Frankreich - Kompass - Französischer Vermessungskompass aus dem späten XVIII. Jahrhundert.

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Französische Vermessungskompass aus dem späten 18. Jahrhundert, signiert von Meurand aus Paris (Quai de l’Horloge, Nr. 53), im Walnusskasten mit Glas, Stahlnadel und Papierzifferblatt, Maße ca. 19 cm hoch, 17,5 cm breit, 2,5 cm tief, guter Zustand mit Altersgebrauchsspuren.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Seltene und schöne französische Vermessungs- bzw. Winkelbussola aus dem späten 18. Jahrhundert, signiert auf dem Zifferblatt:

„Meurand – Quai de l’Horloge du Palais – N°53“

Paris, um 1789.

Dieses alte wissenschaftliche Präzisionsinstrument ist in seinem Nussholzkoffer erhalten geblieben und besitzt noch seine Glasscheibe, das fein bedruckte Zifferblatt sowie den magnetischen Zeiger, der nach wie vor beweglich ist.

Die bemerkenswerte Mehrblatt-Windrose ist reich verziert und von einer vollständigen Graduierung umgeben, die für Arbeiten zur Orientierung, Lagebestimmung, Geometrie und Kartografie vorgesehen ist.

Die Signatur verweist auf das Pariser Atelier der Meurand-Familie, eine bedeutende Gruppe von Herstellern mathematischer und präziser Instrumente, die im 18. Jahrhundert tätig war. Antoine-Joseph Meurand und Charles-Joseph Meurand sind insbesondere am Quai de l’Horloge in Paris nachgewiesen. Die historische Grundlage des Adler-Planetariums nennt Antoine-Joseph an dieser Adresse seit 1771 und auch Charles-Joseph war am Quai de l’Horloge am Ende des 18. Jahrhunderts tätig.

Die vorgeschlagene Datierung um 1789 stützt sich insbesondere auf die ausgesprochen genaue Angabe der Instrumentenadresse: „Quay de l’Horloge du Palais, N°53“. Eine historische Erhebung der Pariser Hersteller nennt „Meurand“ am Quai de l’Horloge Nr. 53 im Jahr 1789, während Meurand später am Nr. 45 zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzeichnet wird. Diese Übereinstimmung erlaubt es, die Herstellung dieses Kompasses mit hoher Wahrscheinlichkeit in das späte Ancien Régime rund um die Französische Revolution zu verorten.

Diese Datierung ist zudem stimmig mit der bekannten Aktivität des Ateliers: Ein auf wissenschaftliche Instrumente spezialisiertes Verkaufsangebot nennt Antoine-Joseph Meurand am Quai de l’Horloge von 1771 bis 1789, unter dem Signet „Au Compas des Génies“.

Die Bedeutung des Hauses Meurand wird durch französische öffentliche Sammlungen bestätigt. Das Louvre-Museum bewahrt insbesondere eine Alidade mit Pinnulen, gefertigt von Antoine-Joseph Meurand um 1775, signiert „Meurand Quai de l’horloge à Paris“, heute im Departement der Kunstgegenstände.

Das Louvre bewahrt auch eine bedeutende Vermessungsboussole aus Paris um 1760 von Jacques Canivet, deren Auslegung ebenfalls auf einer graduierbaren Windrose, einem Stahlblau gefärbten Zeiger, einem Glasschutz und einer Vorrichtung für Vermessungsarbeiten basiert. Sie illustriert eindrucksvoll die Art von wissenschaftlichen Präzisionsinstrumenten, die in Paris in dieser Periode hergestellt wurden.

Der Gegenstand ist außerdem sehr erbarmungsvoll hinsichtlich der Militär- und Wissenschaftsgeschichte des späten 18. Jahrhunderts. Instrumente dieser Art waren für Ingenieure, Geometer, Kartografen und Militärs unverzichtbar für Orientierung und Erstellung topografischer Vermessungen.

Durch seine Epoche und seine Funktion gehört diese Kompass zu derselben wissenschaftlichen Welt wie die Instrumente, die während Napoleons Jugend und in französischen Militärschulen kurz vor den Revolutions- und Napoleonischen Kriegen verwendet wurden.

Das Instrument bewahrt seine seitliche Zielvorrichtung sowie seinen Metallmechanismus auf der Rückseite.

Dieser Kompass ist auch für Sammler napoleonischer Erinnerungsstücke und Militariagegenstände von besonderem Interesse.

