Louis Haché - Visages de femmes





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Louis Haché, Visages de femmes, originales Bleistiftzeichnung, Porträtstudie aus den frühen 1990er Jahren, fünf Blätter, Maße 35,5 × 27 cm, 500 g, Schwarz‑Grautöne, signiert, Belgien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Bleistiftzeichnungen von Louis Haché (1922-2013) bilden eine Serie von Studien weiblicher Porträts aus den frühen 1990er-Jahren. Die fünf Blätter zeigen junge Frauen in unterschiedlichen Bildausschnitten und Haltungen: frontal, drei Viertel oder leicht profilartig. Trotz dieser Poseunterschiede weist die Gesamtheit eine starke stilistische Einheit auf, basierend auf der Präzision der Zeichnung und einer besonderen Aufmerksamkeit für Blicke und Ausdrücke.
Geboren in Ixelles führt Louis Haché eine sehr vielseitige Karriere zwischen Illustration, Comics und Malerei. Nachdem er als Grafiker und Werbedesigner gearbeitet hatte, wird er 1953 selbstständig und arbeitet unter anderem mit der Zeitung Tintin, La Libre Belgique, den Éditions du Lombard und den Éditions Marabout zusammen. Danach widmet er sich allmählich der Malerei, ab 1974 vollständig.
Seine langjährige Erfahrung im Zeichnen und in der Illustration zeigt sich hier in der Beherrschung der Linie und im sorgfältigen Aufbau der Gesichter. Die Gesichtszüge werden durch feine Schraffuren, Glanzlichter und leichte Stufungen modelliert, während Frisuren und Kleidung oft freier und spontaner behandelt werden.
Das Porträt nimmt eine wichtige Rolle in Hachés Gesamtwerk ein. Er arbeitet insbesondere mit Gouache an seinen ersten Porträts, später mit Bleistift, Charcoal und Rötel- bzw. Rötelstift für seine Akt- und Gesichtsstudien. In diesem Ensemble erkundet er weniger die psychologische Individualität der Modelle als vielmehr die Variationen von Haltung, Frisur, Blicken und Ausdrücken. Die Sorgfalt, die den Augen, dem Mund und der Modellierung des Gesichts gewidmet wird, verleiht jeder Figur dennoch eine singuläre Präsenz.
Dieses Ensemble zeugt somit von derintimen und experimentellen Dimension der graphischen Arbeit von Louis Haché, an der Grenze zwischen Porträtstudie und Illustration. Die realistische Präzision der Zeichnung verbindet sich hier mit dem Streben nach Sanftheit, Eleganz und Idealisierung, besonders deutlich erkennbar in der Behandlung der weiblichen Gesichter.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Bleistiftzeichnungen von Louis Haché (1922-2013) bilden eine Serie von Studien weiblicher Porträts aus den frühen 1990er-Jahren. Die fünf Blätter zeigen junge Frauen in unterschiedlichen Bildausschnitten und Haltungen: frontal, drei Viertel oder leicht profilartig. Trotz dieser Poseunterschiede weist die Gesamtheit eine starke stilistische Einheit auf, basierend auf der Präzision der Zeichnung und einer besonderen Aufmerksamkeit für Blicke und Ausdrücke.
Geboren in Ixelles führt Louis Haché eine sehr vielseitige Karriere zwischen Illustration, Comics und Malerei. Nachdem er als Grafiker und Werbedesigner gearbeitet hatte, wird er 1953 selbstständig und arbeitet unter anderem mit der Zeitung Tintin, La Libre Belgique, den Éditions du Lombard und den Éditions Marabout zusammen. Danach widmet er sich allmählich der Malerei, ab 1974 vollständig.
Seine langjährige Erfahrung im Zeichnen und in der Illustration zeigt sich hier in der Beherrschung der Linie und im sorgfältigen Aufbau der Gesichter. Die Gesichtszüge werden durch feine Schraffuren, Glanzlichter und leichte Stufungen modelliert, während Frisuren und Kleidung oft freier und spontaner behandelt werden.
Das Porträt nimmt eine wichtige Rolle in Hachés Gesamtwerk ein. Er arbeitet insbesondere mit Gouache an seinen ersten Porträts, später mit Bleistift, Charcoal und Rötel- bzw. Rötelstift für seine Akt- und Gesichtsstudien. In diesem Ensemble erkundet er weniger die psychologische Individualität der Modelle als vielmehr die Variationen von Haltung, Frisur, Blicken und Ausdrücken. Die Sorgfalt, die den Augen, dem Mund und der Modellierung des Gesichts gewidmet wird, verleiht jeder Figur dennoch eine singuläre Präsenz.
Dieses Ensemble zeugt somit von derintimen und experimentellen Dimension der graphischen Arbeit von Louis Haché, an der Grenze zwischen Porträtstudie und Illustration. Die realistische Präzision der Zeichnung verbindet sich hier mit dem Streben nach Sanftheit, Eleganz und Idealisierung, besonders deutlich erkennbar in der Behandlung der weiblichen Gesichter.

