Johann von Schwarz - Carl Sigmund Lüber - Doppelgriffvase - Fayence, Vergoldete Bronze - Montierung Jugendstil

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Michel Karis
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Große blaue Fayence-Vase mit vergoldeter Bronze-Montierung im Jugendstil, ca. 1900–1910, Höhe ca. 39 cm, Durchmesser ca. 21 cm, Boden signiert mit „R“ und Vierstellige Nummer.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Hochdekorative im Reichhaltiger Jugendstilornamentik mit Bronzemontierung
Antike seltene große Blaukeramik Vase aus den Johann von Schwarz
NORICA Nürnberg Kunsthandfabrik 1900 Jahren
Entwurf von Künstlerischer Leiter Carl Sigmund Luber
Personifizierung der Art Nouveau Ära und Stil aus der Zeit um 1900

Johann von Schwarz – Nürnberg
Die Firma Johann von Schwarz, die in der Zeit des Jugendstils unter dem Warenzeichen NORICA beachtliche Bekanntheit erlangte, wurde von Johann Christoph David von Schwarz (1802-1855) gegründet. Als Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns standen ihm quasi alle Türen offen und das nutzte er für zahlreiche Unternehmungen.
Seine eigene Karriere begann 1827, als er den Auftrag erhielt ein Fenster über dem Haupteingang des Regensburger Doms zu fertigen. Dieser Auftrag veranlasste ihn ein eigenes Institut für Glasmalerei zu gründen, das von Hermann von Meyer (1801-1869) geleitet wurde. Daneben übernahm er die Tabakfirmen seines Vaters und machte erfolgreiche Grundstücksgeschäfte. Diese brachten ihm die Abbaurechte für Specksteingruben ein. Aus eben jenen ließ er Knöpfe, Dominosteine und vieles mehr fertigen und erhielt 1859 die Konzession für eine Fabrik zur Herstellung von Gasbrennern aus Speckstein für Gasbeleuchtungsanlagen. Auch diese Firma wurde ein Erfolg.
1867 entschlossen sich die Söhne, die inzwischen die Firmen übernommen hatten aus den Resten der Specksteine Terracotta herzustellen. Gefertigt wurden vor allem Gartenschmuck und Fayencen, die beispielsweise auf der Wiener Weltausstellung 1873 großen Erfolg hatten.
Die erfolgreichste Ära in künstlerischer Hinsicht begann im Jahr 1897 mit dem Eintritt von Carl Sigmund Luber. Aus Specksteinmehl, Kaolin und anderen Bestandteilen wurde ein neuer Werkstoff mit Namen Steatit entwickelt, der besonders hart und formstabil war und ganz besonders leuchtkräftige Farben ermöglichte. Bis ins Jahr 1906 wurden hieraus einzigartige Jugendstilkeramiken gefertigt. Als jedoch der Firmenteilhaber Georg von Schwarz verstarb, wurde die Produktion aufgegeben. Verglichen mit dem Skandinavischen Porzellan waren diese Keramiken extrem farbintensiv und wurden vor allem von Rot- und Gelbtönen beherrscht.

Carl Sigmund Luber – Kunstatelier
Carl Sigmund Luber wurde 1868 in München geboren und begann ca. 1881 eine Bildhauerlehre bei Joseph Wilhelm Nissen. An diese Ausbildung schloss er seine Wanderjahre an und besuchte dann die Bildhauerklasse der Kunstgewerbeschule in München. Nachdem er sich kurz als Zeichenlehrer verdingt hatte, erhielt er das Angebot der Firma Johann von Schwarz dort als künstlerischer Leiter der „Fabrik artistischer Fayencen“ zu arbeiten.
Luber entwickelte für die Firma schnell eine phantasiereiche Produktpalette im floralen Jugendstil. Es waren vor allem Vasen, Kannen und Wandkacheln mit der damals modernen Unterglasurmalerei, die in jenen Jahren entstanden und für die sich der neue Werkstoff Steatit besonders gut eignete.
Als die Produktion 1906 eingestellt wurde und Luber seine Stellung verlor, verlegte er sich auf andere Tätigkeiten, arbeitete etwa für eine Münzprägeanstalt oder auch eine Spielwarenfabrik.
1908 kehrte er nach München zurück und arbeitete dort für die Handwerkskammer.
Carl Sigmund Luber starb am 30. Juni 1934 in München.

