Elefantenvogel, Madagaskar Strauss, Vorompatra - Versteinertes Ei - Aepyornis maximus - 30 cm - 22 cm

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Wissenschaftlicher Name: Aepyornis maximus; Specimen: Elefantenvogel, Madagaskar Strauss, Vorompatra; Geologische Periode: Quartär (2,58–0 Millionen Jahre); Zustand: Naturbelassen; Authentizität: Original/offiziell; Gewicht: 2360 g; Höhe: 30 cm; Breite: 22 cm.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

absolute Rarität ! komplett erhaltenes, originales, nicht rekonstruiertes Ei von Aepyornis maximus Nr. 007, Gewicht: 2360 g, Umfang quer (an der Mittelachse gemessen) : 70 cm, Umfang hoch (an der Mittelachse gemessen) : 82 cm, Höhe 30 cm, Breite / maximaler Durchmesser an der dicksten Stelle 22 cm

Die Vorompatras waren die einzigen Riesenlaufvögel welche noch durch Menschen beobachtet, bejagt und ausgerottet wurden. Der endemische, nur auf Madagaskar vorkommende “Elefantenvogel“ soll vom Pleistozän bis in das 17. Jhd. gelebt haben. Er hat bis zur Ausrottung sogar als Nahrungsgrundlage der Einheimischen und vorüberfahrender Schiffe gedient. Die Sagen der Madagassen (Ethnien der Mahafaly, Atandroy und Antanosy) berichten, dass vor "ewigen Zeiten" sogar die Siedlungen der Ureinwohner extra in der Nähe von Brutstellen des Laufvogels gelegt wurden, da es sich um excellente Nahrungsquellen gehandelt hat. Diese Stellen wurden auch nach dem Ausrotten der Vögel noch als heilig angesehen und als Geheimwissen behandelt. Bis heute sind noch Eier in Familienbesitz, werden als Erbstücken und "kurioser Schatz" behandelt, aber nur in absoluten Einzelfällen verkauft.

In der Wissenschaft, erstmalig 1870 vom französischen Forscher Granddidier beschrieben mit „Aepyornis maximus“ oder früher auch Aepyornis titan (der Größte von 4 Arten der Gattung Aepyornis), war ähnlich den heutigen afrikanischen Straussen. Ein Riesenlaufvogel, sein Maß über 3 m, mit einem Gewicht von ca. 500 kg. Die Eier sind größer als alle bislang gefundenen Dinosaurier-Eier. Da es die größten Eier der Welt waren, sind es biologisch auch die größten bekannten Zellen der Welt. Der Aepyornis war das Vorbild für den Vogel „Rock“ aus den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die von den Abenteuern von Sindbad dem Seefahrer berichten. In arabischen Erzählungen wird oft der „Elefantenvogel“ erwähnt, der so stark gewesen sein soll, dass er einen Elefanten ergreifen, und mit ihm davonfliegen konnte. Die „Elefantenvögel“ lebten etwa zeitgleich mit den bekannten, erst im 19. Jahrhundert ausgestorbenen neuseeländischen Riesenlaufvögeln, den Moas. Wie die ausgestorbenen Moas, die heute lebende australischen Emus und südamerikanischen Nandus, so hatte der Elefantenvogel 3 Zehen. Der Aepyornis war nicht mit den neuseeländischen Moas verwandt. Der Inhalt von 8 bis 9 Litern, 6 mal mehr als das des afrikanischen Straußes, 150 mal mehr als das eines Hühnereis.

Das Küken aus dem vorliegenden Ei ist niemals geschlüpft. Viele der gefundenen Elefantenvögel-Eier haben merkwürdige Löcher. Die wahrscheinlichste Ursache könnten Menschen sein, welche die Schlitze eingetrieben haben um an den nahrhaften Inhalt zu kommen und das Ei anschließend als Gefäß (ähnlich einer Kalebasse) benutzt haben. Man hat aber nachweislich auch verwehte Eier im Sedimentsand gefunden, welche diese Löcher hatten und in denen organische Reste gefunden wurden. Wahrscheinlich ist deshalb auch die Theorie, das es spezialisierte "Raub"- Tiere gab, wie Vögel, oder Schnecken mit Raspelzunge (Radula), welche die dicke Schale durchbrachen um sich am Inhalt zu laben. Völlig leer gefressen wurde das Ei dann wohl von Insekten.

Auf den CT Aufnahmen sieht man deutlich die Unversehrtheit der Schale, aber auch ein ehemaliges Loch, welches mit Kleber verschlossen wurde. So wollte man wohl den Wert der Eier erhöhen, ohne zu bedenken, das ein völlig leeres Ei komplett unlogisch ist. Unversehrte Eier ohne Loch bedürfen also immer einer Röntgenaufnahme.

Unbehandelte, unzerbrochene Eier, ohne Ergänzungen, gehören zu den postfossilen Raritäten und sind äußerst selten. Wir bieten Ihnen eines dieser Schätze an. Diese Exemplare erzielten bereits Preise von über 100.000,- €.

