausgerichteten Griechenland veranschaulicht. Dieses 2-teilige Originalset dokumentiert eine Großsendung von 14 metrischen Tonnen (280 Säcke) raffinierten jugoslawischen Zuckers an Bord des Dampfschiffs S.S. Pellini, versandt vom Hafen Bar (heute Montenegro) nach Griechenland.
\n- Originaler Frachtbrief (Teretnica Nr. 10): Ausgestellt am 10. Dezember 1966 von Jadranska Pomorska Agencija, Rijeka. Unterzeichnet vom griechischen Kapitän Emmanuel Pittas, mit offiziellen Stempeln und der Bezeichnung "Copy Not Negotiable". Zur Orders der Commercial Credit Bank of Greece eingelegt.
\n- Originale Centroprom Export-Import-Rechnung (Nr. 928/IV/R-56): Ausgestellt am 15. Dezember 1966 in Belgrad. Abgerechnet über die Athener Agenten Ep. Stathakis & Son Co. Ltd.
\nÜber ihren maritimen Reiz hinaus besitzt diese Partie ein herausragendes historisches Interesse für Wirtschaftsinhistoriker des Kalten Krieges. Die Rechnung hebt explizit Transaktionswerte in "Clearing Dollars" hervor (insgesamt 955,50 $). Während der Kalte Krieg-Ära war hard foreign currency in ostblocktischen und nicht-ausgerichteten sozialistischen Staaten äußerst knapp. Jugoslawien und Griechenland waren auf bilaterale Clearing-Konten angewiesen, die von ihren Zentralbanken verwaltet wurden. Güter wurden mittels "Clearing Dollars" als abstraktes Kontomodell gehandelt, ohne dass physische Währung den Besitzer wechselte; Salden wurden jährlich durch Handelsausgleiche ausgeglichen.
\nBeteiligte Einheiten: Centroprom (Belgrad), Jadranska Pomorska Agencija (Rijeka), Commercial Credit Bank of Greece.
Fracht: 14.000 kg jugoslawischer Raffinierter Zucker
\nSehr guter Vintage-Zustand. Leichte altersbedingte Tönung, Originalfalten, klare handschriftliche Signaturen, maschinell getippte Details und fette Tintenstempel. Vollständig lesbar.
\nStarker speziell angefertigter Packstoff, registrierter Versand.

