Daniel Been (1885-1967) - Villefranche






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Villefranche ist ein Ölfarbengemälde aus dem 19. Jahrhundert aus Frankreich, im impressionistischen Landschaftsstil, handsigniert von Daniel Been, 30,5 cm hoch und 40 cm breit, verkauft mit Rahmen von Galerie.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DANIEL BEEN
1885 - 1967
Zu den vielen Kunstschriftstellern, die Baarn als Wohnsitz wählten, gehörte auch der 1885 in Rotterdam geborene Künstler Daniel Been. Als Kind zeichnete er schon immer gern und als Erwachsener gab es nur einen Wunsch: Maler zu werden! Sein Vater sah das anders und hielt eine Büroarbeit für geeigneter, denn festes Arbeitsverhältnis und regelmäßiges Einkommen seien doch viel besser, nicht wahr? Daniel hatte sicherlich eine andere Meinung, gehorchte jedoch. So kam er als Lehrling Buchhalter zur Firma Weduwe van Nelle in Rotterdam. Dort hat er nicht lange gearbeitet, denn er fühlte sich dort nicht glücklich. Nach dieser kurzen Büroarbeit wurde er Lehrling an der Akademie für Bildende Künste in Rotterdam. Hier erwarb er das Wissen, das ihm später als Maler zugutekommen sollte. Er malte wie ein echter Rotterdamer, viele Stücke vom Hafen. Er fertigte Blumenstücke an, kaufte die benötigten Blumen bei einem Floristen und schuf in seinem Atelier die Gemälde dieser Arrangements.
Er hat überwiegend Ölgemälde in großen und kleinen Formaten geschaffen, daneben Aquarelle und Pastellzeichnungen. Was er malte, ging in eine naturalistische Richtung, ein Stil, der beim kunstliebenden Publikum beliebt blieb.
Die Liebhaber nennen seine Stücke „Beentjes“. 1921 heiratete Daniel Been Margaretha Bouman. Daniel war zu der Zeit 35 Jahre alt und Margaretha 36 Jahre. Leider blieb die Ehe kinderlos. Vermutlich lebten sie bis 1932 in Rotterdam. Im genannten Jahr zog das Paar nach Overschie. Mittlerweile dürfte Daniels Werk Aufsehen erregt und sein Name als Küstenmaler bekannt geworden sein. Über den Küstenhandel der Gebrüder Koch in Rotterdam und ’s-Gravemeer wurden seine Gemälde jahrelang mit großem Erfolg verkauft. Er unternahm Studienreisen nach Spanien und Frankreich. Frankreich reizte ihn vermutlich am meisten. Dort malte er viele Landschaften längs der Küste des Mittelmeers. Auch in Italien malte er. Im Ausland malte er nicht nur Landschaften an der Küste, sondern auch die alten Gassen diverser Touristenorte. 1941 zog die Familie nach Baarn. Vermutlich, weil es in Baarn sicherer war als in Rotterdam. Das Haus war groß genug für beide, und für ihn war es wichtig, dass er einen Hinterzimmer-Atelierraum nutzte. Für seine Gemälde fertigte er Naturskizzen an, die er später im Atelier ausarbeitete. Manchmal fertigte er auch ein Bild direkt am Ort selbst an, z. B. während seines Urlaubs auf der Insel Texel. Obwohl er bevorzugt Landschaften malte, schilderte er auch Porträts.
Daniel Been hat nie eine Ausstellung gemacht.
Schon längst erschienen ist eine Serie Kunstdruckkarten seiner Landschaften in Frankreich und Spanien. Diese Karten wurden von Munck & Co. aus Amsterdam veröffentlicht. Die Karten waren in Buchläden und Kunsthandlungen erhältlich.
Das Werk von Daniel Been ist charakteristisch, und er war ein Meister im Mischen von Farben. Ebenso arbeitete er sehr detailreich. Sein sonniges Wesen lässt sich in seinem Werk erkennen. Er verkaufte viele Leinwände an Niederländer in Frankreich. Die Firma Witkamp in Baarn fertigte die Leinwände ein und versendete sie an die von Been angegebenen Adressen in den Niederlanden. Den finanziellen Part regelte Been selbst. Periodisch rechnete er mit der Firma Witkamp ab. Soweit bekannt, hat Been keine Miniaturen in Baarn gemalt.
