Tony Van Os (1886-1945) - Winter aan de Schelde

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Winter an der Schelde, Öl auf Paneel von Tony Van Os (1886–1945) aus der Periode 1915–1920, signiert unten rechts, 38 × 30 cm, Belgien, Impressionismus, mit Rahmen verkauft.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

• Künstler: Tony Van Os (1886 Antwerpen – 1945 Temse)
• Werk: Scheldebucht im Winter
• Stil: Impressionismus
• Periode: 1915-1920
• Ausführung: Öl auf Holztafel
• Signiert: rechts unten
• Rückseite: keine Angaben
• Maße des Werks: 38 cm Breite x 30 cm Höhe
• Maße inkl. Rahmen: 42 cm Breite x 34 cm Höhe (hinter Glas)

Das Werk zeigt eine Biegung der Schelde im Winter. Das Scheldebecken zwischen Temse und Antwerpen war eine der beliebtesten Inspirationsorte für den Maler. Genauso wie die Leie für die vielen Latem-Künstler. Er wurde gelegentlich „Der Mann vom Ufer“ genannt.
Die Komposition seiner Werke ist schlicht. Es gibt kaum Farbe, oder nur Braun- und Grautöne. Sehr stark ist hier die Kraft des Sonnenuntergangs unter der fast schwarzen Schneeluft. Das Gold spiegelt wunderschön auf der Wasseroberfläche des Flusses. Die Höfegebäude sind recht streng in der Linie, mit Blick auf einige Details, insbesondere die grünen Fensterläden. Sie sind, zusammen mit dem Tor, eine der wenigen Farbtupfer im Werk. Auch die kahlen Bäume sind sehr fein dargestellt und durchziehen aus der Landschaft die Luft. Dieser Ansatz, zusammen mit dem kurvenreichen Fluss und der Spiegelung im Wasser, sorgt für eine tiefe Perspektive.

Tony van Os war ein belgischer Künstler, geboren 1886 in Antwerpen und gestorben 1945 in Temse. Er war Maler, Zeichner und Illustrator. Geboren als siebentes Kind in einer großen Familie. Sein Vater leitete eine florierende Druckerei, in der ab 1891 die neu gegründete Zeitung Gazet van Antwerpen gedruckt wurde.

Ausbildung an der Akademie und am Höheren Institut in Antwerpen (1901-1909). Schüler u.a. Frans Lauwers, Ch. Mertens, P. Verhaert, J. De Vriendt und F. Courtens. Debütierte mit Landschaften und Schelde-Bildern unter Einfluss von F. Courtens und vor allem E. Laermans.

Seine Landschaftsmalereien zeichnen sich durch die nebelgraue, feuchte Luft und die blassbraune Erde aus. Ganzes Werk besitzt eine Atmosphäre, die Nostalgie atmet. Alles ist auf eine stille poetische Übersetzung abgestimmt, obwohl man in den Leinwänden und Figuren der Fischer im Scheldeland auch ein Maß von sozialem Engagement erkennen kann. Verstille, Zurückhaltung, verleihen seinem Oeuvre eine sehr eigenartige Stimmung und einen sensiblen Timbre.

Godecharlepreis 1908. 1909 Ansiedlung in Doel, später Bornem und 1919 endgültig Temse. War Mitglied von Pelgrim, einem Verein bildender Künstler, Musiker und Autoren, der sich zum Ziel setzte, die christliche Kunst in Flandern neu zu bewerten. Realisierte verschiedene Kreuzwege, u.m. für die Don-Bosco-Kirche zu Sint-Niklaas (1920), die Kirche der Patres vom Heiligsten Herzen zu Borgerhout (1930), die Kirche zu Halen bei Diest (1931), die Kirche der Patres vom Heiligsten Herzen zu Bree (1932), die Kirche zu Koewacht (1937), die Kirche zu Opstal/Buggenhout (1941). Für das Kirchlein Westrode positionierte er die Szenen entlang der Ufer der Schelde. Werk u.a. im Museum von Antwerpen. Vermerkt in BAS I und Zwei Jahrhunderte Signaturen belgischer Künstler. (PIRON)

