Max Ackermann (1887–1975) - Akzentreihe

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Max Ackermann, Akzentreihe, 1973, Farbserigraphie auf Papier (70 × 50 cm), handsigniert, limitierte Auflage von 100 Exemplaren, exzellenter Zustand, hergestellt in Deutschland.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Max Ackermann (1887–1975)
„Akzentreihe“, 1973

Farbserigraphie auf Papier/Bütten
Blattmaß ca. 69,6 × 49,5 cm, Darstellung ca. 50 × 32,5 cm
Werkverzeichnis Bayer/Enßlin-List, S 7310 ff.
Auflage: 100 Exemplare
Gedruckt bei Hans-Peter Haas, Korntal

Die 1973 entstandene „Akzentreihe“ steht exemplarisch für das späte Schaffen Max Ackermanns. In dieser Arbeit verdichtet sich seine langjährige Auseinandersetzung mit der Abstraktion zu einer klar strukturierten und zugleich dynamisch wirkenden Komposition.

Ackermann zählt zu den bedeutenden Wegbereitern der deutschen abstrakten Kunst. Statt die sichtbare Welt abzubilden, entwickelte er eine eigenständige Bildsprache aus Farbe, Linie, Fläche und geometrischer Form. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Motiv, sondern das Verhältnis der Elemente zueinander. Der Titel „Akzentreihe“ verweist bereits auf diesen kompositorischen Gedanken: Farbige und geometrische Formen erscheinen wie einzelne Impulse, die sich innerhalb der Fläche zu einem rhythmischen Gesamtgefüge verbinden.

Die Komposition lebt von einem ausgewogenen Wechsel zwischen Ordnung und Bewegung. Klare geometrische Formen treffen auf intensive Farbflächen und erzeugen dadurch Spannung und Dynamik. Die einzelnen Elemente stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern scheinen miteinander zu korrespondieren, sich gegenseitig zu beeinflussen und innerhalb der Bildfläche immer wieder neue Schwerpunkte zu setzen.

Dabei kommt auch den freien Flächen zwischen den Formen eine wesentliche Bedeutung zu. Sie schaffen Ruhepunkte und verstärken zugleich die Wirkung der farbigen Akzente. So entsteht trotz der reduzierten Formensprache ein lebendiger Bildraum, in dem sich Spannung, Rhythmus und Ausgewogenheit miteinander verbinden.

Die Ausführung als Farbserigraphie unterstreicht Ackermanns konsequenten Umgang mit der Farbe. Das Siebdruckverfahren ermöglicht eine besonders klare und intensive Wiedergabe der einzelnen Farbfelder. Farbe wird dadurch nicht lediglich zur Ergänzung der geometrischen Formen, sondern übernimmt selbst eine tragende Funktion innerhalb der Komposition.

Die Arbeit entstand nur zwei Jahre vor Ackermanns Tod und fällt damit in eine Phase, in der er seine abstrakte Formensprache zunehmend verdichtete und auf wesentliche bildnerische Elemente konzentrierte. Besonders deutlich wird hier seine lebenslange Beschäftigung mit Rhythmus und musikalischen Strukturen. Formen und Farben werden zu visuellen Akzenten, die sich – ähnlich wie Töne innerhalb einer musikalischen Komposition – zu einem eigenständigen Gesamtklang verbinden.

Die „Akzentreihe“ ist in verschiedenen Auktions- und Kunsthandelszusammenhängen dokumentiert. Die Auflage umfasst 100 Exemplare; darüber hinaus ist auch ein Künstlerexemplar mit der Bezeichnung „E.A.“ nachweisbar.

Mit ihrer präzisen Formensprache, der intensiven Farbwirkung und ihrem ausgeprägten rhythmischen Aufbau vermittelt die „Akzentreihe“ eindrucksvoll die charakteristischen Merkmale von Ackermanns später abstrakter Kunst.

Versand erfolgt gut verpackt, versichert und mit Sendungsnummer per DHL.