Der Einsatz des Kompasses gehörte zum Unterricht der französischen Offiziere und Militäringenieure im 18. Jahrhundert, insbesondere für Festungsbau, Kartenzeichnen, Topografie und die Vorbereitung militärischer Operationen.

Napoleon Bonaparte lernte selbst, einen Kompass zu benutzen, als er 1779 an der Königlichen Militärschule Brienne ankam, im Rahmen seines Unterrichts in Festungsbau und kartografischer Zeichnung. Der von dem jungen Bonaparte verwendete Kompass aus Holz, Messing, Eisen und Leder wird heute im Musée national des Châteaux de Malmaison et de Bois-Préau aufbewahrt.

Guter Allgemeinzustand für ein Instrument aus dem späten 18. Jahrhundert.

Das Glas ist noch vorhanden.

Die magnetische Nadel ist vollständig und nach wie vor beweglich.

Das alte Zifferblatt weist Flecken, Bräunungen und Abnutzungsspuren auf, die dem Alter entsprechen.

Der Nussholzkoffer zeigt eine schöne alte Patina sowie einige Abnutzungsmarken.

Der Original-Deckel aus Holz ist verschiebbar und fehlt.

Die Fotografien gehören zur Beschreibung und ermöglichen eine genaue Beurteilung des Erhaltungszustands.

Besonders interessant für Sammler von napoleonischen Andenken und klassischem Militariagebrauch.

Die Verwendung des Kompasses gehörte zum Lehrplan der Offiziere und Militäringenieure Frankreichs im 18. Jahrhundert, insbesondere für Festungsbau, Kartenzeichnen, Topografie und die Vorbereitung militärischer Operationen.

Napoleon Bonaparte selbst lernte den Umgang mit einem Kompass, als er 1779 an der École Royale Militaire in Brienne eintraf, im Rahmen seiner Kurse zu Festungsbau und kartografischer Zeichnung. Der Kompass, der von dem jungen Bonaparte benutzt wurde und aus Holz, Messing, Eisen und Leder gefertigt ist, wird heute im Musée national des Châteaux de Malmaison et de Bois-Préau aufbewahrt.

Seltene und schöne französische Vermessungs- bzw. Winkelbussola aus dem späten 18. Jahrhundert, signiert auf dem Zifferblatt:

„Meurand – Quai de l’Horloge du Palais – N°53“

Paris, um 1789.

Dieses alte wissenschaftliche Präzisionsinstrument ist in seinem Nussholzkoffer erhalten geblieben und besitzt noch seine Glasscheibe, das fein bedruckte Zifferblatt sowie den magnetischen Zeiger, der nach wie vor beweglich ist.

Die bemerkenswerte Mehrblatt-Windrose ist reich verziert und von einer vollständigen Graduierung umgeben, die für Arbeiten zur Orientierung, Lagebestimmung, Geometrie und Kartografie vorgesehen ist.

Die Signatur verweist auf das Pariser Atelier der Meurand-Familie, eine bedeutende Gruppe von Herstellern mathematischer und präziser Instrumente, die im 18. Jahrhundert tätig war. Antoine-Joseph Meurand und Charles-Joseph Meurand sind insbesondere am Quai de l’Horloge in Paris nachgewiesen. Die historische Grundlage des Adler-Planetariums nennt Antoine-Joseph an dieser Adresse seit 1771 und auch Charles-Joseph war am Quai de l’Horloge am Ende des 18. Jahrhunderts tätig.

Die vorgeschlagene Datierung um 1789 stützt sich insbesondere auf die ausgesprochen genaue Angabe der Instrumentenadresse: „Quay de l’Horloge du Palais, N°53“. Eine historische Erhebung der Pariser Hersteller nennt „Meurand“ am Quai de l’Horloge Nr. 53 im Jahr 1789, während Meurand später am Nr. 45 zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzeichnet wird. Diese Übereinstimmung erlaubt es, die Herstellung dieses Kompasses mit hoher Wahrscheinlichkeit in das späte Ancien Régime rund um die Französische Revolution zu verorten.

Diese Datierung ist zudem stimmig mit der bekannten Aktivität des Ateliers: Ein auf wissenschaftliche Instrumente spezialisiertes Verkaufsangebot nennt Antoine-Joseph Meurand am Quai de l’Horloge von 1771 bis 1789, unter dem Signet „Au Compas des Génies“.