Mein Vater lebte und arbeitete Mitte der 70 er Jahre längere Zeit auf Madagaskar. Dieses Ei stammt aus einer wohlhabenden Familie, welche eine große Sisalfarm bei Fort Dauphin besaß. Diese sammelten schon damals Saurierknochen und andere fossile Schätze und verkauften diese an Touristen und "Vazaha". Eine Ausfuhr bedurfte damals nur einer Genehmigung des Fokotany ( örtlicher Bürgermeister) und einer Handelsrechnung. Heute ist die Ausfuhr aus Madagaskar streng untersagt.
Lieferung inclusive eines Plexiglasringes als Ständer, Zertifikat und eine Fachbroschüre von Ernst Probst über alle Erkenntnisse zu den Elefantenvögeln.
Gerne reiche ich Ihnen bei ernsthaftem Interesse alle verfügbaren Dokumente zu Provenienz des Objektes als Kopie ein.
Lieferung und Besichtigung nach Absprache. Eine Lieferung in die Schweiz oder außerhalb der EU erfordert viele Dokumente. Dadurch kann sich die Lieferzeit verzögern. Bitte nehmen Sie deswegen mit mir Kontakt auf und erkundigen sich in Ihrem Land über eventuelle Einfuhrformalitäten. Falls eine Ausfuhr verwehrt wird muss ich den Kauf stornieren. Die Fotos wurden mit verschiedenen Lichtquellen gemacht, sind aber nicht elektronisch bearbeitet.
Quelle der Fotos: Von Monnier -Quelle, Von Monnier digimorph org, Wikimedia, Privatbesitz

Der Verkäufer stellt sich vor

Mahafaly handelt aus Leidenschaft zur Kultur und Geschichte Madagaskars. Der besondere Kontakt zu Madagaskar entstand schon im Elternhaus, mein Vater hat dort jahrelang Bauprojekte für Infrastruktur geleitet und auch Gegenden mit archaischen Kulturformen kennen gelernt. Er sammelte begeistert Artefakte und Skulpturen, darunter die berühmten AloAlo Totems und Gebrauchsgegenstände. Ich selbst war in den 90 er Jahren am Aufbau eines Sozialprojektes beteiligt und beherrsche die Landessprache. Vor über 20 Jahren begann ich die Zusammenarbeit mit traditionell arbeitenden Manufakturen im Land. Mahafaly importiert reizvolle Recycling- und Naturwaren wie Blechmodelle, Artikel aus Horn, Raphia und typischen Mineralien, nach einem Fair Handelskonzept.

absolute Rarität ! komplett erhaltenes, originales, nicht rekonstruiertes Ei von Aepyornis maximus Nr. 007, Gewicht: 2360 g, Umfang quer (an der Mittelachse gemessen) : 70 cm, Umfang hoch (an der Mittelachse gemessen) : 82 cm, Höhe 30 cm, Breite / maximaler Durchmesser an der dicksten Stelle 22 cm

Die Vorompatras waren die einzigen Riesenlaufvögel welche noch durch Menschen beobachtet, bejagt und ausgerottet wurden. Der endemische, nur auf Madagaskar vorkommende “Elefantenvogel“ soll vom Pleistozän bis in das 17. Jhd. gelebt haben. Er hat bis zur Ausrottung sogar als Nahrungsgrundlage der Einheimischen und vorüberfahrender Schiffe gedient. Die Sagen der Madagassen (Ethnien der Mahafaly, Atandroy und Antanosy) berichten, dass vor "ewigen Zeiten" sogar die Siedlungen der Ureinwohner extra in der Nähe von Brutstellen des Laufvogels gelegt wurden, da es sich um excellente Nahrungsquellen gehandelt hat. Diese Stellen wurden auch nach dem Ausrotten der Vögel noch als heilig angesehen und als Geheimwissen behandelt. Bis heute sind noch Eier in Familienbesitz, werden als Erbstücken und "kurioser Schatz" behandelt, aber nur in absoluten Einzelfällen verkauft.

In der Wissenschaft, erstmalig 1870 vom französischen Forscher Granddidier beschrieben mit „Aepyornis maximus“ oder früher auch Aepyornis titan (der Größte von 4 Arten der Gattung Aepyornis), war ähnlich den heutigen afrikanischen Straussen. Ein Riesenlaufvogel, sein Maß über 3 m, mit einem Gewicht von ca. 500 kg. Die Eier sind größer als alle bislang gefundenen Dinosaurier-Eier. Da es die größten Eier der Welt waren, sind es biologisch auch die größten bekannten Zellen der Welt. Der Aepyornis war das Vorbild für den Vogel „Rock“ aus den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die von den Abenteuern von Sindbad dem Seefahrer berichten. In arabischen Erzählungen wird oft der „Elefantenvogel“ erwähnt, der so stark gewesen sein soll, dass er einen Elefanten ergreifen, und mit ihm davonfliegen konnte. Die „Elefantenvögel“ lebten etwa zeitgleich mit den bekannten, erst im 19. Jahrhundert ausgestorbenen neuseeländischen Riesenlaufvögeln, den Moas. Wie die ausgestorbenen Moas, die heute lebende australischen Emus und südamerikanischen Nandus, so hatte der Elefantenvogel 3 Zehen. Der Aepyornis war nicht mit den neuseeländischen Moas verwandt. Der Inhalt von 8 bis 9 Litern, 6 mal mehr als das des afrikanischen Straußes, 150 mal mehr als das eines Hühnereis.