Schlankeform Anmutige Sezessionistische J. von Schwarz von Carl Sigmund Luber entworfen
große blau Keramikvase aus den Jugendstil-Gründerzeit 1900 Jahren !
Mit Reichhaltiger Jugendstilornamentik Bronzemontierung mit zwei Atemberaubende
eleganten schöngebogenen Spalten im zierlich fließenden Linien
mit Dekor aus Jugendstil-Segmenten und Rosenkranz
- im sinnlichen Art Nouveau Bedeutung.
Einen außergewöhnlichier schönen Design und
phantastischer Blickfang für jede Sammlung oder einen modernes Ambiente.

Material: Steatit - Ist ein technischer Keramikwerkstoff auf Magnesiumsilikat-Basis. Er besteht hauptsächlich aus Speckstein, Ton und Feldspat.
Das Material zeichnet sich durch eine hervorragende elektrische Isolation, hohe Härte und gute Hitzebeständigkeit aus. Polychrom handbemalt. Bronzemontierung Legierung.
Signiert: auf Bodenkeramik signiert "R" und Vierstellige Nummer
Groß: 39 cm, Dürchmesser Mitte 21 cm
Zustand: Mit gebrauchten guter Zustand mit kleine Älteresspüren.
Oben am Rand Keramik klein beschädigt.
Versand DHL Versichert.


Hochdekorative im Reichhaltiger Jugendstilornamentik mit Bronzemontierung
Antike seltene große Blaukeramik Vase aus den Johann von Schwarz
NORICA Nürnberg Kunsthandfabrik 1900 Jahren
Entwurf von Künstlerischer Leiter Carl Sigmund Luber
Personifizierung der Art Nouveau Ära und Stil aus der Zeit um 1900

Johann von Schwarz – Nürnberg
Die Firma Johann von Schwarz, die in der Zeit des Jugendstils unter dem Warenzeichen NORICA beachtliche Bekanntheit erlangte, wurde von Johann Christoph David von Schwarz (1802-1855) gegründet. Als Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns standen ihm quasi alle Türen offen und das nutzte er für zahlreiche Unternehmungen.
Seine eigene Karriere begann 1827, als er den Auftrag erhielt ein Fenster über dem Haupteingang des Regensburger Doms zu fertigen. Dieser Auftrag veranlasste ihn ein eigenes Institut für Glasmalerei zu gründen, das von Hermann von Meyer (1801-1869) geleitet wurde. Daneben übernahm er die Tabakfirmen seines Vaters und machte erfolgreiche Grundstücksgeschäfte. Diese brachten ihm die Abbaurechte für Specksteingruben ein. Aus eben jenen ließ er Knöpfe, Dominosteine und vieles mehr fertigen und erhielt 1859 die Konzession für eine Fabrik zur Herstellung von Gasbrennern aus Speckstein für Gasbeleuchtungsanlagen. Auch diese Firma wurde ein Erfolg.
1867 entschlossen sich die Söhne, die inzwischen die Firmen übernommen hatten aus den Resten der Specksteine Terracotta herzustellen. Gefertigt wurden vor allem Gartenschmuck und Fayencen, die beispielsweise auf der Wiener Weltausstellung 1873 großen Erfolg hatten.
Die erfolgreichste Ära in künstlerischer Hinsicht begann im Jahr 1897 mit dem Eintritt von Carl Sigmund Luber. Aus Specksteinmehl, Kaolin und anderen Bestandteilen wurde ein neuer Werkstoff mit Namen Steatit entwickelt, der besonders hart und formstabil war und ganz besonders leuchtkräftige Farben ermöglichte. Bis ins Jahr 1906 wurden hieraus einzigartige Jugendstilkeramiken gefertigt. Als jedoch der Firmenteilhaber Georg von Schwarz verstarb, wurde die Produktion aufgegeben. Verglichen mit dem Skandinavischen Porzellan waren diese Keramiken extrem farbintensiv und wurden vor allem von Rot- und Gelbtönen beherrscht.

