Germania-Latterne - Fahrradlicht - 1910





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Germania-Latterne Carbidkopflampe aus dem Jahr 1910, originaler Zustand, in Deutschland ansässig, vermutlich für Fahrrad oder Motorrad.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies ist ein besonderes Objekt: eine antike Carbide-Kopflampe, wahrscheinlich für ein Fahrrad oder Motorrad, aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Hier ist ein bisschen mehr Information:
Was ist es und wie funktioniert es?
Lichtquelle: Anstelle einer Glühbirne oder LED arbeitet diese Lampe mit Carbide-Gas (Acetylen-Gas).
Funktionsweise: In dem unteren Kammerchen der Lampe befindet sich Carbid (Calciumcarbid). In der oberen Kammer steht Wasser. Wenn man den kleinen Hahn/Griff oben aufdreht, tropft das Wasser langsam auf das Carbid. Dabei entsteht eine Reaktion, bei der brennbares Acetylen-Gas freigesetzt wird.
Zündung: Dieses Gas strömt zur Brenner (hinter dem Glas) und muss dort manuell entzündet werden. Der Spiegel hinter der Flamme sorgt für einen hellen, gebündelten Lichtstrahl.
Geschichte
Diese Lampen waren in den frühen Tagen von Fahrrad und Auto sehr beliebt, grob zwischen 1890 und den 1930er-Jahren, bevor elektrische Beleuchtung zuverlässig und weit verbreitet war. Sie gaben deutlich helleres Licht als Kerzen- oder Öl lampen.
Das Markenzeichen stammt von Herm. Riemann's Germania-Laterne, hergestellt vom renommierten deutschen Hersteller Hermann Riemann aus Chemnitz-Gablonz.
Details der Prägung
Marke: Germania-Laterne (weist auf ein populäres Modell von Carbide-Lampen hin, das Riemann um 1900–1920 produzierte).
Hersteller: Herm. Riemann's mit dem charakteristischen Logo aus Eichenblättern und Eicheln in der Mitte.
Gebrauchsmuster-Kennzeichnung: D.R.G.M. (Deutsches Reichs-Gebrauchsmuster), was bedeutet, dass das Design offiziell in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg geschützt war.
Riemann war einer der absolut führenden Qualitätshersteller von Fahrrad- und Motorradbeleuchtung in Europa.
Verwendung: Dieses spezielle Modell mit der federnden Klemme/Anbringung an der Seite war für die Lenkerstange einer antiken Herren- oder Damenfiets gedacht.
Dies ist ein besonderes Objekt: eine antike Carbide-Kopflampe, wahrscheinlich für ein Fahrrad oder Motorrad, aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Hier ist ein bisschen mehr Information:
Was ist es und wie funktioniert es?
Lichtquelle: Anstelle einer Glühbirne oder LED arbeitet diese Lampe mit Carbide-Gas (Acetylen-Gas).
Funktionsweise: In dem unteren Kammerchen der Lampe befindet sich Carbid (Calciumcarbid). In der oberen Kammer steht Wasser. Wenn man den kleinen Hahn/Griff oben aufdreht, tropft das Wasser langsam auf das Carbid. Dabei entsteht eine Reaktion, bei der brennbares Acetylen-Gas freigesetzt wird.
Zündung: Dieses Gas strömt zur Brenner (hinter dem Glas) und muss dort manuell entzündet werden. Der Spiegel hinter der Flamme sorgt für einen hellen, gebündelten Lichtstrahl.
Geschichte
Diese Lampen waren in den frühen Tagen von Fahrrad und Auto sehr beliebt, grob zwischen 1890 und den 1930er-Jahren, bevor elektrische Beleuchtung zuverlässig und weit verbreitet war. Sie gaben deutlich helleres Licht als Kerzen- oder Öl lampen.
Das Markenzeichen stammt von Herm. Riemann's Germania-Laterne, hergestellt vom renommierten deutschen Hersteller Hermann Riemann aus Chemnitz-Gablonz.
Details der Prägung
Marke: Germania-Laterne (weist auf ein populäres Modell von Carbide-Lampen hin, das Riemann um 1900–1920 produzierte).
Hersteller: Herm. Riemann's mit dem charakteristischen Logo aus Eichenblättern und Eicheln in der Mitte.
Gebrauchsmuster-Kennzeichnung: D.R.G.M. (Deutsches Reichs-Gebrauchsmuster), was bedeutet, dass das Design offiziell in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg geschützt war.
Riemann war einer der absolut führenden Qualitätshersteller von Fahrrad- und Motorradbeleuchtung in Europa.
Verwendung: Dieses spezielle Modell mit der federnden Klemme/Anbringung an der Seite war für die Lenkerstange einer antiken Herren- oder Damenfiets gedacht.