Das Küken aus dem vorliegenden Ei ist niemals geschlüpft. Viele der gefundenen Elefantenvögel-Eier haben merkwürdige Löcher. Die wahrscheinlichste Ursache könnten Menschen sein, welche die Schlitze eingetrieben haben um an den nahrhaften Inhalt zu kommen und das Ei anschließend als Gefäß (ähnlich einer Kalebasse) benutzt haben. Man hat aber nachweislich auch verwehte Eier im Sedimentsand gefunden, welche diese Löcher hatten und in denen organische Reste gefunden wurden. Wahrscheinlich ist deshalb auch die Theorie, das es spezialisierte "Raub"- Tiere gab, wie Vögel, oder Schnecken mit Raspelzunge (Radula), welche die dicke Schale durchbrachen um sich am Inhalt zu laben. Völlig leer gefressen wurde das Ei dann wohl von Insekten.

Auf den CT Aufnahmen sieht man deutlich die Unversehrtheit der Schale, aber auch ein ehemaliges Loch, welches mit Kleber verschlossen wurde. So wollte man wohl den Wert der Eier erhöhen, ohne zu bedenken, das ein völlig leeres Ei komplett unlogisch ist. Unversehrte Eier ohne Loch bedürfen also immer einer Röntgenaufnahme.

Unbehandelte, unzerbrochene Eier, ohne Ergänzungen, gehören zu den postfossilen Raritäten und sind äußerst selten. Wir bieten Ihnen eines dieser Schätze an. Diese Exemplare erzielten bereits Preise von über 100.000,- €.

Mein Vater lebte und arbeitete Mitte der 70 er Jahre längere Zeit auf Madagaskar. Dieses Ei stammt aus einer wohlhabenden Familie, welche eine große Sisalfarm bei Fort Dauphin besaß. Diese sammelten schon damals Saurierknochen und andere fossile Schätze und verkauften diese an Touristen und "Vazaha". Eine Ausfuhr bedurfte damals nur einer Genehmigung des Fokotany ( örtlicher Bürgermeister) und einer Handelsrechnung. Heute ist die Ausfuhr aus Madagaskar streng untersagt.
Lieferung inclusive eines Plexiglasringes als Ständer, Zertifikat und eine Fachbroschüre von Ernst Probst über alle Erkenntnisse zu den Elefantenvögeln.
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Lieferung und Besichtigung nach Absprache. Eine Lieferung in die Schweiz oder außerhalb der EU erfordert viele Dokumente. Dadurch kann sich die Lieferzeit verzögern. Bitte nehmen Sie deswegen mit mir Kontakt auf und erkundigen sich in Ihrem Land über eventuelle Einfuhrformalitäten. Falls eine Ausfuhr verwehrt wird muss ich den Kauf stornieren. Die Fotos wurden mit verschiedenen Lichtquellen gemacht, sind aber nicht elektronisch bearbeitet.
Quelle der Fotos: Von Monnier -Quelle, Von Monnier digimorph org, Wikimedia, Privatbesitz

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Mahafaly handelt aus Leidenschaft zur Kultur und Geschichte Madagaskars. Der besondere Kontakt zu Madagaskar entstand schon im Elternhaus, mein Vater hat dort jahrelang Bauprojekte für Infrastruktur geleitet und auch Gegenden mit archaischen Kulturformen kennen gelernt. Er sammelte begeistert Artefakte und Skulpturen, darunter die berühmten AloAlo Totems und Gebrauchsgegenstände. Ich selbst war in den 90 er Jahren am Aufbau eines Sozialprojektes beteiligt und beherrsche die Landessprache. Vor über 20 Jahren begann ich die Zusammenarbeit mit traditionell arbeitenden Manufakturen im Land. Mahafaly importiert reizvolle Recycling- und Naturwaren wie Blechmodelle, Artikel aus Horn, Raphia und typischen Mineralien, nach einem Fair Handelskonzept.

Details

Stückzahl
1
Exemplar
Elephant bird, Madagascar, ostrich, Vorompatra
Wissenschaftlicher Name
Aepyornis maximus
Herkunftsland
Madagaskar
Geologischer Zeitraum
Quartär (2,58 - 0 Millionen Jahre)
Zustand
Naturbelassen
Gewicht
2360 g
Höhe
30 cm
Breite
22 cm
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
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