Österreich. - 100 Notgeldscheine 1920's (Ohne mindestpreis)





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Dieses Los umfasst 100 österreichische Notgeldscheine aus den 1920er Jahren in unterschiedlichen Qualitätsstufen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Oesterreichisches Notgeld bis 1920.
Das österreichische Notgeld entstand während des Ersten Weltkriegs durch einen Mangel an Münzgeld. Münzen wurden gehortet oder für die Kriegsindustrie verwendet, wodurch vor allem kleine Werte knapp wurden. Gemeinden, Städte, Unternehmen und Einrichtungen gaben deshalb vorübergehend eigene Wertpapiere aus.
Die ersten wichtigen Ausgaben erschienen ab 1918, insbesondere in Tirol, darunter Innsbruck, Kufstein und Kitzbühel. Üblich waren Werte von 10, 20 und 50 Heller, doch kamen auch höhere Beträge vor, teils bis 100 Kronen. Dieses sogenannte Großgeld war für größere Zahlungen bestimmt.
Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns im Jahr 1918 nahm die Produktion deutlich zu. In 1919 und vor allem 1920 gaben hunderte österreichische Gemeinden eigenes Notgeld heraus. Besonders Oberösterreich wurde zu einem wichtigen Zentrum. Die Scheine waren meist nur kurze Zeit gültig und konnten bei der ausgebenden Stelle eingelöst werden.
Ab 1920 erhielten die Banknoten zunehmend einen künstlerischen und lokalen Charakter. Burgen, Kirchen, Rathäuser, Landschaften, Wappen und historische Persönlichkeiten wurden abgebildet. Aufgrund des großen Interesses von Sammlern erschienen zudem Sonderserien, Farbvarianten, Druckvarianten und weitere Ausgaben, die teils kaum für den Zahlungsverkehr bestimmt waren.
Neben kommunalem Notgeld bestanden unter anderem Privatnotgeld von Unternehmen und Geschäften sowie Lagergeld für den Gebrauch innerhalb bestimmter Einrichtungen oder geschlossener Gemeinschaften.
Wichtige Sammelgebiete sind Tirol, Salzburg, Vorarlberg, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten. Für Oberösterreich sind hunderte Gemeinden bekannt. Eine Gemeinde konnte zudem Dutzende verschiedene Varianten ausgeben.
1920 bildet einen wichtigen Endpunkt für eine Sammlung, weil ab Ende dieses Jahres die Ausgabe zunehmend eingeschränkt wurde. Das österreichische Notgeld dieser Periode ist heute sowohl aufgrund der historischen Bedeutung als auch der großen künstlerischen und lokalen Vielfalt interessant.
Für eine ausführliche Studie sind insbesondere die Kataloge von Johann Kodnar & Norbert Künstner, Katalog des österreichischen Notgeldes 1914–1924, sowie die regionalen Kataloge des Oberösterreichischen Landesarchivs von Bedeutung.
Dies sind 100 Notgeldscheine aus Österreich. Sie sind von unterschiedlicher Qualität (sehen Sie sich die Fotos an, um einen guten Eindruck zu bekommen; was Sie sehen, bekommen Sie).
In die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine Artikel versendet. 3
Oesterreichisches Notgeld bis 1920.
Das österreichische Notgeld entstand während des Ersten Weltkriegs durch einen Mangel an Münzgeld. Münzen wurden gehortet oder für die Kriegsindustrie verwendet, wodurch vor allem kleine Werte knapp wurden. Gemeinden, Städte, Unternehmen und Einrichtungen gaben deshalb vorübergehend eigene Wertpapiere aus.
Die ersten wichtigen Ausgaben erschienen ab 1918, insbesondere in Tirol, darunter Innsbruck, Kufstein und Kitzbühel. Üblich waren Werte von 10, 20 und 50 Heller, doch kamen auch höhere Beträge vor, teils bis 100 Kronen. Dieses sogenannte Großgeld war für größere Zahlungen bestimmt.
Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns im Jahr 1918 nahm die Produktion deutlich zu. In 1919 und vor allem 1920 gaben hunderte österreichische Gemeinden eigenes Notgeld heraus. Besonders Oberösterreich wurde zu einem wichtigen Zentrum. Die Scheine waren meist nur kurze Zeit gültig und konnten bei der ausgebenden Stelle eingelöst werden.
Ab 1920 erhielten die Banknoten zunehmend einen künstlerischen und lokalen Charakter. Burgen, Kirchen, Rathäuser, Landschaften, Wappen und historische Persönlichkeiten wurden abgebildet. Aufgrund des großen Interesses von Sammlern erschienen zudem Sonderserien, Farbvarianten, Druckvarianten und weitere Ausgaben, die teils kaum für den Zahlungsverkehr bestimmt waren.
Neben kommunalem Notgeld bestanden unter anderem Privatnotgeld von Unternehmen und Geschäften sowie Lagergeld für den Gebrauch innerhalb bestimmter Einrichtungen oder geschlossener Gemeinschaften.
Wichtige Sammelgebiete sind Tirol, Salzburg, Vorarlberg, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten. Für Oberösterreich sind hunderte Gemeinden bekannt. Eine Gemeinde konnte zudem Dutzende verschiedene Varianten ausgeben.
1920 bildet einen wichtigen Endpunkt für eine Sammlung, weil ab Ende dieses Jahres die Ausgabe zunehmend eingeschränkt wurde. Das österreichische Notgeld dieser Periode ist heute sowohl aufgrund der historischen Bedeutung als auch der großen künstlerischen und lokalen Vielfalt interessant.
Für eine ausführliche Studie sind insbesondere die Kataloge von Johann Kodnar & Norbert Künstner, Katalog des österreichischen Notgeldes 1914–1924, sowie die regionalen Kataloge des Oberösterreichischen Landesarchivs von Bedeutung.
Dies sind 100 Notgeldscheine aus Österreich. Sie sind von unterschiedlicher Qualität (sehen Sie sich die Fotos an, um einen guten Eindruck zu bekommen; was Sie sehen, bekommen Sie).
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