Die Bedeutung des Hauses Meurand wird durch französische öffentliche Sammlungen bestätigt. Das Louvre-Museum bewahrt insbesondere eine Alidade mit Pinnulen, gefertigt von Antoine-Joseph Meurand um 1775, signiert „Meurand Quai de l’horloge à Paris“, heute im Departement der Kunstgegenstände.

Das Louvre bewahrt auch eine bedeutende Vermessungsboussole aus Paris um 1760 von Jacques Canivet, deren Auslegung ebenfalls auf einer graduierbaren Windrose, einem Stahlblau gefärbten Zeiger, einem Glasschutz und einer Vorrichtung für Vermessungsarbeiten basiert. Sie illustriert eindrucksvoll die Art von wissenschaftlichen Präzisionsinstrumenten, die in Paris in dieser Periode hergestellt wurden.

Der Gegenstand ist außerdem sehr erbarmungsvoll hinsichtlich der Militär- und Wissenschaftsgeschichte des späten 18. Jahrhunderts. Instrumente dieser Art waren für Ingenieure, Geometer, Kartografen und Militärs unverzichtbar für Orientierung und Erstellung topografischer Vermessungen.

Durch seine Epoche und seine Funktion gehört diese Kompass zu derselben wissenschaftlichen Welt wie die Instrumente, die während Napoleons Jugend und in französischen Militärschulen kurz vor den Revolutions- und Napoleonischen Kriegen verwendet wurden.

Das Instrument bewahrt seine seitliche Zielvorrichtung sowie seinen Metallmechanismus auf der Rückseite.

Dieser Kompass ist auch für Sammler napoleonischer Erinnerungsstücke und Militariagegenstände von besonderem Interesse.

Der Einsatz des Kompasses gehörte zum Unterricht der französischen Offiziere und Militäringenieure im 18. Jahrhundert, insbesondere für Festungsbau, Kartenzeichnen, Topografie und die Vorbereitung militärischer Operationen.

Napoleon Bonaparte lernte selbst, einen Kompass zu benutzen, als er 1779 an der Königlichen Militärschule Brienne ankam, im Rahmen seines Unterrichts in Festungsbau und kartografischer Zeichnung. Der von dem jungen Bonaparte verwendete Kompass aus Holz, Messing, Eisen und Leder wird heute im Musée national des Châteaux de Malmaison et de Bois-Préau aufbewahrt.

Guter Allgemeinzustand für ein Instrument aus dem späten 18. Jahrhundert.

Das Glas ist noch vorhanden.

Die magnetische Nadel ist vollständig und nach wie vor beweglich.

Das alte Zifferblatt weist Flecken, Bräunungen und Abnutzungsspuren auf, die dem Alter entsprechen.

Der Nussholzkoffer zeigt eine schöne alte Patina sowie einige Abnutzungsmarken.

Der Original-Deckel aus Holz ist verschiebbar und fehlt.

Die Fotografien gehören zur Beschreibung und ermöglichen eine genaue Beurteilung des Erhaltungszustands.

Besonders interessant für Sammler von napoleonischen Andenken und klassischem Militariagebrauch.

Die Verwendung des Kompasses gehörte zum Lehrplan der Offiziere und Militäringenieure Frankreichs im 18. Jahrhundert, insbesondere für Festungsbau, Kartenzeichnen, Topografie und die Vorbereitung militärischer Operationen.

Napoleon Bonaparte selbst lernte den Umgang mit einem Kompass, als er 1779 an der École Royale Militaire in Brienne eintraf, im Rahmen seiner Kurse zu Festungsbau und kartografischer Zeichnung. Der Kompass, der von dem jungen Bonaparte benutzt wurde und aus Holz, Messing, Eisen und Leder gefertigt ist, wird heute im Musée national des Châteaux de Malmaison et de Bois-Préau aufbewahrt.

Details

Epoche
1400-1900
Hersteller/Marke
Meurand
Holzart
Walnuss
Spezifische Herkunftsregion
Paris
Zusätzliche Informationen zum Titel
Late 18th‑century French surveying compass.
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Frankreich
Material
Holz, Messing, Stahl
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
19 cm
Breite
17,5 cm
Tiefe
2,5 cm
Verkauft von
BelgienVerifiziert
120
Verkaufte Objekte
Privat

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