Daniel Been starb 1967 in seiner Heimatstadt Baarn.
Quelle: Gemeentebegraafplaats Baarn.
DANIEL BEEN
1885 - 1967
Zu den vielen Kunstschriftstellern, die Baarn als Wohnsitz wählten, gehörte auch der 1885 in Rotterdam geborene Künstler Daniel Been. Als Kind zeichnete er schon immer gern und als Erwachsener gab es nur einen Wunsch: Maler zu werden! Sein Vater sah das anders und hielt eine Büroarbeit für geeigneter, denn festes Arbeitsverhältnis und regelmäßiges Einkommen seien doch viel besser, nicht wahr? Daniel hatte sicherlich eine andere Meinung, gehorchte jedoch. So kam er als Lehrling Buchhalter zur Firma Weduwe van Nelle in Rotterdam. Dort hat er nicht lange gearbeitet, denn er fühlte sich dort nicht glücklich. Nach dieser kurzen Büroarbeit wurde er Lehrling an der Akademie für Bildende Künste in Rotterdam. Hier erwarb er das Wissen, das ihm später als Maler zugutekommen sollte. Er malte wie ein echter Rotterdamer, viele Stücke vom Hafen. Er fertigte Blumenstücke an, kaufte die benötigten Blumen bei einem Floristen und schuf in seinem Atelier die Gemälde dieser Arrangements.
Er hat überwiegend Ölgemälde in großen und kleinen Formaten geschaffen, daneben Aquarelle und Pastellzeichnungen. Was er malte, ging in eine naturalistische Richtung, ein Stil, der beim kunstliebenden Publikum beliebt blieb.
Die Liebhaber nennen seine Stücke „Beentjes“. 1921 heiratete Daniel Been Margaretha Bouman. Daniel war zu der Zeit 35 Jahre alt und Margaretha 36 Jahre. Leider blieb die Ehe kinderlos. Vermutlich lebten sie bis 1932 in Rotterdam. Im genannten Jahr zog das Paar nach Overschie. Mittlerweile dürfte Daniels Werk Aufsehen erregt und sein Name als Küstenmaler bekannt geworden sein. Über den Küstenhandel der Gebrüder Koch in Rotterdam und ’s-Gravemeer wurden seine Gemälde jahrelang mit großem Erfolg verkauft. Er unternahm Studienreisen nach Spanien und Frankreich. Frankreich reizte ihn vermutlich am meisten. Dort malte er viele Landschaften längs der Küste des Mittelmeers. Auch in Italien malte er. Im Ausland malte er nicht nur Landschaften an der Küste, sondern auch die alten Gassen diverser Touristenorte. 1941 zog die Familie nach Baarn. Vermutlich, weil es in Baarn sicherer war als in Rotterdam. Das Haus war groß genug für beide, und für ihn war es wichtig, dass er einen Hinterzimmer-Atelierraum nutzte. Für seine Gemälde fertigte er Naturskizzen an, die er später im Atelier ausarbeitete. Manchmal fertigte er auch ein Bild direkt am Ort selbst an, z. B. während seines Urlaubs auf der Insel Texel. Obwohl er bevorzugt Landschaften malte, schilderte er auch Porträts.
Daniel Been hat nie eine Ausstellung gemacht.
Schon längst erschienen ist eine Serie Kunstdruckkarten seiner Landschaften in Frankreich und Spanien. Diese Karten wurden von Munck & Co. aus Amsterdam veröffentlicht. Die Karten waren in Buchläden und Kunsthandlungen erhältlich.
Das Werk von Daniel Been ist charakteristisch, und er war ein Meister im Mischen von Farben. Ebenso arbeitete er sehr detailreich. Sein sonniges Wesen lässt sich in seinem Werk erkennen. Er verkaufte viele Leinwände an Niederländer in Frankreich. Die Firma Witkamp in Baarn fertigte die Leinwände ein und versendete sie an die von Been angegebenen Adressen in den Niederlanden. Den finanziellen Part regelte Been selbst. Periodisch rechnete er mit der Firma Witkamp ab. Soweit bekannt, hat Been keine Miniaturen in Baarn gemalt.
Daniel Been starb 1967 in seiner Heimatstadt Baarn.
Quelle: Gemeentebegraafplaats Baarn.
