Jeanne Gaudière (XX-XXI) - In Pair






Absolvierte als französische Auktionatorin und arbeitete in der Bewertungsabteilung von Sotheby’s Paris.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Aus der Sicht der Künstlerin: „Zwei Windhunde in Spiegel-Symmetrie. Formell und ausgeglichen. Teil der Unaware-Serie, doch wird Gegenwärtigkeit anders angegangen – durch Gegenbalance statt durch Solitude. Keine Erzählung, kein Aufeinander-zuzugehen. Nur zwei Figuren, die denselben Raum einnehmen“
„In Pair“ präsentiert zwei dunkle, fast silhouettierte Pferde, die zu einer intimen Begegnung hineingezogen werden. Ihre Köpfe treffen sich in der Mitte der Komposition, was einen stillen Moment der Erkennung, Nähe und gegenseitigen Gegenwart schafft.
Die zurückhaltende Farbpalette aus tiefem Blau und Kohlenschwarz vor einem warmen, sanft beleuchteten Grund verleiht dem Werk einen betrachtenden Charakter. Anstatt anatomische Feinheiten zu verfolgen, reduziert Faustin die Tiere auf expressive Formen und lässt ihre Haltung und Nähe die emotionale Tragweite des Bildes tragen. Ein kleiner sternenähnlicher Markierungspunkt zwischen den Pferden setzt einen zarten Lichtpunkt, der die Verbindung zwischen ihnen subtil betont.
Die Schlichtheit der Komposition verleiht dem Werk eine zeitlose Qualität. Es ist eine Studie von Begleitung und Instinkt, in der die körperliche Nähe zweier Tiere zu einer ruhigen Meditation über Vertrauen, Zärtlichkeit und Zugehörigkeit wird.
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Jeanne Gaudière
Jeanne Gaudière ist eine autodidaktische Künstlerin mit Sitz in Hamburg, deren Praxis sich auf den Windhund konzentriert, ein Motiv, das sie seit ihrer Kindheit begleitet. Von der stillen Eleganz, der unverwechselbaren Form und dem instinktiven Reservat des Tieres angezogen, hat Gaudière diese andauernde Faszination allmählich in eine visuelle Sprache ihrer eigenen verwandelt.
Ihre laufende Unaware-Serie berücksichtigt Gegenwart, Einsamkeit und das unsichtbare Innenleben anderer Wesen. Der Windhund wird zu mehr als einem abgebildeten Tier: Er ist eine Figur der Rückkehr, ein stilles Symbol der Erkennung und des Wiederfindens eines instinktiven und tief vertrauten Weges.
Gaudières Kompositionen sind absichtlich zurückhaltend. Blasse Grundlagen werden von dunklen, fast silhouettierten Formen durchbrochen, was eine Spannung zwischen Licht und Schatten erzeugt, die an die visuellen Paradoxien René Magrittes L’Empire des lumières erinnert. Hier koexistieren Taglicht und Nacht im gleichen bildlichen Raum. Der wiederkehrende Stern führt eine kleine Bruchstelle in diese Stille ein, zugleich atmosphärisches Detail und persönliche Signatur.
Indem sie den Windhund von hinten zeigt und seinem Gesicht den Blick entzieht, entfernt sich Gaudière von konventioneller Porträtkunst. Identität wird nicht mehr durch Ausdruck oder Blick vermittelt, sondern durch Haltung, Gegenwart und den Raum, den die Figur einnimmt. Ihre Gemälde bewohnen die Schwelle zwischen Porträt und Symbol, Spezifität und Abstraktion und laden den Betrachter ein, darüber nachzudenken, was unbeachtet bleibt.
Im Zentrum von Gaudières Praxis steht ein einfacher, aber fesselnder Vorschlag: Dass Existenz keine Bestätigung braucht. Der Windhund spielt nicht für den Betrachter. Er bewohnt einfach seine eigene Welt, darin ganz enthalten.
Havisham & Co.
Präsentiert von Havisham & Co., die Künstler vertreten, deren Praxen die Sprache der europäischen Malerei bewahren und neu interpretieren.
Instagram: @havishamandco
www.havishamandco.com
Internationale Sendungen können Zölle und Einfuhrsteuern unterliegen, die von den örtlichen Behörden festgelegt werden und vom Käufer getragen werden.
