Wolfgang Ludwig (1949) - KS 25 - MoMA responsive eye





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wolfgang Ludwig: kinetische Struktur (Siebdruck), 1968
Siebdruck (Serigrafie) in Schwarz auf Büttenpapier, gerahmt. Feine schwarze Strahlen radiieren von einer kleinen zentralen Leere aus, weiten sich zum Rand hin und sind dicht gepackt, sodass das statische Bild zu vibrieren beginnt, zu schlagen und in den Augen des Betrachters zu rotieren zu scheinen. Das Werk gehört zu Ludwigs kinetisch-diskreten / kinetischen Struktur-Gruppe der 1960er Jahre, in der er die physiologische Schwelle zwischen einem fixen Bild und wahrgenommener Bewegung untersuchte — dem zentralen Anliegen der Op Art und der Wahrnehmungskunst.
Handunterzeichnet und datiert „Ludwig 68“ im Bleistift und numeriert, aus einer Auflage von 150.
Wolfgang Ludwig (geboren 1923 in Mielesdorf, Thüringen; gestorben 2009 in Berlin) gilt als einer der führenden deutschen Vertreter der Op Art. Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (1947–1950) und anschließend an der Hochschule der bildenden Künste Berlin (1950–1956) bei Hans Uhlmann und Alexander Camaro. Von 1971 bis 1991 war er Professor für Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin. 1965 nahm er an der wegweisenden Op-Art-Ausstellung The Responsive Eye im Museum of Modern Art, New York, teil — der Ausstellung, die Op Art einem breiten internationalen Publikum zugänglich machte. Seine Arbeiten finden sich weiterhin in bedeutenden Übersichtsführungen zu kinetischer und Wahrnehmungskunst, darunter Optic Nerve (Columbus Museum of Art, 2007) und Action ⇄ Reaction. 100 Years of Kinetic Art (Kunsthal Rotterdam, 2018).
Jahr: 1968 (im Signature vermerkt)
Technik: Siebdruck in Schwarz auf Büttenpapier
Auflage: Nummeriert im Bleistift, aus einer Auflage von 150
Signatur: Handunterzeichnet und datiert "Ludwig 68" im Bleistift
Abmessungen: Bild 28 × 28 cm · Rahmen 36 × 36 × 4 cm
Zustand: Insgesamt gut. Es gibt eine kleine Rissbildung im unteren Teil des Blattes; sie ist nicht sehr auffällig und lässt sich professionell restaurieren. Verkauft gerahmt wie gezeigt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Wolfgang Ludwig: kinetische Struktur (Siebdruck), 1968
Siebdruck (Serigrafie) in Schwarz auf Büttenpapier, gerahmt. Feine schwarze Strahlen radiieren von einer kleinen zentralen Leere aus, weiten sich zum Rand hin und sind dicht gepackt, sodass das statische Bild zu vibrieren beginnt, zu schlagen und in den Augen des Betrachters zu rotieren zu scheinen. Das Werk gehört zu Ludwigs kinetisch-diskreten / kinetischen Struktur-Gruppe der 1960er Jahre, in der er die physiologische Schwelle zwischen einem fixen Bild und wahrgenommener Bewegung untersuchte — dem zentralen Anliegen der Op Art und der Wahrnehmungskunst.
Handunterzeichnet und datiert „Ludwig 68“ im Bleistift und numeriert, aus einer Auflage von 150.
Wolfgang Ludwig (geboren 1923 in Mielesdorf, Thüringen; gestorben 2009 in Berlin) gilt als einer der führenden deutschen Vertreter der Op Art. Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (1947–1950) und anschließend an der Hochschule der bildenden Künste Berlin (1950–1956) bei Hans Uhlmann und Alexander Camaro. Von 1971 bis 1991 war er Professor für Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin. 1965 nahm er an der wegweisenden Op-Art-Ausstellung The Responsive Eye im Museum of Modern Art, New York, teil — der Ausstellung, die Op Art einem breiten internationalen Publikum zugänglich machte. Seine Arbeiten finden sich weiterhin in bedeutenden Übersichtsführungen zu kinetischer und Wahrnehmungskunst, darunter Optic Nerve (Columbus Museum of Art, 2007) und Action ⇄ Reaction. 100 Years of Kinetic Art (Kunsthal Rotterdam, 2018).
Jahr: 1968 (im Signature vermerkt)
Technik: Siebdruck in Schwarz auf Büttenpapier
Auflage: Nummeriert im Bleistift, aus einer Auflage von 150
Signatur: Handunterzeichnet und datiert "Ludwig 68" im Bleistift
Abmessungen: Bild 28 × 28 cm · Rahmen 36 × 36 × 4 cm
Zustand: Insgesamt gut. Es gibt eine kleine Rissbildung im unteren Teil des Blattes; sie ist nicht sehr auffällig und lässt sich professionell restaurieren. Verkauft gerahmt wie gezeigt.

