Jeanne Gaudière (XX-XXI) - Unaware II






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
„Unaware II“ gehört zu Jeanne Gaudières fortlaufender Erkundung stiller Gegenwart, Beobachtung und dem inneren Leben des Subjekts. Ein Galgo füllt die Komposition im Profil aus, seine langgestreckte Silhouette nahezu vollständig in tiefem Blau und Schwarz gehalten, vor einem warmen, sanft neutrales Grundtön.
Die gedrehte Kopfhaltung der Figur und deren zurückgezogenes Auftreten deuten auf einen Zustand des Daseins ohne Wahrnehmung hin. Es gibt keine Geste zum Betrachter und kein offensichtliches Verlangen nach Aufmerksamkeit. Stattdessen wirkt der Hund in seiner eigenen Welt vertieft, und ruft die privaten inneren Welten hervor, die jenseits der Beobachtung bleiben.
Gaudière reduziert das Bild absichtlich auf einfache Formen und eine zurückhaltende Farbpalette, wodurch kleine Details an Bedeutung gewinnen. Ein einzelnes sternähnliches Mal nahe dem Auge setzt einen subtilen Lichtpunkt, der zu einem wiederkehrenden Signaturmerkmal in der visuellen Sprache der Künstlerin wird.
Das resultierende Werk ist still, zugleich aber psychologisch aufgeladen. „Unaware II“ reflektiert darüber, was im Offenen bleibt, und deutet darauf hin, dass Präsenz kein Publikum benötigt und dass die intimsten Aspekte des Daseins oft in Moments der Abgeschiedenheit zu finden sind.
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Jeanne Gaudière
Jeanne Gaudière ist eine autodidaktische Künstlerin mit Sitz in Hamburg, deren Praxis sich auf den Greyhound konzentriert, ein Motiv, das sie seit der Kindheit begleitet. Von der stillen Eleganz, der elongated Form und der instinktiven Zurückhaltung des Tieres angezogen, hat Gaudière diese dauerhafte Faszination allmählich in eine eigene visuelle Sprache überführt.
Ihre fortlaufende Unaware-Serie beschäftigt sich mit Präsenz, Einsamkeit und den unsichtbaren inneren Lebenswelten anderer Wesen. Der Greyhound wird mehr als nur ein abgebildetes Tier: Er ist eine Figur der Rückkehr, ein stilles Symbol der Wiedererkennung und des Zurückfindens zu etwas Instinktivem und Tief Vertrautem.
Gaudières Kompositionen sind absichtlich zurückhaltend. Blasse Hintergründe werden von dunklen, fast silhouettenhaften Formen durchbrochen, wodurch eine Spannung zwischen Licht und Schatten entsteht, die an die visuellen Paradoxien von René Magrittes L’Empire des lumières erinnert. Hier koexistieren Tageslicht und Nacht im gleichen bildnerischen Raum. Der wiederkehrende Stern führt zu einer kleinen Bruchstelle in dieser Stille, zugleich atmosphärisches Detail und persönliche Signatur.
Indem sie den Greyhound von hinten zeigt und sein Gesicht vorenthalten lässt, bewegt sich Gaudière von der konventionellen Porträtkunst weg. Identität wird nicht mehr durch Mimik oder Blick vermittelt, sondern durch die Haltung, Gegenwart und den Raum, den die Figur einnimmt. Ihre Gemälde bewegen sich an der Schwelle zwischen Porträt und Symbol, Spezifität und Abstraktion und laden den Betrachter ein, darüber nachzudenken, was unsichtbar bleibt.
Im Zentrum von Gaudières Praxis steht eine einfache, doch überzeugende These: Dass Existenz keine Anerkennung braucht. Der Greyhound tritt nicht für den Betrachter auf. Er bewohnt einfach seine eigene Welt, vollständig in ihr verankert.
Havisham & Co.
Präsentiert von Havisham & Co., die Künstlerinnen und Künstler vertreten, deren Arbeitsweisen die Sprache der europäischen Malerei bewahren und neu interpretieren.