• Künstler: Tony Van Os (1886 Antwerpen – 1945 Temse)
• Werk: Scheldebucht im Winter
• Stil: Impressionismus
• Periode: 1915-1920
• Ausführung: Öl auf Holztafel
• Signiert: rechts unten
• Rückseite: keine Angaben
• Maße des Werks: 38 cm Breite x 30 cm Höhe
• Maße inkl. Rahmen: 42 cm Breite x 34 cm Höhe (hinter Glas)

Das Werk zeigt eine Biegung der Schelde im Winter. Das Scheldebecken zwischen Temse und Antwerpen war eine der beliebtesten Inspirationsorte für den Maler. Genauso wie die Leie für die vielen Latem-Künstler. Er wurde gelegentlich „Der Mann vom Ufer“ genannt.
Die Komposition seiner Werke ist schlicht. Es gibt kaum Farbe, oder nur Braun- und Grautöne. Sehr stark ist hier die Kraft des Sonnenuntergangs unter der fast schwarzen Schneeluft. Das Gold spiegelt wunderschön auf der Wasseroberfläche des Flusses. Die Höfegebäude sind recht streng in der Linie, mit Blick auf einige Details, insbesondere die grünen Fensterläden. Sie sind, zusammen mit dem Tor, eine der wenigen Farbtupfer im Werk. Auch die kahlen Bäume sind sehr fein dargestellt und durchziehen aus der Landschaft die Luft. Dieser Ansatz, zusammen mit dem kurvenreichen Fluss und der Spiegelung im Wasser, sorgt für eine tiefe Perspektive.

Tony van Os war ein belgischer Künstler, geboren 1886 in Antwerpen und gestorben 1945 in Temse. Er war Maler, Zeichner und Illustrator. Geboren als siebentes Kind in einer großen Familie. Sein Vater leitete eine florierende Druckerei, in der ab 1891 die neu gegründete Zeitung Gazet van Antwerpen gedruckt wurde.

Ausbildung an der Akademie und am Höheren Institut in Antwerpen (1901-1909). Schüler u.a. Frans Lauwers, Ch. Mertens, P. Verhaert, J. De Vriendt und F. Courtens. Debütierte mit Landschaften und Schelde-Bildern unter Einfluss von F. Courtens und vor allem E. Laermans.

Seine Landschaftsmalereien zeichnen sich durch die nebelgraue, feuchte Luft und die blassbraune Erde aus. Ganzes Werk besitzt eine Atmosphäre, die Nostalgie atmet. Alles ist auf eine stille poetische Übersetzung abgestimmt, obwohl man in den Leinwänden und Figuren der Fischer im Scheldeland auch ein Maß von sozialem Engagement erkennen kann. Verstille, Zurückhaltung, verleihen seinem Oeuvre eine sehr eigenartige Stimmung und einen sensiblen Timbre.

Godecharlepreis 1908. 1909 Ansiedlung in Doel, später Bornem und 1919 endgültig Temse. War Mitglied von Pelgrim, einem Verein bildender Künstler, Musiker und Autoren, der sich zum Ziel setzte, die christliche Kunst in Flandern neu zu bewerten. Realisierte verschiedene Kreuzwege, u.m. für die Don-Bosco-Kirche zu Sint-Niklaas (1920), die Kirche der Patres vom Heiligsten Herzen zu Borgerhout (1930), die Kirche zu Halen bei Diest (1931), die Kirche der Patres vom Heiligsten Herzen zu Bree (1932), die Kirche zu Koewacht (1937), die Kirche zu Opstal/Buggenhout (1941). Für das Kirchlein Westrode positionierte er die Szenen entlang der Ufer der Schelde. Werk u.a. im Museum von Antwerpen. Vermerkt in BAS I und Zwei Jahrhunderte Signaturen belgischer Künstler. (PIRON)

Details

Künstler
Tony Van Os (1886-1945)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Winter aan de Schelde
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Belgien
Jahr
1915
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
30 cm
Breite
38 cm
Gewicht
2,5 kg
Darstellung/Thema
Landschaft
Stil
Impressionismus
Periode
1910-1920
Verkauft von
BelgienVerifiziert
Privat

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