Max Ackermann (1887–1975)
„Akzentreihe“, 1973

Farbserigraphie auf Papier/Bütten
Blattmaß ca. 69,6 × 49,5 cm, Darstellung ca. 50 × 32,5 cm
Werkverzeichnis Bayer/Enßlin-List, S 7310 ff.
Auflage: 100 Exemplare
Gedruckt bei Hans-Peter Haas, Korntal

Die 1973 entstandene „Akzentreihe“ steht exemplarisch für das späte Schaffen Max Ackermanns. In dieser Arbeit verdichtet sich seine langjährige Auseinandersetzung mit der Abstraktion zu einer klar strukturierten und zugleich dynamisch wirkenden Komposition.

Ackermann zählt zu den bedeutenden Wegbereitern der deutschen abstrakten Kunst. Statt die sichtbare Welt abzubilden, entwickelte er eine eigenständige Bildsprache aus Farbe, Linie, Fläche und geometrischer Form. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Motiv, sondern das Verhältnis der Elemente zueinander. Der Titel „Akzentreihe“ verweist bereits auf diesen kompositorischen Gedanken: Farbige und geometrische Formen erscheinen wie einzelne Impulse, die sich innerhalb der Fläche zu einem rhythmischen Gesamtgefüge verbinden.

Die Komposition lebt von einem ausgewogenen Wechsel zwischen Ordnung und Bewegung. Klare geometrische Formen treffen auf intensive Farbflächen und erzeugen dadurch Spannung und Dynamik. Die einzelnen Elemente stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern scheinen miteinander zu korrespondieren, sich gegenseitig zu beeinflussen und innerhalb der Bildfläche immer wieder neue Schwerpunkte zu setzen.

Dabei kommt auch den freien Flächen zwischen den Formen eine wesentliche Bedeutung zu. Sie schaffen Ruhepunkte und verstärken zugleich die Wirkung der farbigen Akzente. So entsteht trotz der reduzierten Formensprache ein lebendiger Bildraum, in dem sich Spannung, Rhythmus und Ausgewogenheit miteinander verbinden.

Die Ausführung als Farbserigraphie unterstreicht Ackermanns konsequenten Umgang mit der Farbe. Das Siebdruckverfahren ermöglicht eine besonders klare und intensive Wiedergabe der einzelnen Farbfelder. Farbe wird dadurch nicht lediglich zur Ergänzung der geometrischen Formen, sondern übernimmt selbst eine tragende Funktion innerhalb der Komposition.

Die Arbeit entstand nur zwei Jahre vor Ackermanns Tod und fällt damit in eine Phase, in der er seine abstrakte Formensprache zunehmend verdichtete und auf wesentliche bildnerische Elemente konzentrierte. Besonders deutlich wird hier seine lebenslange Beschäftigung mit Rhythmus und musikalischen Strukturen. Formen und Farben werden zu visuellen Akzenten, die sich – ähnlich wie Töne innerhalb einer musikalischen Komposition – zu einem eigenständigen Gesamtklang verbinden.

Die „Akzentreihe“ ist in verschiedenen Auktions- und Kunsthandelszusammenhängen dokumentiert. Die Auflage umfasst 100 Exemplare; darüber hinaus ist auch ein Künstlerexemplar mit der Bezeichnung „E.A.“ nachweisbar.

Mit ihrer präzisen Formensprache, der intensiven Farbwirkung und ihrem ausgeprägten rhythmischen Aufbau vermittelt die „Akzentreihe“ eindrucksvoll die charakteristischen Merkmale von Ackermanns später abstrakter Kunst.

Versand erfolgt gut verpackt, versichert und mit Sendungsnummer per DHL.

Details

Künstler
Max Ackermann (1887–1975)
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Limitierte Auflage
Titel des Kunstwerks
Akzentreihe
Technik
Siebdruck
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Deutschland
Jahr
1973
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
70 cm
Breite
50 cm
Periode
1970-1980
Angeboten mit Rahmen
Nein
DeutschlandVerifiziert
27
Verkaufte Objekte
Privat

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