Instagram: @havishamandco
www.havishamandco.com
Internationale Sendungen können Zölle und Einfuhrsteuern unterliegen, die von den örtlichen Behörden festgelegt werden und vom Käufer getragen werden.
Der Verkäufer stellt sich vor
„Unaware II“ gehört zu Jeanne Gaudières fortlaufender Erkundung stiller Gegenwart, Beobachtung und dem inneren Leben des Subjekts. Ein Galgo füllt die Komposition im Profil aus, seine langgestreckte Silhouette nahezu vollständig in tiefem Blau und Schwarz gehalten, vor einem warmen, sanft neutrales Grundtön.
Die gedrehte Kopfhaltung der Figur und deren zurückgezogenes Auftreten deuten auf einen Zustand des Daseins ohne Wahrnehmung hin. Es gibt keine Geste zum Betrachter und kein offensichtliches Verlangen nach Aufmerksamkeit. Stattdessen wirkt der Hund in seiner eigenen Welt vertieft, und ruft die privaten inneren Welten hervor, die jenseits der Beobachtung bleiben.
Gaudière reduziert das Bild absichtlich auf einfache Formen und eine zurückhaltende Farbpalette, wodurch kleine Details an Bedeutung gewinnen. Ein einzelnes sternähnliches Mal nahe dem Auge setzt einen subtilen Lichtpunkt, der zu einem wiederkehrenden Signaturmerkmal in der visuellen Sprache der Künstlerin wird.
Das resultierende Werk ist still, zugleich aber psychologisch aufgeladen. „Unaware II“ reflektiert darüber, was im Offenen bleibt, und deutet darauf hin, dass Präsenz kein Publikum benötigt und dass die intimsten Aspekte des Daseins oft in Moments der Abgeschiedenheit zu finden sind.
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Jeanne Gaudière
Jeanne Gaudière ist eine autodidaktische Künstlerin mit Sitz in Hamburg, deren Praxis sich auf den Greyhound konzentriert, ein Motiv, das sie seit der Kindheit begleitet. Von der stillen Eleganz, der elongated Form und der instinktiven Zurückhaltung des Tieres angezogen, hat Gaudière diese dauerhafte Faszination allmählich in eine eigene visuelle Sprache überführt.
Ihre fortlaufende Unaware-Serie beschäftigt sich mit Präsenz, Einsamkeit und den unsichtbaren inneren Lebenswelten anderer Wesen. Der Greyhound wird mehr als nur ein abgebildetes Tier: Er ist eine Figur der Rückkehr, ein stilles Symbol der Wiedererkennung und des Zurückfindens zu etwas Instinktivem und Tief Vertrautem.
Gaudières Kompositionen sind absichtlich zurückhaltend. Blasse Hintergründe werden von dunklen, fast silhouettenhaften Formen durchbrochen, wodurch eine Spannung zwischen Licht und Schatten entsteht, die an die visuellen Paradoxien von René Magrittes L’Empire des lumières erinnert. Hier koexistieren Tageslicht und Nacht im gleichen bildnerischen Raum. Der wiederkehrende Stern führt zu einer kleinen Bruchstelle in dieser Stille, zugleich atmosphärisches Detail und persönliche Signatur.
Indem sie den Greyhound von hinten zeigt und sein Gesicht vorenthalten lässt, bewegt sich Gaudière von der konventionellen Porträtkunst weg. Identität wird nicht mehr durch Mimik oder Blick vermittelt, sondern durch die Haltung, Gegenwart und den Raum, den die Figur einnimmt. Ihre Gemälde bewegen sich an der Schwelle zwischen Porträt und Symbol, Spezifität und Abstraktion und laden den Betrachter ein, darüber nachzudenken, was unsichtbar bleibt.
Im Zentrum von Gaudières Praxis steht eine einfache, doch überzeugende These: Dass Existenz keine Anerkennung braucht. Der Greyhound tritt nicht für den Betrachter auf. Er bewohnt einfach seine eigene Welt, vollständig in ihr verankert.
Havisham & Co.
Präsentiert von Havisham & Co., die Künstlerinnen und Künstler vertreten, deren Arbeitsweisen die Sprache der europäischen Malerei bewahren und neu interpretieren.
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