Der Verkäufer stellt sich vor
Aus der Sicht der Künstlerin: „Zwei Windhunde in Spiegel-Symmetrie. Formell und ausgeglichen. Teil der Unaware-Serie, doch wird Gegenwärtigkeit anders angegangen – durch Gegenbalance statt durch Solitude. Keine Erzählung, kein Aufeinander-zuzugehen. Nur zwei Figuren, die denselben Raum einnehmen“
„In Pair“ präsentiert zwei dunkle, fast silhouettierte Pferde, die zu einer intimen Begegnung hineingezogen werden. Ihre Köpfe treffen sich in der Mitte der Komposition, was einen stillen Moment der Erkennung, Nähe und gegenseitigen Gegenwart schafft.
Die zurückhaltende Farbpalette aus tiefem Blau und Kohlenschwarz vor einem warmen, sanft beleuchteten Grund verleiht dem Werk einen betrachtenden Charakter. Anstatt anatomische Feinheiten zu verfolgen, reduziert Faustin die Tiere auf expressive Formen und lässt ihre Haltung und Nähe die emotionale Tragweite des Bildes tragen. Ein kleiner sternenähnlicher Markierungspunkt zwischen den Pferden setzt einen zarten Lichtpunkt, der die Verbindung zwischen ihnen subtil betont.
Die Schlichtheit der Komposition verleiht dem Werk eine zeitlose Qualität. Es ist eine Studie von Begleitung und Instinkt, in der die körperliche Nähe zweier Tiere zu einer ruhigen Meditation über Vertrauen, Zärtlichkeit und Zugehörigkeit wird.
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Jeanne Gaudière
Jeanne Gaudière ist eine autodidaktische Künstlerin mit Sitz in Hamburg, deren Praxis sich auf den Windhund konzentriert, ein Motiv, das sie seit ihrer Kindheit begleitet. Von der stillen Eleganz, der unverwechselbaren Form und dem instinktiven Reservat des Tieres angezogen, hat Gaudière diese andauernde Faszination allmählich in eine visuelle Sprache ihrer eigenen verwandelt.
Ihre laufende Unaware-Serie berücksichtigt Gegenwart, Einsamkeit und das unsichtbare Innenleben anderer Wesen. Der Windhund wird zu mehr als einem abgebildeten Tier: Er ist eine Figur der Rückkehr, ein stilles Symbol der Erkennung und des Wiederfindens eines instinktiven und tief vertrauten Weges.
Gaudières Kompositionen sind absichtlich zurückhaltend. Blasse Grundlagen werden von dunklen, fast silhouettierten Formen durchbrochen, was eine Spannung zwischen Licht und Schatten erzeugt, die an die visuellen Paradoxien René Magrittes L’Empire des lumières erinnert. Hier koexistieren Taglicht und Nacht im gleichen bildlichen Raum. Der wiederkehrende Stern führt eine kleine Bruchstelle in diese Stille ein, zugleich atmosphärisches Detail und persönliche Signatur.
Indem sie den Windhund von hinten zeigt und seinem Gesicht den Blick entzieht, entfernt sich Gaudière von konventioneller Porträtkunst. Identität wird nicht mehr durch Ausdruck oder Blick vermittelt, sondern durch Haltung, Gegenwart und den Raum, den die Figur einnimmt. Ihre Gemälde bewohnen die Schwelle zwischen Porträt und Symbol, Spezifität und Abstraktion und laden den Betrachter ein, darüber nachzudenken, was unbeachtet bleibt.
Im Zentrum von Gaudières Praxis steht ein einfacher, aber fesselnder Vorschlag: Dass Existenz keine Bestätigung braucht. Der Windhund spielt nicht für den Betrachter. Er bewohnt einfach seine eigene Welt, darin ganz enthalten.
Havisham & Co.
Präsentiert von Havisham & Co., die Künstler vertreten, deren Praxen die Sprache der europäischen Malerei bewahren und neu interpretieren.
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Internationale Sendungen können Zölle und Einfuhrsteuern unterliegen, die von den örtlichen Behörden festgelegt werden und vom Käufer getragen werden.