Carl Sigmund Luber – Kunstatelier
Carl Sigmund Luber wurde 1868 in München geboren und begann ca. 1881 eine Bildhauerlehre bei Joseph Wilhelm Nissen. An diese Ausbildung schloss er seine Wanderjahre an und besuchte dann die Bildhauerklasse der Kunstgewerbeschule in München. Nachdem er sich kurz als Zeichenlehrer verdingt hatte, erhielt er das Angebot der Firma Johann von Schwarz dort als künstlerischer Leiter der „Fabrik artistischer Fayencen“ zu arbeiten.
Luber entwickelte für die Firma schnell eine phantasiereiche Produktpalette im floralen Jugendstil. Es waren vor allem Vasen, Kannen und Wandkacheln mit der damals modernen Unterglasurmalerei, die in jenen Jahren entstanden und für die sich der neue Werkstoff Steatit besonders gut eignete.
Als die Produktion 1906 eingestellt wurde und Luber seine Stellung verlor, verlegte er sich auf andere Tätigkeiten, arbeitete etwa für eine Münzprägeanstalt oder auch eine Spielwarenfabrik.
1908 kehrte er nach München zurück und arbeitete dort für die Handwerkskammer.
Carl Sigmund Luber starb am 30. Juni 1934 in München.

Schlankeform Anmutige Sezessionistische J. von Schwarz von Carl Sigmund Luber entworfen
große blau Keramikvase aus den Jugendstil-Gründerzeit 1900 Jahren !
Mit Reichhaltiger Jugendstilornamentik Bronzemontierung mit zwei Atemberaubende
eleganten schöngebogenen Spalten im zierlich fließenden Linien
mit Dekor aus Jugendstil-Segmenten und Rosenkranz
- im sinnlichen Art Nouveau Bedeutung.
Einen außergewöhnlichier schönen Design und
phantastischer Blickfang für jede Sammlung oder einen modernes Ambiente.

Material: Steatit - Ist ein technischer Keramikwerkstoff auf Magnesiumsilikat-Basis. Er besteht hauptsächlich aus Speckstein, Ton und Feldspat.
Das Material zeichnet sich durch eine hervorragende elektrische Isolation, hohe Härte und gute Hitzebeständigkeit aus. Polychrom handbemalt. Bronzemontierung Legierung.
Signiert: auf Bodenkeramik signiert "R" und Vierstellige Nummer
Groß: 39 cm, Dürchmesser Mitte 21 cm
Zustand: Mit gebrauchten guter Zustand mit kleine Älteresspüren.
Oben am Rand Keramik klein beschädigt.
Versand DHL Versichert.


Details

Spezifische Herkunftsregion
Nürnberg
Bronzeart
Vergoldete Bronze
Keramikart
Fayence
Stil-Untertyp
Jugendstil
Gewicht
1000 g
Epoche
1900-2000
Zusätzliche Informationen zum Titel
Art Nouveau mounting
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Deutschland
Designer/Künstler/Schöpfer
Carl Sigmund Lüber
Material
Bronze, Keramik
Stil
Art Nouveau
Hersteller / Marke
Johann von Schwarz
Farbe
Türkis
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
39 cm
Breite
21 cm
Tiefe
18 cm
Durchmesser
22 cm
Geschätzter Zeitraum
1900-1910
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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pro

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